Leitfrage und Fazit
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Winsstraße

Prenzlauer Berg

von Lars Beineke und Jan Schönherr

Die gebietsspezifische Fragestellung:

Die Frage bei der Untersuchung über das Wohnumfeld in Berlin, Gebiet Winsstraße, ist, ob durch planerische Maßnahmen der Wegzug von jungen Familien verhindert werden kann.

Das Fazit:

Ob durch planerische Maßnahmen der Wegzug von jungen Familien aus dem Gebiet Winsstraße verhindert werden kann, konnte nicht eindeutig beantwortet werden, zumal der Wegzug der Familien mit Kindern bis sechs Jahren schon erheblich fortgeschritten ist.
Die Gründe hierfür sind das Wohnumfeld, das soziale Umfeld, der Mangel an Spielplätzen und Grünflächen, sowie ein hohes Verkehrsaufkommen.
Die planerischen Möglichkeiten, diese Defizite zu beseitigen sind jedoch beschränkt. Zum einen ist das Gebiet hochverdichtet und bietet von sich aus keine Freifläche die für eine Freizeitgestaltung umgestaltet werden könnte. Zum anderen bedingt die citynahe Lage ein hohes Verkehrsaufkommen und die daraus entstehenden Emissionen.
Das Parkplatzproblem des Gebietes ist ebenfalls nur bedingt planerisch lösbar. Es geht darum, den vorhandenen Platz besser bzw. geordneter zu nutzen, da eine Flächenschaffung durch Tiefgaragen in Altbaugebieten statisch nicht lösbar scheint.
Ebenfalls sollte man verbessernde Vorschläge in den Kontext der finanziellen Machbarkeit der öffentlichen Hand stellen. Angesichts der leeren Kassen der Stadt Berlin, geht es darum alternative Finanzquellen zu erschließen. Ein gutes Beispiel hierfür stellt die "Marie" dar. Entstanden aus einer Privatinitiative der Anwohner mit Kapital umliegender Sponsoren und Zuschüssen des Bezirks, kann man durchaus von einem gelungenen Projekt sprechen. Unverständlich ist, weshalb das Grundstück der "Marie" nur bis 2008 rechtlich gesichert ist, stellt die "Marie" doch die einzige Freizeit- und Spielfläche des Gebietes dar.

 

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