Fellows 2009/2010

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Professor Rana Partap Behal
Universität Delhi
History of Tea Plantation. Labour in Assam. India During the Colonial Rule.
unterrichtet indische Kolonialgeschichte am Deshbandhu College der Universität Delhi. Er war Gastwissenschaftler u.a. an der Cornell-Universität (USA) und der Universität Cambridge (UK). Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die Geschichte der Arbeit im modernen Indien.
Am Kolleg arbeitet Rana Behal zur Geschichte des Teeanbaus im kolonialen Assam. Im Zentrum der Studie steht die Analyse des Lebens und Arbeitens der Anbauer und ihrer Arbeiterschaften. Die thematische Struktur orientiert sich an der Entstehung und der Wandlung des Teeanbaus in Assam, das sich zu einem Hauptproduzenten für den Weltmarkt entwickelt hat. Viele Migranten aus anderen Teilen des indischen Subkontinents waren hier beschäftigt. Das Projekt ist eingeordnet in einen größeren Rahmen der Plantagengeschichte der britischen Überseekolonien im 19. Jahrhundert. All diese Plantagen teilten eine primär auf den Export ausgerichtete Produktion im agraren Sektor, den Gebrauch industrieller Organisationsmethoden sowie eine großangelegte Mobilisierung und Zwangsverpflichtung von Arbeitskräften.
Literatur
Behal, Rana & Marcel van der Linden. India’s Labouring Poor: Historical Studies 1600–2000. New Delhi: Cambridge University Press 2007.

- 140
Dr. Isaïe Dougnon
Universität Bamako
Work and Social Justice in Contemporary Mali.
arbeitet an der Faculté des Lettres, Langues Art et Sciences Humaines (FLASH) der Universität Bamako. Von 1998 bis 2003 untersuchte er die bäuerliche Migration und den Wissenstransfer vom Dogon-Land zum Office du Niger. Von 2003 bis 2005 koordinierte er das Projekt „Water Anthropology“. In diesem Kontext entstand eine Studie zum Einfluss von Migration auf die Bewässerung im Norden von Mali.
In seinem aktuellen Projekt Life Cycle, Rites and Career in Modern Work: The Case of Contemporary Mali beschäftigt sich Isaïe Dougnon mit moderner Arbeit und der Frage, inwiefern neue Technologien und Organisationsstrukturen Lebensläufe und dazu gehörige Sitten und Gebräuche verändert haben. Eine Untersuchung der Wechselwirkungen von Lebenslauf und Karriere kann Aufschluss über solche Veränderungen in der Arbeits- und Lebenswelt im postkolonialen Afrika geben. Eine Besonderheit ist die Veränderung der Wahrnehmung von Zeit, die den Werdegang eines Menschen strukturiert, nämlich wann er eingeschult wird, die Schule verlässt, die erste Anstellung annimmt und schließlich in den Ruhestand geht. Um ihre Karriere zu beschleunigen, greifen sowohl hohe Beamte, als auch Geschäftsleute und Intellektuelle auf geheime und offene Riten zurück. Isaïe Dougnon geht der Frage nach, um welche Riten es sich handelt und wie die Wahrnehmung von Zeit in bestimmten öffentlichen Einrichtungen funktioniert, um dem Individuum einen ungebrochenen Werdegang zu gewährleisten. Außerdem hinterfragt er die Auswirkungen der Manipulation von Zeit im inter-generationellen Verhältnis und im Bezug von Arbeitszeit und Lebenszeit in Afrika.
Literatur
Travail de blanc, travail de noir. La migration des paysans dogon vers l'office du Niger et au Ghana, 1910–1980. Paris: Karthala 2007. (Histoire des suds).
„Migration for ‚White Man's Work‘. An Empirical Rebuttal to Marxist Theory“. In: African Identities 7.3 (2009), 353–371.
„Migration paysanne, redéfinition du concept du travail et relations sociales entre ‚colons‘ et ‚travailleurs‘ à l’Office du Niger, 1930–1980“. In: D'Almeida-Topor, Hélène & Lakroum, Monique & Spittler, Gerd. Le travail en Afrique noire. Représentations et pratiques à l'époque contemporaine. Paris: Karthala 2003, 166–176.
„Peasant Migration and Labour Codification in the Colonial Era. Emigrants from Dogon Country in the Gold Coast 1910–1950“. In: Jomo K. S. & Khay Jin Khoo. Globalization and Its Discontents, Revisited. New Delhi: Tulika 2003, 73–83.
„Child Trafficking or Labor Migration? An Historical Perspective from Dogon Country“. In: Humanity 1 (2010).

- 140
Professor Jacob Eyferth
Universität Chicago
Cotton and Gender in the Chinese Revolution, 1949–1966.
lehrt Sozialgeschichte des modernen China am Department of East Asian Languages and Cultures der Universität Chicago. Er promovierte an der Universität Leiden und erhielt verschiedene Stipendien, u.a. an den Universitäten Oxford, Harvard und Rutgers. Bevor er nach Chicago wechselte, unterrichtete er an der Simon-Fraser-Universität in Vancouver. Seine Schwerpunkte liegen in den Aspekten der Geschlechterforschung sowie Technologie- und Alltagsgeschichte im Zuge der chinesischen Revolution.
Am Kolleg rekonstruiert Jacob Eyferth das Leben von Landfrauen, einer doppelt marginalisierten Bevölkerungsgruppe im China des 20. Jahrhunderts. Jahrhundertelang stellte das Spinnen und Weben den Mittelpunkt im Leben dieser chinesischen Frauen dar. Dieses änderte sich abrupt mit der sozialistischen Revolution 1949, seit der das Weben wie auch andere Handwerke staatlich kontrolliert wurden. Frauen wurden zunehmend aufgefordert, ihre häusliche Arbeit aufzugeben und gemeinsam mit den Männern an der „produktiven“ Arbeit teilzunehmen. Diese Veränderung wurde als eine Befreiung der Frau in China gefeiert, zerstörte jedoch auch soziale Netzwerke und marginalisierte das Leben der Frauen.

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Professor Babacar Fall
Cheikh-Anta-Diop-Universität, Dakar
Youth Employment Crisis in Africa: A Historical Perspective on the Informal Sector and Emigration toward Europe. The Case Study of Senegal.
leitet das History and Geography Didactic Department an der Cheikh-Anta-Diop-Universität in Dakar, Senegal. Bevor er Fellow am Kolleg wurde, war er bereits Gastwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung sowie der Universität Stanford. Er hat gerade das Buchprojekt Senegal: The Labour Question in the Twentieth Century beendet. Im Jahr 2008 wurde er von der Universität LeHavre als Doctorat Honoris Causa geehrt.
Am Kolleg forscht Babacar Fall zum Thema Youth Employment Crisis in Africa: A Historical Perspective on the Informal Sector and Emigration toward Europe. The Case Study of Senegal. Er wirft verschiedene Fragen auf, unter anderem nach Geschichte und Wesen des informellen Arbeitssektors in afrikanischen Städten, seiner wachsenden Rolle angesichts der Krise des Arbeitsmarktes sowie der Rolle der Jugend in diesem Bereich. Im Fokus seiner Studie stehen die Arbeitslosigkeit und die begrenzten Perspektiven der Jugend in Senegal sowie die wachsende Hoffnung, mehr Glück in Europa zu haben. Er beleuchtet auch die Kehrseite dieser Entwicklung und untersucht kritisch die Stärken und Schwächen der Kontrolle illegaler Migration.
Literatur
Le travail forcé en Afrique-occidentale française, 1900–1946. Paris: Karthala 1993.
Ajustement structurel et emploi au Sénégal. Paris: Karthala 1997.
Social History in French West Africa: Forced Labor, Labor Market, Women and Politics. Amsterdam: South-South Exchange Programme for Research on the History of Development (SEPHIS) 2002.
Le mouvement syndical en Afrique occidentale francophone, 1900-1968, 2006.

- 140
Dr. Therese Garstenauer
Universität Wien
Was für eine Art von Arbeit ist der Dienst am Staat?
therese.garstenauer(at)univie.ac.at
hat an verschiedenen Universitäten in Wien, Moskau und Edinburgh Soziologie, russische Literatur und Geschichte studiert. Von 2000 bis 2002 hat sie zu Entlassungen und Berufsverboten als Form nationalsozialistischer Verfolgung in Österreich gearbeitet. Bevor sie ans Kolleg kam, war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien tätig. In ihrer Dissertation untersuchte sie Kontakt und Kooperation russischer und ‚westlicher‘ Wissenschaftler im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung.
In ihrer Studie am Kolleg fragt Therese Garstenauer, was der Dienst am Staat für eine Art Arbeit ist. In einem vergleichenden Ansatz schaut sie nach Österreich und der Sowjetunion in den zwanziger Jahren. Welche Vielfalt an Positionen und Hierarchien umfasst der Staatsdienst? Welches Konzept von Lebenslauf liegt einer Karriere im Staatsdienst zugrunde? Welche geschlechterspezifischen Strukturen sind für den Staatsdienst charakteristisch? Inwiefern ändert sich das Aufgabenfeld eines Staatsbeamten im Verlauf seines Arbeitslebens?
Literatur
Garstenauer, Therese & Mejstrik, Alexander et. al. Berufsschädigungen in der nationalsozialistischen Neuordnung der Arbeit. Vom österreichischen Berufsleben 1934 zum völkischen Schaffen 1938–1940. Wien: Oldenbourg 2004. (Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission 16).

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Professor Patrick Harries
Universität Basel
Memory, Identity and Work in the African Diaspora. The Mozbieker Community at the Cape, South Africa, 1800–1920.
ist seit 2001 Professor für Geschichte Afrikas an der Universität Basel. Er ist darüber hinaus an der Leitung des Zentrums für Afrikastudien und dem Kompetenzzentrum Afrika der Universität Basel beteiligt. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem die Geschichte der Arbeit sowie die Geschichte von Wissenssystemen (und Missionen) im südlichen Afrika.
Patrick Harries studierte an der Universität Kapstadt und promovierte an der School of Oriental and African Studies (SOAS) sowie der Universität London. Er war Gastprofessor an der Universität von Lausanne, an der École des Hautes Études en Sciences Sociales, am Maison des Sciences de l’Homme in Paris und der Humboldt-Universität zu Berlin, am Institut d’Études Politiques de Paris, der University of Wisconsin-Madison und der Universität Kapstadt. Patrick Harries war bereits Fellow des Institute for Advanced Studies der Universität Stellenbosch.
Literatur
Butterflies and Barbarians. Swiss Missionaries and Systems of Knowledge in South-East Africa. Oxford: James Currey 2007.
Harries, Patrick & Vaughan, Megan. „Essais in Commemoration of Leroy Vail“. In: Social Dynamics 26.2 (2000).
Work, Culture, and Identity. Migrant Laborers in Mozambique and South Africa, 1860–1910. Portsmouth: Heinemann 1994. (Social History of Africa).

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Dr. Jan Patrick Heiß
Universität Zürich
Work and Lifecycle in Transformation. The Case of a Hausa Village.
unterrichtet am Ethnologischen Seminar der Universität Zürich. Seine Feldforschungen führten ihn hauptsächlich nach Niger, Nigeria und Tschad. Forschungsschwerpunkte sind Anthropologie der Arbeit, anthropologische Linguistik, das Verhältnis vom Individuum zur Gesellschaft sowie ländliche Gesellschaften.
Nach dem Studium der Ethnologie, Philosophie und afrikanischer Linguistik an den Universitäten Frankfurt am Main, Edinburgh und Berlin (FU/HU), promovierte er an der Universität Bayreuth. Im Anschluss daran arbeitete er an der Freien Universität Berlin und der Universität Mainz und schließlich in Zürich. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Sociologus. Journal of Empirical Social Anthropology.
In seiner Studie Work and Life Cycle in Transformation: The Case of a Hausa Village untersucht er das Verhältnis von Arbeit und Lebenslauf in Daguilam, einem Hausa Dorf in Niger unter Berücksichtigung seiner Geschichte und regionalen Einordnung. Im Wesentlichen konzentriert sich Arbeit hierbei auf Haushaltsökonomie, wenngleich der Einfluss der Marktökonomie zunehmend an Bedeutung gewinnt. Damit einher geht eine erhöhte Mobilität, ein Wechsel in der Haushaltsstruktur, eine Veränderung der Arbeiten, die zu verrichten sind, jedoch auch generell Merkmale der Lebenslaufplanungen. Diese Entwicklung ist eingebettet in einen größeren historischen Prozess, der vom Staat, Entwicklungsagenturen und der fortschreitenden Versteppung mit beeinflusst wird.
Literatur
Zur Komplexität bäuerlicher Feldarbeit in Afrika. Eine Fallstudie in einem Manga-Dorf (Niger). Münster: Lit 2003. (Beiträge zur Afrikaforschung 17).
„Imbrication du modèle religieux et des connaissances empiriques dans les travaux agricoles des paysans mangas“. In: D'Almeida-Topor, Hélène & Lakroum, Monique & Spittler, Gerd. Le travail en Afrique noire. Représentations et pratiques à l'époque contemporaine. Paris: Karthala 2003, 81–92.

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Dr. Alice Mah
Universität Warwick
What Transformation? Working Lives and Insecurity.
wurde 2008 in der soziologischen Abteilung der London School of Economics promoviert. In ihrer Dissertation arbeitete sie zum Thema Landscapes and Legacies of Industrial Ruination. Sie untersuchte die langfristigen sozialen Auswirkungen der Deindustrialisierung am Beispiel der industriellen Zerstörung in den Regionen der Niagara Fälle, in Kanada wie den USA, in Newcastle upon Tyne in England und Ivanovo in Russland. Bevor sie ans Kolleg kam, arbeitete sie in Warwick für das European Commission FP 6 Projekt CAPRIGHT (Resources, Rights and Capabilities). In diesem Projekt konzentrierte sie sich auf die historische Entwicklung der Arbeitsmarktpolitik in Birmingham und Liverpool von 1870 bis 1914. Ihre Forschungsinteressen umfassen die Soziologie der Arbeit und Beschäftigung, den sozioökonomischen Wandel, die Stadtsoziologie sowie die historische Soziologie und soziale Ausgrenzung.
In ihrem neuen komparativen Forschungsprojekt am Kolleg analysiert Alice Mah unterschiedliche Arbeitsdynamiken in der verarbeitenden Industrie in den Hafenstädten Marseille und Liverpool. Welchen Einfluss nahmen sie jeweils auf eine bestimmte kommerzielle Orientierung, ethnische Komplexität, männliche Dominanz oder Gelegenheitsarbeit? Alice Mah geht von der Annahme aus, dass unsichere gefährliche Arbeit eher ein neues Phänomen als eine Arbeitsform mit einer langen Tradition ist.
Literatur
„Moral Judgements and Employment Policies in Birmingham (1870–1914): Multiplying the Categories and Treatments of the Undeserving“. In: International Journal of Sociology and Social Policy 29.11 (2009), 575–586.
„Devastation but also Home: Place Attachment in Areas of Industrial Decline“. In: Home Cultures 6.3 (2009), 287–310.

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Professor Richard Rottenburg
Universität Halle
Experimentalization of Governance in African Contexts.
richard.rottenburg(at)ethnologie.uni-halle.de
lehrt am Seminar für Ethnologie der Universität Halle. Er lebte und forschte in verschiedenen Ländern in Afrika. Unter anderem unterrichtete er drei Jahre an der University of Transkei in Südafrika. Viele Feldforschungen führten ihn in den Sudan. Er ist in verschiedene Forschungsprojekte des MPI und der DFG involviert, wie zum Beispiel im SPP 1448 Adaptation and Creativity in Africa: Technologies and Significations in the Production of Order and Disorder. Ein umfassenderes Portrait findet sich auf den Seiten der Martin-Luther-Universität Halle.
Am Kolleg wird sich Richard Rottenburg aus einer anthropologischen Perspektive mit Recht, Organisation, Wissenschaft und Technik insbesondere in Afrika befassen. Es interessiert ihn dabei insbesondere das „Herstellen“ beziehungsweise die Arbeitspraxis in diesen Bereichen.
Literatur
Rottenburg, Richard & Schnepel, Burkhard & Shimada Shingo. The Making and Unmaking of Differences: Anthropological, Sociological and Philosophical Perspectives. Bielefeld: Transcript 2006.
Kalthoff, Herbert & Rottenburg, Richard & Wagener, Hans-Jürgen. Facts and Figures: Economic Representations and Practices. Ökonomie und Gesellschaft, Jahrbuch 16. Marburg: Metropolis Verlag 2000.
Rottenburg, Richard. Ndemwareng: Wirtschaft und Gesellschaft in den Morobergen. München: Trickster 1991. (Sudanesische Marginalien, 2).

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Professor Gerd Spittler
Universität Bayreuth
Homo Laborans. Grundlagen einer Anthropologie der Arbeit.
gerd.spittler(at)uni-bayreuth.de
lehrte Soziologie und Ethnologie an den Universitäten Freiburg, Bayreuth, Basel und Niamey. Er war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin (1999/2000) und am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (2007/2008). Feldforschungen hat er hauptsächlich bei Bauern und Nomaden in der Sahara sowie der Sahelzone betrieben. Seine Forschungsschwerpunkte sind Rechtssoziologie, politische Ethnologie, Wirtschaftsethnologie und Methoden der Feldforschung.
Am Kolleg will Gerd Spittler vor allem das Buch Homo laborans. Grundlagen einer Anthropologie der Arbeit, an dem er schon längere Zeit arbeitet, fertigstellen. Empirische Grundlage sind ethnographische Studien zu kapitalistischer Industrie- und Dienstleistungsarbeit, zu Bauern und Nomaden sowie Jägern und Sammlern. Die wichtigsten theoretischen Gesichtspunkte bei der Analyse des Materials sind Arbeit als Leistung, Arbeit als Interaktion, Arbeit und Herrschaft. Weitere Projekte am Kolleg sind ein Handbuchartikel zur Anthropologie der Sklaverei und ein Artikel Arbeit und Familie in Afrika.
Literatur
Hirtenarbeit. Die Welt der Kamelhirten und Ziegenhirtinnen von Timia. Köln: Rüdiger Köppe Verlag 1998.
D'Almeida-Topor, Hélène & Lakroum, Monique & Spittler, Gerd. Le travail en Afrique noire. Représentations et pratiques à l'époque contemporaine. Paris: Karthala 2003, 81–92.
Founders of the Anthropology of Work. German Social Scientists of the 19th and Early 20th Centuries and the First Ethnographers. Münster, Berlin: Lit 2008. (Ethnologie 14).



















