© Michael Ständer: Weiblichkeitsbilder in Girlgroups. Humboldt-Universität zu Berlin 2002

Weiblichkeitsbilder in Girlgroups

von

Michael Ständer 2002



Inhalt


1. Vorbemerkungen
2. Female Vocal Groups – die klassischen "Girlgroups"
2.1 Historie
2.2 Feminisierter Rock
2.3 Die Funktion der Bandmitglieder
2.4 Die Images der Bandmitglieder
2.5 Attraktivität der weiblichen Akteure vs. musikalische Qualität ?
3. Die Spice Girls
3.1 Einleitung
3.2 Bandbiografie
3.3 Feminismus als Ziel der Spice Girls ?
3.4 Die Images der Spice Girls
3.5 Texte
3.6 Plattencover
4. Mädchen in der Rockmusik - Riot Grrrls
4.1 Selbst- und Fremdverständnis von Riot-Grrrl-Bands
4.2 Frauen und Rock
5. Spice Girls – Marketing und Fans
5.1 Der Videoclip "Wannabe"
5.2 Fans
5.3 Merchandising
6. Abhängigkeit oder Eigenverdienst? - Schlussbemerkungen
Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Vorbemerkungen

Ziel dieser Hausarbeit, ist herauszuarbeiten, welche Bilder von Weiblichkeit von Rock-/Popformationen dargestellt werden, die ausschließlich aus Mädchen oder jungen Frauen bestehen. Als Beispiel ziehe ich zunächst die "Female Vocal Groups" heran, die Ende der 1950er Jahre bis Mitte der Sechziger in den Vereinigten Staaten enorme Erfolge verzeichnen konnten. Ich werde mein Hauptaugenmerk jedoch auf die britische Girlgroup "Spice Girls" richten und unter dem Aspekt "Weiblichkeits- und Männlichkeitsvorstellung" einen Vergleich mit der sogenannten "Riot Grrrl"-Bewegung ziehen. Als Quellen dienen primär CDs, die die Untersuchung von Titelbildern, Liedtexten, Komposition und Produktion ermöglichen. Darüberhinaus stütze ich mich aber auch auf Literatur – die entweder von den Interpreten (in diesem Fall den Spice Girls) selbst oder von Wissenschaftlern, die in der Genderforschung im Hinblick auf Popmusik gearbeitet haben, veröffentlicht wurde. Zu einem geringen Teil habe ich auch Artikel aus Musikmagazinen (in Printform oder online) oder Feullitons heran gezogen, die m.E. in nicht geringem Maße Aufschluss über die Rezeption der Musik und der vertretenen geschlechtlichen Rollenbilder geben. Die Abschnitte meiner Hausarbeit, denen eigene Beobachtung und Überlegung zugrunde liegen, sind vermutlich nie von meiner persönlichen Rezeption, meinem Wissensstand und meinen eigenen Vorstellungen von Geschlechterrollen zu trennen: Als heterosexueller Mann ist es mir schlechterdings unmöglich, ein Titelbild mit nahezu unbekleideten jungen Frauen (siehe Spice-Girls-Maxi "Goodbye" (Virgin 1998)) aus der Sicht der Hauptzielgruppe (vermutlich 12-17jährige (weibliche ?) Teenager) zu beschreiben, ebenso bleibt mir der weibliche Zugang zur Riot-Grrrl-Bewegung versperrt. Dennoch denke ich, die Vertretung meines Standpunktes ist – wenn als solcher deklariert – nicht hinderlich: Als Teil der Gesellschaft ist niemand von gesellschaftlichen Prozessen ausgeschlossen.
Ich habe Quellen benutzt, die von verschiedenen Musikwissenschaftlern, Musikern und Redakteuren veröffentlicht worden sind. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Interessen und Perspektiven hoffe ich, mit dieser Hausarbeit eine Übersicht über "Weiblichkeitsbilder in Girlgroups"  geben zu können.


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2. Female Vocal Groups – die klassischen "Girlgroups"

2.1 Historie

Initiiert vom Feldzug des schwarzen Motown-Label-Gründers Barry Gordys in die Hoheitsgebiete weißen Mainstreams schossen ab 1958 in den USA viele weibliche Popgruppen aus dem Boden. Bis in die Mitte der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts waren die so genannten "Female Vocal Groups" ein fester Bestandteil der US-Charts. Dass die meisten Gruppen nach einem Hit gleich wieder verschwanden  [1], war für die Plattenfirmen nicht weiter tragisch, denn stets hatten sie mehr als eine Gruppe im Rennen: Insgesamt waren mehr als 300 Female Vocal Groups zwischen 1960 und 1966 in den Charts vertetreten [2]. Als wichtige Vertreter dieses Stils gelten z.B. "The Shangri-Las" (gegründet 1963 in Queens), "The Crystals" (gegründet 1961 in Brooklyn), "The Marvelettes" (gegründet 1960 in Inkster, Michigan) oder "The Shirelles" (gegründet 1958 in Passiac, New Jersey) [3].
Die erste Mädchengruppe waren "The Chantels", die 1958 mit dem Lied "Maybe" debütierten. Wie alle Mädchengruppen, die folgen sollten, waren die Mitglieder junge schwarze Mädchen.

1961 erreichte "Will You Still Love Me Tomorrow" von "The Shirelles" die Nr.-1-Position der Billboard-Charts. Diesen Erfolg sieht Sheila Whiteley als Ernte dessen an, was die "Chantels" erarbeitet hatten [4].

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2.2 Feminisierter Rock

Bis dato war Rockmusik nur von Männern ausgeführt worden. Der Autorin Lucy O'Brien zufolge "feminisierte" der Vocal-Group-Stil den Rock. Die "Chantels" wurden zu Pionieren des Redens über "Mädcheninteressen", in dem Sie mit "mädchenhaftem Gesang, beladen mit adoleszentem Idealismus und Schmerz" [5] das Verhalten von weiblichen Teenagern in der Gesellschaft thematisierten oder Interessen wie Partnerschaft oder Kleidung ansprachen.

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2.3 Die Funktion der Bandmitglieder

Die Mädchen, die in einer Female Vocal Group mitwirkten, taten das nur in ihrer Funktion als Sängerinnen. Lucy Green sieht im Singen einer Frau die patriarchalische Vorstellung von der Misskonvergenz von Frau und Technologie bestätigt. Sie legt dar, dass der Mann patriarchalischen Denkstrukturen nach die Natur kontrolliert, zu der auch die Frau gehört. Beim Gesang einer Frau ist kein nichtkörperliches Objekt im Einsatz - durch die Abwesendheit von Technologie wird das Denkmuster bestätigt [6].
Der immer ähnliche Klang der Gruppen ließ vermuten, die Mitglieder der Bands seien austauschbar. Tatsächlich wurde "Da Doo Ron Ron", der größte Hit der "Crystals", aufgenommen, während die Band eigentlich auf Tour war: Ein Gelegenheits-Mitglied der Band hatte das Stück mit einer Gruppe von Backgroundsängerinnen zu der Zeit im Studio aufgenommen [7].

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2.4 Die Images der Bandmitglieder

Von Beginn an vertraten die Mädchen in den Bands Rollen. Ginny Arnell von den Supremes hatte z.B. das Image des unbeholfenen Mädchens, das dumme Fehler macht – so sang sie Songs wie "I Wish I Knew What Dress To Wear" [8].
Auch das Image böser Mädchen wurde verkauft: Der Song "Leader Of The Pack" von den "Shangri-Las" wurde als "death disk" ("Todesscheibe") für junge Mädchen bezeichnet und einige Radiostationen verweigerten die Ausstrahlung [9].
Lucy Green zufolge verkauften die Mädchengruppen in den 60er Jahren das Bild  des Frauen zukommenden Super-Respekts. Die "Chantels" z.B. hatten Benimmlehrer, die sich um den Auftritt der Mädchen in der Öffentlichkeit kümmerten [10]. In der Barry Gordys Plattenfirma "Motown" durchliefen die Gruppen eine "Charm School" [11], um bei Auftritte in der Öffentlichkeit ein positives Bild abzugeben.

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2.5 Attraktivität der weiblichen Akteure vs. musikalische Qualität?

Die Betonung des Körpers bei Auftritten kann Lucy Green zufolge zu Zweifeln an der musikalischen Qualität führen: "Je mehr eine weibliche Musikerin ihren Körper zur Schau stellt", vermutet Green in ihrem Buch "Music, Gender and Education" [12], "desto weniger wahrscheinlich ist, dass sie eine gute Musikerin ist", da die Musik in den Hintergrund gedrängt wird. Somit wird die Qualität derselben in Frage gestellt.
Als Bestätigung der These Greens kann die Band "The Three Degrees" betrachtet werden, die zur "most sexy" Girl Group der 80er gewählt wurde und in der Musikpresse nicht ernst genommen wurde, da die Frauen Green zufolge als musikalisch inkompetent galten [13].

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3. Die Spice Girls

3.1 Einleitung

Wenn es um die Vermarktung ihres Produktes geht, ist ein im Vergleich zu den sechziger Jahren höheres Maß an Mitbestimmungsrechten in der ersten gemischtrassigen reinen Mädchengruppe der Welt, den englischen Spice Girls, offensichtlich. In gewissen Punkten Vergleiche zu den Female Vocal Groups zu ziehen ist jedoch nicht schwer: Das damalige Spice-Girls-Mitglied Geraldine Halliwell wurde im Dezember 1996 von der Leserschaft der englischen Boulevardzeitung "The Sun" zur sexiesten Frau gewählt [14].
Die Spice Girls sind eine Rekordgruppe: Ihr Debutsong "Wannabe" wurde zur meistverkauften Single einer Frauenband, 15 Wochen blieb deren erstes Album "Spice" 1996 in den UK-Charts und verkaufte sich im ersten halben Jahr weltweit 12 Millionen Mal [15].

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3.2 Bandbiografie

Mitglieder der Spice Girls sind und waren Victoria Adams alias "Posh Spice" (* 7. April 1973, Essex, England), Melanie Brown alias "Mel B/Scary Spice" (* 29. Mai 1973, Leeds, Yorkshire, England), Emma Bunton alias "Baby Spice" (* 21. Januar 1976, London, England), Melanie Chisholm alias "Mel C/Sporty Spice" (* 12. Januar 1974, Widnes, Lancashire, England) und Geraldine Halliwell alias "Geri/Ginger Spice oder Sexy Spice" (* 18. August 1970, Watford, Hertfordshire, England) [16].
1994 hatten die Musikproduzenten Bob und Chris Herbert die Idee einer fünfköpfigen Mädchenband. Um die erkannte Marktlücke zu füllen, schalteten sie Anzeigen und verantstalteten sie Castings.  Bob Herbert mietete für die "Auserwählten" ein Haus in Maidenham, in dem die Mädchen lebten und nach dem Gesangs- und Tanzunterricht im Studio der Produzenten weiterarbeiteten [17].
Im Mai 1995 übernahm Produzent Simon Fuller das Management der Spice Girls und organisierte einen Plattenvertrag mit Virgin [18]. Knapp ein Jahr später erschien die erste Spice-Girls-Single "Wannabe" und das Album "Spice", 1997 dann "Spice World", das von einem Film begleitet wurde. Nach dem Ausstieg Halliwells kamen Trennungsgerüchte auf, obwohl ein drittes Album geplant war ("Holler", Virgin 2000). Aufgrund von Schwangerschaften zweier Sängerinnen nahm die Band eine Auszeit, was die englische Boulevardpresse erleichtert aufnahm: "Die uferlos erscheinende Girl-Power-Bewegung mündet nun endlich in Mann, Kind, Heim und Herd." [19]

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3.3 Feminismus als Ziel der Spice Girls ?

Die Konstruiertheit der Band blieb der Musikpresse nicht lange verborgen [20]. Sheila Whiteley warnt jedoch davor, die Spice Girls nur als Plastikband abzutun: Sie erkennt in der Band eine eigene Darstellung von Feminismus. Feministische Ziele blieben ihrer Beobachtung nach von früheren Mädchenbands wie z.B. "Bananarama" oder der Riot-Grrrl-Bewegung unberührt. Die Spice Girls sähen sich jedoch als Freiheitskämpfer, die mit plakativen Ausdrücken einen neuen Anlauf zum Weiblichkeitsdiskurs über Macht und Eigenständigkeit suchten, so Whiteley: Die Zukunft ist weiblich! [21]
Von den Spice Girls wird die Notwendigkeit zum Feminismus ausgedrückt, ohne zu verleugnen, dass er auch Spaß machen kann – das belegt ein Zitat Geri Halliwells in dem Magazin "Marabo":

"Die Spice Girls wollen ihren Fans helfen, selbstbewußt zu werden. Wir sind mehr als eine Band, wir sind eine Bewegung, die dem Feminisus der 60er in den 90er Jahren eine neue Bedeutung geben will. Frauen müssen immer noch viel lauter schreien, um gehört zu werden. Deshalb brauchen sie Identifikationsfiguren, die ihnen was von Themen wie Safe Sex und Selbstbehauptung erzählen." [22]

Als markantester Ausspruch der Spice Girls, zitiert in nahezu jedem Interview und geschickt platziert auf nahezu jedem Artikel der bunten Merchandisingpalette, dürfte "Girl Power" gelten. Die Sängerinnen benutzen den Ausdruck als Synonym  zu "Feminismus", denn "Feminismus traut sich heute kaum noch jemand zu sagen. Wir nennen es Girl Power. Das ist der Feminismus der Neuziger Jahre. Frauen gemeinsam sind stark" [23] - so die Spice Girls.
Klar definiert wurde der Ausspruch jedoch nie und bot so mannigfaltige  Konnotationsmöglichkeiten. In einem Buch der Spice Girls nannte "Baby Spice" Emma Bunton die Beendigung einer Partnerschaft zu einem Jungen, der nicht der Richtige für sie gewesen sei, "angewandte Girl Power, einfach so" [24]. In derselben Publikation fanden sich weitere Beispiele zur Auslegung des Begriffs (siehe Abbildung S. 9 unten) [25].
Whiteley sieht in dem Ausdruck "Girl Power" eine Demonstration der Macht der Mädchen. Sie sollen aufbegehren, anstatt traditionelle Vorstellungen zu übernehmen. In dem Video zur zweiten Single, die die Spice Girls veröffentlichten ("Say You'll Be There"), wird die von Mädchen ausgeübte Kontrolle über zwischengeschlechtliche Beziehungen dargelegt – keine Liebesbeziehung, sondern eine freundschaftliche Partnerschaft wird von den hier propagiert [26]:

"Last time that we hat this conversation I descided we should be friends. Yeah, but now we're going round in circles, tell me will this deja vu never end ?" [27]

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3.4 Die Images der Spice Girls

Das Image, das mit der Band auf den Markt kam, ergab sich aus den Künstlernamen: Jedes Gruppenmitglied verkörpert einen Typ der modernen jungen Frau: sportlich, elegant, frech oder kindlich. Freilich legen die Spice Girls stets Wert auf ihre Authentizität und wenden sich absichtlich gegen die Anpassung an musikalische Trends [28].
Das Image als individuelle Einzelperson ist nicht unwichtig, da es trotz freundschaftlichem Zusammenhalt Unabhängigkeit in der Gruppe bedeutet [29].
Der hohe Stellenwert des Images im Produkt "Spice Girls", der auch für die Fanbindung von Bedeutung ist (siehe Punkt 5), lässt noch einmal auf die Beobachtung Lucy Greens zurückfragen: Inwieweit wird durch das enorme Maß an Darstellung (Wirkung jenseits der Musik) die Qualität der Musik in Frage gestellt [30]?

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3.5 Texte

Die Songtexte der Spice Girls sind sehr direkt. Deutlich wird dies schon an den Titeln der Songs, die oft direkte Aufforderungen darstellen – im Folgenden eine Auswahl:

Album "Spice"

Album "Spice World"

Album "Forever"

Who Do You Think You Are

Never Give Up The Good Times

Tell Me Why

Say You'll Be There

Stop

Groove With Me

 

Spice Up Your Life

(I Want To Make You) Holler

 

Do It

Let Love Lead The Way

Inhaltlich lassen sich die Lieder leicht kategorisieren, der Übersichtlichkeit halber beschränke ich mich auf die ersten beiden Alben, "Spice" und "Spice World":

  1. Die Spice Girls behandeln Themen wie wahre Freundschaft und Zuneigung ("Wannabe", "Mama", "Say You'll Be There"), die Kindheit ("Naked", "Mama"), rufen im weitesten Sinne zur Selbsthehauptung auf ("Never Give Up On The Good Times", "Spice Up Your Life", "Do It", "The Lady Is A Vamp").


  2. Als Gegenüber des Hörers rufen sie zum Innehalten auf oder monieren Fehlverhalten ("Stop", "Denying", "If U Can't Dance", "Who Do You Think You Are", "Love Thing").


  3. Als Erzähler ohne direkten Ansprechpartner mahnen sie zur Tugend ("2 become 1", "Saturday Night Divas") oder verbreiten (vermutlich hinlänglich bekannte ?) Volksweisheiten ("Too Much").


  4. Sie erzählen Geschichten über Ansichten bezüglich der Liebe ("Last Time Lover", "Viva Forever").

Auch sexuell explizite Sprache findet Verwendung. Hier einige Beispiele [31]:

- "If you want to get with me, better make it fast" ("Wannabe")

- "I know you want to get with me" ("Last Time Lover")

- "Show me how good you are" (Who Do You Think You Are?)

Dennoch findet sich kein Beispiel innerhalb der Liedtexte, in dem der Begriff "Sex" ausgesprochen wird: In dem Debut "Wannabe" wird das Wort durch "Zig-ah-zig-ah" ersetzt [32]. Der  Songtext kann - dem deutschen Autor Benjamin von Stuckrad-Barre zufolge - in einem Satz verdichtet werden: "Wenn du mein Liebhaber sein willst, ist das tendenziell okay, allerdings gibt es mich nur im Kombipaket mit meinen Freundinnen" [33].
Da die innerhalb eines Stücks angeredete Person sowie die Charaktere in "Erzählungen" selten eindeutig als Mann oder Frau identifiziert werden können, bleibt das Bild des Adressaten unklar und auch obiges System ist in gewisser Weise variabel. Durch "Vergeschlechtlichung" würden die Botschaften sicherlich präzisiert, doch womöglich würden sich gewisse Personenkreise aus der Zuhörerschaft nicht angesprochen fühlen, was dem Marketing der Spice Girls fern liegen dürfte.
Ein eindeutiges Beispiel für die Funktion der Spice Girls als toughe weibliche Identifikationsfiguren ist das Abschlusslied von "Spice World", "The Lady Is A Vamp". Der Liedtext, der von den Bandmitgliedern selbst verfasst wurde, erzählt anhand von Beispielen wie "Charlies' Angels" oder Jaqueline Onassis von starken Frauen in der Geschichte, um schlussendlich die Spice-Girls-Mitglieder aufzuführen – meiner Vermutung nach entweder als Teil der Kette berühmter Persönlichkeiten oder um zum Schluss des Albums noch einmal Rückbezug auf die Interpreten zu nehmen.

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3.6 Plattencover

Beim Vergleich dreier Plattencover, auf denen jeweils die Bandmitglieder dargestellt sind, fallen erhebliche Unterschiede bezüglich des dargestellten Images auf; das Titelbild von "Spice World" (zweites Studioalbum, Virgin 1997) bestätigt genau die Persönlichkeitsbilder, die in den bisherigen Veröffentlichungen dargeboten wurden und von denen schon die Rede war: (V.l.n.r.) Mel B, die Erschrenkende und Aggressive ("scary") mit aufgerissenem Mund und spitzen Fingernägeln, Geri mit Plüschschal schaut verführerisch über die unbekleidete Schulter (Sexy Spice), Emma steht x-beinig frontal zur Kamera und lächelt verschmitzt (Baby Spice), Victoria posiert in teurer Kleidung und arrogantem Gesichtsausdruck (Posh Spice) und Mel C, die Sportliche, ballt lachend die Fäuste und scheint einen Fußtritt zu vollziehen.



Knapp ein Jahr später als "Spice World" erschien die Maxi-CD "Goodbye" (Virgin 1997). Hier fällt auf, dass die Individualisierung massiv zurückgenommen ist. Alle Bandmitglieder lächeln und sind – bar individueller Merkmale – aufs Schön- und Sexysein reduziert Abgesehen vom Make-Up ist kein nicht-körperliches Attribut zu sehen– die Spice Girls scheinen nackt zu sein und ganz natürlich (= vertraut, persönlich und ehrlich) "Goodbye" zu sagen. Ob die Veröffentlichung dieses Liedes mit dem Ausscheiden Geri Halliwells aus der Band zu tun hat, bleibt bloße Spekulation.




Auf "Forever" (Virgin 2000) ist keines der in den Booklets der ersten beiden Studioalben geprägten Attribute sichtbar: "Sporty Spice" wirkt nicht sportlicher als ihre Kolleginnen, die freundlich lächelnde Mel B nicht erschreckender, und auch Victoria und Emma tragen weder Kleidung noch machen sie Gesten, die in irgendeiner Beziehung zu der Darstellung in den CD-Heften von "Spice" und "Spice Wolrd" stehen.


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4. Mädchen in der Rockmusik - Riot Grrrls

4.1 Selbst- und Fremdverständnis von Riot-Grrrl-Bands

Die Riot-Grrrl-Bewegung geriet in den frühen Neunzigerjahren des letzten Jahrhunderts in den Blick der Öffentlichkeit, als sich an der US-amerikanischen Ostküste Mädchenbands gründeten. Erklärtes Ziel war, sich aus der von Jungen dominierten Hardcorepunkszene lösen zu wollen, denn hier spielten die Musikerinnen keine Rolle [34]. Die Riot-Grrrls, zu deren wichtigsten Vertretern die Bands "Bikini Kill" oder "Bratmobile" gehören, lehnten sich gegen das den Männern zugeschriebene Können und "Ausgezeichnetsein" auf, indem sie selbst Musik machten – und zwar die gleiche Art Musik mit ähnlichem Habitus bei Auftritten. Freilich ist das "Ausgezeichnetsein" musikalisch schwerlich zu bewerten, da – wie typisch im Punk – auch von den Riot Grrrls die Meinung vertreten wurde, technische und spielerische Virtuosität  sei keine Voraussetzung künstlerischen Schaffens.
Allein durch das Konzept, im Kampf gegen die männliche Vorherrschaft im Rock von "männlichen", d.h. niemals von Frauen benutzten "Waffen" Gebrauch zu machen, stellte das konventionelle Weiblichkeitsbild infrage. Die  Riot Grrrls wehrten sich gegen das medienverbreitete Ideal perfekter Weiblichkeit.

Das hohe Maß an sexueller Offenheit lässt sich innerhalb der Musik auf der einen Seite und in der Auftrittspraxis auf der anderen Seite betrachten. Textlich nehmen die Musikerinnen kein Blatt vor den Mund und explizieren, was sie stört: "White Boy, don't laugh, just die" (aus: "White Boy" von "Bikini Kill"). Im Stück "Suck My Left One", einer Geschichte über Inzest, zeigt sich die sprachliche Direktheit auch in sexuellem Kontext. Die Mutter der Erzählerin ruft zur Bravheit auf, während die Männer der Familie sie missbrauchen. Im Refrain schließlich ruft die Protagonistin ihre eigenen sexuellen Phantasien heraus: "Suck My Left One".
Die Performance von "Bikini Kill" zeugt nicht nur von sexueller Freizügigkeit, sondern auch von dem Willen zur Provokation. Mit Lippenstift schreibt sich Kathleen Hanna, die Frontfrau und Sängerin der 1990 gegründeten Band, Ausdrücke wie "Bitch" oder "Slut" auf den Oberkörper und zieht während des Auftritts ihr Oberteil aus (siehe Foto): "Wenn du dein Hemd ausziehst, denken alle Jungs: 'Oh, was für ein Slut' – und es ist wirklich witzig, denn die denken das und es steht da" (Kathleen Hanna, Frontfrau und Sängerin von "Bikini Kill"). Kathleen Hanna genügt es nicht zu sagen, das Geschlecht der weiblichen Musiker sei egal und nur der Wunsch nach Rocken sei wichtig. "Was ich mache", erklärt sie, "ist die Welt, in der ich lebe, zu verändern." [35]
Die Ernsthaftigkeit, mit der die Sängerin die Ziele ihrer Band in Angriff nimmt, steht offensichtlich im starken Kontrast zu dem von den Spice Girls vertretenen Rollenbild, das zwar neue Facetten von Weiblichkeit propagiert – im Gegensatz zum althergebrachten Rollenverständnis aktivere, befreitere und autonomere – aber mit Spaß zum Ziel kommen wollen.
Auch in Deutschland gründeten sich in den letzten Jahren vermehrt Frauenrockbands, deren Namen oft schon vermuten lassen, dass sie nicht mit der Vehemenz – zumindest aber nicht mit der Ernsthaftigkeit Hannas Rockmusik spielen: "Die Braut haut ins Auge" oder die Hamburger Band "Schlampen ficken besser" fallen jedoch auch durch ungewöhnliche Performance auf: Während ihrer Auftritte ziehen sie die männlichen Mitglieder anderer Bands auf der Bühne aus und verpassen diesen Peitschenhiebe. Das Stadtmagazin "Szene Hamburg" mutmaßte in der Augustausgabe 1997, "daß die Damen [...] ihre Formation nur gegründet haben, um männliche Kollegen erniedrigen zu können." Auch musikalisch scheinen die Autoren des Artikels nicht zufrieden gestellt geworden zu sein: "Der Sound ist mies, und der Stil schwankt zwischen Punk und Punk – und das ist noch milde ausgedrückt." [36]
Unter Rockmusikern und Rockmusikerinnen anderer Musikstile werden die Riot Grrls auch nicht immer ganz ernst genommen: Courtney Love, die Sängerin der Indierockband "Hole", spricht von "Bikini Kill" als "... Kathleen und ihre kleines Pack von Östrogenterroristen... na gut, Östrogenlemmingen" [37]
Der Sound von Bikini Kill klingt wie Englischer Punk 1978 und US-amerikanischer Garage 1966, zwei Stile, die Reynolds/Press als "männlichsten Rock schlechthin" bezeichnen [38]. Fanseiten im Internet zum Thema "Riot Grrrls" werden von Männern und Frauen gleichermaßen erstellt und genutzt [39], doch der Kampf für die Rechte der Frau ist unübersehbar: Im Vorraum der Bühne errichteten Riot-Grrrl-Bands einen eine Fläche nur für weibliche Konzertbesucher, auf der sie vor männlichem Anrempeln geschützt werden sollten [40].

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4.2 Frauen und Rock

Einer Beobachtung Norma Coates' zufolge gilt Rock als "ursprünglich", Pop als "künstlich". Wenn nun das Ursprüngliche als männlich angesehen wird, das Künstliche als weiblich, führt das zu dem Schluss, Rock müsse männlich sein. Im der Rockmusik erkennt Coates die Präsentation von emotionaler Ehre, Lebendigkeit und musikalischer Zielstrebigkeit; Pop hingegen gilt auch heute als glatt, vorfabriziert und zum Tanzen hergestellt. Wird diese Annahme akzeptiert, erscheint die Benutzung genuiner Bestandteile des Rocks (Instrumente, Klang) von den Riot-Grrrls umso provokanter: Sie wenden sich gegen den als männlich codierten Rock [41].

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5. Spice Girls – Marketing und Fans

Nicht, dass diese Kategorisierung "Popmusik / Alternativmusik" näher beleuchtet werden sollte, aber unter der Prämisse, die Norma Coates aufgestellt hat, wird man schwerlich bestreiten können, dass es sich bei den Spice Girls um Popularmusik par excellence handelt. Eine weitere Differenz zwischen der britischen Mädchengruppe und den Riot Grrrls ist aber auch das Nichtpassen in das Muster "Angry Young Women", worunter die Punkerinnen oft eingeordet werden. Einem Zitat Melanie Cs zufolge hat ihre Band sogar männliche Gruppen als Vorbilder: "Ich will, dass die Leute uns als neue Oasis sehen"! [42]

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5.1 Der Videoclip "Wannabe"

In Videoclips weiblicher Interpreten oder Gruppen entdeckte Lisa Lewis zwei Zeichensysteme, die in dem Videoclip zum Spice-Girls-Debut "Wannabe" leicht zu erkennen sind. Lewis unterscheidet zwischen Zugangszeichen ("Acess Sign") und Erkennungszeichen ("Discovery Sign"). Erstere Gruppe enthält die visuelle Umsetzung männlich priviligiertere Erfahrungen, mahnt zu gleichen Rechten für Mann und Frau und zur Achtung gegenüber Frauen und Mädchen. Dabei kommen Geschlechterumkehrungen und –utopien zum Einsatz, was bedeutet, dass sich die weiblichen Akteure im Clip in gewisser Weise männliche Handlungsweisen übernehmen.

Die Erkennungszeichen beziehen sich auf die weibliche Formen kulturellen Ausdrucks und kultureller Erfahrung. Hierbei werden Aktivitäten präsentiert, die Mächen zu eigen sind. [43]
Inhaltlich handelt der "Wannabe"-Clip von fünf Mädchen, die eine High-Society-Party stürmen, sich unangepasst verhalten und die Abwesenheit guter Manieren demonstrieren. Sie drängeln sich an den Türstehern vorbei, springen über Tische und Bänke und singen von Freundschaft und Sex. Das benutzten von Elementen wie Frechsein und Vandalismus ist das offensichtlichste Zugangszeichen ("Acess Sign") in dem Videoclip; während ein paar Jungen noch mit dem Portier um Einlass streiten, führen die Spice Girls ihre Selbstdarstellung durch und verlassen die Party am Ende, wobei sie noch zwei Bobbies umrempeln. Diese als männlich codierten Verhaltensweisen übernehmen die Akteurinnen jedoch in Darstellung ihrer Weiblichkeit. Sie sind nicht gekleidet wie Männer, sondern je nach Image gekleidet und geschminkt – was als Erkennungszeichen ("Discovery Sign") dient.
In dem Buch "Girl Power", das die Spice Girls für ihre Fans geschrieben haben, kommentiert Melanie C das Verhalten innerhalb des Videos. Sie hätten niemanden ärgern wollen, erklärt sie: "Wie waren bloß ein bisschen unartig." [44]

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5.2 Fans

Sichtbare Zeichen der Zugehörigkeit zu einem Künstler ermöglichen individuelle Antworten auf die Geschlechterproblematik im eigenen Leben. Lisa Lewis geht sogar so weit, dass sie in der Übernahme und Ausschmückung der Staridentität (von einem Fan) einen Ausweg aus der eigenen Identitätskrise sieht: Wo Identifikationsprobleme am größten sind, ist die Fanaktivität hoch und je mehr Ausschmückungspotential der Star also bietet, desto besser kommt er an. [45]
Die Images der Spice Girls, manifestiert in den Künstlernamen "Baby Spice", "Sporty Spice", "Posh Spice", "Scary Spice" und "Ginger / Sexy Spice", deuten auf Teenager als Zielgruppe hin [46]. Die Identifikation mit der ganzen Gruppe ist insofern leicht, als dass sie aus fünf Charakteren besteht. Aufgrund eigener Interessen wird jeder Rezipient mit einer oder mehreren Bandmitgliedern nähere Gemeinsamkeiten haben – die Ausschmückung respektive die (zumindest teilweise) Übernahme der Staridentität ist dadurch erleichtert. Darüberhinaus sind alle Spice Girls noch Freunde und wollen auf ähnlichem Weg zum Erfolg kommen, nicht ohne jedoch Spaß zu haben [47].
Der Verantwortung ihren Fans gegenüber scheinen sich die Sängerinnen bewusst zu sein. In dem von ihnen verfassten Fanbuch bestätigt Victoria den Wunsch, dass "die Mädchen da draußen in den Schulen zu uns gehören und sich mit uns identifizieren." Sie weiß, dass diese ganz genau merken, wenn sie nicht ernst genommen werden: "Wir wollen für die Mädchen Vorbilder sein [48]". Ohne dem Gedanken weitere Bedeutung zukommen lassen zu wollen, sei hier nach der Gefahr gefragt, die aus dem Verhalten der Vorbilder im Video zu "Wannabe" und der möglichen Nachahmung durch Fans erwächst.

Durch Stilimitation können die Fans die Identifikation mit der Figur, das Wissen darüber und die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe demonstrieren [49]. Die Händler erkannten das damit verbundene wirtschaftliche Potential schnell und boten "spicegemäße Outfits" (Whiteley) an. Der Spice-Girls-Boom führte zur Gründung von Imitationsgruppen wie den "Wannabes", die in Playbackshows auftraten (siehe Foto).

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5.3 Merchandising

Auch die Merchandisingpalette eines solch großen Projekts wie den Spice Girls kann Auskunft geben über Identifikationspunkte in den Images und die Zielgruppe.

    

Die Liste der angebotenen Spice-Girls-Produkte ist keinesfalls nur auf Mädchen abgestimmt. Zwar ist ein Teil der Merchandisingpalette auf weibliche Kunden (Deospray (siehe Foto), Sportkleidung, Schmuck) oder männliche Kunden (Herrensocken, Krawatten) ausgelegt, der Großteil jedoch ist für Benutzer beiden Geschlechts. Die Marketingstrategie scheint sich auf Werbung für die Namen und Charaktere zu beschränken, anders ist die Universalität der Spice-Girls-Produkte nicht zu erklären: Von Puppen (Startauflage 80000, siehe Bild oben), Kaffeetassen und Aktenordnern über Weihnachtskarten, Badetücher und Schreibsets bis hin zu Kartoffelchips, Lunchboxen (siehe Foto) und Lollies reicht diese [50].

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6. Abhängigkeit oder Eigenverdienst? Schlussbemerkungen

Als Teil eines solch umfassenden Produkts werden die Spice Girls entsprechend am Gewinn beteiligt. Victoria Adams-Beckham (Doppelname durch Heirat) stand mit geschätzten 82 Mio DM Vermögen im Jahre 2000 auf Platz 18 der Liste mit den 100 reichsten jungen Briten, Emma Bunton, Melanie Chisholm, Geri Halliwell und Melanie Brown mit immerhin 60 Mio DM Vermögen auf Platz 31 [51]. Auch frühere Girlgroups haben viel verdient, erklärt Eva Rieger, allerdings unter anderen Bedingungen: Die Female Vocal Groups standen in mannigfaltigen Abhängigkeiten von Konzertveranstaltern, Finanzberatern und Gönnern, viele Konzerte gar, so Rieger, seien nur aufgrund sexueller Dienste zustande gekommen, ebenso positive Kritiken von Seiten der Presse. Die damalige Praxis, glaubt sie, sei heute Ideologie – weibliche Musiker ständen immer noch leicht unter dem Verdacht, sich den Weg zu ihrem Plattenvertrag "erschlafen" zu haben, auch wenn sie rechtmäßig unter Vertrag stehen und talentiert sind [52].
Unkommentiert möchte ich nach Vorstellung dieser These am Ende der Hausarbeit daran erinnern, dass Emma Bunton 1997 eine Affäre mit dem Spice-Girls-Manager Simon Fuller hatte [53], dem trotz Trennung von dem damaligen Quintett bis 2001 ein Fünftel aller Einnahmen aus dem Produkt "Spice Girls" zustehen [54].


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7. Literatur- und Quellenverzeichnis

Die Abkürzungen richten sich nach: TRE. Abkürzungsverzeichnis, zusammengestellt von Siegfried M. Schwertner, Berlin/New York² 1994.

Coates, Norma: (R )Evolution Now ? Rock And The Political Potential Of Gender, in: Sheila Whiteley: Sexing The Groove. Popular Music And Gender, London/NY 1997.

Green, Lucy: Music, Gender Education, Cambridge 1997.

Grieg, Charlotte: Will You Still Love Me Tomorrow ? Girl Groups From The Fifties On, London 1989.

Lewis, Lisa A.: Gender Politics And MTV. Voicing The Difference, Philadelphia 1990.

O'Brien, Lucy: She Bop. The Definitive History Of Women In Rock, Pop And Soul, London 1995.

Raphael, Amy: Never Mind The Bollock, Bantam 1994.

Reynolds, Simon / Joy Press: Sex Revolts. Gender, Rebellion and Rock'n'Roll, London 1995.

Rieger, Eva: On The Changing Role Of Women In Music, in: Gisela Ecker (Hrsg.): Feminist Aesthetics, übersetzt aus dem Deutschen von H. Anderson, London 1985.

Spice Girls: Girl Power ! London 1997.

Whiteley, Sheila: Women And Popular Music. Sexuality, Identity And Subjectivity, London 2000.


Internetseiten

All Music Guide, URL: www.allmusic.com

Girl-Groups.com, URL: www.girl-groups.com

Rickard's World Of Spice, URL: w1.637.telia.com/~u63702372/spice/spice.html

Rolling Stone Onlinemagazin, URL: www.rollingstone.com

Soundchannel.de, URL: www.soundchannel.de

SonicNet.com, URL: www.sonicnet.com

Sunday Times Online, URL: www.sunday-times.co.uk


Zeitschriften- / Zeitungsartikel

Bizarre. The 1996 Readers Poll Award Winner, in: The Sun, 24.12.1996.

Rüth, Steffen: Pepsi, Deo, Chips'n'Dolls, in: Marabo 11/97, S. 45.

Stuckrad-Barre, Benjamin von: Girl Power, Girl Dauer, in: Die Woche vom 2.10.1998.

Tietjen, Susanne / Susanne Raddatz: Girlism. Rätsel der Menschheit, in: Szene Hamburg 8/97, S. 23.


Andere Quellen

VHS-Film "Die Story der Spice Girls", Westway Industries.




Endnoten

  1. Mallory, Chuck: Editorial zur Website www.girl-groups.com zurück

  2. Ebd. 

  3. Gründungsdaten von der Website www.allmusic.com 

  4. Whiteley, Sheila: Women And Popular Music. Sexuality, Identity And Subjectivity, London 2000, S. 223 

  5. O'Brien, Lucy: She Bop. The Definitive History Of Women In Rock, Pop And Soul, London 1995, S. 68 

  6. Vgl. zum gesamten Abschnitt Green, Lucy: Music, Gender Education, Cambridge 1997, S. 27ff. 

  7. Mallory, Chuck: Editorial zur Website www.girl-groups.com 

  8. Ebd. 

  9. Ebd. 

  10. Green, Lucy: Music, Gender Education, Cambridge 1997, S. 41 

  11. Grieg, Charlotte: Will You Still Love Me Tomorrow ? Girl Groups From The Fifties On, London 1989, S. 17 

  12. Green, a.a.O., S. 39ff. 

  13. Ebd. 

  14. Bizarre. The 1996 Readers Poll Award Winner, in: The Sun, 24.12.1996, S. 15 

  15. Website w1.637.telia.com/~u63702372/spice/spice.html 

  16. Biografie der Spice Girls von der Website www.sonicnet.com/artistinfo/461.jhtml 

  17. VHS-Film "Die Story der Spice Girls", Westway Industries 

  18. Biografie der Spice Girls von der Website www.sonicnet.com/artistinfo/461.jhtml 

  19. Vgl. Stuckrad-Barre, Benjamin von: Girl Power, Girl Dauer, in: Die Woche 2.10.1998 

  20. Vgl. Christina Kelly: Plattenkritik zur "Spice", in: Onlineversion "Rolling Stone", www.rollingstone.com/recordings/review.asp?aid=37002&cf=135 

  21. Whiteley, a.a.O., S. 216 

  22. Rüth, Steffen: Pepsi, Deo, Chips'n'Dolls, in: Marabo 11/97, S. 45 

  23. Spice Girls: Girl Power ! London 1997, S. 74 

  24. Ebd. 

  25. Ebd. 

  26. Whiteley, a.a.O., S. 218 

  27. Songtext von "Say You'll Be There" aus dem Booklet zum Album "Spice", Virgin 1996 

  28. Spice Girls: Girl Power !, a.a.O., S. 30 

  29. Whiteley, a.a.O, S. 217 

  30. Green, a.a.O., S. 41 

  31. Zitat aus der Onlineversion des Musikmagazins "Rolling Stones": Plattenkritik zu "Spice" von Christina Kelly, www.rollingstone.com/recordings/review.asp?aid=37002&cf=135- 

  32. Whiteley, a.a.O., S. 215 

  33. Stuckrad-Barre, Benjamin von: Girl Power, Girl Dauer, in: Die Woche vom 2.10.1998 

  34. Reynolds, Simon / Joy Press: Sex Revolts. Gender, Rebellion and Rock'n'Roll, London 1995, S. 323 

  35. Siehe zum gesamten Abschnitt Reynolds / Press, a.a.O., S. 323ff. 

  36. Tietjen, Susanne / Susanne Raddatz: Girlism. Rätsel der Menschheit, in: Szene Hamburg 8/97, S. 23 

  37. Raphael, Amy: Never Mind The Bollock, Bantam 1994, S. 11f 

  38. Reynolds / Press, a.a.O., S. 328 

  39. Vgl. Verzeichnis auf der Website "Artist Direct Network", ubl.artistdirect.com/fp2.asp?layout=a_artist_websites&artistid=4444&p_id= 

  40. Reynolds / Press, a.a.O., S. 321 

  41. Coates, Norma: (R )Evolution Now ? Rock And The Political Potential Of Gender, in: Sheila Whiteley: Sexing The Groove. Popular Music And Gender, London/NY 1997, S. 52 

  42. Spice Girls: Girl Power !, a.a.O., S. 24 

  43. Lewis, Lisa A.: Gender Politics And MTV. Voicing The Difference, Philadelphia 1990, S. 109f 

  44. Spice Girls: Girl Power !, a.a.O., S. 35 

  45. Lewis, a.a.O., S. 150 

  46. Whiteley, a.a.O., S. 217 

  47. Ebd. 

  48. Spice Girls: Girl Power !, a.a.O., S. 57 

  49. Vgl. Lewis, a.a.O., S. 165 

  50. Informationen über die Merchandisingpalette von der Website "Rickard's World Of Spice", w1.637.telia.com/~u63702372/spice/spice.html 

  51. Informationen von der Website der "Sunday Times": "The Rich List", www.sunday-times.co.uk/news/pages/sti/2000/03/19/stisu3r0001007.html 

  52. Vgl. zum gesamten Absatz Rieger, Eva: On The Changing Role Of Women In Music, in: Gisela Ecker (Hrsg.): Feminist Aesthetics, übersetzt aus dem Deutschen von H. Anderson, London 1985, S. 145f 

  53. Vgl. Reuters-Meldung vom 12. November 1997: Is Spice Going Out Of Life ?, www.horsetrading.com/spice/articles/isspicegoingoutoflife.html 

  54. Informationen von der Website Soundchannel.de, www.soundchannel.de/specials/spicegirls/spice3.html