Arbeit an der Humboldt-Universität zu Berlin
Das Thema „Arbeit“ bildet bisher zwar keinen deutlich sichtbaren Schwerpunkt der HU Berlin, wird jedoch von Lehrenden in nahezu allen Fakultäten in Forschung und Lehre vertreten. In der Geschichtswissenschaft (Lehrstühle für Sozialgeschichte, Osteuropäische Geschichte, Alte Geschichte), der Europäischen Ethnologie, am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften (u.a. im Bereich Südostasien), in den Sozialwissenschaften (Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse), den Rechtswissenschaften (Lehrstühle für Arbeitsrecht) sowie in den Wirtschaftswissenschaften (JP Arbeitsmarktökonomik) wird die Thematik bearbeitet. Das Kolleg könnte einen wichtigen Beitrag leisten, diese recht verstreuten Aktivitäten stärker zusammenzuführen und damit auch neue Formen der Zusammenarbeit über die Fächer- und Fakultätsgrenzen zu etablieren. Die Kooperation darf sich freilich nicht auf die HUB beschränken, sondern wird dezidiert ein-schlägig arbeitende Einrichtungen und Personen an anderen Universitäten und Forschungseinrichtungen miteinbeziehen. Einrichtungen und Wissenschaftler der HUB werden auf vielfältige Weise in die Arbeit des Kollegs eingebunden. Fellows werden regelmäßig zu Vorträgen und Seminaren an verschiedene Institute der HUB kommen, Workshops und Tagungen des Kollegs finden unter Einbeziehung von Wissenschaftlern der HUB statt. Insbesondere Nachwuchswissenschaftler der HUB sollen von den Möglichkeiten des Kollegs und der entstehenden international community of scholars profitieren.


