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ValiDiS
Stefan Hartmann, Annette Upmeier zu Belzen

Im Projekt ValiDiS wird die Validität der Testwertinterpretationen eines schriftlichen Instruments zur Erfassung des wissenschaftlichen Denkens untersucht, das im Rahmen des Vorgängerprojekts Ko‑WADiS entwickelt wurde. In der vierjährigen Projektlaufzeit von ValiDiS wird der in Ko‑WADiS begonnene Längsschnitt fortgeführt, um die Sensitivität des Instruments für theoriebasiert vorhergesagte Gruppenunterschiede und die Bedeutung von Kovariaten bei der Kompetenzentwicklung zu untersuchen. Weiterhin wird die Sensitivität des Instruments auf verschiedene Interventionen zur Förderung von Kompetenzen des wissenschaftlichen Denkens experimentell und quasiexperimentell untersucht. Außerdem wird geprüft, ob die mit dem Ko-WADiS-Test gemessenen Kompetenzen eine Vorhersage der Performanz in realen naturwissenschaftlichen Problemlösesituationen erlauben. Zur Untersuchung der Generalisierbarkeit werden Möglichkeiten eines Transfers der theoretischen Annahmen, deren Operationalisierung über Testitems sowie der Interpretationen der Testergebnisse auf andere Wissenschaftsdisziplinen untersucht. Dazu wird geprüft, inwieweit sich die mit dem Ko-WADiS-Instrument erfasste Kompetenz und ihre Struktur auf andere empirische Wissenschaftsdisziplinen übertragen lassen und inwieweit Kompetenzen, die in einer bestimmten wissenschaftlichen Domäne erworben wurden, auch zur Problemlösung in anderen Wissenschaftsdisziplinen angewendet werden können.

ValiDiS ist ein Gemeinschaftsprojekt der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin.

Kooperationspartner:

Freie Universität Berlin, Biologiedidaktik, AG Prof. Dr. D. Krüger
Freie Universität Berlin, Physikdidaktik, AG Prof. Dr. V. Nordmeier
Humboldt-Universität zu Berlin, AG Prof. Dr. H. A. Pant
Universität Innsbruck und Universität Wien, AG Prof. Dr. S. Kapelari
Universität Salzburg, AG Prof. Dr. U. Unterbruner
Universität Köln, AG Prof. Dr. K. Schlüter

Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PK15004B gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

zuletzt geändert: 16.02.16 JH
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