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Modellkompetenz
Juliane Orsenne, Annette Upmeier zu Belzen
Hands-On Aufgaben zur Entwicklung von Schülervorstellungen zu Modellen?

Im Projekt wurden Hands-On Aufgaben konstruiert, bei deren Lösung Schülerinnen und Schüler den Prozess wissenschaftlicher Modellbildung nach Justi und Gilbert (2002) zur Generierung von Erkenntnissen durchlaufen. Dabei kann ein angemessenes epistemologisches Verständnis sowie Verständnis über die Natur von Wissenschaft gefördert werden (z.B. Schwarz & White, 2005). Mithilfe des aus den drei Komponenten Interview, Lautes Denken und Videographie bestehenden Multi-Method Interviews (Wilson & Clarke, 2004 ) werden psychomotorische und verbale Aspekte von Modellkompetenz (Upmeier zu Belzen & Krüger, 2010) während der Lösung der Hands-on-Aufgaben fallbezogen erfasst.
Die transkribierten und redigierten Schüleraussagen des Lauten Denkens und der Interviews werden mithilfe der Software MAXQDA in bereits durch offene Aufgaben erfasste Kategorien zu jeder Teilkompetenz der theoretischen Struktur von Modellkompetenz geordnet (Grünkorn & Krüger, angen.). Zur Beantwortung der Frage, inwieweit die Schüler mithilfe spezifischer Angebote Vorstellungen von der Sicht auf Modelle als Medien hin zu Modelle als Erkenntnismethoden entwickeln, erfolgt eine Einzelfallanalyse jedes Schülers. Erfolgreiche Angebote können dann in Unterrichtsvorschläge zur Modellkompetenz integriert werden.

zuletzt geändert: 13.06.18 JH
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