Programm

Im Mittelpunkt des IGK steht die Frage, wie sich seit dem Ende des 18. Jahrhunderts das Verhältnis von Arbeit, Generation und sozialer Gerechtigkeit gestaltete. Damit ist eine Thematik angesprochen, die gegenwärtig insbesondere in den permanent alternden Industriegesellschaften intensiv und kontrovers diskutiert wird. Das IGK möchte diese Debatte durch eine globalgeschichtliche Perspektive erweitern und historisch fundieren. In diesem Zusammenhang werden insbesondere die Ansätze und Ergebnisse der Regionalforschung berücksichtigt.

 

Das wissenschaftliche Programm eines Kollegjahres setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:

 

Die Fellows kommen zwei Mal wöchentlich zusammen. Erstens stellt jeder Fellow sein Projekt im Rahmen eines wöchentlichen kolleginternen Kolloquiums vor, zweitens gibt es zur Pflege der Kollegsgemeinschaft wöchentlich ein gemeinsames Mittagessen.

 

Darüber hinaus werden Gastwissenschaftler oder für die Arbeiten am Kolleg interessante Personen aus nicht akademischen Feldern (Politik, Kultur, Entwicklungszusammenarbeit etc.) eingeladen.

 

Jeder Fellow hat die Möglichkeit, allein oder in Zusammenarbeit mit anderen Fellows, ein Kolloquium zu organisieren, zu dem gezielt einschlägig arbeitende und interessierte Wissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin und anderer Berliner Wissenschaftseinrichtungen eingeladen werden.

 

Ferner findet regelmäßig eine Ringvorlesung unter Mitwirkung der Fellows, Berliner Wissenschaftler sowie einiger auswärtiger Gäste statt. Der Schwerpunkt der Ringvorlesung ist jeweils übergreifenden inhaltlichen oder methodischen Aspekten des Kollegthemas gewidmet.

 

Zum Abschluss des Kollegjahres lädt das IGK in Zusammenarbeit mit den Fellows in- und ausländische Wissenschaftler zu einer internationalen Konferenz und zu einer Sommerakademie ein. Konferenz und Sommerakademie finden jeweils in einer Partnereinrichtung in den Regionen statt. Eine Auswahl der entsprechenden Beiträge wird in Sammelbänden veröffentlicht.