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Unsere Chorfahrt nach Wismar
in „Mäc Pom“
07.-09.06.02

Nachdem alle Chormitglieder mit unserem letzten Chorspiegel auf den historischen Grund unseres baldigen Reisezieles gestoßen sind, hier noch einige irdische Informationen zu unserer Chorfahrt:

Sightseeing-Ziele in der Stadt sollten sein der Markt mit seinem nach einem Brand in den 90er Jahren nochmals erneuerten Rathaus (1817), mit dem Restaurant „Alter Schwede“ (1380), mit der Wasserkunst (aus 1580). Es bieten sich an das Schabbellhaus (Museum und Ausstellung) in der Innenstadt, der Holzhafen, die Kirchen Sankt Marien als Ausstellungshalle (zur Zeit über Backsteingotik) und Sankt Nikolai (Skt. Georgen und Heilig Geist sehen wir ja ohnehin !). Außerdem findet in Wismar die Landesgartenschau statt. Alles ist in bequemer Fußmarschweite erreichbar. Gaststätten sind kein Problem. Man kann urig herrlichen Fisch essen (z.B. im „Zägenkrog“), ein tolles (nicht Wismarer) Bier trinken. Die Stadt hatte übrigens mal im 17. Jahrhundert mehr als 170 Brauereien und leckere Biere und wurde nur durch zollrechtliche Festlegungen vom Export z.B. nach Dänemark weggebracht. Jetzt braut Wismar nicht einen Tropfen Bier mehr.

Die Stadt hat richtig und eindeutig zu verstehende Straßennamen wie Schweinsbrücke, Kleine Hohe Straße, Frische Grube (mit Wasser für die Mühle), Runde Grube, Kleinschmiedestraße, Krämerstraße, Turnerweg, Großschmiedestraße... Die Krönung ist jedoch die „Tittentasterstraße“, die tatsächlich so eng war, dass zwei Menschen nur aneinander vorbei kamen, wenn sie sich „betasteten“. So ist und heißt sie übrigens heute noch und befindet sich in einer Seitengasse des Marktes.


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