Rolf Schneider

Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Biologie
AG Vergleichende Zoologie
Philippstr. 13, Haus 2
10115 Berlin
Germany
Tel: ++49 (0)30 2093 8637
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- Geboren am 02.02.1951 in Brand-Erbisdorf/Sachsen
1971-1975 Studium der Biologie an der Humboldt-Universität zu Berlin
1975 Diplom im WB Verhaltenswissenschaften bei Prof. Dr. G. Tembrock (HU Berlin) zum Einfluß der Gruppengröße auf die Schwimmaktivität von Fischen im Schwarmverband (Cyprinus carpio)
1975-1979 wissenschaftlicher Assistent im WB Verhaltenswissenschaften (Prof. Dr. G. Tembrock) der Sektion Biologie der HU Berlin
1979-1982 Promotion im WB Verhaltenswissenschaften bei Prof. Dr. A. Bilsing über Herzfrequenz und Verhalten bei Meerschweinchen (Cavia porcellus) im Open field
1982-1989 wissenschaftlicher Assistent im WB Verhaltenswissenschaften der Sektion Biologie der HU (Prof. Dr. M. Nichelmann)
1986 Forschungssemester im Labor für Ökophysiologie an der Katholischen Universität Leuven (Belgien) zur pränatalen Beeinflussung der Entwicklung endokriner Regelsysteme beim Hausgeflügel (Prof. Dr. E. Decuypere)
1989 Habilitation über Präferenzverhalten bei Tieren unter besonderer Berücksichtigung pränataler Umwelteinflüsse
1990-1995 Hochschuldozent für Zoologie am Institut für Biologie der HU Berlin
seit 1995 Privatdozent für Zoologie und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biologie der HU in der AG Vergleichende Zoologie (Prof. Dr. G. Scholtz)
1994-1997 Leitung des Projektbereiches Zoologie im BMBF-DBU-Forschungsverbund „Naturschutz in der Agrarlandschaft am Beispiel des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin“
1992-1997 Forschungsreisen durch Tunesien und Mitwirkung bei der Ausstellung „Im Land der 1000 Marabouts Tradition und Umwelt in einer Oasenlandschaft Südtunesiens“ 1995 am Julius-Riemer-Museum in Wittenberg-Lutherstadt
- Ich beschäftige mich in erster Linie mit angewandter verhaltensökologischer Forschung zu Problemen des Natur- und Umweltschutzes. Dabei geht es (1) um den Erhalt der Biodiversität in der Agrarlandschaft. Mit Hilfe ethökologischer Untersuchungen zur Habitat- und Nahrungswahl, Raum- und Strukturnutzung insbesondere an Vögeln und Säugern (u.a. Schleiereule, Kleinsäuger) sollen Schlüsselfaktoren für die Populationsentwicklung herausgearbeitet werden und in Konzepte für eine nachhaltige Landnutzung einfließen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet (2) die Synurbanisation von Tieren. Dazu laufen ähnliche Untersuchungen an Vögeln im großstädtischen Lebensraum (Wanderfalke, Turmfalke) sowie an der extrem synanthropen Hausammer in Südtunesien mit dem Ziel der Aufklärung verhaltensbiologischer und physiologischer Anpassungsstrategien. Einen weiteren Schwerpunkt bildet (3) der Amphibienschutz an Verkehrswegen, eine im Ballungsraum um Berlin auch regional bedeutsames Problem. Neben der Effizienzkontrolle von Amphibienschutzanlagen soll anhand von verhaltensbiologischen Untersuchungen eine weitere Optimierung der Anlagen erreicht werden.
- In einem aktuellen Projekt beschäftigen wir uns mit der Lebensraumnutzung von sogenannten Stadtfüchsen. Die dazu notwendigen Studien werden von Konstantin Börner durchgeführt.
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