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Wohnumfeld
Charakteristik
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Gropiusstadt
Neukölln
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Zur Zeit der Bebauung war das Leitbild
der „funktional gegliederten und aufgelockerten Stadt“ noch
immer von großer Bedeutung: Die Wohngebiete sollten in sogenannte
Nachbarschaften von 4000 bis 6000 Einwohner unterteilt werden, während
die übrigen städtischen Funktionen (Arbeiten, Verkehr, und Erholung)
in Anlehnung an die Forderungen der Charta von Athen möglichst nicht
kleinräumig mit dem Wohnen vermischt, aber einander zugeordnet und
städtebaulich-räumlich verbunden werden sollten. Die kurzen
Wege zwischen den Arbeitstätten, Wohnorten und Erholungsgebieten
sollten durch das Konzept der Bandstadt, mit seinen besonderen verkehrstechnischen
Vorteilen (durch Vermeidung zentraler Verkehrsballungen) berücksichtigt
werden (1). „Die ursprüngliche Absicht...,“
„die Funktionen zwar nicht kleinräumig zu vermischen aber dennoch
mit möglichst kurzen Wegen zu verknüpfen, wurde bei den Planungen
nur unzureichend berücksichtigt und führte für die (heutigen)
BewohnerInnen der Siedlung schließlich u. a. zu (auch für Berliner
Verhältnisse) vergleichsweise langen Wegen zu den Arbeitsplätzen.“
(1). (1)Federbusch, K., 1997: Gropiusstadt-
Entstehung und Entwicklung der Berliner Großwohnsiedlung.
Kassel. |