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Veranstaltungsreihe: Bildnis machen – Judentum und Kunst
Ringvorlesung

Jewish Icons of Modernity

Vortrag von Richard I. Cohen

Termine

Do., 14.12.2017
18:00 Uhr - 20:00 Uhr

Standort

Sophienstraße 22-22a.Institutsgebäude

Eintritt

frei

Jewish Icons of Modernity: Spinoza, Da Costa, Moses Mendelssohn, Jesus and Herzl. Creating a Jewish Pantheon

Von den nicht wenigen Behauptungen über das Judentum hält sich diese seit Jahrhunderten: Das Judentum stehe auf Grund religiöser Traditionen den bildenden Künsten ablehnend gegenüber und habe in seiner Geschichte keine eigene Kunst oder ein spezifisches Kunstverständnis hervorgebracht. Es vertrete eine Kultur der Bildlosigkeit. Diese Aussage hat selbst eine eigene Geschichte. Schon in der Antike begründeten jüdische Gelehrte mit der behaupteten Bildlosigkeit ein signifikantes Unterscheidungsmerkmal zu anderen religiösen Gruppen. Doch geschah die Rede von der Bildlosigkeit auch und gerade dort, wo man Werke der bildenden Künste – sei es in Synagogen, sei es in der Buchmalerei, sei es in privaten Räumen – sehen konnte. In der Haskala taucht der Gedanke auf, die Bildlosigkeit des Judentums erweise seine religiöse Aufgeklärtheit. Im Arsenal des Antisemitismus wurde nun die Vorstellung von der Bildlosigkeit rassistisch verzerrt: Das Judentum sei unfähig, Kunst zu schaffen.

Konzept und Organisation: Inka Bertz, Christina von Braun, Micha Brumlik, Liliana Feierstein, Katharina Galor, Rainer Kampling


Weitere Informationen

Veranstalter: Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg
Referenten: Richard I. Cohen
Unterstützt von: BMBF

Zur Website der Veranstaltung

Kontakt

Simone Damis
Telefon: 030 2093-66311
Fax: 030 2093-66325
Simone.damis@culture.hu-berlin.de

Adresse

Sophienstraße 22-22a.Institutsgebäude
Raum: Raum 0.01

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