Gast des Direktors
2012/2013

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Dr. Brigitta Bernet
ETH Zürich, Schweiz
„Persönlichkeit als Ressource.“ Arbeits- und Selbstverhältnisse im Betrieb (1950-1990).
Telefon: +49 (0)30 20 93 702 33
Telefax: +49 (0) 30 20 93 702 10
E-Mail: bernet(at)history.gess.ethz.ch
lehrt Geschichte an den Universitäten Zürich und Luzern. Seit 2011 koordiniert sie das Forschungsprojekt „From Human Motor to Human Capital“ an der ETH Zürich (Professur für Technikgeschichte). 2010 promovierte sie mit einer sozial- und wissenshistorischen Arbeit zur Entstehung der Schizophreniediagnose. Forschungsaufenthalte führten sie nach Bielefeld, Edinburgh und Potsdam. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte von Psychiatrie und Psychologie, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie Kulturgeschichte des Selbst.
Am Kolleg geht sie der Psychologisierung des Betriebs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass der wirtschaftliche „Boom“ in den meisten europäischen Gesellschaften mit einem „Psycho-Boom“ einherging: mit einer Durchdringung des Alltags mit psychologischen Kategorien, Wahrnehmungsmustern und Handlungsanleitungen. In der Arbeitswelt verband sich die psychologische Matrix mit einer ökonomisch geprägten Sichtweise auf das arbeitende Subjekt, die dieses den Human Resources zuschlug und das Human Capital zum Bestandteil der betrieblichen Rationalisierungsarena machte. Hier setzt das Projekt ein. Es zeichnet die Genese der psychologischen Expertenkultur für Humankapital auf internationaler Ebene nach. Am überschaubaren, aber international relevanten Fallbeispiel der Schweiz untersucht es die Entdeckung, Modellierung und Verwertung des „Humanvermögens“ als ökonomischer Ressource. Leitend sind folgende Fragen: Wie wurde die Subjektivität der Arbeitenden mit Hilfe psychologischen Wissens ökonomisiert? Wie wurde das „geistige Vermögen“ in Grossunternehmen praktisch bewirtschaftet? Wie wurde die Psychologisierung des Betriebs von der Arbeitnehmerseite kommentiert? Ein besonderes Interesse gilt dem Wechselwirkungsverhältnis von Arbeits- und Selbstverhältnissen im historischen Wandel.
Literatur:
Schizophrenie. Entstehung und Entwicklung eines psychiatrischen Krankheitsbildes um 1900, Zürich 2012.
»Sputniks Resonanzen.« Der Aufstieg der Humankapitaltheorie im Kalten Krieg – eine Argumentationsskizze (mit David Gugerli), in: Historische Anthropologie 3 (2011), S. 433-446.
Mündigkeit und Mündlichkeit. Sprachliche Vergesellschaftung um 1900, in: Figurationen 1 (2008), S. 47-60.
»Eintragen und Ausfüllen«. Der Fall des psychiatrischen Formulars, in: Sybille Brändli-Blumenbach/ Barbara Lüthi/ Gregor Spuhler (Hg.); Zum Fall machen, zum Fall werden. Historische Fallrekonstruktionen zu Medizin, Psychiatrie und Psychologie, Frankfurt a.M. 2009, S. 62-91.
Zwang zur Ordnung. Psychiatrie im Kanton Zürich 1870–1970 (mit Roswitha Dubach, Urs Germann und Marietta Meier), Zürich 2007.

- 140
Dr. Michel Doortmont, FRGS
University of Groningen, Niederlande
Slave Trade as Family Business: Euro-African Trading Networks in the Era of the Dutch Atlantic Slave Trade, 1730-1820
E-Mail: m.r.doortmont(at)rug.nl
Michel Doortmont ist Lehrbeauftragter für internationale Beziehungen und Afrikawissenschaften an der Universität Groningen und der Universität Leiden (African Studies Centre). Seit 2012 ist er der akademische Leiter des Erasmus-Mundus-Programms EU-SATURN. Mithilfe von Austauschprogrammen für Doktoranden, Masterstudenten und Mitarbeiter verschiedener Fachbereiche in Südafrika leistet dieses Programm einen Beitrag zur Förderung der Wissenschaft in einem internationalen Kontext. Michel Doortmont ist Ko-Autor des Buchs History in Africa: A Journal of Method sowie der Buchreihen African Sources for African History und Sources for African History. Bei seiner Arbeit konzentriert er sich auf verschiedene Forschungsfelder, wie etwa die Beziehungen Hollands zu Westafrika (insbesondere zu Ghana) zwischen dem sechzehnten und dem zwanzigsten Jahrhundert, die Formierung multikultureller Eliten in einem kolonialen Kontext, afrikanische Historiografie und historische Methodik oder Phänomene wie das gemeinsame kulturelle Erbe und die kulturelle Identifikation des Anderen in der Geschichtsschreibung des Westens und seiner früheren Kolonien.
Bei re:work arbeitet er an der Fertigstellung des Buchs Slave Trade as Family Business: Euro-African Trading Networks in the Era of the Dutch Atlantic Slave Trade, 1730-1820. Im Zentrum dieser Arbeit steht eine Anzahl gemischt europäisch-afrikanischer Familiengeschichten der Goldküste in Ghana, anhand derer die Organisation des holländischen Sklavenhandels herausgearbeitet wird. Unter Zuhilfenahme der Listen eingewanderter Niederländer, der mündlichen Überlieferung und weiterer Materialen wird die Rekonstruktion der Familiengeschichten einiger der führenden Händlerfamilien im achtzehnten Jahrhundert möglich, einer Zeit, als die Niederländische Westindien Kompanie ihr Monopol im Sklavenhandel einbüßte und private – sowohl afrikanische als auch europäische – Händler begannen, direkt am Handel teilzunehmen. Die Studie skizziert die Lebensläufe dieser Familien, ihre Geschäfte, ihre privaten Abenteuer und Fehlschläge und spannt einen Bogen über drei Kontinente und über drei bis fünf Generationen. Das bei diesem mikro-kosmologischen und genealogischen Ansatz entstehende Bild bietet einen alternativen analytischen Rahmen für unser Verständnis der Organisation des Sklavenhandels im küstennahen Westafrika im Besonderen und der sozialen Organisation des interkulturellen Handels im Allgemeinen.
Literatur:
„Kamerling in Ghana: A Euro-African family history and an old-fashioned love story“, In: De Nederlandsche Leeuw: Tijdschrift van het Koninklijk Nederlandsch Genootschap voor Geslacht- In Wapenkunde 129 (2012), S. 178-192.
„Making History in Africa: David Henige and the Quest for Method in African History“, In: History in Africa: A Journal of Method 38 (2011), 7-20.
Gemeinsam mit J.K. Anquandah & N.J. Apoku-Agyemang: „The Transatlantic Slave Trade: Landmarks, Legacies, Expectations“, Accra (2007).
„The Dutch Atlantic slave trade as family business: The case of the Van der Noot de Gietere – Van Bakergem family“, In: Trans-Atlantic slave trade: Landmarks, legacies, expectations (2007), S. 106-151.
Gemeinsam mit J. Smit: „Sources for the mutual history of Ghana and the Netherlands. An annotated guide to the Dutch archives relating to Ghana and West Africa in the Nationaal Archief, 1593-1960s“, Leiden/Boston (2007).
Gemeinsam mit B. Savoldi: „The castles of Ghana. Axim, Butre, Anomabu. Historical and architectural research on three Ghana forts“, Rome (2006).
„The Pen-Pictures of Modern Africans and African Celebrities by Charles Francis Hutchison“, Leiden/Boston (2005).

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Professor Gail Kligman
University of California, Los Angeles, USA
A Multi-Sited Ethnography of East-West European Migratory Strategies and their Impact on Gender, Generation, and Family
Telefon: +49 (0) 30 20 93 70211
Telefax: +49 (0) 30 20 93 70225
E-Mail: gkligman(at)international.ucla.edu
Eine multi-sited Ethnography der Strategien der europäischen Ost-West-Migration und ihrem Einfluss auf Gender, Familie und Generation.
Gail Kligman ist Professorin für Soziologie und Leiterin des Center for European and Eurasian Studies an der University of California, Los Angeles (UCLA). In ihrer Forschungsarbeit beschäftigt sie sich mit den Wechselbeziehungen von Politik, politischen Leitlinien, Kultur und Gender im sozialistischen und postsozialistischen Rumänien sowie im postsozialistischen Mittel- und Osteuropa. Ihr intellektuelles Interesse gilt den vergleichenden, historischen und interdisziplinären Ansätzen, die ihre Arbeit bereichern, wobei sie sich sowohl qualitativer und ethnographischer Methoden als auch der Archiv-Forschung bedient. Ihr jüngstes Buch Peasants Under Siege: The Collectivization of Romanian Agriculture, 1949-1962 (Princeton University Press 2011) verfasste sie gemeinsam mit Katherine Verdery (aus dem Fachbereich Anthropologie, der City University of New York, CUNY).
Peasants Under Siege (Bauern im Belagerungszustand) ist eine historische Ethnographie zur Errichtung des Einparteienstaates in Rumänien am Beispiel der Kollektivierung der Landwirtschaft. In dem überwiegend landwirtschaftlich geprägten Rumänien war die Kollektivierung der erste massive Schritt, den die neue kommunistischen Regierung unternahm, um ihr radikales Programm für den gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Wandel einzuleiten. Dieser umfassende Prozess bedeutete einen Angriff auf die Grundpfeiler des ländlichen Lebens und veränderte die gesellschaftliche Ordnung und die sozialen Beziehungen tief greifend, einschließlich der geschlechts- und generationsspezifischen Rollenverteilung in den einzelnen Haushalten sowie innerhalb der sozialistischen Wirtschaft. Die Kollektivierung war keine einfache Ergänzung der industriellen Entwicklung, sondern Teil einer umfassenden Reihe von Modernisierungsstrategien. Den Autorinnen zufolge war die Kollektivierung ausschlaggebend für den entstehenden Einparteienstaat, seine Herrschaftsmechanismen und den „neuen Menschen“ als seinen Staatsbürgern. Die Untersuchung beruht auf umfangreichen, Archiven entnommenen Informationen sowie über die Methode der Oral History gewonnenen Zeitzeugenberichten, die durch ein 19-köpfiges Team im Rahmen des von den Autorinnen geleiteten Forschungsvorhabens zusammengetragen wurden.
Das Buch wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Barbara Jelavich Prize 2012 für herausragende Monographien und dem Davis Center Book Prize 2012 für Politik- und Sozialstudien der Harvard University. Beide Preise werden von der Association for Slavic, East European, and Eurasian Studies (ASEEES) vergeben. Lobend erwähnt wurde das Buch auch im Rahmen des Barrington Moore Best Book Award 2012 in historisch-vergleichender Soziologie und dem Political Sociology Section Best Book Award 2012 (beide werden von der American Sociology Association vergeben).
Bei re:work wird sich Gail Kligman eingehend mit ausgewählten Migrationsstudien beschäftigen, insbesondere empirischen Untersuchungen (zirkulärer und permanenter) postsozialistischer Migration von Ost- nach Westeuropa. Ihr Ziel ist der Erstentwurf eines Forschungsprojekts zu geschlechts- und generationsspezifischen Aspekten der Migration sowie den Einflüssen auf die Heimat- und Gastländer, wobei die Reichweite dieses Projekts noch zu bestimmen ist.
Literatur
The Politics of Duplicity: Controlling Reproduction in Ceausescu’s Romania. Berkeley: UC Press 1998.
Gemeinsam mit Susan Gal. The Politics of Gender after Socialism: A Comparative Historical Essay. Princeton: PUP 2000.
Gemeinsam mit Katherine Verdery. Peasants Under Siege: The Collectivization of Romanian Agriculture, 1949-1962. Princeton: PUP 2011.
2011/2012

- 140
Professor Stefan-Ludwig Hoffmann
University of California, Berkeley, USA
Geschichte der Menschenrechte
history.berkeley.edu/people/stefan-ludwig-hoffmann
ist Associate Professor für die Europäische Spätmoderne am Department of History an der University of California, Berkeley und Direktor des Human Rights Interdisciplinary Studies Minor at Berkeley. Zusammen mit Samuel Moyn gibt er bei Cambridge University Press die Reihe “Human Rights in History” heraus. Er erhielt seinen MA an der Johns Hopkins University und promovierte an der Universität Bielefeld. Sein Forschungsinteresse gilt besonders der Deutschen Geschichte, der Transnationalen Geschichte und der Geschichte der Menschenrechte seit der Aufklärung
Am Kolleg arbeitet Stefan-Ludwig Hoffmann an einer neuen Geschichte der Menschenrechte, die 2013 im Verlag C.H. Beck erscheint.
Literatur
Editor, Human Rights in the Twentieth Century (New York: Cambridge University Press, 2011).
"Germany is No More: Defeat, Occupation, and the Postwar Order," In Oxford Handbook of Modern German History, ed. Helmut Walser Smith (Oxford: Oxford University Press, 2011), 597-618.
"Gazing at Ruins: German Defeat as Visual Experience," Journal of Modern European History 9 (2011), 328-350.
Co-editor, Demokratie im Schatten der Gewalt: Geschichten des Privaten im deutschen Nachkrieg (Göttingen: Wallstein, 2010).
Editor, Moralpolitik. Geschichte der Menschenrechte im 20. Jahrhundert (Göttingen: Wallstein, 2010).
"Koselleck, Arendt, and the Anthropology of Historical Experiences," History and Theory 49 (May 2010), 212-236.
Politics of Sociability: Freemasonry and German Civil Society, 1840-1918. Transl. by Tom Lampert. Social History, Popular Culture, and Politics in Germany (Ann Arbor: University of Michigan Press, 2007).
2010/2011

- 120
Professor Baz Lecocq
Universität Gent, Belgien
The "Awad el Djouh Affair". Slave Trade to Saudi Arabia, Human Rights, and the ILO (1948-1962).
ist Afrikahistoriker, der mit einem Doktortitel in Sozialwissenschaften (2002) der Universität Amsterdam ausgezeichnet wurde. Zwischen 2003 und 2007 hat er als Forschungsstipendiat am Zentrum Moderner Orient in Berlin über Zeitgenössische Geschichte der (arbeitsbedingten) Migration und Urbanisierung der Tuareg-Völker in der Mittelsahara (Libyen, Mali, Niger) geforscht. Seit 2007 hält er Vorlesungen in Afrikanischer Geschichte an der Universität Gent. Sein vollständiger Lebenslauf ist auf der Homepage der CCC (Communities, Comparisons, Connections) Forschungsgruppe der Gent-Universität zu finden.
Baz Lecocq wird sich mit Sklavenhandel aus dem französischen Westafrika zur arabischen Halbinsel gegen Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts befassen. In den 50-er Jahren hatte das Fortbestehen dieses Sklavenhandels die Aufmerksamkeit der weltweiten Medien auf sich gezogen. Dies wiederum beeinflusste die Debatten über Sklaverei, Sklavenhandel und Menschenrechte innerhalb der Communauté Française, der Internationalen Arbeitsorganisation und der Arbeitskommission, die mit dem Entwurf der Universellen Erklärung der Menschenrechte beauftragt wurde. Das Projekt verwendet die mediatisierten Mikrogeschichten über den Sklavenhandel als ein Vehikel zur Analyse des diskursiven Aufbaus der postkolonialen Welt in den Regionen Nordatlantik, Afrika und Mittlerer Osten. Die diskursive Geschichte entwickelt sich im Rahmen der den Kalten Krieg betreffenden „Fragen“, die ihr ihre Form verliehen haben: Arbeitsthemen, Entkolonisierungen in Afrika und die sich verändernde Geopolitik zwischen dem Nordatlantischen Raum und dem Mittlerer Osten. Methodologisch greift das Projekt die Arten auf, wie „Microstoria“, die Untersuchung der diskursiven Praxis, und „klassische“ Politikgeschichte kombiniert werden können, um historische Akteure über Maßnahmen, Politiken, Rechtssysteme und Kontinente hinweg zu einer einzigen globalen und translokalen Geschichte zu verflechten.
2009/2010

- 140
Professor Hagen Schulz-Forberg
Universität Aarhus, Dänemark
Conceptual History and Global Translations: The Euro-Asian Semantics of the Social and the Economic.
ist Historiker und promovierte am European University Institute in Florenz .Seit 2007 lehrt er internationale Geschichte an der Universität Aarhus. Ein vollständiger Lebenslauf findet sich auf den Seiten der Universität Aarhus.
Hagen Schulz-Forberg ist an einem größeren Projekt zur Globalgeschichte der Arbeit beteiligt: Conceptual History and Global Translations: The Euro-Asian Semantics of the Social and the Economic. Ziel dieses gemeinsam mit Bo Strath, Renvall Institute, Universität Helsinki, entwickelten Forschungsfeldes ist es, die Konzeption und Imagination des Sozialen und der Ökonomie in verschiedenen europäischen und asiatischen Sprachen zu untersuchen. Beide Begriffe sind semantisch in der westlichen Welt anzusiedeln, so dass ihr Gebrauch in einer globalen Welt ohne westliches Zentrum äußerst problematisch ist. Ziel des Projekts ist es, eine transnationale epistemologische Basis zu schaffen, die sowohl europäische als auch asiatische Vorstellungen und Konzeptionen beider Begriffe gleichberechtigt umfasst. Im Mittelpunkt steht die Frage, in welchem Maß die Dominanz westlich geprägter Begriffe und Konzepte zugunsten einer globalen Kommunikation über Kulturen und Zivilisationen hinweg überwunden werden kann. Es geht hierbei nicht darum, asiatische und europäische Perspektiven gegeneinander auszuspielen, sondern vielmehr darum, beide Blickwinkel in historischen Prozessen miteinander zu verknüpfen.
Literatur
(2010), with Bo Strath, The Political History of European Integration: The Hypocrisy of Democracy-through-market, Basingstoke: Routledge.
(forthcoming 2011) (ed.), Zero Hours. Conceptual Insecurities and Ideas of New Beginnings in the Interwar Period from a Global Perspective, Brussels et al.: P.I.E. - Peter Lang.
(forthcoming 2012), with Morakot Jewachinda-Meyer (eds.), Appropriating the Social and the Economic: Asian Translations, Conceptualizations and Mobilizations of European Key Concepts from the 1860s to the 1940s.
(2011), 'Before Integration: Human Rights and Post-War Europe', in Menno Spiering and Michael Wintle (eds.), European Identity and the Second World War, London: Palgrave, 37-54.
(forthcoming 2011), 'Which Way to the Good Society? The Liberal Crisis and the Birth of Neoliberalism after the First World War', in Hagen Schulz-Forberg (ed.), Zero Hours. Conceptual Insecurities and Ideas of New Beginnings in the Interwar Period from a Global Perspective, Brussels et al.: P.I.E. - Peter Lang.
(forthcoming 2012), 'Global Conceptual History - Theory and Practice of a New Research Field', in Hagen Schulz-Forberg and Morakot Jewachinda-Meyer (eds.), Appropriating the Social and the Economic: Asian Translations, Conceptualizations and Mobilizations of European Key Concepts from the 1860s to the 1940s.
(forthcoming 2012), 'Sovereignty', in Global Studies Encyclopedia, London: Sage.
(forthcoming 2012), 'Welfare State', in Global Studies Encyclopedia, London: Sage.
(forthcoming 2012), 'World Federalist Movement', in Global Studies Encyclopedia, London: Sage.








