Lehrstuhl für Theorie und Geschichte der populären Musik

Populäre Musik steht mitten im Schnittpunkt von ökonomischen, technologischen, administrativen, kulturellen, sozialen und ästhetischen Entscheidungen. Keiner dieser Faktoren liegt außerhalb des Musikalischen, sondern sie alle bilden das Musikalische erst heraus.

Im Zentrum der Arbeit des Lehrstuhls für Theorie und Geschichte der populären Musik und des Forschungszentrums stehen folgende Themenkomplexe.

 

Popmusik und Jugendkultur

Die populären Musikformen sind in übergreifende kulturelle Zusammenhänge eingebunden und nur in diesen zu verstehen. Wie Jugendliche mit dieser Musik umgehen, welche Bedeutungen sie für sie hat und welche kulturellen Werte sich ihnen in dieser Musik vermitteln - in der Beantwortung dieser Fragen liegt eine Möglichkeit, den kulturellen Dimensionen der populären Musikformen auf die Spur zu kommen.

 

Popmusik als Industrie

Die populären Musikformen sind das Resultat eines Industrieprozesses. Über Entwicklung, Dimensionen, Strukturen und Organisationsformen der Musikindustrie bestehen trotz heftiger öffentlicher Debatten noch immer nur sehr vage Vorstellungen. Vor allem aber sind die kommerziellen und technologischen Aspekte der Musikprozesses selbst ein nahezu unerforschtes Terrain.

 

Popmusik als Medium in Klang

Popmusik ist zwar wesentlich mehr als nur Musik, aber die kulturellen, ökonomischen und technologischen Prozesse, die sie bewegt, vermitteln sich im Medium von Klang. Die ästhetischen Regeln, nach denen Klang hier organisiert ist, sind ebensowenig erforscht wie seine visuellen und gestischen Dimensionen, obwohl Popmusik doch immer mit Show, also nicht nur mit dem Hören, sondern auch mit dem Sehen zu tun hat.

Forschungszentrum Populäre Musik - Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Musik- und Medienwissenschaft - Am Kupfergraben 5 - 10099 Berlin - Telefon +49 30 2093 2742 - Fax +49 30 2093 2183

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