Jahresbericht Nr. 3

1. 1. - 31. 12. 1998


A. Institut für Japanologie

1. Personal
2. Forschung
3. Lehre

B. Mori-Ôgai-Gedenkstätte

1. Personal
2. Wissenschaftliche Tätigkeiten
3. Praktische Kultur- & Öffentlichkeitsarbeit

C. Institut für Japanologie & Mori-Ôgai-Gedenkstätte

1. Bibliothek
2. Auswärtige Vorträge
3. Kontakte & Begegnungen
4. PR
5. Presseberichte
6. Drittmitteleinwerbungen
7. Spenden
8. Technik
9. Bauliche Massnahmen, Möblierung & Zustand der Häuser
10. Weiteres


A. Institut für Japanologie

1. Personal

Bei der schwierigen Finanzlage der Universitäten stagniert auch an der Humboldt-Universität die Entwicklung des personellen Ausbaus. Zwei seit 1995 vorgesehene zusätzliche Wissenschaftlerstellen (eine wissenschaftliche Assistenz bzw. eine Stelle für eine/n wissenschaftliche/n Angestellte/n und eine Sprachlehrerstelle) wurden bislang nicht zugewiesen.

1.1. Geschäftsführender Leiter

Prof. Dr. Klaus KRACHT, Johannisstr. 10, Raum 401, Telefon +49(0)30-2093-1151, Telefax +49(0)30-2093-1153, E-Mail klaus.kracht@rz.hu-berlin.de, Sprechzeiten: nach Vereinbarung. 

1.2. Professoren

Herr Prof. Dr. HIRAISHI Naoaki (Geistesgeschichte Japans), Staatliche Universität Tokyo, Institut für Sozialforschung, Gastprofessur 1. 5. 1997 - 31. 3. 1998
Prof. Dr. Klaus KRACHT (Sprache und Kultur Japans)
Herr Prof. Dr. Olof G. LIDIN (Japanologie), Kopenhagen, Johannisstr. 10, Telefon +49-30-2093-1159, Telefax: ++49-30-283-2093-1153, E-Mail lidin.olof@rz.hu-berlin.de, Gastprofessur 1. 10. 1998 - 31. 3. 2000
Prof. Dr. UCHIDA Yoshiaki (Soziologie), Kamakura, Emeritus Staatliche Universität Yokohama, Gastprofessur 1. 4. - 31. 7. 1998
Prof. Dr. YAMASHITA Masao (Philosophie), Emeritus Staatliche Universität Kyoto, Gastprofessur 1. 4. - 31. 7. 1998

---- Für 1999 vorgesehen:

--- Herr Prof. Dr. Olof G. LIDIN (Japanologie), Kopenhagen, Gastprofessur, 1. 10. 1998 - 31. 3. 2000

1.3. Wissenschaftliche Assistentin

Frau Dr. Astrid BROCHLOS, Johannisstr. 10, Raum 305, Telefon ++49-30-2093-1169, Telefax ++49-30-2093-1153, E-Mail astrid.brochlos@rz.hu-berlin.de. Sprechzeiten: mittwochs 13-14.30 Uhr und nach Vereinbarung. Arbeitsbereich: Geschichte Japans, insbesondere Altertum und Mittelalter. Beauftragte für Fragen der Lehre.

1.4. Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen

Frau Claudia WALTERMANN, M.A., Johannisstr. 10, Raum 502, Telefon ++49-30-2093-1164, Telefax ++49-30-2093-1153, E-Mail claudia.waltermann@rz.hu-berlin.de. Sprechzeiten: montags 16-18 Uhr; Halbtagsstelle. Arbeitsbereich: japanische Kulturgeschichte, insbesondere neuere Kulturgeschichte; Bibliotheksbeauftragte.
Frau Kayo ADACHI-RABE, M.A., Johannisstr. 10, Raum 302, Telefon ++49-30-2093-1171, Telefax ++49-30-2093-1153, E-Mail kayo.adachi-rabe@rz.hu-berlin.de. Sprechzeiten: dienstags 16-18 Uhr; Halbtagsstelle. Arbeitsbereich: Filmgeschichte.

1.5. Sprachlehrer/innen

Frau Diplom-Sprachmittler Jutta BORCHERT, Johannisstr. 10, Raum 205, Telefon ++49-30-2093-1173, Telefax ++49-30-2093-1153, E-Mail jutta.borchert@rz.hu-berlin.de. Sprechzeiten: dienstags 14-15 Uhr. EDV-Beauftragte.
Frau Dr. Diana DONATH. Arbeitsbereich: Sprachunterricht, allg. Landeskunde.
1. 10. 1997 bis 28. 2. 1998 Vertretung.
Herr Dr. Michael KINSKI, Johannisstr. 10, Raum 202, Telefon ++49-30-2093-1172, Telefax ++49-30-2093-1153, E-Mail michael.kinski@rz.hu-berlin.de. Sprechzeiten: freitags 14-15 Uhr; Arbeitsbereich: Sprachunterricht; Beauftragter für internationale Beziehungen / Auslandsstipendien.

1.6. Lektor/in

Frau ARAI Masumi, M.A., Sprachunterricht im Magister-Studiengang, 12 SWS, Finanzierung durch die Japan Foundation (1. 10. 1996 - 30. 9. 1998).
Herr KASAI Yoshiharu, M. A., Sprachunterricht im Magister-Studiengang, 20 SWS, Teilfinanzierung durch die Japan Foundation (1. 10. 1998 - 30. 9. 1999), Johannisstr. 10, Raum 204, Telefon: ++49-30-2093-1174, Telefax ++49-30-2093-1153, E-Mail yoshiharu.kasai@rz.hu-berlin.de. Sprechzeiten: freitags: 14-15 Uhr.

---- Für 1999 vorgesehen:

---Weiterführung der Stelle des Japanisch-Lektors (20 SWS) zum 1. 10. 1999, vorbehaltlich der Mitfinanzierung der Stelle durch die Japan Foundation in Höhe von fünfzig Prozent der Aufwendungen.

1.7. Lehrbeauftragte

Herr FUKUMOTO Masao, M.A., Diplom-Studiengang Dolmetschen und Übersetzen, 4 SWS (bis Juli 1998)
Frau UMETSU Yumiko, M.A., Diplom-Studiengang Dolmetschen und Übersetzen, 4 SWS (bis Juli 1998)
Frau Dr. SAITÔ Eiko, Lehrbeauftragte im Bereich Sprachdidaktik des Japanischen, 2 SWS

----
Für 1999 vorgesehen:

--- Frau Dr. SAITÔ Eiko, Lehrbeauftragte im Bereich Sprachdidaktik des Japanischen (2 SWS)
--- Herr Dr. Hartmut WALRAVENS, Lehrbeauftragter im Bereich Hilfsmittel und Arbeitstechniken der Japanologie (2 SWS)
--- Herr Dr. Ulrich WATTENBERG, Lehrbeauftragter im Bereich Japanische Kultur in Vormoderne und Moderne (SWS)

1.8. Nichtwissenschaftliche Mitarbeiter/innen

Fremdsprachensekretärin: Frau Mira SONNTAG, M.A., bis März 1998, beurlaubt.
Seit dem 1. 5. 1998: Frau Dr. Andrea GREINER-PETTER, Johannisstr. 10, Raum 402, Telefon ++49-30-2093-1151, Telefax ++49-30-2093-1153, E-Mail andrea.greiner-petter@rz.hu-berlin.de. Sprechzeiten: montags bis freitags 9-13 Uhr, 14-18 Uhr.
Leiterin der Japanischen Bibliothek: Frau Diplom-Bibliothekarin YOSHINO Sachie, M.A., Staatl. Hochschule für Bibliotheks- und Informationswissenschaften, Tsukuba. Johannisstr. 10, Raum 106, Telefon ++49-30-2093-1176, Telefax ++49-30-2093-1153, E-Mail sachie.yoshino@rz.hu-berlin.de. Beschäftigungsdauer: 1. 5. 1997 - 31. 3. 1999. Sprechzeiten: montags bis freitags 13-17 Uhr.

---- Für 1999 vorgesehen:

--- Einstellung einer neuen Bibliothekarin, Frau KATSURAGI Keiko

1.9. Wissenschaftliche Hilfskräfte

Herr Bernd SCHACHT, M.A. (80 Std. mntl., seit 1. 12. 1996), Telefon ++49-30-2093-1163, Telefax ++49-30-2093-1153, E-Mail bernd.schacht@rz.hu-berlin.de. Arbeitsbereich: Bibliographische Arbeiten & Diverses. Sprechzeiten: montags bis freitags 14-18 Uhr

---- Für 1999 vorgesehen:

--- Ausschreibung zweier Hilfskraftstellen im Umfang von je 20 Wochenstunden

1.10. Tutor

Herr stud. phil. Dirk LÜDTKE (40 Std. mntl., seit 1. 5. 1997), Telefon ++49-30-2093-1170, Telefax ++49-30-2093-1153, E-Mail dirk.luedtke@rz.hu-berlin.de. Arbeitsbereich: EDV-Ausstattung. Sprechzeiten: montags 15-16 Uhr, freitags 14-17 Uhr.

---- Für 1999 vorgesehen:

--- Ab dem 1. 4. 1999 wird Herr LÜDTKE ein Postgraduiertenstudium an der Staatlichen Universität Kyoto beginnen. Die Einstellung eines Nachfolgers ist zunächst nicht möglich.

1.11. Freier Mitarbeiter

Herr Dipl.-Ing. päd. Volker GÄDICKE, EDV (bis Juli 1998)

1.12. Hausmeister

Herr Frank MERTEN, Ziegelstraße 13, Telefon ++49-30-2093-1534
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2. Forschung

2.1. Dissertationen

Heiko BITTMANN, "Karatedô. Der Weg der Leeren Hand. Meister der vier großen Schulrichtungen und ihre Lehre. Biographien - Lehrschriften - Rezeption. Shôtôkan: Funakoshi Gichin, 'Zwanzig Paragraphen der Leeren Hand', kommentiert von Takagi Masatomo; Gôjûryû: Miyagi Chôjun, 'Allgemeine Darlegungen zum Weg der Chinesischen Hand'; Shitôryû: Mabuni Kenwa, 'Haltung des Herzens der Übenden auf dem Wege der Leeren Hand', nach Erläuterungen Mabuni Kenwas verfaßt von Nakasone Genwa; Wadôryû: Ôtsuka Hironori, Aus den 'Analekten des Lehrmeisters'". 471 Seiten (z.Zt. Staatl. Univ. Kanazawa; Beginn 1993, Promotionsverfahren am 18. 12. 1998 abgeschlossen; Promotion Tübingen, 1. Gutachter: Klaus Kracht, 2. Gutachter: Ommo Gruppe, Tübingen, Sportwissenschaft)
Heidi BUCK-ALBULET, Motoori Norinaga - Ashiwake obune (Univ. Tübingen) (Arbeitstitel, Beginn 1990).
Bernd SCHACHT, Der Untergang des Hauses Takeda. Eine Studie zum Kôranki ("Bericht über Unruhen in Kai") (Arbeitstitel, Beginn 1997)
Harald SALOMON, Japanischer Propagandafilm, 1941 - 45. Eine Untersuchung des kulturellen Repertoires (Arbeitstitel, Beginn 1998)
Claudia WALTERMANN, Die bebilderte Haiku-Sammlung Kagebôshi (1754). Edition und Analyse (Univ. Frankfurt) (Arbeitstitel, Beginn 1991)
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2.2. Habilitationsschriften (in Arbeit, Arbeitstitel)

Astrid BROCHLOS, Das Minase no shô. Struktur, Funktionsweise und Wandel einer monastischen Grundherrschaft (Beginn 1994)
Michael KINSKI, Die Riten des Essens. Untersuchungen zur Entwicklung von Tischnormen im frühneuzeitlichen und neuzeitlichen Japan (Beginn 1996)
Markus RÜTTERMANN, Tegami: Briefe, Briefsteller und Briefregularien in der Kommunikation des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Japan (10. bis 17. Jh.). Untersuchungen zu einem Aspekt der Verhaltensgeschichte (Beginn 1996)

2.3. Projektbereiche & Einzelprojekte

2.3.1. Japanische Geistesgeschichte des 17. bis 20. Jahrhunderts

In diesem Bereich muß erst eine Sammlung der Werkausgaben und Standardliteratur aufgebaut werden. Bestände für das 17. Jahrhundert bis zum mittleren 19. Jahrhundert fehlen gänzlich, für die Meiji-, Taishô- und Shôwa-Zeit sind Ausgangsvoraussetzungen durch das von Herrn Prof. Dr. UCHIDA Yoshiaki, Kamakura, zusammengestellte "Archiv für Christentum und Geistesgeschichte des modernen Japan" geschaffen.
HIRAISHI Naoaki befaßte sich während seiner Gastprofessur u.a. mit der Wirkung von Engelbert Kaempfers Traktat über die Landesabschließung auf Denker der späten Tokugawa-Zeit. Ein Beitrag wird in Japonica Humboldtiana 3 (1999) erscheinen.
Olof G. LIDIN arbeitete während seiner Gastprofessur an der Drucklegung der englischsprachigen Übersetzung von Ogyû Sorais "Plaudereien über Politik" (Seidan). Die Veröffentlichung ist für 1999 vorgesehen (IZUMI. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans. Herausgegeben von Klaus Kracht, Band 5).
YAMASHITA Masao arbeitete während seiner Gastprofessur an der Grundlegung eines Wörterbuchs der japanischen Philosophie- und Geistesgeschichte.
UCHIDA Yoshiaki arbeitete während seiner Gastprofessur zu Fragen der deutsch-japanischen Beziehungen auf dem Gebiet der Philosophie.
Die seit langem in Arbeit befindliche Bibliographie der westlichsprachigen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts zum Konfuzianismus, Buddhismus und Christentum, zur Japanischen Schule, Holländischen Schule usw. vom 17. bis mittleren 19. Jahrhundert wurde abgeschlossen (K. KRACHT, Mitarbeiter: z.Zt. S. HÄRER, B. SCHACHT).
M. SONNTAG hat eine Untersuchung zur Soteriologie des protestantischen Denkers Uchimura Kanzô abgeschlossen (Magisterarbeit) und arbeitet nun an einer Bibliographie der westlichsprachigen Veröffentlichungen zu Uchimura.
K. KRACHT überarbeitet die in Rohfassung vorliegenden Übersetzungen von Nishidas Abhandlungen "Fragen der Kultur Japans" (Auszug), "Entwurf einer Vorlesung am Kaiserlichen Hof. Über die Geschichtsphilosophie", "Fragen der Staatsräson", "Prinzip der Neuen Weltordnung", "Supplement zu den Gesammelten Aufsätzen zur Philosophie (IV)".
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2.3.2. Japanische Ethik

Im Rahmen des 1996 begonnenen Projekts sollen in größeren Zeitabständen japanische Ethik-Lehrbücher der Moderne in deutschen Versionen vorgestellt werden. Zur Zeit werden die staatlich vorgeschriebenen Lehrbücher des Unterrichts im Fach "Persönlichkeitsbildung" (shûshin) an Grundschulen (jinjô shôgaku) und weiterführenden Grundschulen (jinjô kôtô shôgaku) aus dem Jahr 1904 übersetzt und annotiert. Stand: Die Bände des zweiten bis vierten Schuljahres, der erste Band für die weiterführende Grundschule sowie ca. die Hälfte des begleitenden Handbuchs für Lehrer zum Bildmaterial für das erste Schuljahr liegen in Rohübersetzungen vor. Nach Fertigstellung der Übersetzung des Lehrerhandbuchs soll der zweite Band für die weiterführende Grundschule übersetzt werden. Die Veröffentlichung ist für 2001 vorgesehen. Bearbeiterin: C. WALTERMANN.

2.3.3. Japanische Etikette

Ziel des seit 1989 entwickelten Projektbereichs (seit 1996 in Berlin) ist der Erwerb und die Untersuchung japanischer Anstandsliteratur aus der Zeit von 1870 bis zur Gegenwart mit den Schwerpunkten Allgemeine Anstandsnormen (reigi sahô) und Normen des Lebens- und Jahreszyklus (kan kon sô sai).
Die Bestände von 1870 bis 1950 liegen weitgehend vollständig in gebundenen Fotokopien vor; der Zeitraum von 1951 bis 1985 ist z.Zt. nur auszugsweise vertreten: zeitliche Schwerpunkte sind die Jahre 1965-70 (gebundene Fotokopien, annähernd vollständig) und 1985 bis zur Gegenwart (annähernd vollständig). Bislang wurden ca. 2.600 Werke gesammelt. Die Katalogisierung mußte 1995 unterbrochen werden und kann zur Zeit aus Kapazitätsgründen noch nicht wiederaufgenommen werden. Ergänzend werden beim Aufbau der Sammlung exemplarische Werke der europäisch-amerikanischen Anstandstradition berücksichtigt. Die Bestände wurden auch 1998 laufend ergänzt bzw. aktualisiert. Die Sammlung ist im Hauptgebäude in Raum 503 zugänglich.
Pilotstudien entstanden noch im Rahmen von Magisterarbeiten in Tübingen: vormoderne Hochzeitszeremonien (Hartmut LAMPARTH), moderne Hochzeitsreise (Heike CARLE), Kimono (Elisabeth MOSBACHER), Trinknormen im 18. Jahrhundert (Barbara LEONHARDT), Tee-Etikette der Meiji-Zeit (Sabine SPEER), moderne Briefnormen (Monika KURE), moderne Stehnormen (Christian HEINRICI), Grab und Grabpflege in der Gegenwart (Wolfgang LISGES), moderner Hausaltar (Gerlinde MARSCHALL), eine kommentierte Übersetzung des Nippon reishiki Ogasawara genryû yôryaku von 1887 entstand in Tübingen im Rahmen einer Dissertation (Hartmut LAMPARTH).
Zwei Habilitationsschriften zur Entwicklung der Briefe, Briefsteller und Briefregularien in Mittelalter und früher Neuzeit (RÜTTERMANN) sowie der Tischnormen im frühneuzeitlichen und neuzeitlichen Japan (KINSKI) stehen am Beginn. Teilstudien zu den Briefregularien KAIBARA Ekikens (RÜTTERMANN) und zur Tisch-Etikette des späten 17. Jahrhunderts (KINSKI) erschienen in Japonica Humboldtiana 2 bzw. sind für Japonica Humboldtiana 3 vorgesehen.
Überlegungen zur Konzeption des Forschungsprogramms werden von KRACHT in Japonica Humboldtiana 2 und 3 dargestellt. Sobald geeignete Mitarbeiter gewonnen werden können, soll mit der systematischen Bearbeitung im Rahmen eines Drittmittelprojekts begonnen werden.
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2.3.4. Japanische Jahreszyklen

Ziel des seit 1993 laufenden Langzeitprojekts (seit 1996 in Berlin) ist die Bestandsaufnahme der in Japan landesweit praktizierten jahreszeitlichen Agenda (nenchû gyôji) der Moderne (1870 bis zur Gegenwart) und des ihnen zugewiesenen normativen Repertoires. Grundlage der Datenermittlung bildet vor allem die praktische Literatur (Normensammlungen, Ratgeber, Kalender usw.), ferner die Tagespresse. Stand: Bislang wurden ca. 7 300 Datensätze aufgenommen (Filemaker Pro 3.0). Im Jahr 1998 wurden die Jahrgänge 1992 - 94 der Tageszeitung Mainichi shimbun in Fortsetzung des vergangenen Jahres unter dem Gesichtspunkt der Berichterstattung über die jahreszyklischen Ereignisse systematisch gesichtet; zusätzlich wurden Karikaturen Werbung usw. berücksichtigt. Damit ist die Erfassung der Jahrgänge 1985 - 1994 der Mainichi shinbun abgeschlossen. Anschließend sollen Suchbegriffe systematisch aufgelistet werden, um die Datensätze inhaltlich zuzuordnen. Bearbeiter: Kracht, Mitarbeiterin: N.N.
Für 1999 ist der Abschluß der während einer Gastprofessur am Institut für Humanwissenschaften der Staatlichen Universität Kyoto im Jahr 1993/94 begonnenen Abhandlung "Weihnachten in Japan, 1549 - 1999" (KRACHT zusammen mit TATENO-KRACHT Katsumi) am International Research Center for Japanese Studies in Kyoto vorgesehen.

2.3.5. Japanische Filmgeschichte

Ziel des seit 1994 aufgebauten Projektbereichs (seit 1996 in Berlin) ist die Einrichtung eines repräsentativen Bestandes an Spielfilm-Videos, Drehbüchern und wissenschaftlicher Literatur. Stand: ca. 650 Videos, ca. 550 Bände Filmliteratur, Drehbücher und Filmzeitschriften. Die Bestände werden laufend katalogisiert (Filemaker Pro 3.0); die EDV-Datei ist auswärtigen Interessenten zugänglich. Allerdings werden Filme nicht ausgeliehen. Die Video- und Literatur-Bestände und Geräte sind in der Filmgeschichtlichen Arbeitsstelle im Hauptgebäude, Raum 406 zusammengefaßt. Zum Ausbau der Bestände wurden Mittel der Stiftung JaDe gewährt.
Im Rahmen von Magistervorhaben (Reglindis HELMER, Thilo MARDAUS) entstehen z.Zt. Einzelstudien zu den Filmen "Seeschlachten von Hawaii und Malaysia" (Hawai Marê okikaisen, 1942, YAMAMOTO Kajirô) und "Feuerfest" (Himatsuri, 1985, YANAGIMACHI Mitsuo). Eine Untersuchung zu "Das Heer" (Rikugun, 1944, KINOSHITA Keisuke) hat Harald SALOMON, Tübingen, im Rahmen einer Magisterarbeit abgeschlossen, deren Veröffentlichung für 2000 vorgesehen ist.
In der Kleinen Reihe der Gedenkstätte werden von Fall zu Fall auch Drehbücher veröffentlicht. 1998 erschien das Drehbuch des Films "Der Angelnarr" (Tsuribaka nisshi, 1988, YAMADA Yôji) als Übersetzung (Michael Kenji LERCH). Es folgen "Burma-Harfe" (Biruma no tategoto, 1956, ICHIKAWA Kon, übers. von Michael HAGER) und "Vierundzwanzig Augen" (Nijûshi no hitomi, 1954, KINOSHITA Keisuke, übers. von Mailin PAASHAUS). - Projektmitarbeiter: ADACHI-RABE, SCHACHT u.a.
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2.3.6. Japanische historische Terminologie

Entwicklung eines sprachlich reflektierenden Lernglossars. Beginn: Januar 1997. Ziel: Studierende sollen grundlegende Ausdrücke der modernen japanischen Historiographie und Geschichtswissenschaft nicht als bloße Wortgleichungen lernen, sondern vor dem Hintergrund ihrer wort- und begriffsgeschichtlich gewachsenen Bedeutung. Grundlage: das für den Unterricht an Gymnasien entwickelte Lehrwerk Nihon shi ("Geschichte Japans") von KODAMA Kôta u.a. 1998 wurde die Datenaufnahme fortgesetzt, der neuesten Ausgabe des zugrunde gelegten Lehrwerkes angepaßt und unterrichtsbegleitend überarbeitet. Der Glossarteil "Urgeschichte/Altertum" ist im Kern fertiggestellt. Die Anzahl der Datensätze beträgt für Urgeschichte/Altertum nunmehr 1625 und für das Mittelalter 655 Einträge. Entsprechend den verschiedenen Einsatzvarianten des Glossars (Selbststudium, unterrichtsbegleitendes Material, Computerdatei, Ausdruckdatei) wurden unterschiedliche Versionen der Datensätze erstellt. - Bearbeiterinnen: BROCHLOS, BORCHERT.
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2.4. Veröffentlichungen von Mitarbeiter/inne/n

BORCHERT, Jutta: "Berurin Hunboruto Daigaku nihon gakka no nihongo shokyû kôsu" (Der Anfängerkurs Japanisch in der Japanologie der Humboldt-Universität zu Berlin), Ja-Net 4 (1998), 3.
BROCHLOS, Astrid: "Lehnshaushalte als Quelle japanischer Grundherrschaften. Die Lehnshaushalte des Tôdaiji-Tempels in Nara", asien-afrika-lateinamerika 26/6 (1998), 641-682.
Dies.: [Rezension] Nelly Naumann: Die Mythen des alten Japan, München: C.H. Beck 1996, H-SOZ-U-KULT (Internet-Liste für Sozial- und Kulturgeschichte), 6. September 1998.
DONATH, Diana: Zur Kultur und Geschichte Japans. Ausgewählte Essays. Münster: Lit-Verlag 1998, 160 S.
HIRAISHI, Naoaki: "Kindai Nihon no kokusai chitsujo to ajiashugi" (Ansichten über die internationale Ordnung in Japan zwischen 1868 und 1945 und der Asianismus), Tôkyô Daigaku Shakai Kagaku Kenkyûsho hen "Nijû seiki shisutemu I kôsô to keisei"(1998), Tôkyô Daigaku Shuppankai, 176-211.
KINSKI, Michael: "Eßregeln für Frauen in der japanischen Hausenzyklopädie. Onna chôhô ki (1692). Einleitung, Transkription, Übersetzung und Analyse", Japonica Humboldtiana 2 (1998), 59-101.
KRACHT, Klaus: "Anstand und Etikette in Japan. Ein Forschungsgebiet. Erster Teil", Japonica Humboldtiana 2 (1998), 5-58.
RÜTTERMANN, Markus: "Die Schreibregularien (Shorei kuketsu) des Kaibara Ekiken. Übersetzung und Kommentar. Erster Teil", Japonica Humboldtiana 2 (1998), 103-63.
SCHACHT, Bernd: "In memoriam Yorozuya Kinnosuke (1932-1997)", Japonica Humboldtiana 2 (1998), 245-57.
SONNTAG, Mira: "Das Himmlische Land. Uchimura Kanzôs 'Gespräche über Religion' (Shûkyô zadan, 1900), Kapitel 9 und 10. Eingeleitet und übersetzt", Japonica Humboldtiana 2 (1998), 165-93.
WEBER, Beate: "Zum 100. Geburtstag von Brecht" (Burehito tanjô hyakunen), Higeki kigeki 11 (1998), S. 57-59.
WUNNER, Rosa: "Mori Ôgai. Translations and Studies in Western Languages. A Bibliography", Japonica Humboldtiana 2 (1998), 195-244.
DIES.: "Die Faszination des Originals - Ein erster Besuch in der Mori-Ôgai-Gedenkbibliothek" (Ôgai hongo toshokan e hatsuhômon - honmono ni aeta miryoku), Mori Ôgai kinen kai tsûshin 123 (1998), 2-3.
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---- Für 1999 vorgesehen:

BROCHLOS, Astrid: Biographisches Lexikon der Weltgeschichte (Erstellen der japanbezogenen Beiträge), G+B Verlag Facultas 1999 (im Druck).
Dies.: [Rezension] Wolfgang Schwentker: Max Weber in Japan. Eine Untersuchung zur Wirkungsgeschichte 1905-1995, Tübingen: Mohr 1998, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft - Sonderheft Japan (2/99), 166-167.
Dies.: [Rezension im Druck] Friedrich Fürstenberg und Renate Ruttkowski: Bildung und Beschäftigung in Japan. Steuerungs- und Abstimmungsaspekte, Opladen: Leske + Budrich 1997, asien-afrika-lateinamerika 27/1 (1999).
Dies.: [Rezension im Druck] Angelika Ernst: Aufstieg - Anreiz - Auslese. Karrieremuster und Karriereverläufe von Akademikern in Japans Privatwirtschaft, Opladen: Leske + Budrich 1998, asien-afrika-lateinamerika 27/2 (1999).
Dies.: [Rezension] Claudia Weber: Chancengleichheit auf Japanisch. Strukturen, Reformen und Perspektiven der Frauenerwerbsarbeit in Japan, Opladen: Leske + Budrich 1998, asien-afrika-lateinamerika 27 (1999).
Dies.: Frühmittelalterliche Abgaben und Dienste in der Grundherrschaft Minase (Minase no shô), asien-afrika-lateinamerika 27 (1999).
KINSKI, Michael: [Rezension] Edo no shisô henshû iin kai: Edo no shisô 6. Shintai, josei ron (Das Denken von Edo 6. Erörterungen über Körper und Frauen), Tokyo: Perikan Sha 1997, NOAG 165/166 (1999).
Ders.: "Bratfisch und Vogelbeine. Zum Verhältnis von Mensch, Tier und Nahrung im frühmodernen Japan und zur Entwicklung einschlägiger Etikettevorschriften", Japonica Humboldtiana 3 (1999).
Ders.: [Rezension] John Allen Tucker: Itô Jinsai's Gomô jigi and the Philosophical Definition of Early Modern Japan, Leiden et al.: Brill 1998, ebenda.
KRACHT, Klaus: Japanese Thought in the Tokugawa Era. A List of Books and Articles in Western Languages, Wiesbaden: Harrassowitz. ca. 600 S. (IZUMI. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans. Herausgegeben von Klaus Kracht, Band 6).
Ders.: "Anstand und Etikette in Japan. Ein Forschungsgebiet. Zweiter Teil", Japonica Humboldtiana 3 (1999).
LIDIN, Olof G.: Ogyû Sorai's Discourse on Government (Seidan). Translated and Annotated with an Introduction Wiesbaden: Harrassowitz. ca. 400 S. (IZUMI. Quellen, Studien und Materialien zur Kultur Japans. Herausgegeben von Klaus Kracht, Band 5).
RÜTTERMANN, Markus: [Artikel im Druck] "Pflege und Kritik der 'Tradierungen' (denju). Zum Verhältnis zwischen Tradition und Strukturwandel der Öffentlichkeit im Japan der frühen Neuzeit", NOAG 165/166 (1999).
Ders.: [Review in print] Andrew E. Goble: Kenmu: Go-Daigo's Revolution (Council on East Asian Studies), Cambridge, Mass.: Harvard University 1996, Journal of Japanese Studies 1999 (Winter).
Ders.: [Rezension im Druck] Hans A. Dettmer (Hg.); Gerhild Endreß unter Mitwirkung von Ursula Meinert: Japanische Regierungs- und Verwaltungsbeamte des 8. und 10. Jahrhunderts. Zusammengestellt nach dem Zeugnis des Kugyô bunin. Teil B: Listen (Veröffentlichungen des Ostasien-Instituts der Ruhr-Universität Bochum, Bd. 42), Wiesbaden: Harrassowitz 1995, Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft 1998.
Ders.: [Rezension im Druck] Paul-Christian Schenck: Der deutsche Anteil an der Gestaltung des modernen japanischen Rechts- und Verfassungswesens. Deutsche Rechtsberater im Japan der Meji-Zeit (Beiträge zur Kolonial- und Überseegeschichte, Bd. 68), Stuttgart: Franz Steiner Verlag 1997, ebenda.
Ders.: [Übersetzung vorgesehen] "Die Schreibregularien (Shorei kuketsu) des Kaibara Ekiken. Übersetzung und Kommentar. Zweiter Teil", Japonica Humboldtiana 3 (1999).
Ders.: [Rezension vorgesehen] Peter Kornicki: The Book in Japan. A Cultural History from the Beginnings to the Nineteenth Century, Leiden et al.: Brill 1998, ebenda.
WUNNER, Rosa: "Studien zu 'Ein Beutel voller Weisheit' - Über Mori-Ôgais Einführung der deutschen Kultur" ('Chie bukuro' kenkyû - Mori Ôgai ni yoru doitsu bunka juyô ni tsuite), Übers. Mori Yuriko. Ôgai 65 (1999), ca. 53 S.
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3. Lehre

Im Mittelpunkt der Überlegungen zur Lehre stand die abschließende Ausarbeitung der seit 1995 im Entwurf vorliegenden Magister-Studienordnung und Magister-Prüfungsordnung, die den Gremien zugeleitet wurden.
Zusätzliche Überlegungen betrafen die Diversifizierung der Studienabschlüsse. Dazu gehörte der Entwurf eines Studiengangs mit dem Abschluß des Baccalaureus Artium, dessen Konzept seit längerem vorliegt, der aber noch nicht umgesetzt werden kann, da die Gremien über die Wünschbarkeit und Struktur von Baccalaureus-Studiengängen beraten.

---- Für 1999 vorgesehen:

--- Konzipierung eines Staatsexamensstudiengangs für Japanisch-Lehrer an höheren Schulen
--- Einrichtung eines Baccalaureus-Studiengangs
--- Konzipierung eines Aufbaustudiengangs für Absolventen aller Fakultäten

3.1. Studentenstatistik

Wintersemester 1995/96

Magister/Hauptfach 129
Magister/Nebenfach 26
Diplom 16
Summe 171

Wintersemester 1996/97

Magister/Hauptfach 149
Magister/Nebenfach 23
Diplom 18
Summe 190

Wintersemester 1997/98

Magister/Hauptfach 167
Magister/Nebenfach 29
Diplom 15
Summe 211

Wintersemester 1998/99

Magister/Hauptfach 215
Magister/Nebenfach 45
Diplom 10
Summe 270
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3.2. Ringvorlesung

Ringvorlesung "Grundriß der Japanologie", Universitätsvorlesung der Humboldt-Universität in Zusammenarbeit mit der Freien Universität, Konzeption: Klaus Kracht und Stanca Scholz-Cionca.

Fortsetzung Teil I - WS 1997/98 (vgl. Jahresbericht 1997)

12. 01. 1998 Rechtsgeschichte, Carl Steenstrup, München
19. 01. 1998 Geistesgeschichte der Frühmoderne, Klaus Kracht, Berlin
26. 01. 1998 Politische Kultur, Manfred Pohl, Hamburg
02. 02. 1998 Wissenschaftsgeschichte, Klaus Müller, Düsseldorf
09. 02. 1998 Technik- und Wirtschaftsgeschichte, Erich Pauer, Marburg

Teil II

20. 04. 1998 Gesellschaft, Sepp Linhart, Wien
27. 04. 1998 Medien- und Popularkultur, Hilaria Gössmann, Trier
04. 05. 1998 Moderne Wirtschaft, Sung-jo Park, Berlin
11. 05. 1998 Vormoderne Literatur, Ekkehard May, Frankfurt
18. 05. 1998 Moderne Literatur, Wolfgang Schamoni, Heidelberg
25. 05. 1998 Sprachgeschichte und Philologie, Roland Schneider, Hamburg
08. 06. 1998 Moderne Sprache und Sprachdidaktik, Kay Genenz, Hamburg
15. 06. 1998 Philosophie und Geistesgeschichte des modernen Japan, Johannes Laube, München
22. 06. 1998 Bildende Kunst, Franziska Ehmcke, Köln
29. 06. 1998 Musikgeschichte, Peter Ackermann, Erlangen
06. 07. 1998 Aufführungskünste, Stanca Scholz-Cionca, Berlin
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3.3. Lehrveranstaltungen im Wintersemester 1997/98

a) Propädeutikum Grundstudium/Hauptstudium
Grundriß der Japanologie I (P, PP, RV; versch. Referenten)
Japanische Kalligraphie (WP, AG; S. Shimon)
Ikebana (WP, AG; S. Shimon)
Kimono-Theorie und Praxis (AG; M. Fisch)
EDV-AG: Die japanische Datenverarbeitung (GS, HS, W, AG; K. Kracht/D. Lüdtke)
Film-AG: Krieg im japanischen Spielfilm (AG; K. Kracht/K. Adachi-Rabe)
b) Propädeutikum
Einführung in das moderne Japanisch I (KU, Ü; 16 SWS; J. Borchert, M. Arai)
Einführung in das japanologische Grundwissen I (P, KU; D. Donath)
c) Grundstudium
Moderne japanische Hochsprache I: A. Grammatik (P, KU/Ü; D. Donath)
Moderne japanische Hochsprache I: B. Konversation (P, KU/Ü; M. Arai)
Moderne japanische Hochsprache I: C. Übersetzung Japanisch-Deutsch und Deutsch-Japanisch (P, KU/Ü; D. Donath)
Die Sprache der Nachrichtenmedien I: Presse (P, SP; D. Donath)
Hilfsmittel und Arbeitstechniken der Japanologie I: Hilfsmittel in westlichen Sprachen (P, KU/Ü; A. Brochlos)
Japanische Kulturgeschichte: Neuere archäologische Befunde zur Ur-, Früh- und Mittelaltergeschichte (WP, PS; A. Brochlos)
Lektüre und Übersetzung von Texten zur japanischen Kulturwissenschaft I:Vormoderne (P, KU; J. Borchert)
Konversation: Grundbegriffe der japanischen Kulturwissenschaft I: Vormoderne (P, Ü; M. Arai)
Einführung in die Kulturgeschichte I: Vormoderne (P, PS; M. Rüttermann)
Japanologisches Grundkolloquium (P, KO; K. Kracht)
d) Grund- und Hauptstudium
History of Political Ideas in Japan in Tokugawa Times II (P, VL; N. Hiraishi)
Theorie und Praxis der Übersetzung japanischer Texte (P, PS/HS; K. Kracht)
Japanische Geschichte im Film (P, HS/OS; K.Kracht/K. Adachi-Rabe)
Film-AG: Der japanische Film der 50er Jahre (AG; K. Kracht/K. Adachi-Rabe)
e) Hauptstudium
Einführung in die klassische Schriftsprache I (P, KU; C. Waltermann)
Quellen der japanischen Sozialgeschichte: Kriegshistorien (gunkimono) (WP, Ü; M. Rüttermann)
Kolloquium zur Vorlesung "History of Political Ideas in Japan in Tokugawa Times II" (P, KO; N. Hiraishi)
Fukuzawa Yukichi - ein Protagonist der japanischen Aufklärung II (P, VL; N. Hiraishi)
Kolloquium zur Vorlesung: Fukuzawa Yukichi - ein Protagonist der japanischen Aufklärung II (P, KO; N. Hiraishi)
Japanologisches Forschungskolloquium (P, KO; K. Kracht)
f) Diplomstudiengänge
Fachübersetzen II (P, KU; J. Borchert)
Übersetzen Japanisch-Deutsch II (P, SP; D. Donath)
Übersetzen Deutsch-Japanisch II (P, SP; M. Fukumoto)
Theorie und Praxis der Übersetzung japanischer Texte (P). S. oben.
Forschungskolloquium (P). S. oben.
Diplomstudiengang Dolmetschen
Dolmetschen Deutsch-Japanisch II (P, SP; Y. Umetsu)
Dolmetschen Japanisch-Deutsch II (P, SP; D. Donath)
Simultandolmetschen Japanisch-Deutsch (P, SP; D. Donath)
Simultandolmetschen Deutsch-Japanisch (P, SP; M. Fukumoto)
Bilaterales Dolmetschen zu Spezialthemen (P, SP; Y. Umetsu/D. Donath)
Forschungskolloquium (P). S. oben.
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3.4. Lehrveranstaltungen im Sommersemester 1998

a) Propädeutikum Grundstudium/Hauptstudium
Grundriß der Japanologie II (P, PP, RV; versch. Referenten)
Japanische Kalligraphie (WP, AG; S. Shimon)
Ikebana (WP, AG; S. Shimon)
EDV-AG: Die japanische Datenverarbeitung (GS, HS, W, AG; K. Kracht/D. Lüdtke)
Film-AG: Der japanische Film der 80er Jahre (AG; K. Kracht)
b) Propädeutikum
Einführung in das moderne Japanisch II (KU, Ü; 16 SWS; J. Borchert, M. Arai)
Einführung in das japanologische Grundwissen II (P, KU; K. Kracht)
c) Grundstudium
Moderne japanische Hochsprache II: A. Grammatik (P, KU/Ü; M. Kinski)
Moderne japanische Hochsprache II: B. Konversation (P, KU/Ü; M. Arai)
Moderne japanische Hochsprache II: C. Übersetzung Japanisch-Deutsch und Deutsch-Japanisch (P, KU/Ü; M. Kinski)
Die Sprache der Nachrichtenmedien II: Fernsehen (P, SP; M. Kinski)
Hilfsmittel und Arbeitstechniken der Japanologie II: Hilfsmittel in japanischer Sprache; ausgewählte Fehlerquellen beim Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten (P, KU/Ü; A. Brochlos)
Who's who im alten Japan? (WP, PS; A. Brochlos)
Texte zur japanischen Kulturwissenschaft II: Lektüre und Übersetzung (P, KU; J. Borchert)
Texte zur japanischen Kulturwissenschaft II: Konversation (P, Ü; M. Arai)
Einführung in die Kulturgeschichte II: Moderne (P, PS; M. Rüttermann)
Die Sprache der Nachrichtenmedien II: Fernsehen (P, SP; Kinski)
d) Grund- und Hauptstudium
Das moderne Japan und die Intellektuellen: Uchimura Kanzô (WP, VL; Y. Uchida)
Das moderne Japan und die Intellektuellen: Uchimura Kanzô (WP, KO; Y. Uchida)
Phänomenologische Betrachtungen der Stadtlandschaft in Japan und Europa (WP, VL; Y. Uchida)
Phänomenologische Betrachtungen der Stadtlandschaft in Japan und Europa (WP, KO; Y. Uchida)
"Natur" in der japanischen Geistesgeschichte (WP, VL; M. Yamashita)
Lektüreübung zur Vorlesung: "Natur" in der japanischen Geistesgeschichte (WP, KO; M. Yamashita)
Der Parallelismus zwischen westeuropäischer Geschichte und japanischer Geschichte (WP, VL; M. Yamashita)
Lektüreübung zur Vorlesung: Der Parallelismus zwischen westeuropäischer Geschichte und japanischer Geschichte (WP, KO; M. Yamashita)
Proseminar/Hauptseminar: Der japanische Film der 80er Jahre (P; K. Kracht)
Übung zum Proseminar/Hauptseminar: Der japanische Film der 80er Jahre (P, Ü; K. Adachi-Rabe)
Proseminar/Hauptseminar: Theorie und Praxis der Übersetzung japanischer Texte (P; K. Kracht)
Utsukushii nihongo: phonetische Übungen für alle Studienjahre (WP, Ü; M. Arai)
e) Hauptstudium
Einführung in die klassische Schriftsprache II: Textlektüre (WP, KU; C. Waltermann)
Quellen der japanischen Verhaltensgeschichte: Eidbriefe (kishômon) und Klosterregeln (shingi) (WP, Ü; M. Rüttermann)
Japanologisches Forschungskolloquium (P, KO; K. Kracht)
Sprachdidaktik des Japanischen (WP, AG; E. Saitô)
f) Diplom-Studiengänge
Fachübersetzen II (P, KU; J. Borchert)
Übersetzen Japanisch-Deutsch II (P, SP; M. Kinski)
Übersetzen Deutsch-Japanisch II (P, SP; M. Fukumoto)
Theorie und Praxis der Übersetzung japanischer Texte (P). S. oben.
Forschungskolloquium (P). S. oben.
Dolmetschen Deutsch-Japanisch II (P, SP; Y. Umetsu)
Dolmetschen Japanisch-Deutsch II (P, SP; M. Kinski)
Simultandolmetschen Japanisch-Deutsch (P, SP; M. Kinski)
Simultandolmetschen Deutsch-Japanisch (P, SP; M. Fukumoto)
Bilaterales Dolmetschen zu Spezialthemen (P, SP; Y. Umetsu/M. Kinski)
Forschungskolloquium (P). S. oben.
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3.5. Lehrveranstaltungen im Wintersemester 1998/99

a) Propädeutikum Grundstudium/Hauptstudium
Japanische Kalligraphie (WP, AG; S. Shimon)
Ikebana (WP, AG; S. Shimon)
EDV-AG: Die japanische Datenverarbeitung (GS, HS, W, AG; K. Kracht/D. Lüdtke)
Film-AG: Mori-Ôgai-Verfilmungen (AG; K. Adachi-Rabe, B. Weber)
b) Propädeutikum
Einführung in die moderne japanische Hochsprache I (P, K/Ü; 16 SWS; J. Borchert, Y. Kasai, M. Kinski)
Einführung in das Studium der Japanologie I (P, KU; O. Lidin)
Nihon no rekishi to bunka (WP, PS; A. Brochlos)
c) Grundstudium
Moderne japanische Hochsprache I: A. Grammatik (P, KU/Ü; M. Kinski)
Moderne japanische Hochsprache I: B. Konversation (P, KU/Ü; Y. Kasai)
Moderne japanische Hochsprache I: C. Übersetzung Japanisch-Deutsch und Deutsch-Japanisch (P, KU/Ü; M. Kinski)
Die Sprache der Nachrichtenmedien I: Presse (P, SP; M. Kinski)
Hilfsmittel und Arbeitstechniken der Japanologie I: Hilfsmittel in westlichen Sprachen und Internet (P, KU/Ü; A. Brochlos)
Nihon no rekishi to bunka (WP, PS; A. Brochlos)
Texte zur japanischen Kulturwissenschaft I; Lektüre und Übersetzung (P, KU/Ü; M. Kinski, Y. Kasai)
Einführung in die japanische Religionsgeschichte (WP, PS; M. Rüttermann)
Alltagssituationen in Japan, Erscheinungen der Alltagssprache (W, Ü; J. Borchert)
Traditionelles japanisches Musiktheater (WP, PS; H. Gottschewski, B. Weber)
Kompaktkurs Geschichte, Selbstverständnis und Theorien der Japanologie (P; K. Kracht)
d) Grund- und Hauptstudium
Utsukushii Nihongo: phonetische Übungen für alle Studienjahre (W, Ü; Y. Kasai)
Japan News: Übungen zum Verstehen von Radio-, Fernseh- und Pressenachrichten (W, Ü; Y. Kasai)
Übung zur Filmreihe Mori-Ôgai-Verfilmungen (W, K. Adachi-Rabe, B. Weber)
The beginnings in Japanese history of thought (P, WP, PS; O. Lidin)
Theorie und Praxis der Übersetzung japanischer Texte (I) (P, WP, PS, KO; K. Kracht)
Japanische Lebensstile (P, WP, KO; K. Kracht)
e) Hauptstudium
Quellen der edozeitlichen Philologie älteren japanischen Schrifttums (Kokugaku): Hyakunin isshu kaikanshô (Keichû) und Ashiwake obune (Motoori Norinaga) (WP, Ü; M. Rüttermann)
Japanische Briefe: Übungen zur Anwendung des heutigen Briefstils (W, Ü; Y. Kasai)
Internetseminar: Japanischer Jahreszyklus (P; K. Kracht)
From Confucianism to Neo-Confucianism in the Japanese intellectual tradition (P; O. Lidin)
Examens- und Doktoranden-Kolloquium (CO; O. Lidin)
Einführung in die klassische Schriftsprache I (WP, KU; C. Waltermann)
Sprachdidaktik des Japanischen (W, AG; E. Saitô)
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3.6. Lehrveranstaltungen im Sommersemester 1999

a) Propädeutikum Grundstudium / Hauptstudium
Japanische Kalligraphie (WP, AG; S. Shimon)
Ikebana (WP, AG; S. Shimon)
Film-AG: Der junge Kurosawa Akira (AG; K. Adachi-Rabe)
b) Propädeutikum
Einführung in die moderne japanische Hochsprache II (P, KU/Ü, 16 SWS; J. Borchert, Y. Kasai, M. Kinski)
Einführung in die allgemeine Geschichte Japans (P, KU; M. Rüttermann)
Einführung in das Studium der Japanologie II (P, KU, O. Lidin)
c) Grundstudium
Moderne japanische Hochsprache II: A. Grammatik (P, KU/Ü; M. Kinski)
Moderne japanische Hochsprache II: B. Konversation (P, KU/Ü; Y. Kasai)
Moderne japanische Hochsprache II: C. Übersetzung Japanisch-Deutsch und Deutsch-Japanisch (P, KU/Ü; M. Kinski)
Die Sprache der Nachrichtenmedien II: Presse (P, SP; M. Kinski)
Hilfsmittel und Arbeitstechniken der Japanologie II: Hilfsmittel in japanischer Sprachen und Einführung in bibliographisches Arbeiten (WP, KU/Ü; A. Brochlos, H. Walravens)
Japanische Geschichte im Spiegel historischer Quellen (WP, PS; A. Brochlos)
Einführung in die allgemeine Geschichte Japans (P, KU ; M. Rüttermann)
Texte zur japanischen Kulturwissenschaft II; Lektüre und Übersetzung (P, KU/Ü; M. Kinski, Y. Kasai)
Übungen zum Textverständnis, Erscheinungen der Textgrammatik (W, Ü; J. Borchert)
d) Grund- und Hauptstudium
Utsukushii Nihongo: phonetische Übungen für alle Studienjahre (W, Ü; Y. Kasai)
Japan News: Übungen zum Verstehen von Radio-, Fernseh- und Pressenachrichten (W, Ü; Y. Kasai)
Videokurs: japanisches Fernsehdrama (W, M. Kinski)
Internetseminar: Theorie und Praxis der Übersetzung japanischer Texte I (P, WP, PS, HS, KO; K. Kracht)
Die "Iwakura-Mission" (1871-73) (WP/P, PS/HS; U. Wattenberg)
The beginnings in Japanese history of thought II (with texts) (P, WP,PS/ HS; O. Lidin)
Übungen zur Filmreihe: Der junge Kurosawa Akira (W; K. Adachi-Rabe)
e) Hauptstudium
Lektüre geschichtswissenschaftlicher Literatur: Artikel aus Shigaku zasshi etc. (WP, Ü; M. Rüttermann)
Sprachdidaktik des Japanischen (W, AG; E. Saitô)
Japanische Briefe: Übungen zur Anwendung des heutigen Briefstils (HS, W, Ü; Y. Kasai)
Lektüre kulturwissenschaftlicher Texte (W; M. Kinski)
From Confucianism to Neo-Confucianism in the Japanese intellectual tradition (P, HS; O. Lidin)
Examens- und Doktoranden-Kolloquium (CO; O. Lidin)
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3.7. Stipendiat/inn/en

1. Stipendien für ein einjähriges Studium an der Tôkai Universität

Studienjahr 1997/98
Frau stud. phil. Doreen ARNDT, Herr Dipl.-Ing. päd. Volker GÄDICKE, Frau stud. phil. Nanni HÜBNER, Frau stud. phil. Nicole KEUSCH, Frau stud. phil. Sarina REX, Herr stud. phil. Ingo SCHILLER
Studienjahr 1998/99
Frau stud. phil. Katrin BaASALLA, Herr stud. phil. Nikolai BAUMEISTER, Frau stud. phil. Katrin DOHLUS, Herr stud. phil.Hans-Jörg HEID, Herr stud. phil. Andreas KUPSCH, Herr stud. phil. Christian STRIEPKE, Frau stud. phil. Marianne SYDOW, Frau stud. phil. Claudia WERNECKE

2. Stipendien für ein Studium an der Städtischen Universität Tokyo

Herr stud. phil. Carsten STELLENBERG war 1997 der erste Empfänger des Stipendiums, das die Stadt Tokyo im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Berlin ausschreibt. Das Stipendium erlaubt ein zweieinhalbjähriges Aufbaustudium an der Tokyo Metropolitan University oder am Tokyo Metropolitan Institute of Technology.
1998 war Herr stud. phil. Oliver REDSCH Empfänger des Stipendiums.

3. Stipendien der Rikkyô Universität, Tokyo

Frau stud. phil. Janin PÖHL seit April 1997
Frau stud. phil. Rebekka RADKE, seit Oktober 1997
Herr stud. phil. & iur. Michael RINAS, Tokyo, seit Oktober 1998

4. Stipendien des DAAD

Frau stud. phil. Stefanie SELLMER (1998/99), Ochanomizu Universität, Tokyo
Frau Mira SONNTAG, M.A. (1998/2000), Staatliche Universität Tokyo

---- Für 1999 vorgesehen:

--- Stipendien des DAAD
Bewerbungstermine sind im Akademischen Auslandsamt zu erfahren.
Frau stud. phil. Maiko GUNDERMANN (1999/2000), Sophia Universität, Tokyo
Herr Dirk LÜDTKE, Dipl.-Inform. (1999/2001), Staatliche Universität Kyoto
Herr Harald SALOMON, M.A. (1999/2001), Waseda Universität, Tokyo
--- Stipendien der Dôshisha Universität, Kyoto
Eine Vereinbarung über den Studentenaustausch ist in Vorbereitung.
---Stipendien der Hôsei Universität, Tokyo
Bewerbungen um zwei Stipendien der Hôsei Universität werden bis Anfang April 1999 bzw. Anfang November 1999 angenommen.
--- Stipendien der Rikkyô Universität, Tokyo
Frau stud. phil. Tanja SCHWANHÄUSER, ab April 1999
Bewerbungen um zwei Stipendien der Rikkyô Universität werden bis Anfang April 1999 bzw. Anfang November 1999 angenommen.
---Freiplätze an der Ritsumeikan Universität, Kyoto
Bewerbungen um zwei Freiplätze der Ritsumeikan Universität werden bis Anfang April 1999 bzw. Anfang November 1999 angenommen.
---Stipendien der Staatlichen Universität Kyoto
Eine Vereinbarung über den Studentenaustausch ist in Vorbereitung. Aber bereits jetzt können sich Studenten aller Fakultäten der Humboldt-Universität für eine Teilnahme am "Kyoto University International Education Program" (englischsprachig) bewerben. Die Staatliche Universität Kyoto übernimmt die Vermittlung von AIEJ-Stipendien.
---Stipendien der Tôkai Universität
Bewerbungen um acht Stipendien der Tôkai Universität werden bis Anfang Februar 1999 angenommen.
--- Weiteres
Herr Bernd SCHACHT, M.A. (Januar bis März 1999), Shinshû Universität, Matsumoto (Stipendium der Toshiba International Foundation)
21 Studienplätze für Studierende der Einrichtungen des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität an den Universitäten Leiden, London, Neapel, Paris, Triest, Utrecht, Wien und Zürich im Rahmen der Sokrates-Stipendien (Bewerbung für WS 1999/2000 und SS 2000 bis 31. 1. 1999)
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3.8. Abgeschlossene Magister-Arbeiten und Diplom-Arbeiten

Ursula HÜGE: Rede über unheimliche Erscheinungen - Yanagita Kunio zur Welt des Übernatürlichen. Eine kommentierte Übersetzung aus Yôkai dangi von Yanagita Kunio (M.A., Universität Tübingen, 1. Gutachter: Klaus Kracht, 2. Gutachterin: Viktoria Eschbach-Szabo).
Petra KIENLE: Misora Hibari (1937-1989) - ein Nachkriegsmythos (M.A., Tübingen, 1. Gutachterin: Viktoria Eschbach-Szabo, 2. Gutachter: Klaus Kracht).
Dagmar GIESE: Japans Ainu auf der der Suche nach einer ethnischen Identität - eine Darstellung ihrer heutigen Situation unter Berücksichtigung des historischen Hintergrundes (M.A., Tübingen, 1. Gutachterin: Viktoria Eschbach-Szabo, 2. Gutachter: Klaus Kracht).
Mailin PAASHAUS: "Vierundzwanzig Augen". Das Drehbuch zum Film von Kinoshita Keisuke. Eingeleitet, übersetzt und annotiert (Diplom; 1. Gutachter: Klaus Kracht, 2. Gutachterin: Astrid Brochlos).
Harald SALOMON: "Das Heer (Rikugun). Ein japanischer Spielfilm aus dem Jahr 1944" (M.A., Universität Tübingen, 1. Gutachter: Klaus Kracht, 2. Gutachterin: Viktoria Eschbach-Szabo).
Christine SCHMITT: Die Rote Libelle - Ausgewählte Lieder. Annotiert und übersetzt (Diplom; 1. Gutachter: Klaus Kracht, 2. Gutachterin: Eiko Saitô).
Rosa WUNNER: Ôgai und Knigge. Ein Beitrag zur japanischen Anstandskultur an der Wende zum 20. Jahrhundert (M.A., 1. Gutachter: Klaus Kracht, 2. Gutachter: Michael Kinski).
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B. Mori-Ôgai-Gedenkstätte

Im Berichtszeitraum wurde damit fortgefahren, das zu Beginn des Jahres 1995 zwischen dem Leiter der Gedenkstätte und der Humboldt-Universität vereinbarte und von der Stiftung "Mori-Ôgai-Gedenkfonds" (MOGF) als Grundlage ihrer Förderung angenommene Konzept umzusetzen, das die langfristigen Perspektiven der Gedenkstätte vorgibt: Die Hauptaufgabe der Gedenkstätte besteht in der Übersetzung, Erschließung und Verbreitung von Werken, denen für ein kulturelles Verständnis zwischen Japan und Deutschland eine wichtige Bedeutung zukommt. Sie unterstützt nach Maßgabe der Mittel, die ihr zur Verfügung stehen, die Übersetzung von Werken der kultur- und geistesgeschichtlich bedeutenden Literatur Japans, der modernen japanischen Humanwissenschaften und der zur Kenntnis japanischer Lebensstile wichtigen Sachbuchliteratur. Zugleich dient die Gedenkstätte der wissenschaftlichen Information der deutschen Öffentlichkeit und japanischer Besucher über das Vermächtnis Ôgais (Führungen, Vorträge, Sonderausstellungen usw.); sie fördert die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Leben und Wirken Ôgais und seinem Einfluß auf die kulturellen Leistungen Japans.
Durch die Fertigstellung des Hauptgebäudes im Wintersemester 1995/96 und die Einstellung neuer Mitarbeiter haben sich für die Gedenkstätte verbesserte Arbeitsbedingungen ergeben. Sekretariat, Japanische Bibliothek, Unterrichtsräume, Japan-Lesecafé, Filmgeschichtliche Arbeitsstelle usw. werden im Gebäude in der Johannisstr. 10 gemeinsam unterhalten; hier ist auch die Geschäftsstelle der Stiftung "Mori-Ôgai-Gedenkfonds". Die Ausstellungsfläche der Gedenkstätte wurde durch die Einbeziehung der Hausflure des Hauptgebäudes vergrößert.

1. Personal

1.1. Leiter

Prof. Dr. Klaus KRACHT, Luisenstr. 39, Raum 1, Telefon ++49-30-2093-1151, Telefax ++49-30-2093-1153, E-Mail klaus.kracht@rz.hu-berlin.de. Sprechzeiten: nach Vereinbarung.

1.2. Referentin für Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit

Frau Diplom-Japanologin Beate WEBER, Luisenstr. 39, Raum 3, Telefon ++49-30-282-6097, Telefax ++49-30-281-5068, E-Mail beate.weber@rz.hu-berlin.de. Sprechzeiten: montags bis freitags 10-14 Uhr.

1.3. Wissenschaftlicher Assistent

Herr Dr. Markus RÜTTERMANN, Johannisstr. 10, Raum 506, Telefon ++49-30-2093-1167, Telefax ++49-30-2093-1153, E-Mail markus.rüttermann@rz.hu-berlin.de. Sprechzeiten: dienstags 12.30-14 Uhr. Beauftragter für Fragen der Forschung.

1.4. Lehrbeauftragte

Frau Suikô SHIMON (Saga-Schule, Kyoto; Leiterin des deutschen Zweigs der Saga-Schule, Berlin) ist Lehrbeauftragte für Kurse in Kalligraphie und leitet an der Gedenkstätte weitere Kurse für Ikebana und Teezeremonie.

1.5. Freie/r Mitarbeiter/innen

Frau Yasuko STINNER-HASEGAWA ist im Umfang von wöchentlich 12 Stunden tätig. Ihr Aufgabenbereich sind Hilfsleistungen im alltäglichen Museums- und Kulturbetrieb, die Mithilfe bei japanischsprachigen Korrespondenzen usw. (Mittel der Stiftung MOGF).
Weitere acht Stunden wöchentlich half von Januar bis August 1998 Frau Noriko NAKAZAWA-ROSKOSCH in der Gedenkstätte. Seit September 1998 führt Herr DAIKOKU Tarô ihre Aufgaben fort.

1.6. Studentische Hilfskraft

Frau Rosa WUNNER, M. A., Luisenstr. 39, Raum 5, Telefon ++49-30 282-6097, Telefax ++49-30-281-5068, E-Mail rosa.wunner@rz.hu-berlin.de. Frau Wunner war im Berichtszeitraum im Umfang von monatlich 40 Stunden beschäftigt. Zu ihren Aufgaben gehörte vor allem die Mitarbeit an wissenschaftlichen Projekten.

1.7. Weitere Hilfskräfte

Für die Wartung und Installation der EDV sowie für Übersetzungen, Textredaktion und Schreibarbeiten waren Herr Manuel WITTKE u.a. studentische Hilfskräfte eingesetzt (Mittel der Stiftung MOGF).

---- Für 1999 vorgesehen

--- Mitarbeit einer Hilfskraft für Schreibarbeiten an Veröffentlichungen der MOG (Mittel der Stiftung MOGF).
--- Die Tätigkeit von Frau WUNNER wird zum 30. 9. 1999 enden. Einstellung einer neuen Hilfskraft.
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2. Wissenschaftliche Tätigkeiten

2.1. Ôgai-Katalog

Frau WUNNER war seit März 1996 mit der Anlage des Katalogs beschäftigt. Ziel des Projekts ist die Erfassung von Abhandlungen zu Ôgai in westlichen Sprachen sowie der westlichsprachigen Übersetzungen von Werken Ôgais. Damit einhergehend wurde die Sammlung westlichsprachiger Literatur ergänzt. Die Aufnahme beschränkte sich bis auf weiteres auf die Erfassung der Titel in den geläufigen westlichen Sprachen. Die Daten wurden ergänzt; Kontaktaufnahme mit etwa 250 außereuropäischen Einrichtungen und ca. 150 europäischen Einrichtungen, Nutzung von "First Search" u.a. Internet-Suchprogrammen. Der Ôgai-Katalog wurde in Japonica Humboldtiana 2 (1998) veröffentlicht.

---- Für 1999 vorgesehen:

--- Aktualisierung der Titelaufnahme

2.2. Ausbau der Ôgai-Sammlung

Im Berichtszeitraum wurde die Sammlung westlichsprachiger Literatur erweitert; von der katalogisierten Literatur sind nun etwa drei Viertel im Original oder als Fotokopie verfügbar. Die japanischsprachigen Bestände (Monographien und Sammelbände) wurden aufgestockt. Durchführung: WUNNER. In Tokyo konnten wertvolle Erstausgaben von Ogais Goethe-Übersetzungen antiquarisch erworben werden. (WEBER, Mittel der Stiftung MOGF)
Frau HASEGAWA hat 1998 mit der Katalogisierung der japanischsprachigen Ôgai-Bestände begonnen.

---- Für 1999 vorgesehen:

--- Fortsetzung der Titelaufnahme und Bestellung aktueller Publikationen zu Mori Ôgai (HASEGAWA)
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2.3. Ôgai-Studien

Dank der Zusammenarbeit mit der Bibliothek der Staatlichen Universität Tokyo verfügt die Gedenkstätte seit Oktober 1997 über Kopien des Katalogs der japanisch- und europäischsprachigen persönlichen Bibliothek Mori Ôgais, Ôgai Bunko, die zu den Öffnungszeiten eingesehen werden können. Es ist das erste Mal, daß dieses Material in Gänze zur Verfügung gestellt wurde. Bisher existierten lediglich handschriftliche Abschriften, die nicht verbreitet wurden. Die Gedenkstätte hat ihre Unterstützung bei der Erstellung einer Computer-Datei angeboten (WEBER).
Abschluß der Studie zur Knigge-Rezeption Ôgais durch Frau WUNNER im Rahmen ihrer Magisterarbeit. Eine japanische Version erscheint in der Zeitschrift "Ôgai".
Materialsammlung und Beginn der Arbeit am Manuskript für die Ausstellung "Mori Ôgai und Goethe" (WEBER).

----Für 1999 vorgesehen:

--- Abschluß des Manuskripts "Mori Ôgai und Goethe" (WEBER)
--- Anlage einer Fotokopien-Sammlung der Texte, die Mori Ôgais Übersetzungen zugrunde lagen (N.N.)
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2.4. "Japanische Traditionen"

Auf dem Gebiet der Kultur- und Geistesgeschichte Japans gibt es für den allgemeinen Leser in deutscher Sprache die Quellensammlung BENL,  Oscar;  HAMMITZSCH, Horst: Japanische Geisteswelt. Vom Mythus zur Gegenwart. Texte ausgewählt und eingeleitet, Baden-Baden: Holle Verlag, 1956; in englischer Sprache: TSUNODA, Ryusaku;  DE BARY, Wm. Theodore; KEENE,  Donald (comp.): Sources of Japanese Tradition, New York and London: Columbia University Press, 1958; LU, David J.: Japan. A Documentary History, New York and London: M.E. Sharpe, 1997, 2 Bde. Das deutsche Werk war bereits kurz nach dem Erscheinen vergriffen. Tsunoda & al. wird als eines der Standardwerke der Japanwissenschaft laufend neu aufgelegt. Die Gedenkstätte ist mit Planungen beschäftigt, eine annotierte und kommentierte Sammlung kultur- und geistesgeschichtlicher Quellen herauszugeben, welche die positiven Merkmale der Werke von BENL / HAMMITZSCH und TSUNODA / DE BARY / KEENE weiterentwickelt. Arbeitstitel: Japanische Traditionen. Texte zur Kultur- und Geistesgeschichte. Band I: Von den Anfängen bis zum Vorabend der Moderne. Band II: Moderne. Im Rahmen der 1997 und 1998 geführten "Übersetzergespräche" wurde das Grundkonzept erörtert. Mitarbeiter: KRACHT, RÜTTERMANN.

---- Für 1999 vorgesehen:

--- Es wird eine erste Auswahl von Quellenauszügen aus vorhandenen deutschsprachigen Übersetzungen vorgenommen werden.

2.5. Japonica Humboldtiana

Japonica Humboldtiana ist das im Jahr 1997 erstmals erschienene Jahrbuch der Gedenkstätte, herausgegeben von Klaus KRACHT, Redaktion Markus RÜTTERMANN, Harrassowitz Verlag, Wiesbaden. DM 98,--.

Beiträge Band 2 (1998)

Klaus Kracht
Anstand und Etikette in Japan. Ein Forschungsgebiet. Erster Teil
Michael Kinski
Eßregeln für Frauen in der japanischen Hausenzyklopädie. Onna chôhô ki (1692). Einleitung, Transkription, Übersetzung und Analyse
Markus Rüttermann
Die Schreibregularien (Shorei kuketsu) des Kaibara Ekiken. Übersetzung und Kommentar. Erster Teil
Mira Sonntag
Das Himmlische Land. Uchimura Kanzôs "Gespräche über Religion" (Shûkyô zadan, 1900), Kapitel 9 und 10. Eingeleitet und übersetzt
Rosa Wunner
Mori Ôgai. Studies and Translations in Western Languages. A Bibliography
Bernd Schacht
In memoriam Yorozuya Kinnosuke (1932-97)

---- Für Band 3 (1999) vorgesehen:

Klaus Kracht
Anstand und Etikette in Japan. Ein Forschungsgebiet. Zweiter Teil
Michael Kinski
Bratfisch und Vogelbeine. Zum Verhältnis von Mensch, Tier und Nahrung im frühmodernen Japan und zur Entwicklung einschlägiger Etikettevorschriften
Markus Rüttermann
Die Schreibregularien (Shorei kuketsu) des Kaibara Ekiken. Übersetzung und Kommentar. Zweiter Teil
Hiraishi Naoaki
E. Kaempfer's treatise on Japan's policy of seclusion and its influence on Japan's decision to open the country: Some reflections concerning Mori Ôgai's historical novel
Hartmut Walravens
Die Korrespondenz des Fritz Rumpf (1888 - 1949). Einleitung und Herausgabe. Erster Teil
Kawamoto Saburô
Tapfere Mütter - friedliche Väter. Zwei Essays zum japanischen Film. Aus dem Japanischen übertragen von Harald Salomon
Michael Kinski
Rezension: John Allen Tucker: Itô Jinsai's Gomô jigi and the Philosophical Definition of Early Modern Japan, Leiden et al.: Brill 1998.
Markus Rüttermann
Rezension: Peter Kornicki: The Book in Japan. A Cultural History from the Beginnings to the Nineteenth Century, Leiden et al.: Brill 1998.
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2.6. Kleine Reihe

Herausgegeben für die Mori-Ôgai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin von Klaus KRACHT. Redaktion: Beate WEBER. Die Kleine Reihe stellt überwiegend Arbeiten vor, die in Lehrveranstaltungen der Mori-Ôgai-Gedenkstätte von Studenten angefertigt wurden. Sie geben Interessierten einen Einblick in die entstehenden Studienarbeiten und bieten den Studierenden die Möglichkeit, ihre Entwürfe einer breiteren Leserschaft zu präsentieren. Es werden Texte veröffentlicht, die noch nicht in deutscher Übersetzung vorliegen. Die Arbeiten umfassen Übersetzungen aller Genres, des weiteren Studien, die einen Bezug zu Ôgais Leben und Werk oder zur Mori-Ôgai-Gedenkstätte haben.
Heft 1: HARTMANN, Rudolf: Japanische Studenten an der Berliner Universität, 1870-1914. 1997. 89 S. DM 20,--.
Heft 2: MORI Ôgai: Das Perlenkästchen und zwei mit Namen Urashima. Aus dem Japanischen von Rosa Wunner. 1997. 41 S. (zweisprachig). DM 10,--.
Heft 3: Tagebuch eines Angelnarren (Tsuribaka nisshi, Regie: YAMADA Yôji, 1988). Drehbuch zum Film. Aus dem Japanischen von Michael Lerch. 1998. 58 S. DM 10,--.
Heft 4: MURAKAMI Haruki: Norwegian Wood. Zweites Kapitel. Aus dem Japanischen von Michael Schmidt. 1998. 59 S. (zweisprachig). DM 10,--.
Heft 5: SATÔ Satoru: Ein kleines Land, das niemand kennt. Zweites Kapitel. Aus dem Japanischen von Susanne Schmidt. 1998. 76 S. (zweisprachig). DM 10,--.
Heft 6: EDOGAWA Rampo: Die Spiegelhölle. Aus dem Japanischen von Silke Bock. 1998. 53 S. (zweisprachig). DM 10,--.
Heft 7: IKKYÛ Sôjun: Aufzeichnungen aus dem Traumgemach und andere Gedichte des japanischen Zen-Meisters "Verrückte Wolke" alias "Eine Pause". Aus dem Chinesischen (Kanbun) übersetzt und annotiert von Raffael Keller. 1998. 42 S. (zweisprachig). DM 10,--.
Heft 8: MURAKAMI Haruki: Schafmanns Weihnacht. Aus dem Japanischen von Christiane von Wedel. 1998. 77 S. (zweisprachig). DM 10,--.

----Bislang für 1999 vorgesehen

--- Überarbeitete Neuauflage Heft 1: HARTMANN, Rudolf: Japanische Studenten an der Berliner Universität, 1870 - 1914. Ca. 90 S. DM 20,--.
--- Vierundzwanzig Augen (Nijûshi no hitomi, Regie: KINOSHITA Keisuke, 1954). Drehbuch zum Film. Aus dem Japanischen von Mailin Paashaus. Ca. 90 S. DM 10,--.
--- Doraemon - Ein japanischer Comic-Held. Zwei Geschichten. Aus dem Japanischen von Karin Nawrocki. 37 S. (zweisprachig). DM 10,--.
--- Ratschläge für die Eheanbahnung in Japan. Comic. Aus dem Japanischen von Maiko Gundermann. 36 S. (zweisprachig). DM 10,--.
--- Die Burma-Harfe (Biruma no tategoto, Regie: ICHIKAWA Kon, 1956). Drehbuch zum Film. Aus dem Japanischen von Michael Hager. Ca. 90 S. DM 10,--.
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2.7. Lehrveranstaltungen im Rahmen des Studiengangs Japanologie

Im Wintersemester 1996/97, Sommersemester 1997 und im Wintersemester 1997/98 veranstaltete Herr Professor KRACHT den "Workshop Japanisch - Theorie und Praxis der Übersetzung" (2 SWS). Im Mittelpunkt standen Texte aus Dichtung, Theater, Film, Erzählliteratur und Geistesgeschichte.
Herr Dr. RÜTTERMANN führte folgende Lehrveranstaltungen durch: im Wintersemester 1996/97 ein Proseminar "Einführung in die japanische Kulturgeschichte (Vormoderne)" (2 SWS) und eine Lektüre-Übung "Sozialgeschichtliche Quellen des japanischen Mittelalters: Didaktische Kurzprosa (setsuwa)" (2 SWS), im Sommersemester 1997 ein Proseminar "Einführung in die japanische Kulturgeschichte (Moderne)" (2 SWS) und eine Lektüre-Übung "Quellen der japanischen Verhaltensgeschichte: Stadt- und Dorf-Statute (okite), Text von Kaibara Ekiken (aus Sanrei kuketsu)" (2 SWS), im Wintersemester 1997/98 ein Proseminar "Einführung in die japanische Kulturgeschichte (Vormoderne)" (2 SWS) und eine Lektüre-Übung "Sozialgeschichtliche Quellen des japanischen Mittelalters: Kriegshistorien (gunki mono)" (2 SWS), im Sommersemester 1998 ein Proseminar "Einführung in die japanische Kulturgeschichte (Moderne)" (2 SWS) und eine Lektüre-Übung "Quellen der japanischen Verhaltensgeschichte: Eidbriefe (kishô mon) und Klosterregeln (shingi)" (2 SWS), im Wintersemester 1998/99 ein Proseminar "Japanische Religionen" (2 SWS) und eine Lektüre-Übung "Quellen zur edozeitlichen Philologie älteren japanischen Schrifttums (Kokugaku): Hyakunin isshu kaikanshô (Keichû) und Ashiwake obune (Motoori Norinaga)" (2 SWS).
Im Wintersemester 1998/99 führten Frau WEBER und Herr Dr. Hermann GOTTSCHEWSKI, Institut für Musikwissenschaft, ein Seminar für Studenten der Musikwissenschaft und der Japanologie bzw. Theaterwissenschaft zum Thema "Japanisches Musiktheater" durch.

---- Für 1999 vorgesehen:

-- Herr Prof. KRACHT: im Sommersemester 1999 "Workshop Japanisch Theorie und Praxis der Übersetzung" (2 SWS) als Internet-Seminar
--- Herr Dr. RÜTTERMANN: im Sommersemester 1999 "Einführung in die allgemeine Geschichte Japans" (GS, P), "Lektüre geschichtswissenschaftlicher Literatur: Artikel aus Shigaku zasshi etc." (HS, WP, Ü), im Wintersemester 1999/2000 "Geschichte Japans: Interpretation übersetzter jap. Quellen in europäischen Sprachen" (GS, P), "Lektüre: Auswahl jap. Briefe unterschiedlicher sozialer Sphären der Meiji-Zeit".
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2.8. Übersetzergespräche

Im Wintersemester 1997/98 und im Sommersemester 1998 fanden in Zusammenhang mit der Ringvorlesung "Grundriß der Japanologie" an der Gedenkstätte "Japanologische Übersetzergespräche" statt. Die Gäste berichteten von ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit, insbesondere von entstehenden Übersetzungen. Zugleich wurden Grundlagen des Projekts "Japanische Traditionen" erörtert. An den Gesprächen nahmen Mitarbeiter/innen und Student/innen/en der Humboldt-Universität und der Freien Universität teil. Inhaltliche Vorbereitung: KRACHT / RÜTTERMANN. Organisation: RÜTTERMANN / WEBER. (Unterstützung durch die Stiftung MOGF)

12. 01. 1998 Herr Prof. Dr. Carl STEENSTRUP, München
26. 01. 1998 Herr Prof. Dr. Manfred POHL, Hamburg
02. 02. 1998 Herr Prof. Dr. Klaus MÜLLER, Düsseldorf
09. 02. 1998 Herr Prof. Dr. Erich PAUER, Marburg
20. 04. 1998 Herr Prof. Dr. Sepp LINHART, Wien
27. 04. 1998 Herr Prof. Dr. Peter ACKERMANN, Erlangen
11. 05. 1998 Herr Prof. Dr. Ekkehard MAY, Frankfurt
18. 05. 1998 Herr Prof. Dr. Wolfgang SCHAMONI, Heidelberg
25. 05. 1998 Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Roland SCHNEIDER, Hamburg
08. 06. 1998 Herr Prof. Dr. Kay GENENZ, Hamburg
15. 06. 1998 Herr Prof. Dr. Johannes LAUBE, München
22. 06. 1998 Frau Prof. Dr. Hilaria GÖSSMANN, Trier
29. 06. 1998 Frau Prof. Dr. Franziska EHMCKE, Köln
(Unterstützung durch die Stiftung MOGF)

2.9. Gast-Vorlesungen ("Ôgai-Vorlesungen")

Frank BAUER, Doktorand der Universität Potsdam, "Nagano 1998 - Retrospektive einen Monat nach den Olympischen Winterspielen", 19. 3. 1998
Markus RÜTTERMANN, Humboldt-Universität, "Gerüchte und Briefe: Randglossen zur Kommunikation im mittelalterlichen Japan", 17. 9. 1998
Michael KINSKI, Humboldt-Universität, "Eßkultur im Japan des 17./18. Jahrhunderts", 19. 11. 1998

---- Bislang für 1999 vorgesehen:

--- Astrid BROCHLOS, Humboldt-Universität, "Japanische Frühgeschichte im Spiegel neuester archäologischer Funde", 28. 1. 1999
--- Claudia WALTERMANN, M. A., Humboldt-Universität, "Bild und Gedicht in den illustrierten Haikai-Anthologien des 18. Jahrhunderts", 29. 4. 1999
--- Herrmann GOTTSCHEWSKI, Humboldt-Universität: Zur Musik der Meiji-Zeit
--- Ulrich DEHN, Humboldt-Universität: Zur Religion in Japan, Juli 1999
--- Herbst 1999: Vorträge in Zusammenhang mit der Ausstellung "Mori Ôgai und Goethe"
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2.10. Ôgais Geburtstag

1997 fand der erste Vortrag zum Geburtstag Ôgais (17. 2. 1862, nach altem Kalender: der 19. Tag des 1. Monats im 2. Jahr der Bunkyû-Ära) statt.
Den Vortrag zu Ôgais Geburtstag 1998 hielt Herr Prof. Dr. HIRAISHI Naoaki, Staatliche Universität Tokyo, Institut für Sozialforschung zum Thema "Engelbert Kaempfer's treatise on Japan's policy of seclusion and its influence on Japan's decision to open the country - Some reflections concerning Mori Ôgai's historical novel -".

---- Für 1999 vorgesehen:

--- Begegnung der an Japan interessierten Hochschullehrer der Humboldt-Universität zu Berlin

2.11. Film

Es existieren verschiedene Kreise, die sich auf jeweils besondere Weise mit dem Thema Film befassen. Die "Film-AG" traf sich in 14täglichem Rhythmus, Leitung Professor KRACHT, Frau ADACHI-RABE, Frau WEBER. Im Wintersemester 1997/98 standen "Filmklassiker der 50er Jahre" auf dem Programm, im Sommersemester 1998 "Japanischer Film der 80er Jahre", im Wintersemester 1998/99 "Mori-Ôgai-Verfilmungen". Im Rahmen des "Filmclubs im Japan-Café" fand in den Sommerferien 1998 wöchentlich die Veranstaltungsreihe "Japanischer Film der 80er Jahre" (Teil II) statt, im Wintersemester 1998/99 in 14täglichem Rhythmus "Japanischer Film der 90er Jahre". Der "Japanische Filmclub" der Gedenkstätte organisiert seit Dezember 1998 monatlich eine Veranstaltung im Kino Arsenal. Außerdem traf sich alle zwei Wochen der "Eiga-Club", ein von Studenten initiierter Filmkreis, in den Räumen des Japanzentrums.

----
Für 1999 vorgesehen:

--- Erweiterung der Video-Sammlung durch Ankäufe und Mitschnitte. Antrag JaDe-Stiftung
--- "Film-AG", 14täglich, Wintersemester 1998/99: "Mori-Ôgai-Verfilmungen", Leitung: Frau ADACHI-RABE / Frau WEBER, Sommersemester 1999: "Der junge Kurosawa Akira", Leitung: ADACHI-RABE
--- "Filmclub im Japan-Cáfe", 14täglich, Leitung: Frau ADACHI-RABE, Wintersemester 1998/99: "Japanischer Film der 90er Jahre"
--- "Japanischer Filmclub" der Gedenkstätte im Kino Arsenal, Welser Str. 25 (monatlich)
---"Eiga-Club", 14täglich, Japanzentrum
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2.12. Gründungsgedenktag

Jährliche Veranstaltung aus Anlaß der Gründung des Berliner Japaninstituts 1926 und des Japanzentrums 1995.
Die diesjährige Veranstaltung wurde auf den 3. Dezember vorverlegt, um auch dreißig Studenten des Japanologischen Seminars der Universität Halle während ihrer Berlin-Exkursion die Teilnahme zu ermöglichen. Den Vortrag zum Gründungsgedenktag hielt Prof. KATÔ Tetsurô, Hitotsubashi Universität Tokyo, Sozialwisenschaftliche Fakultät zum Thema "Japanische Künstler und Wissenschaftler in Berlin am Ende der Weimarer Republik".

---- Für 1999 vorgesehen:

--- Gründungsgedenktag 4. 12. 1999: Begegnung mit Berliner Japan-Wissenschaftlern außeruniversitärer Einrichtungen
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3. Praktische Kultur- & Öffentlichkeitsarbeit

3.1. Dauerausstellung "Mori Ôgai"

Öffnungszeiten: montags bis freitags 10-14 Uhr (und nach Anmeldung)

Besucherzahlen

Monat Insgesamt
Januar

124

Februar

162

März

149

April

150

Mai

282

Juni

266

Juli

306

August

425

September

526

Oktober

355

November

147

Dezember

157

Gesamt

3 049



---- Für 1999 vorgesehen:

--- Erarbeitung der Konzeption für eine neue Mori-Ôgai-Dauerausstellung, Materialsammlung, Beginn der Umsetzung und Konzeption von Erklärungen / Begleitmaterial in deutscher, japanischer und englischer Sprache, Ausstellungskatalog (Weber).

3.2. Weitere Dauerausstellungen

1. "Japanische Porträts - Repräsentanten des kulturellen und wissenschaftlichen Lebens in Japan" (Foto-Sammlung). Der Schwerpunkt liegt auf den Gebieten Geisteswissenschaften / Kulturwissenschaften. Seit 29. 9. 1997 auf allen Etagenfluren des Japanzentrums.
2. "Japanforscher - Vertreter der internationalen Japanstudien" (Foto-Sammlung). Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf der Geschichte der deutschsprachigen Japanstudien des 19. und 20. Jahrhunderts; Höhepunkte der europäisch-amerikanischen usw. Japanstudien seit dem 16. Jahrhundert werden ebenfalls berücksichtigt.
3. Der Bestand an Porträtfotos ist auf etwa 180 Personen erweitert worden.
4. Erstellung eines Katalogs der Foto-Sammlung, Anleitung der Studenten (BROCHLOS, RÜTTERMANN, Umsetzung: WEBER).

---- Für 1999 vorgesehen:

--- Vervollständigung der Foto-Sammlung (WALTERMANN, WEBER)
--- Abschluß der Arbeiten am Katalog der Foto-Sammlung (BROCHLOS, RÜTTERMANN, Umsetzung: WEBER)
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3.3. Sonderausstellungen

Öffnungszeiten: Luisenstr. 39: montags bis freitags 10-14 Uhr (und nach Anmeldung), Johannisstr. 10: montags bis freitags 9-18 Uhr (mit Mitteln der Stiftung MOGF).
"Deru kui wa utareru --- Nails that don't bend", Ausstellung mit Fotos und Texten des Pulitzer-Preisträgers Stan Grossfeld, in Zusammenarbeit mit der Japan Society New York. November 1997 bis Mai 1998. Vom Juni bis Oktober wurde die Ausstellung in der Volkshochschule und im Rathaus Treptow gezeigt.
YAMASHITA Tamiko, "Ito no tawamure - Fadenspiele", Ausstellung textiler Kunst in der Gedenkstätte, Mai bis Oktober 1998.
"Tampopo" Kalligraphien von Studenten der Klasse von Frau SHIMON nach Zen-Gedichten von Sakamura Shimmin, Sonderausstellung in der Gedenkstätte seit Oktober 1998.
"Kaoru kaze" - einwöchige Ikebana-Ausstellung des Kurses der Saga-Schule anläßlich der Eröffnung der Ausstellung "Fadenspiel" von YAMASHITA Tamiko.
Wöchentlich wechselnde ständige Ausstellung mit Gestecken der Teilnehmer des Ikebana-Kurses.
Schaufenstergestaltung: Fenster 1: Kalligraphien zu MORI Mari: "Der Hut meines Vaters", MORI Rui: "Ôgais Kinder" und Ikebana von Suikô Shimon, fortlaufend mit öffentlichen Ankündigungen der Gedenkstätte.Fenster 2/3: "Kompositionen aus Wolle und Seide" von YAMASHITA Tamiko, bis Oktober 1998. Ab Oktober "Tampopo", Kalligraphien von Studenten .

---- Bislang für 1999 vorgesehen:

--- "Mori Ôgai und Goethe" (August 1999 bis März 2000). Beitrag der Gedenkstätte zum Japan-Jahr 1999/2000 in Berlin (WEBER); Erstellung japanischsprachiger Texte (DAIKOKU, HASEGAWA-STINNER); Katalog zur Ausstellung WEBER).
--- "Tampopo" Kalligraphien von Studenten nach Zen-Gedichten von SAKAMURA Shimmin, Sonderausstellung in der Gedenkstätte. Die Arbeiten werden alle zwei Monate ausgewechselt, so daß über ein Jahr hinweg verschiedenste Kalligraphien zu dieser Thematik gezeigt werden können.
--- Schaufenster Luisenstraße:
Fenster 1: Kalligraphien und Ikebana von Suikô Shimon, fortlaufend mit öffentlichen Ankündigungen der Gedenkstätte.
Fenster 2/3: "Tampopo" Kalligraphien von Studenten.
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3.4. Praktische Kurse

Kalligraphie-Kurse, wöchentlich 4 Std., Leitung: SHIMON
Ikebana-Kurs, wöchentlich 2 Std., Leitung: SHIMON
Kimono-Kreis, monatlich 3 Std., Leitung: FISCH

----
Für 1999 vorgesehen:

--- Kalligraphie-Kurs, wöchentlich 4 Std., Leitung: SHIMON
--- Ikebana-Kurs, wöchentlich 2 Std., Leitung: SHIMON
--- Kimono-Kreis, monatlich 3 Std., Leitung: Fisch

3.5. Literarische Lesungen

"Aber die Mandarinen müssen heute noch geraubt werden"
Die in Hamburg lebende japanische Schriftstellerin TAWADA Yôko (Akutagawa- und Adalbert-von-Chamisso-Preisträgerin) las aus ihren neuesten Werken. Moderation: Anke Schroeder, 16. 10. 1998 (Unterstützung Stiftung MOGF).

---- Für 1999 vorgesehen:

--- "Tokyo Tango"
Uwe SCHMITT (FAZ-Korrespondent in Japan 1990 - 1997) liest aus seinem neu erschienen Buch. Moderation: RÜTTERMANN, WEBER, 4. 3. 1999.
---Verschiedene Lesungen
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3.6. Weitere Veranstaltungen

WEBER, Beate: "Die aktuelle Situation in Berlin", Vortrag für eine Studentengruppe unter Leitung von Prof. Dr. TAKAHASHI Tadashi von der Handelshochschule Chiba im Anschluß an die Führung durch die Gedenkstätte, 5. 3. 1998.
Auch 1998 fanden sich die Teilnehmer des Tee-Kurses bei Frau SHIMON zweimal monatlich in der Gedenkstätte ein.
Am jeweils ersten Sonntag im Monat trifft sich der Berliner Kimono-Kreis unter Leitung von Frau FISCH in der Gedenkstätte.
In 14täglichem Wechsel treffen sich die Berliner Shôgi-Spieler (japanisches Schach) freitags um 18 Uhr in der Gedenkstätte.

--- Für 1999 vorgesehen:

--- Frühjahrs- und Herbst-Tee-Seminare mit Frau SHIMON
--- Kimono-Kreis jeweils am ersten Sonntag im Monat
--- Fester Tee-Kurs (3 Jahre) bei Frau SHIMON zweimal monatlich
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C. Institut für Japanologie & Mori-Ôgai-Gedenkstätte

 

1. Bibliothek

Die Japanische Bibliothek ist Teil der Zweigbibliothek Asien- und Afrikawissenschaften der Universitätsbibliothek. Sie verteilt sich auf das Hauptgebäude in der Johannisstr. 10 und auf den Leseraum der Gedenkstätte in der Luisenstr. 39. Öffnungszeiten: Hauptgebäude: montags bis freitags 13-17 Uhr, Gedenkstätte: montags bis freitags 10-14 Uhr.
Ein/e Diplom-Bibliothekar/in wird von der Hochschule für Bibliotheks- und Informationswissenschaft, Tsukuba, jeweils für ein bis zwei Jahre übernommen. Die Hauptaufgabe besteht weiterhin im Aufbau des Katalogs, insbesondere in der Aufnahme neuangeschaffter Werke (bis Anfang Dezember dieses Jahres ca. 2500 Titel).
Durch den Besuch folgender Konferenzen konnte die Zusammenarbeit mit anderen Bibliotheken vertieft und konnten interessante neue Einblicke gewonnen werden:
The 9th Annual Conference of the European Association of Japanese Research Specialists (13. 9. - 16. 9. 1998 in Leuven),
Symposium International de la Société Franco-Japonaise des Bibliothécaires et des Documentalistes (14. 10. - 15. 10. 1998 in Paris),
Arbeitskreis Japanbibliotheken (20. 11. 1998 in Köln).

---- Für 1999 vorgesehen:

---Weiterarbeit an der Katalogisierung der Bestände
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2. Auswärtige Vorträge von Mitarbeitern

KINSKI, Michael: "Eßkultur und Körperdisziplinierung im Japan des 17./18. Jahrhunderts", Vortrag am Ostasiatischen Seminar der Freien Universität zu Berlin, gehalten am 9. 7. 1998.
RÜTTERMANN, Markus: "Überblick über die Religionen in der Geschichte Japans", Vortrag im Rahmen einer Ringvorlesung über die Religionen Asiens am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität, gehalten am 4. 2. 1998.
Ders.: "Philologie und Ideologie. Anmerkungen zur wissenschaftlichen Arbeit des Philologen Keichû und ihrer Rezeption", Vortrag auf dem Orientalistentag in Bonn am 29. 9. 1998.

3. Kontakte & Begegnungen

3.1. Universitätspartnerschaften

Die Humboldt-Universität unterhält vertragliche Partnerschaftsbeziehungen zu folgenden japanischen Universitäten:
Dôshisha Universität, Kyoto
Hôsei Universität, Tokyo
Kitasato Universität, Tokyo
Rikkyô Universität, Tokyo
Ritsumeikan Universität, Kyoto
Staatliche Universität Kyoto
Staatliche Universität Tokyo
Teikyô Universität, Tokyo
Tôkai Universität, Tokyo
Mit der Staatlichen Universität Kyoto und der Dôshisha Universität in Kyoto wurden nach Vorverhandlungen des Japanzentrums (März / April 1998) im Dezember 1998 neue Kooperationsabkommen geschlossen.
Mit der Hôsei Universität und der Ritsumeikan Universität wurden bestehende Kooperationsabkommmen verlängert.
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3.2. Chronik

19. 1.: Herr NARITA Masamichi, Commissioner Securities and Exchange Surveillance Commission
Am 18. 2.: Kuratoriumssitzung der Stiftung "Mori-Ôgai-Gedenkfonds"
In der Zeit vom 10. 3. bis 11. 4. arbeitete Herr Prof. KRACHT am Institut für Humanwissenschaften der Staatlichen Universität Kyoto.
Frau WUNNER setzte im Frühjahr mit Unterstützung der Toyota Foundation sechs Wochen lang ihre Forschungen in Japan fort.
Zur Vorbereitung der Ausstellung "Ogai und Goethe" weilte Frau WEBER vom 27. 3. bis 17. 4. in Japan. Neben der Arbeit in der Bibliothek der Staatlichen Univesität Tokyo und den Absprachen mit der Ôgai-Gesellschaft in Tokyo besuchte sie auch das Zentrum der Tübinger Universität an der Dôshisha Universität in Kyoto und weilte drei Tage in Kokura, wo die Renovierungsarbeiten an Ôgais Wohnhaus gerade abgeschlossen waren und eine Vorbesichtigung der im August 1998 eröffneten Matsumoto Seichô Gedenkstätte, des jüngsten Literaturmuseums Japans, ermöglicht wurde.
31. 3.: Herr Prof. DEGUCHI Masahisa, Ritsumeikan Universität, Kyoto
20. 4.: 35köpfige Delegation des Regierungsbezirks Tottori unter Leitung des Regierungspräsidenten NISHINO Yûji
5. 6.: Delegation der Hôsei Universität unter Leitung des Vizepräsi-denten, Herrn ISHIZAKA Etsuo
17. 6.: Sommerfest
30. 7. : Frau Prof. SUGITANI Masako, Ôsaka Kansai Universität
Die jährliche Ôgai-Reisegruppe unter Leitung von Herrn Prof. MORI Tomu besuchte am 3. 8. die Gedenkstätte.
Eine Studentengruppe der Handelshochschule Yokosuka infomierte sich am 24. 8. über Mori Ôgai und Clausewitz.
Frau BORCHERT betreute im September die Stipendiatengruppe des Japanzentrums an der Tôkai Universität.
6. 9.: 35köpfige Delegation der Firma Brother Industries Ltd. unter Führung des Präsidenten, Herrn YASUI Yoshihiro
9. 9.: Delegation der Tôkai Universität unter Leitung des Dekans der Pädagogischen Fakultät, Herrn Prof. INOUE Takashi
14. 9.: Herr Volker KLEIN, designierter Leiter des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin
Herr YAMAZAKI Motohiro und KIRIYAMA Yôichi von der Tanabe Seiyaku Co.,Ltd. besuchten in Begleitung von Frau Dr. FIEDLER von der Schering AG am 7. 10. die Gedenkstätte. Fünf Jahre zuvor hatte die Schering AG mit einer Spende die Grundlage für die Gründung der Stiftung "Mori-Ôgai-Gedenkfonds" gelegt. Der Pharmakonzern Tanabe Seiyaku gehörte wiederum zwei Jahre später zu den Unterzeichnern eines Spendenaufrufs in Japan.
16. 10.: Frau Dr. Taka BLUHME-KOJIMA mit einer zehnköpfigen Studiengruppe der Universität Bielefeld
Am 5. 11. nahm Herr Prof. KRACHT im Rahmen eines Forschungsjahres seine Arbeit am International Research Center for Japanese Studies in Kyoto auf.
24. 11.: fünfköpfige Delegation der Staatlichen Universität Tokyo unter Leitung des Verwaltungsdirektors, Herrn NAKAMURA Tatsuo
27. 11.: zwanzigköpfige Delegation des Kitasato-Instituts der gleichnamigen Universität
2. 12.: Herr Prof. NAGAO Makato, Präsident der Staatlichen Universität Kyoto
3. 12. dreißig Studenten des Lehrstuhls für Japanologie der Universität Halle unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Reinhard ZÖLLNER
9. 12.: Herr Prof. Dr. KITAHARA Yasuo, Rektor der Tsukuba Universität, in Begleitung des Leiters Internationale Beziehungen, Herrn NAGAI Toshio, und des Germanisten Prof. SUZAKI Keizô
11. 12.: Herr IKEDA Tadashi, japanischer Botschafter in den Niederlanden
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4. PR

Wissenschaftliche Beratung und Koordinierung der Dreharbeiten in Berlin und Japan für einen Dokumentarfilm über Ôgai in deutscher Sprache. Regie: Thomas Claus, Balance Film GbR Dresden, mit Unterstützung der Japan Foundation u.a. (Frau WEBER).

---- Für 1999 vorgesehen:

--- Informationen über das Zentrum für Sprache und Kultur Japans werden über eine Homepage im Internet zugänglich sein (Herr LÜDTKE, Frau WUNNER).

5. Presseberichte

6. Drittmitteleinwerbungen

6.1. Bewilligte Mittel

Mittel der Stiftung "Mori-Ôgai-Gedenkfonds" zur Unterstützung der Mori-Ôgai-Gedenkstätte in Höhe von DM 53.158,76 (außer Spendenmitteln der Daio Paper Corporation)
Teilfinanzierung (50%) eines einjährigen Lehrauftrags im Umfang von 20 SWS durch die Japan Foundation
Die Toyota Foundation bewilligte Mittel in Höhe von ca. DM 20.000,-- für das von Frau WUNNER bearbeitete Projekt zur Knigge-Rezeption Ôgais.
Druckkostenzuschuß für die Veröffentlichung von IZUMI 5 (Carlsberg Foundation) in Höhe von DK 50.000,--
Druckkostenzuschuß für die Veröffentlichung von IZUMI 6 (JaDe) in Höhe von DM 12.000,--
Sprachlehrwerke (Japan Foundation) in Höhe von ca. DM 5.000,--
Wissenschaftliche Werke (Japan Foundation) in Höhe von ca. DM 10.000,--
Ausbau der filmgeschichtlichen Sammlung (JaDe) in Höhe von DM 5.000,--

6.2. Für 1999 beantragte Mittel

Antrag auf Unterstützung der Mori-Ôgai-Gedenkstätte in Höhe von DM 54.000,-- (Stiftung MOGF)
Antrag auf Förderung des Ausbaus der filmgeschichtlichen Sammlung in Höhe von DM 15.000,-- (JaDe)
Antrag auf Übernahme eines Druckkostenzuschusses für den Band "Grundriß der Japanologie", IZUMI 7 (JaDe)

---- Für 1999 vorgesehen:

-- Antrag auf Förderung eines Teilprojekts im Rahmen des Programms "Japanische Lebensstile" (DFG)
-- Antrag auf Teilfinanzierung einer Sprachlehrerstelle (Japan Foundation)
-- Antrag auf Förderung des Ankaufs von Sprachlehrwerken (Japan Foundation)
--Antrag auf Förderung des Ausbaus der filmgeschichtlichen Sammlung (JaDe)
-- Antrag auf Förderung des Ausbaus der Sammlung von Nachschlagewerken (Japan Foundation)
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7. Spenden

Aus der 1997 eingegangenen Spende der Daio Paper Corporation wurden DM 36.761,78 für Baumaßnahmen und Möblierung von Raum 2 und Küche der Gedenkstätte verwendet.
Die Gedenkstätte erhielt von Besuchern Spenden in Höhe von DM 5.959,56,--. Die Mittel fließen der Stiftung MOGF zu.
Frau SUZUKI Kiyoko aus Düsseldorf spendete für den Kimono-Kurs zwei Frauen-Kimonos und zwei Kinder-Kimonos. Wir danken auch Frau KOIKE aus Berlin für das Kimono-Zubehör. Einen Männer-Arbeitskimono (Samui) erhielten wir von Frau Aya IWAMURA-ZOUNEK aus Hanau.
Frau OGINO Setsuko hat der Gedenkstätte im Dezember für den Kimono-Kurs Kimono-Zubehör, Unterkleider und Bücher geschickt.
Der Präsident des Regierungsbezirks Tottori, Herr NISHINO Yûji, überreichte eine Spende von DM 300,--.
Die Industriebank von Japan (Germany) spendete weitere Ausgaben der "Japan-Bibliothek" des Insel-Verlags.
Die Firma Schering AG ließ der Gedenkstätte eine Spende von DM 2.000,-- zukommen.
Verlag Asahi Shimbun, Satellitenausgabe der Tageszeitung
Verlag Yomiuri Shimbun, Satellitenausgabe der Tageszeitung
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8. Technik

Das CAI-Labor wurde durch Installation weiterer Software ergänzt. Für die Nutzer besteht die Wahl zwischen der deutschen und der japanischen Version des Betriebssystems Windows NT. Das Labor wird von Studenten und Lehrkräften des Instituts sowie von anderen Interessierten für das Verfassen von Texten, für Recherchen im Internet, für das Empfangen und Versenden von E-Mails in japanischer Sprache sowie für das Selbststudium mit Hilfe von Lernsoftware genutzt.
Im Hinblick auf die künftige Nutzung des CAI-Labors für den Sprachunterricht wurden - vor allem im Rahmen der EDV-AG - verschiedene Lernsoftware, Wörterbücher und Übersetzungsprogramme getestet, um darüber zu befinden, welche dieser Materialien gekauft und im Unterricht eingesetzt werden sollen.
Es wurden ein Fernseher und ein Videorecorder für Raum 302 (Frau ADACHI-RABE) erworben. Entsprechende Ausrüstungen finden sich ebenfalls in den Räumen 201, 301, 303, 401, 406, 506 (nur Fernseher) und in der Gedenkstätte, Raum 2.

---- Für 1999 vorgesehen:

--- Ankauf von Lern- und Nachschlagesoftware für das CAI-Labor
--- Ankauf eines IBM-Computers für CD-ROM "Ôgai no subete" zur Benutzung im Museumsbetrieb
--- Ankauf eines Kopiergeräts für die Mori-Ôgai-Gedenkstätte
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9. Bauliche Massnahmen, Möblierung & Zustand der Häuser

Seit dem Auszug des Instituts für Japanologie aus den Räumen des Erdgeschosses der Luisenstraße 39 werden die Räumlichkeiten vom Institut für Asien- und Afrikawissenschaften vorwiegend für die Arbeit von Projektgruppen oder Gastwissenschaftlern verwendet. Einstweilen können noch die zur Luisenstraße weisenden Schaufenster von der Gedenkstätte benutzt werden; Gestaltung durch Frau SHIMON und Frau YAMASHITA.
Durch die umfangreichen Bauarbeiten, vor allem während der Sommermonate, sowohl in der Johannisstraße als auch der Marienstraße und der Luisenstraße war die Arbeit der Mitglieder des Zentrums argen Belastungen ausgesetzt, z.T. war durch Baugerüste und Sperrungen der Zugang erschwert.
Für den Blumenschmuck der Gedenkstätte sorgte weiterhin Frau Suikô SHIMON.
Die Floristin Frau ONO Seiko hat im Januar für die Gedenkstätte neue Pflanzenarrangements geschaffen. Frau ONO hat nach dem Psychologie-Studium in Japan (Regierungsbezirk Gumma) die Meisterschule der Staatlichen Fachschule für Blumenkunst in Freising absolviert und weilte ab September 1997 zu einem Praktikum als Floristin in Berlin.
Im März erhielt die Gedenkstätte eine neue Gasheizung. Verantwortlich Frau REINHARDT/ Herr SCHOLZ.
Im April vervollständigte die Holzmanufaktur Kreuzberg die Ausstattung des Vortragsraums durch neue Einbauschränke, die von den Kursleitern genutzt werden. Im Mai / Juni wurde die Küche der Gedenkstätte renoviert. Maurer- und Malerarbeiten sowie die Verlegung des Fußbodenbelags übernahm die Technische Abteilung der Humboldt-Universität (Finanzierung mit Spendenmittel der Daio Paper Corporation, Tokyo, insgesamt DM 36.761,78).
Die Beleuchtung im CAI-Labor wurde verbessert, Finanzierung durch die Bauabteilung der Humboldt-Universität.
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10. Weiteres

Unter der organisatorischen Leitung von Frau BORCHERT fand am 6. Dezember der Japanese Language Proficiency Test (Nihongo Nôryoku Shiken) der Japan Foundation statt, zu dem sich 130 Teilnehmer angemeldet hatten. In diesem Testverfahren können Lernende ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten im Japanischen in den Bereichen Schrift / Lexik, Hör- und Leseverständnis / Grammatik überprüfen und dabei zwischen vier Schwierigkeitsstufen wählen. Das Bestehen der höchsten Teststufe berechtigt Studierende zur Immatrikulation an einer japanischen Universität ohne eine Sprachprüfung.
Neben den Gastprofessoren arbeiteten am Japanzentrum als ehemalige Kollegen Frau Dr. SAITÔ Eiko und Herr Dr. sc. Rudolf HARTMANN (beide schieden am 1. 1. 1997 aus dem Dienst der Humboldt-Universität aus), als Gastwissenschaftler Herr Professor KATÔ Tetsurô, Hitotsubashi Universität, Tokyo, und Frau Professor Emi SCHINZINGER, Staatliche Hochschule für Human- und Zahnmedizin, Tokyo.
Herr Dr. sc. HARTMANN vertrat im Wintersemester 1997/98 und Sommersemester 1998 den japanologischen Lehrstuhl der Universität Tübingen (ehem. Kracht).
Bei dem Symposium "Japanese Theatre in the World" in München wurde Mori Ôgais Theaterstück "Das Perlenkästchen und zwei mit Namen Urashima" am 20., 23. und 24. Mai erstmalig in Deutschland von Studenten der Japanologie und der Theaterwisenschaft der Universität München aufgeführt. Grundlage der Aufführung war die Übersetzung des Textes von Rosa WUNNER, erschienen in der "Kleinen Reihe" Band 2, 1997.
Teilnahme am Fest der Humboldt-Universität am 29. 8., Unter den Linden, mit Veröffentlichungen der Gedenkstätte in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Kiepert.
Die Gedenkstätte unterstützte Anfang Oktober das Japan Travel Bureau bei der Erstellung eines neuen Reiseführers für Individualreisende unter dem Titel "JTB World Guide Germany".
In den Jahren 1995 - 98 gab es insgesamt zwölf Fälle von Diebstahl oder Sachbeschädigung; davon fielen acht Fälle in das Jahr 1998.
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