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Kooperationen

Kooperation mit der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft
Deutscher Forschungszentren

Die vier Berlin-Brandenburger Zentren in der "Helmholtz-Gemeinschaft der deutschen Großforschungszentren" und die Humboldt-Universität, vertreten durch das "Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik", haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Damit wird dokumentiert, dass die scheinbar zufällige Wahl desselben Namenspatrons tatsächlich auf gemeinsame Interessen verweist, die in der Zukunft auch gemeinsam entwickelt werden sollen. Das ist zunächst überraschend angesichts der Größe und Ausrichtung der beteiligten Helmholtz-Forschungszentren, die mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., der Stiftung GeoForschungsZentrum Potsdam, dem Hahn-Meitner-Institut Berlin GmbH und der Stiftung Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin einige der aufregendsten Arbeitsgebiete der modernen experimentellen Forschung repräsentieren, und dem eher geisteswissenschaftlich orientierten Helmholtz-Zentrum der Humboldt-Universität, das von nur acht Professoren verschiedener Disziplinen getragen wird, aber durch seinen disziplinübergreifenden, auf die materiell-technischen Grundlagen der Kultur gerichteten Forschungsansatz von sich reden macht.

Das erklärte gemeinsame Ziel beschränkt sich zunächst darauf, "in gemeinsamer Arbeit die Wechselwirkung von Wissenschaft und Technik sichtbar zu machen und gemeinsam für ein besseres Verständnis von Wissenschaft in unserer hochtechnisierten Gesellschaft einzutreten", was ganz gewiss keine kleine Aufgabe ist. Die erste konkrete Vereinbarung bezieht sich darauf, gemeinsam die renommierten "Helmholtz-Vorlesungen" an der Humboldt-Universität zu veranstalten.

Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Im Mittelpunkt der Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) im Rahmen der Initiative Auf dem Weg zum Humboldt-Forum steht die Organisation von öffentlichen Veranstaltungen und Ausstellungen, die insbesondere die Verbindung von Wissenschaft, Kultur und Politik zum Thema haben und neue Präsentations- und Inszenierungsformen erproben. Dadurch soll die konkrete Ausgestaltung des Humboldt-Forums als politischer Prozess initiiert und in der Öffentlichkeit anschaulich dargestellt werden.
Weitere Informationen: http://www2.hu-berlin.de/kulturtechnik/sammlungen.php?show=forum

Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin

Die Experimentalisierung des Lebens

Konfigurationen zwischen Wissenschaft, Kunst und Technik

»Experimentalisierung des Lebens« bezeichnet einen Prozeß, der Anfang des 19. Jahrhunderts europaweit einsetzt und der Wissenschaft, Kunst und Technik neu konfiguriert. Nachdem die experimentelle Physiologie sich als eine der Leitwissenschaften des 19. Jahrhunderts etabliert hat, werden auch Psychologie und Sprachwissenschaft zu Unternehmungen im Labor.

An unterschiedlichsten Schauplätzen bilden sich Experimentalkulturen heraus. So entsteht eine Literatur, die mehr und mehr auf Verfahren des Automatismus, der Aleatorik und Kombinatorik zurückgreift. Neue Medien wie Photographie und Film verändern die Künste und die Wissenschaften. Die Großstädte insgesamt werden zu Experimentierfeldern, auf denen diverse Lebensversuche unternommen werden.

Das Projekt untersucht die Experimentalisierung des Lebens vor allem im Hinblick auf die materielle Kultur der dabei involvierten Instrumente, Gebäude und Techniken. In einem »Virtuellen Laboratorium« werden die dafür relevanten Quellenbestände digitalisiert und Forschungsergebnisse vorgestellt.

Weitere Informationen: http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/exp/index.html

 

Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik
Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin
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