HIV-assoziierte Veränderungen der Mundschleimhaut


Im Verlauf einer HIV Infektion findet man immer wieder Defekte in proliferierenden Geweben, wie z.B. die orale Schleimhaut. Ihre natürliche Funktion als immunologische und mechanische Barriere kann hierdurch gestört sein, welches morphologische und funktionelle Veränderungen mit multiplen klinischen Symptomen und aussergewöhnlichen Verläufen, hervorrufen kann. Die spezielle Rolle der oralen Schleimhaut spiegelt sich durch ihre Assoziation mit einem lymphatischen Organ wieder. 40 % der Patienten zeigen pathologische Veränderungen im Kopf-Halsbereich. Im Rahmen des Projektes sollen Erkenntnisse über die Barrierefunktion der Schleimhaut und ihre Korrelation zu immunologisch pathologischen Veränderungen aufgezeigt werden.
Projektleitung:

Prof. Dr. Angelika Bier
Univ.Prof.Dr. Juergen Bier
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie
Tel. 450-555154
Weitere Projektleitungen:

Fr. Prof.Dr. Angelika Langford-Bier
Laufzeit:

02/1994 - 12/2012
Fördereinrichtung:

Berliner Sparkassenstiftung Medizin
Publikationen:

A.Langford:Cytomegalovirus associated ulcerations in HIV infected patients, J Oral Pathol Med, 1990, 71-76 A.Langford: Gingivo-parodontale Veränderungen bei HIV Infektion, Parodontologie, 1990, 119-132 A.Langford: Oral manifestations of AIDS associated Non-Hodgkin Lymphoma, Int J Oral Max Surg, 1991, 136-141