Antike Christliche Apokryphen: Neubearbeitung von Wilhelm Schneemelcher, Neutestamentliche Apokryphen in deutscher Übersetzung, Band I, 6. Auflage, Tübingen 1990


Das Kooperationsprojekt einer Vielzahl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern - Spezialisten für die Geschichte und Literatur des antiken Christentums - widmet sich unter der Leitung von Christoph Markschies und (seit 2006) Jens Schröter der völligen Neubearbeitung des "Hennecke-Schneemelcher". Die 1904 von Edgar Hennecke veranstaltete umfangreiche Sammlung christlicher Apokryphenliteratur wurde 1959 in dritter Auflage und 1987 in fünfter Auflage von dem Bonner Neutestamentler und Kirchenhistoriker Wilhelm Schneemelcher gründlich neu bearbeitet und erschien 1990 (Band I) und 1997 (Band II) in sechster Auflage. Die gewachsene Identität dieses Standardwerks zur antiken christlichen Literaturgeschichte bleibt auch in der Neubearbeitung unter dem neuen Titel erhalten. In knappen, präzise formulierten Einleitungen, Anmerkungen und Bibliographien erschließt es die Texte und repräsentiert so den aktuellen Forschungsstand. Es erfährt jedoch eine innovative Weiterführung, indem Anstöße vor allem aus der französischen Apokryphenforschung aufgenommen werden, die den gattungsgeschichtlichen Ansatz Schneemelchers reformuliert.
Projektleitung:

Prof. Dr. Christoph Markschies
Theologische Fakultät
Kirchengeschichte mit Schwerpunkt Ältere Kirchengeschichte / Patristik
Tel (030) 2093-4734
Fax (030) 2093-4736
E-Mail christoph.markschies@rz.hu-berlin.de
Weitere Projektleitungen:

Prof. Dr. Jens Schröter, Leipzig (seit 2006)
Weitere Projektmitglieder:

Andreas Heiser
Laufzeit:

04/2004 - 09/2006
Fördereinrichtung:

ohne Mittelgeber
Publikationen:

Christoph Markschies, "Neutestamentliche Apokryphen" - Bemerkungen zu Geschichte und Zukunft einer von Edgar Hennecke im Jahr 1904 begründeten Quellensammlung, in: Apocrypha. Revue International des Littératures Apocryphes 9, 1998, S. 97-132.