Leitfrage und Fazit
Lage
Historische Entwicklung
Wohnumfeld Charakteristik
Perspektiven
Kartierung
Statistische Daten
Photos

Marienfelde / Lankwitz

Tempelhof / Steglitz

Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten des Gebietes, die sich in erster Linie aus der Notwendigkeit der Behebung vorhandener Problemlagen oder struktureller Defizite ergeben würden, bestehen nur bedingt. Probleme, die sofortiger Maßnahmen bedürfen, konnten nicht festgestellt werden, was sich auch mit der überwiegenden Zufriedenheit der Bewohner bezüglich ihres Wohnumfeldes deckt. Aus den Ergebnissen der Kartierung gingen allerdings einige Mängel hervor, die sich zudem in Gesprächen mit den Bewohnern und dem Gemeindepfarrer bestätigten. Diese Mängel beziehen sich vor allem auf die wie erwähnt unzureichenden Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, insbesondere für Jugendliche. Lösungsansätze, z.B. in Form der Einrichtung eines Jugendzentrums, gestalten sich jedoch aufgrund der Bebauung und nicht vorhandener Freiflächen im Gebiet schwierig. Eine Möglichkeit bestünde eventuell in einem erweiterten Jugendfreizeitangebot innerhalb der Kirche. Jedoch stellt sich die Frage, inwiefern von Seiten der Jugendlichen ein Interesse an solchen Angeboten besteht. Darüber hinaus fehlt es laut Pfarrer Brandenburg an finanziellen Mitteln bzw. Freiwilligen, die ein solches Angebot durchführen würden. Daher lässt sich das Problem mangelnder Freizeitangebote für Jugendliche innerhalb des Gebietes kaum beheben.
Ähnlich verhält es sich mit den innerhalb der Siedlung fehlenden Einkaufsmöglichkeiten, wodurch besonders der Alltag älterer Menschen erschwert wird. Auch hier eröffnen sich aufgrund der baulichen Strukturen kaum Möglichkeiten einer Änderung der Situation.
Darüber hinaus sind auch laut Auskunft der Stadtplanungsämter beider Bezirke keine Planungen für das Gebiet oder dessen unmittelbare Umgebung vorgesehen. Es ist daher zu erwarten, dass das Gebiet in naher Zukunft keine großen strukturellen Veränderungen erfahren wird. Neben der Tatsache, dass es sich bei dem Gebiet um ein reines Wohngebiet ohne Freiflächen oder unbebaute Grundstücke handelt, begründet sich dies auch in den Eigentumsverhältnissen der Siedlung. Da sich die Häuser überwiegend im Privatbesitz befinden, werden Veränderungen in erster Linie von den Eigentümern ausgehen. Eventuelle Maßnahmen bezüglich der von den Wohnungsbaugesellschaften verwalteten Objekte würden daher nur Teilbereiche des Gebietes betreffen. Insgesamt bieten die beschriebenen Strukturen daher wenig Raum für Umgestaltungen und Entwicklungen in diesem Gebiet.

 

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