| © Uwe Preisendörfer | ![]() |
Da ein zunehmendes Interesse am Austausch studentischer Arbeiten besteht und das Internet gut geeignet ist, ein solches Angebot bzw. diese Nachfrage zu organisieren, möchte ich hier einige dafür wichtige Bereiche kurz beschreiben und auf Onlineressourcen zu diesem Themenbereich verweisen. Das Internet stellt eine geeignete Möglichkeit da, Kopierkosten auf ein Minimum zu senken und damit dieser Vorteil nicht durch steigende Telefonkosten getilgt wird, ist es notwendig, daß Ihr euch mit den Rahmenbedingungen dieses Mediums auseinandersetzt. Zusätzlich gibt es anderen die Chance zu sehen, über welche Themen schon gearbeitet wurde und man erhält auf diesem Weg Informationen, die oft nicht den Weg in Bücher finden, die aber ganz hilfreich für eigene Arbeiten sein können. Die Umsetzung Eurer Texte in Internetseiten müßt Ihr selbst vornehmen. Das dafür notwendige Wissen wird in Lehrveranstaltungen der Humboldt-Universität vermittelt oder steht im Internet zum Abruf bereit.
Die von Euch angefertigten Texte werden in die Online Bibliothek des Forschungszentrum Populäre Musik integriert, wobei sich das FPM eine Auswahl vorbehält.
Damit Eure Texte dort veröffentlicht werden, müßt Ihr Herrn Prof. Dr. Wicke Eure Texte zukommen lassen. Bitte sendet ihm den betreffenden Text per Email in Form einer Anlage (Attachment) zu. Weitehin müßt Ihr in dieser Email als Autor/in des Textes den Wunsch äußern, daß dort Eure Texte veröffentlicht werden sollen. Bitte nehmt in die Arbeit ein Datum und Eure Email-Adresse auf, um eventuelle Anfragen und Mitteilungen an Euch zu ermöglichen.
Da einigen Studenten die unkontrollierte Öffentlichkeit des Internets unangenehm ist, könnt Ihr eure privaten Seiten dazu verwenden, den Rahmen der Leser kleiner zu halten. Ihr müßt Eure Seite ja nicht in die Liste der persönlichen Seiten der Humboldt-Universität eintragen lassen. Desweiteren lassen sich auf diese Art auch Seminarseiten als Ergänzung einrichten, bei denen die Teilnehmer die Verantwortung über die Inhalte (Handouts, Zusatzinformationen usw.) haben. Ihr solltet zu Beginn des Semesters bzw. der Lehrveranstaltungen den organisatorischen Teil hierzu klären und mit dem jeweiligen Dozenten besprechen. Wenn der Platz nicht reicht, verlinkt Eure Seiten miteinander. Zusätzlich solltet Ihr eine Mailingliste für die jeweilige Veranstaltung einrichten und Rundbriefe/mails zur Information über entsprechende Inhaltsänderungen versenden. Verwendet die Möglichkeit der eigenen Seite vor allem auch, um die angefertigten Internetseiten vorab unter realen Bedingungen zu überprüfen, z.B. ob alle Links richtig gesetzt sind, die Grafikverweise stimmen, wie schnell wird die Seite übertragen usw.
Nutzt die Gelegenheit, Euch mit diesem Medium auch als Autoren vertraut zu machen. Hatetepedoppelpunktslashslashwewewepunkt... habt Ihr auch gelernt, das Erstellen von Internetseiten ist nicht schwerer, und es baut die vielfach vorhandenen Hemmschwellen im Umgang mit diesem Medium ab.
Hier findet Ihr nähere Informationen, wie man eine eigene Seite an der Humboldt-Universität einrichten kann. Wichtig sind vor allem Punkt 1 und 2. Dazu benötigt Ihr Kenntnisse im Umgang mit einem Telnet-Programm und das chmod-Kommando unter UNIX. Zur Übertragung der Dateien zum Server verwendet man ein FTP-Programm.
Weitere Informationen zum Thema Kommunikation mit Computern gibt es beim Rechenzentrum der Humboldt-Universität.
Eine gute Einführung in den Umgang mit Computer und Internet ist der Computerleitfaden des Rechenzentrums der Humboldt-Universität. Wer das nicht alleine lernen möchte bzw. dabei Unterstützung benötigt, findet im Lehrangebot des Rechenzentrums die passenden Veranstaltungen.
Als sehr gute Quelle zur Erstellung von Internetseiten möchte ich auf das Onlinedokument Selfhtml von Stefan Münz verweisen. Es ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet, die sich weitergehend mit HTML, CSS, Javascript, CGI ... beschäftigen möchten.
Es gibt heute wohl kein aktuelles Schreibprogramm mehr, das nicht von sich behauptet, Textdokumente automatisch in HTML umsetzen zu können bzw. entsprechende Funktionen zum Entwurf von HTML Dokumenten anzubieten. Der Vorteil dieser Programme liegt in ihrer großen Verbreitung sowohl im Heim- als auch in akademischen Bereichen. Leider sind für diese Programme umfangreiche Kenntnisse der Textsatzfähigkeiten des jeweiligen Schreibprogramms und die präzise Anwendung der zahlreich vorhandenen Layoutfunktionen, welche sich in mehr oder minder strukturierten Dialogen dem Anwender präsentieren, von Nöten. Da die Mehrzahl aller Textdokumente als Papierversionen gesetzt wird, liegen in diesem Bereich die meisten Fehlerquellen für die automatische Umsetzung. Das bedeutet, wer seine Texte mit Programmen wie Word Perfect, MS Word etc. automatisch umsetzen lassen will bzw. schreiben möchte, muß sich zuerst einmal die notwendigen Kenntnisse für einen strukturierten Textsatz mit diesen Programmen aneignen. Inwieweit eine solche Umsetzung dann Euren Ansprüchen genügt, kann allerdings nur der Selbstversuch klären. Zu bedenken gilt aber, daß es sich um zwei unterschiedliche Medien handelt, die beide einen speziellen Umgang erfordern.
Da es sich bei HTML um ein Auszeichnungssprache (Mark-up Language) im Klartextformat handelt, benötigt man zum Entwurf nur einen Texteditor. Texteditoren sind in jedem Betriebssystem integriert, doch unterscheiden sie sich in ihrer Funktionalität und deren Umsetzung erheblich von den professionellen Editoren. Sie finden im allgemeinen beim Programmieren Verwendung und unterstützen vielfach den schnellen modularen, in einzelne Elemente zerlegten Entwurf von Texten. Da diese Struktur auch in HTML wiederzufinden ist, liegt es auf der Hand, daß es im Bereich der Programmiertools dafür eben auch sehr leistungsfähige Editoren gibt, die man sich leicht an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Denen, die WIN 95/98/NT verwenden, kann ich die Freewareversion des Texteditors NoteTab empfehlen. Hiermit könnt Ihr eure eigenen Clipbooks (Befehlssammlungen) erstellen und dadurch viel Arbeit und Zeit sparen. Der Vorteil solcher Befehlssammlungen liegt darin, daß jede erfolgreiche Kombination fast beliebiger Länge für das Layout weiterer HTML-Dokumente gespeichert werden kann. Darüber hinaus läßt sich ein solcher Editor auch sehr gut an die anderen Sprachen und Elemente anpassen, die im Zusammenhang mit Internetseiten relevant sind oder noch werden. Schließlich und endlich ist es aber eine Erfahrungssache, welcher Zugang zu diesem Medium der Eure ist. Es stellt sich in der Regel auch erst durch eigene Versuche heraus, womit Ihr am besten umgehen könnt.
Ich werde hier nur einige HTML Elemente erwähnen und, um die strukturelle Vorgehensweise zu verdeutlichen, längere Befehlsketten darstellen. Zu den folgenden Themen und Tags solltet Ihr Euch die Dokumentation von S. Münz durchlesen.
| <OL> </OL>, <UL> </UL> | |
| <Table> </Table>, <TR> </TR>, <TH> </TH>, <TD> </TD> | |
| <H1> </H1> ... | |
| <p> </p> | |
| <BR> | |
| <i> </i>, <b> </b>, <sup> </sup> | |
| <font face="Schriftart"> </font> | |
| <font size=Schriftgröße> </font> | |
| <center> </center> | |
| <blockquote> </blockquote> | |
| <IMG SRC="Verweis zur Grafikdatei" WIDTH=[Breite in Pixel oder Prozenten] HEIGHT=[Höhe in Pixel oder Prozenten] BORDER=[Rahmen, 0 erzeugt keinen Rahmen]> | |
| <a href="Verweisziel">Verweistext</a> | |
| <A NAME="#Verweis"> </A> | |
| <A NAME="Ziel"> </A> | |
| <A HREF="URL"><IMG SRC="Verweis zur Grafikdatei" ALT="Bildbeschreibung" WIDTH=[Breite in Pixel oder Prozenten] HEIGHT=[Höhe in Pixel oder Prozenten] BORDER=[Rahmen, 0 erzeugt keinen Rahmen]></A> | |
| <A HREF="mailto:E-Mail-Verweis">E-Mail-Verweisbeschreibung</A> | |
| <HR> | |
| | |
Die einzelnen Tags können durch Kombination zu komplexeren Strukturen verknüpft werden. Dabei ist theoretisch vieles möglich, doch zeigen die verschiedenen Browser und ihre Varianten sehr unterschiedliche Ergebnisse, und es bedarf einer Überprüfung mit verschiedenen Browsern, um sicherzustellen, daß ein Mindestmaß an Übereinstimmung nicht unterschritten wird. Je aufwendiger ein Dokument gestaltet wird, desto schwieriger wird es, das Ergebnis an die verschiedenen Browser anzupassen und sicherzustellen, daß es bei allen Nutzern gleich ankommt. Ihr müßt selbst einen Mittelweg zwischen dem finden, was Euch wichtig ist und dem, was Ihr dem jeweils unbekannten Nutzer zumuten wollt.
Bei der Verwendung von Frames muß man sich verdeutlichen, daß verschiedene Bildschirmauflösungen das Erscheinungsbild nachhaltig beeinflussen. Verwendet sie bitte so wenig wie möglich und wenn,
dann solltet Ihr die Ergebnisse nicht nur in verschiedenen Browsern überprüfen, sondern auch unterschiedliche Bildschirme und Bildschirmauflösungen zur Überprüfung heranziehen. Frames lassen sich mit den aktuellen Browsern leider nur sehr schlecht ausdrucken, weshalb sie für Bibliothekstexte zur Zeit besser nicht verwendet werden sollten. Damit die Handhabung für den Ausdruck leichter wird, versucht die gesamte Arbeit als eine Seite zu gestalten und verwendet Lesezeichen und Verweise zur Navigation innerhalb des Textes.
Eines der beliebtesten Mittel zur Gestaltung von HTML-Seiten sind Tabellen. Hierbei lassen sich die einzelnen Maße sowohl relativ zum Fenster als auch fest in ihrer Größe definieren, ebenso sind Mischformen möglich. Konkret kann man sich das ganze als ein Raster vorstellen, mittels dessen die verschiedenen darin enthaltenen Elemente positioniert werden. Der Umgang mit Tabellen erfordert allerdings etwas Übung.
Bei Grafiken besteht das Problem der Dateigröße. Grundsätzlich müßen Grafikdateien klein sein. Erstens ist der Serverplatz nicht unbegrenzt und zweitens müssen sie zum Leser übertragen werden. Da dies per Modem oder Festanschluß (wie im RZ) geschieht, entstehen durch große und/oder viele Grafiken nicht nur lange Wartezeiten bis die Seite vollständig übertragen ist, es erhöht eben auch unnötig die Telefonkosten und führt zu einer höheren Auslastung des Netzwerkes. Die Grafiken müßen aus diesem Grund auch im GIF- oder JPG/JPEG Format vorliegen.
Für die strukturelle Vorgehensweise habe ich hier einige Kombinationen als Beispiele angegeben, die mit den Browsern Netscape Navigator 3.03, Navigator 4.02 und Microsoft Internet Explorer 4.0 zu halbwegs gleichem Layout führen. Die jeweils zusammengehörigen Teile der Tags sind mit gleicher Farbe markiert.
<a name="v2"><sup><a href="#e2"><font size=-1>2</font></a></sup></a>
<!-- Zitatanfang -->
<blockquote><font size=-1><i>
»Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, ...«
</i></font> <a name="v3"><sup><a href="#e3"><font size=-1>3</font></a></sup></a>
</blockquote>
<!-- Zitatende -->
»Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, Blindtext, ... « 3
<i>
»Blindtext«
</i> <a name="v4"><sup><a href="#e4"><font size=-1>4</font></a></sup></a>
<OL>
<!-- Beginn der Endnote 2 -->
<Li><a name="e2"></a>
Zurück zu Beispiel 1
<a href="#v2"><img src="jb.gif" width=13 height=13 border="0"></a>
<!-- Ende der Endnote 2 -->
</OL>
Ich hoffe, daß diese kurze Einführung einen ausreichenden Einblick und die notwendigen Hinweise gegeben hat, um das Interesse am Austausch Eurer Arbeiten zu unterstützen und laßt Euch nicht von dem kryptischen Anblick der Rohtexte abschrecken, es ist relativ leicht und schnell zu lernen.
Solltet Ihr Fragen oder Änderungsvorschläge zu diesem Dokument haben, dann schickt mir eine Email.
Darstellung des chmod-Kommando:
chmod modus datei...
Kurzbeschreibung: Ändern der Datei/Verzeichnis-Zugriffsrechte für die
im Parameter datei ... angegebene(n) Datei(en).
Parameter:
modus u (user) Eigentümer
g (group) Gruppe
o (others) alle anderen, wichtig für das Internet
a (all) entspricht ugo
+ Zugriffsrechte erteilen
- Zugriffsrechte entziehen
= alle Rechte entziehen, außer den angegebenen
r (read) Leseerlaubnis
w (write) Schreiberlaubnis
x (execute) Ausftihrungserlaubnis
Beispiele: chmod o+r name (Gruppe other darf lesen)
chmod u-w name (user darf nicht schreiben)
chmod ugo+rwx name (alle dürfen alles)
chmod ugo-x name (alle dürfen x, aber sonst nix)
(=: lösche alle Rechte außer)
| © Uwe Preisendörfer, letzte Aktualisierung am 22. Januar 2007. |
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