Vorlesungsverzeichnis
des Sommersemesters 2009 (Bachelor)
| Modul 3: Die indogermanische Sprachfamilie |
5220158 Das Urindogermanische
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Dozent |
W. Hock |
| Typ |
UE |
| Zeit |
SoSe 2009, Mi 16 - 18 Uhr |
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Ort |
DOR 24, 3.138 |
- Beschreibung
Die UE befasst sich mit der indogermanischen Grundsprache und den Möglichkeiten ihrer
Erschließung. Modelle der Sprachverwandtschaft sowie verschiedene Rekonstruktionsmethoden
werden vorgestellt, ihre Anwendungsmöglichkeiten besprochen und ihre
Aussagekraft kritisch beleuchtet. Im Zentrum der Veranstaltung steht die synchrone
Beschreibung des rekonstruierten Urindogermanischen und die einzelsprachliche Weiterentwicklung
seiner Subsysteme (Phonologie, Morphologie, Syntax, Lexikon).
- Literaturhinweise
Campbell, L.: Historical Linguistics. Edinburgh 2004. Fox, A.: Linguistic Reconstruction.
An Introduction to Theory and Method. Oxford 1995. Meier-Brügger, M.: Indogermanische
Sprachwissenschaft. Berlin, New York 2002. Szemerényi, O.: Einführung in
die vergleichende Sprachwissenschaft. Darmstadt 1990. Tichy, E.: Indogermanistisches
Grundwissen für Studierende sprachwissenschaftlicher Disziplinen. Bremen 2004.
5220159 Überblick über die indogermanischen Sprachen
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Dozent |
A. Feulner |
| Typ |
UE |
| Zeit |
SoSe 2009, Mo 14 - 16 Uhr |
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Ort |
DOR 24, 3.138 |
- Beschreibung
Der Kurs soll die Vertrautheit mit dem Sprachmaterial der einzelnen indogermanischen
Sprachen wie auch mit den einschlägigen Arbeitsmitteln fördern und so auf die speziellen
Sprachkurse hinführen. Die indogermanischen Sprachzweige und Einzelsprachen werden
nacheinander vorgestellt, der sprachgeschichtliche Rahmen abgesteckt und Wichtiges aus
Laut- und Formenlehre behandelt.
- Literaturhinweise
Cowgill, Warren (1986), Indogermanische
Grammatik, Band I, 1. Halbband: Einleitung, ins Deutsche übersetzt und bibliographisch
bearbeitet von Alfred Bammesberger und Martin Peters, Heidelberg. Meier-Brügger,
Michael (2002), Indogermanische Sprachwissenschaft, 8., überarb. und erg. Aufl. der früheren Darstellung von Hans Krahe, unter Mitarb. von Matthias Fritz und Manfred
Mayrhofer, Berlin, New York, 18-42.
Schwerpunkt Indogermanistik
| Modul 13: Sanskrit |
5220163 Sanskrit II
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Dozent |
R. Fecht |
| Typ |
UE |
| Zeit |
SoSe 2009, Di 08 - 10 |
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Ort |
DOR 24, 3.103 |
- Beschreibung
Die Übung setzt "Sanskrit I" des vergangenen Semesters fort. Die synchrone Grammatik
des Sanskrit wird weiterhin im Wesentlichen nach Stenzlers "Elementarbuch" geboten
und anhand dessen Übungssätze/-texte eingeübt; die sprachhistorischen Grundlagen von
Phonologie und Morphologie des Altindischen werden dabei fallweise erläutert und
diskutiert.
- Literaturhinweise
Stenzler, Adolf Friedrich: Elementarbuch der Sanskrit-Sprache.
Berlin, New York 2003. Mayrhofer, Manfred: Sanskrit-Grammatik. Berlin, New York 1978.
| Modul 14: Forschungsthemen der Indogermanistik |
5220164 Indogermanische Morphologie
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Dozent |
W. Hock |
| Typ | UE |
| Zeit |
SoSe 2009, Mi 14 - 16 |
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Ort |
DOR 24, 3.102 |
- Beschreibung
Im Seminar werden Einzelaspekte aus der nominalen Flexion und Wortbildung behandelt.
Themen sind aus dem Bereich der Flexion Ablaut und Flexionsakzent, Stammbildung und
Nominalendungen, aus dem Bereich der Wortbildung ausgewählte Derivationssuffixe und
Grundtypen der Nominalkomposition.
- Literaturhinweise
werden in der ersten Lehrveranstaltung gegeben.
| Modul 15: Sprache und Theorie |
5220165 Altpersisch
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Dozent |
A. Feulner |
| Typ |
UE |
| Zeit |
SoSe 2009, Do 10 - 12 |
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Ort |
DOR 24. 3.102 |
- Beschreibung
Von den altiranischen Sprachen haben nur zwei, Avestisch und Altpersisch, schriftliche
Zeugnisse hinterlassen. Das Altpersische, im wesentlichen ein südwestiranischer Dialekt,
ist als Repräsentationssprache aus den Königsinschriften der Achaimenidendynastie (6.-
4. Jh. v.Chr.), vor allem der Großkönige Dareios I. (522-486) und seines Nachfolgers
Xerxes I. (486-465) bekannt. Da diese in einer speziellen Keilschrift abgefassten Texte
"datiert werden können und, von Fehlern, Verbesserungen und Veränderungen durch
Kopisten frei, im Original erhalten blieben, bilden sie die einzigen authentischen
Zeugnisse einer altiranischen Mundart" (Schmitt 1989: 56).
Die Übung bietet eine in sich abgeschlossene Einführung in die altpersische Sprache. Zur
Anwendung und Vertiefung der erworbenen Kenntnisse lesen wir Ausschnitte aus dem
'Testament' Dareios' I., der unteren Grabinschrift an der Felswand von Naqš-i Rustam,
sowie aus der großen Inschrift des Dareios am Felsen von Bīsutūn: diese erste und
umfangreichste altpersische Inschrift ist zugleich der älteste datierbare iranische Text
überhaupt.
- Literaturhinweise
Rüdiger Schmitt (1989), "Altpersisch", in R. Schmitt, Hg., Compendium Linguarum
Iranicarum, Wiesbaden, 56-85.