Abk. für engl. constituent-command; auch: K-Herrschaft
In der >GG universeller strukturbezogener Begriff für die syntaktische Beziehung zwischen syntaktischen Konstituenten einer sprachlichen Struktur ohne Bezugnahme auf den lexikalischen Typ einer Kategorie.
Ein >Knoten A c-kommandiert einen Knoten B dann und nur dann, wenn
(a) der erste verzweigende >Knoten über A auch B dominiert und
(b) weder A von B noch B von A dominiert wird.
Beispielsweise c-kommandiert auf in auf seinen Rat die Phrase seinen Rat; seinen c-kommandiert Rat, aber nicht auf.
Der Begriff C-Kommando erlaubt Generalisierungen verschiedener >Beschränkungen, welche auf spezifische Phrasentypen Bezug nehmen, und hat wesentlich Anteil an Prinzipien der >Bindungstheorie.
Frühere Fassungen des Begriffs Kommando nahmen Bezug auf spezifische Kategorien wie S oder NP.
N. Chomsky, Barriers. Cambridge, Mass. 1986.
T. Reinhart, The Syntactic Domain of Anaphora. Cambridge, Mass. 1976.