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Verdatung des Organischen
AG Medien
Mitglieder:
StipendiatInnen des Kollegs: Konstanze Hanitzsch, Hannah Fitsch
Assoziierte Mitglieder des Kollegs: Simon Strick, Sabrina Kühn, Maja Figge, Wibke Straube, Daniela Wentz
Zeitraum: seit Juni 2006
Arbeitsbereiche und Fragestellungen
Zunächst als Lesegruppe gegründet, hat die AG im SoSe 2007 das Seminar MediaGender - GenderMedia in den Gender Studies im Modul 5
"Ordnungen der Geschlechter" angeboten. Derzeit wird die AG als Lesegruppe weitergeführt und dient vor allem der Diskussion von
für die einzelnen Dissertationen relevanten Fragen im Bezug auf die Verschränkung von Medien und Gender in den eigenen Arbeiten.
Spätestens mit dem Aufkommen von Judith Butlers Performativitätsbegriff sind Geschlechter- und Medientheorien in eine seltsame
Nachbarschaft gerückt worden. Seit langem nutzen feministische Theorien und Gender Theorien oftmals einen Medienbegriff, der
sich auf Geschlechterdichotomien stützt (Weiblichkeit als Maskerade, männlicher Blick, etc.). Medientheorien hingegen implizieren
häufig eine unreflektierte Geschlechterlogik. Mit Fokus auf wissenschaftskritische Ansätze bearbeitet die AG die Frage, wie
Gender- und Medientheorien sich miteinander produktiv machen lassen, oder wie sie kritisch konfrontiert werden können:
Inwiefern stellt der (Geschlechts)Körper ein Medium dar, welche Geschlechterpositionen implizieren mediale Apparaturen,
welches sind die blind spots der beiden Theoriefelder? Die AG zielt so auf eine kritische Erarbeitung von sowohl Gender- als
auch Medientheorien, ihre wechselseitigen Bedingungen und Abhängigkeit. Vor allem auf Grundlage weiterführender
poststrukturalistischer Gender-Theorie werden Methoden der Diskurs- und Inhaltsanalyse, Bild- und Blicktheorie sowie
Fragen der Intersektionalität von Sexualität, Identität und Race sowie von Geschlecht und Medien diskutiert.
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