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Die Wissenschaftliche Sammlung

Kirchengeschichte zwischen Laboratorium und Schaubühne

Kirchengeschichte zwischen Laboratorium und Schaubühne. Die Christlich-archäologische Kunstsammlung der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin (1850-1935)
Gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung

Projektleitung: Prof. Dr. Jochen Brüning
Projektmitarbeiter: Dr. Stefan Laube

Im Zentrum des interdisziplinären Projekts steht die von Ferdinand Piper gegründete Christlich-archäologischen Kunstsammlung, die erste geisteswissenschaftliche Lehr- und Schausammlung der Berliner Universität sowie die erste auf dem Feld der Christlichen Archäologie überhaupt. Unter dem Motto lost museum gilt es, sich auf Spurensuche zu begeben, um Relikte der Kirchengeschichte der Vergessenheit zu entreißen und sie mit den Intentionen der mit ihnen betrauten Kuratoren und Kirchenhistoriker Ferdinand Piper (1811-1889), Nikolaus Müller (1857-1912) und Georg Stuhlfauth (1870-1942) zu korrelieren. In der zweiten Phase wird das Thema in den Kontext der Wissenschafts- und Theologiegeschichte sowie der allgemeinen Geschichte integriert, wobei nicht zuletzt auf die Einflussfaktoren aus Staat, Monarchie, Kirche und Gesellschaft einzugehen sein wird. Schließlich soll es unter dem Stichwort der Medialisierung um konkrete Fragen der Unterrichtspraxis und Kunstvermittlung gehen.



– Ferdinand Piper (1811-1889)
– Einhornaltar aus der St. Katharinenkirche in Salzwedel (Fotografie von Peter Knüvener)
– Fotografie von 1867 zu einem frühchristlichen Sarkophag
– Spätantike Bleischale mit Reliefmotiven aus dem Alten Testament

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Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik
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