Die gebietsspezifische Fragestellung:
Die Frage
bei der Untersuchung über das Wohnumfeld in Berlin, Gebiet Winsstraße,
ist, ob durch planerische Maßnahmen der Wegzug von jungen Familien
verhindert werden kann.
Das Fazit:
Ob durch planerische Maßnahmen
der Wegzug von jungen Familien aus dem Gebiet Winsstraße verhindert
werden kann, konnte nicht eindeutig beantwortet werden, zumal der Wegzug
der Familien mit Kindern bis sechs Jahren schon erheblich fortgeschritten
ist.
Die Gründe hierfür sind das Wohnumfeld, das soziale Umfeld,
der Mangel an Spielplätzen und Grünflächen, sowie ein
hohes Verkehrsaufkommen.
Die planerischen Möglichkeiten, diese Defizite zu beseitigen sind
jedoch beschränkt. Zum einen ist das Gebiet hochverdichtet und
bietet von sich aus keine Freifläche die für eine Freizeitgestaltung
umgestaltet werden könnte. Zum anderen bedingt die citynahe Lage
ein hohes Verkehrsaufkommen und die daraus entstehenden Emissionen.
Das Parkplatzproblem des Gebietes ist ebenfalls nur bedingt planerisch
lösbar. Es geht darum, den vorhandenen Platz besser bzw. geordneter
zu nutzen, da eine Flächenschaffung durch Tiefgaragen in Altbaugebieten
statisch nicht lösbar scheint.
Ebenfalls sollte man verbessernde Vorschläge in den Kontext der
finanziellen Machbarkeit der öffentlichen Hand stellen. Angesichts
der leeren Kassen der Stadt Berlin, geht es darum alternative Finanzquellen
zu erschließen. Ein gutes Beispiel hierfür stellt die "Marie"
dar. Entstanden aus einer Privatinitiative der Anwohner mit Kapital
umliegender Sponsoren und Zuschüssen des Bezirks, kann man durchaus
von einem gelungenen Projekt sprechen. Unverständlich ist, weshalb
das Grundstück der "Marie" nur bis 2008 rechtlich gesichert
ist, stellt die "Marie" doch die einzige Freizeit- und Spielfläche
des Gebietes dar.
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