Aktuelles

Migration der Kultur / Kultur der Migration: Ringvorlesung im Wintersemester

18.10.2018

Die vom Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZJS), dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) und dem Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) im Wintersemester 2018/19 durchgeführte Ringvorlesung wird den Fokus auf kulturelle Transfers im Zuge von Migrationsbewegungen und auf den Wandel von Kultur(en) durch Migration legen. Dabei sollen unterschiedliche disziplinäre und methodische Zugänge zu diesem Thema beleuchtet werden und historische wie theoretische und aktuelle empirische Forschungen, die die Geschichten von Migrationsbewegungen, -orten und -subjekten nachzeichnen, vorgestellt werden.

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Save the Date: Berlin Lecture - Beats across Borders
13.12.2018 um 18:00

Music and Movement in the 21st Century:
Der Kunsthistoriker Josh Kun untersucht in einer musikalischen Forschungsreise ausgehend von Berlin, London, Lampedusa, Tijuana und Los Angeles, ob erzwungene Migration den Klang der Welt verändert. Musik kann der Ausdruck einer Sehnsucht nach Heimat sein, eine Plattform für Politik, aber auch ein Werkzeug, welches angesichts einer zunehmend kontrollierten und von Mauern umgebenen Welt kulturelle Kämpfe um Anerkennung und Identität vorantreibt. Kann ein Song ein Argument für Bewegungsfreiheit sein? Der Vortrag wird von den Musiker*innen Milad Khawam, Abdallah Rahhal und der Gruppe BSMG begleitet.

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Über das Institut

Herzlich willkommen auf der Internetpräsenz des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität zu Berlin. Das BIM ist ein Interdisziplinäres Zentrum (IZ) der Humboldt-Universität zu Berlin.

Das BIM erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen und empirische Daten zur Versachlichung der Diskussion über Integrationsfragen in Europa und fragt danach, wie sich Integrations- und Migrationsprozesse in Deutschland und Europa bisher vollzogen haben und künftig entwickeln werden. Das BIM ist kooperativ angelegt und zielt auf eine breite Verankerung der Integrations- und Migrationsforschung in Berlin. Mit seiner Forschung leistet das BIM einen Erkenntnistransfer in Politik, Zivilgesellschaft und Medien.

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8270 Personen

wurden bundesweit und bundesländerspezifisch in der quantitativen Erhebung der JUNITED-Forschungsgruppe per Telefon zu Fragen der Narrationen des Deutschseins, Anerkennungs- und Ausgrenzungspraxen, Lebensstilen, Einstellungen gegenüber dem Islam und den Muslimen in Deutschland und sozio-demographischen Faktoren befragt.

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79Personen

von 24 Universitäten sind bisher Teil des KOSMOS-Sommer Universität Prozesses, der 2015 erstmals am BIM ausgerichtet wurde.

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2200

Übergriffe auf Geflüchtete und
deren Unterkünfte wurden laut Bundesinnenministerium
im Jahr 2017 verübt.

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35,6Prozent

der Menschen in Deutschland haben in den letzten 24 Monaten selbst Diskriminierung erlebt.

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30

langjährige SOEP-Teilnehmer türkischer Herkunft werden qualitativ befragt, u.a. um herauszufinden, welche Faktoren zum sozialen Aufstieg mancher von ihnen geführt haben.

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