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Nachwuchsförderung

Die Nachwuchsförderung ist ein besonderes Anliegen in den Gender Studies und erfolgt an Berliner Hochschulen auf vielfältige Weise.

Momentan existiert leider kein gesondertes Graduierten- und Promotionskolleg mit einem Genderschwerpunkt.

Die fachübergreifenden Promotionsstipendienprogramme für Frauen, die es an verschiedenen Fachhochschulen gibt, und in denen u. a. auch Geschlechterforschung betrieben wird, finden Sie unter "Ergänzende Instrumente zur Nachwuchsförderung"

 

HU

Gemäß der Promotionsordnung der Kultur-, Sozial und Bildungswissenschaftlichen Fakultät ist es möglich, an der Humboldt-Universität in den Gender Studies als Fach zu promovieren. Promotionen mit Genderschwerpunkten, die insbesondere von den Professor_innen mit Gender-Denomination betreut werden, erfolgen vor allem aber auch disziplinär in vielen verschiedenen Fächern der HU. Von 1/2005 bis 12/2013 bot das DFG-geförderte Graduiertenkolleg Geschlecht als Wissenskategorie Nachwuchswissenschaftler_innen eine hervorragende Möglichkeit, ihr Genderprofil zu entwickeln und zu schärfen.
Weitere Informationen.
Das ZtG ist seit 2008 Mitglied von InterGender, einem europäischen Netzwerk von Promovierenden, das HU-Promovierenden offen steht.


TU

Das 1995 aufgebaute ZIFG an der TU Berlin versteht sich, neben seinen Aufgaben in der Lehre, als Forschungseinrichtung für das disziplinenübergreifende Fachgebiet der Gender Studies mit einem Fokus auf kritischer Wissenschaftsforschung, insbesondere zum Feld der Transformationen von Wissen – Technik und Technologie – Mensch – Geschlecht.

Das Graduiertencolloquium am ZIFG bietet als kontinuierlicher Arbeitszusammenhang die Möglichkeit, Dissertationen und Examensarbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Die Arbeiten des Colloquiums sind hinsichtlich ihrer Gegenstände, Fragestellungen und disziplinären Verortungen sehr heterogen. Gemeinsame Bezugspunkte sind queer-feministische Theorien und Ansätze, die die heteronormative Zweigeschlechtlichkeit in ihrer historischen Verwobenheit mit anderen sozialen Differenzierungen und Hierarchisierungen betrachten. Das Colloquium bietet zudem einen Zusammenhang, in dem die eigene wissenschaftliche Tätigkeit, deren institutionelle Rahmenbedingungen und die damit verbundenen Subjektivierungsweisen kritisch reflektiert werden können.

Das Studienprogramms Gender Pro MINT bietet Studierenden der technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge die Möglichkeit, fundierte forschungsbasierte Genderkompetenzen zu erwerben. Für Studierende und Promovierende dieser Studiengänge, die in ihren Abschlussarbeiten Genderaspekte bearbeiten, besteht die Möglichkeit einer Co-Betreuung am ZIFG.

Am ZIFG ist zudem der Techno-Club angesiedelt, der sich an Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe im Land Berlin richtet und ihnen Einblicke in Studienmöglichkeiten im Bereich der MINT-Fächer bietet, um sie dadurch bei einer bewussten Studienfachwahl zu unterstützen.
http://www.zifg.tu-berlin.de/menue/techno-club/


FU

Das Angebot im Arbeitsgebiet Nachwuchsförderung am Margherita-von-Brentano-Zentrum richtet sich an Nachwuchswissenschaftler_innen im inter- und transdisziplinären Bereich der Geschlechter- und Diversitätsforschung, die eine wissenschaftliche Karriere einschlagen wollen bzw. bereits verfolgen, insbesondere auch im internationalen Kontext. Das MvBZ unterstützt interessierte Nachwuchswissenschaftler_innen durch den Auf- und Ausbau von Angeboten und Infrastrukturmaßnahmen für die Förderung von Lehre und Forschung sowie durch den Aufbau und die Koordination von interdisziplinären und internationalen Netzwerken.

In der „Datensammlung Geschlechterforschung“ werden fortlaufend Nachwuchsforschende, die im Bereich der Geschlechterforschung aktiv sind, sowie aktuelle Qualifikationsvorhaben und Forschungsprojekte im Bereich der Geschlechter- und Diversitätsforschung an der Freien Universität Berlin identifiziert und dokumentiert