Prof. Dr. Inge Stephan
Geschlechterproblematik im literarischen Prozeß

 

Sekretariat: Sabine Imhof
Tel.: 030-2093-9651
Fax: 030-2093-9653
e-mail:sabine.imhof@rz.hu-berlin.de

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Alexandra Tacke

 

Prof. Dr. Inge Stephan


 

 

Wissenschaftliche Biographie

Studium der Germanistik, Geschichte, Philosophie, Politik und Pädagogik in Hamburg und Clermont-Ferrand (1964-1971), Förderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes, wissenschaftliche Hilfskraft bei der Hamburger Klopstock-Ausgabe (1965-1969), Promotion (1971) und 1. und 2. Staatsexamen (1972/74) in Hamburg, Referendariat und Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Universität Hamburg, ab 1974 Assistentin am Literaturwissenschaftlichen Seminar der Universität Hamburg, ab 1983 Professorin an der Universität Hamburg, ab 1994 Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin, zahlreiche Gastprofessuren in den USA, Japan und China.


 

Lehr- und Forschungsschwerpunkte

Weibliche Literatur- und Kulturtradition, 'Frauenbilder' und 'Männerbilder', Geschlechtskonstruktionen in der Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart sowie feministische Theorie und aktuelle Gender-Forschung. Es bestehen Projektvereinbarungen mit verschiedenen gender-studies Einrichtungen vor allem in den USA. In der Forschung liegen die Schwerpunkte auf literaturhistorischem Gebiet (Aufarbeitung verdrängter und marginalisierter Traditionen), Entwicklung neuer Projekte und Fragestellungen im Bereich der Gender-Forschung, Entwurf einer Kultur- und Literaturgeschichte der Geschlechter.
Prof. Stephan war maßgeblich am Aufbau des interfakultativen Studienganges "Gender-Studies" an der Humboldt-Universität beteiligt.

Graduiertenkolleg "Geschlecht als Wissenkategorie"

Graduiertenkolleg "Codierung von Gewalt im medialen Wandel".

Prof. Stephan ist eine der InitiatiorInnen der Mosse-Lectures


 

Publikationen

I. Buchpublikationen

  • Johann Gottfried Seume. Ein politischer Schriftsteller der deutschen Spätaufklärung. Stuttgart 1973.
  • Literarischer Jakobinismus in Deutschland (1789-1806). Stuttgart 1976.
  • Deutsche Literaturgeschichte. Stuttgart 1979. 6. überarb. Auflage 2001. Darin die Kapitel: Aufklärung, Kunstperiode, Weimarer Republik, Drittes Reich und Exil, Die deutsche Literatur des Exils. Übersetzungen ins Koreanische, Spanische und Englische.
  • Die verborgene Frau. Sechs Beiträge zu einer feministischen Literaturwissenschaft. Berlin 1983. 3. Aufl. 1988. (zus. m. S. Weigel)
  • „Ein vorübergehendes Meteor“? Lenz und Lenzrezeption in Deutschland. Stuttgart 1984. (zus. m. H.-G. Winter)
  • Frauenliteratur ohne Tradition? Neun Autorinnenporträts. Frankfurt/M. 1987. (zus. m. R. Venske u. S. Weigel)
  • Das Schicksal der begabten Frau. Im Schatten berühmter Männer. Stuttgart 1989. Neuauflage 2000. Übersetzungen ins Koreanische und Japanische.
  • Die Gründerinnen der Psychoanalyse. Eine Entmythologisierung Sigmund Freuds in zwölf Frauenporträts. Stuttgart 1992. Übersetzungen ins Koreanische, Japanische und Polnische.
  • Musen & Medusen. Mythos und Geschlecht in der Literatur des 20. Jahrhunderts. Köln, Wien 1997.
  • Inszenierte Weiblichkeit. Codierung der Geschlechter in der Literatur des 18. Jahrhunderts. Köln u. a. 2004.
  • Medea. Multimediale Karriere einer mythologischen Figur. Köln u. a. 2006.

II. Herausgeberin

  • Feministische Literaturwissenschaft. Dokumentation der Tagung in Hamburg im Mai 1983. Berlin 1984. (zus. m. S. Weigel)
  • Frauen – Weiblichkeit - Schrift. Dokumentation der Tagung in Bielefeld vom Juni 1984. Berlin 1985. (zus. m. R. Berger u. a.)
  • Frauensprache – Frauenliteratur? Akten des VII. Internationalen Germanisten-Kongresses Göttingen 1985. Göttingen 1986.
  • Weiblichkeit und Tod in der Literatur. Köln, Wien 1987. (zus. m. R. Berger)
  • Weiblichkeit und Avantgarde. Hamburg 1987. (zus. m. S. Weigel)
  • Frauen – Literatur – Politik. Dokumentation der Tagung in Hamburg im Mai 1986. Hamburg 1988. (zus. m. A. Pelz u. a.)
  • Hamburg im Zeitalter der Aufklärung. Berlin 1989. (zus. m. H.-G. Winter)
  • „Sie, und nicht wir“. Die Französische Revolution und ihre Wirkung auf Norddeutschland und das Reich. Hamburg 1989, 2 Bde. (zus. m. A. Herzig u. H.-G. Winter)
  • Die Marseillaise der Weiber. Frauen, die Französische Revolution und ihre Rezeption. Berlin und Hamburg 1989. (zus. m. S. Weigel)
  • „Liebe, die im Abgrund Anker wirft“. Autoren und literarisches Feld in Hamburg des 20. Jahrhunderts. Berlin, Hamburg 1990. (zus. m. H.-G. Winter)
  • „Wen kümmert’s, wer spricht“. Zur Literatur und Kulturgeschichte von Frauen aus Ost und West. Köln und Wien 1991. (zus. m. S. Weigel u. K. Wilhelms)
  • „Heil über Dir, Hammonia“ - Hamburg im 19. Jahrhundert. Kultur, Geschichte, Politik. Hamburg 1992. (zus. m. H.-G. Winter)
  • Jüdische Kultur und Weiblichkeit in der Moderne. Köln 1994. (zus. m. S. Weigel u. S. Schilling)
  • „Unaufhörlich Lenz gelesen ...“. Studien zu Leben und Werk von J.M.R. Lenz. Stuttgart, Weimar 1994. (zus. m. H.-G. Winter)
  • Metzler Autorinnen Lexikon. Stuttgart, Weimar 1998, 2. Aufl. 2002. (zus. m. U. Hechtfischer, R. Hof, F. Veit-Wild)
  • Zeitschrift für Germanistik 1/1999, Schwerpunkt: Gender.
  • Gender. Eine Einführung. Stuttgart, Weimar 2000, 2. Aufl. 2006. (zus. m. C. v. Braun)
  • Zeitschrift für Germanistik 1/2002, Schwerpunkt: Männlichkeit.
  • Zeitschrift für Germanistik 3/2002, Schwerpunkt: Interkulturalität.
  • Seume. Briefe. Hg. v. J. Drews und D. Sangmeister unter Mitarbeit von I. Stephan. Frankfurt/M. 2002.
  • „Die Wunde Lenz“. J.M.R. Lenz. Leben, Werk und Rezeption. Publikation zur Zeitschrift für Germanistik, Bd. 7 (2003), Bern u. a. (zus. m. H.-G. Winter)
  • Männlichkeit als Maskerade. Kulturelle Inszenierungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Köln u. a. 2003. (zus. m. C. Benthien)
  • Gender@Wissen. Ein Handbuch der Gender-Theorien. Köln u. a. 2005. (zus. m. C. v. Braun)
  • „Von der Unzerstörbarkeit des Menschen". Ingeborg Drewitz im literarischen und politischen Feld der 50er bis 80er Jahre. Publikation zur Zeitschrift für Germanistik, Bd. 10 (2005), Bern u.a. (zus. m. B. Becker-Cantarino).
  • Meisterwerke. Deutschsprachige Autorinnen im 20. Jahrhundert. Köln u. a. 2005. (zus. m. C. Benthien)
  • Zwischen Kunst und Wissenschaft. Jakob Michael Reinhold Lenz. Publikation zur Zeitschrift für Germanistik, Bd. 14 (2006), Bern u. a. (zus. m. H.-G. Winter).
  • Gender-Studien. Eine Einführung. Stuttgart, Weimar 2006 (zus. m. C. v. Braun).
  • NachBilder des Holocaust. Köln u. a. 2007 (zus. m. A. Tacke).

III. Aufsätze

  • Antoine Barnaves Revolutionstheorie. In: Jahrbuch des Instituts für Deutsche Geschichte 3 (1974), S. 45-72.
  • Wachstumskrisen und Herrschaftsstrukturen. Die Französische Revolution. In: Ansichten einer künftigen Geschichtswissenschaft 2, München 1974, S. 76-102.
  • Grundpositionen der Literaturästhetik und Kunsttheorie am Ende des 18. Jahrhunderts. In: Projekt Deutschunterricht 9, Stuttgart 1975, S. 10-47.
  • Werther und Werther-Rezeption. Ein Unterrichtsmodell zur Aufarbeitung bürgerlichen Selbstverständnisses. In: Projekt Deutschunterricht 9, Stuttgart 1975, S. 146-176 (zus. m. A. Stephan).
  • Die demokratische Bewegung in Mitteleuropa im ausgehenden und frühen 19. Jahrhundert. Ein Tagungsbericht. In: IWK 4 (1977), S. 521-529.
  • Theorie und Praxis des Literarischen Jakobinismus in Deutschland. In: Festschrift für Adolf Beck. Heidelberg 1979, S. 125-141. Auch in: Die demokratische Bewegung in Mitteleuropa im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert. Hg. v. O. Büsch u. a. Berlin 1980, S. 175-195.
  • Die Debatte über die Beziehungen zwischen Literatur, Aufklärung und Revolution am Ende des 18. Jahrhunderts in Deutschland. In: Festschrift für Walter Grab. Duisburg 1979, S. 41-59.
  • “Laßt uns Gedichte thun, nicht dichten“. Zum Verhältnis von Politik und Literatur im deutschen Jakobinismus. In: Deutsche Jakobiner. Mainzer Republik und Cisrhenanen 1792-1798. Mein 1981, Bd. 1, S. 167-171. (Katalogbeitrag)
  • Ricarda Huch (1864 - 1947). In: Frauen. Porträts aus zwei Jahrhunderten. Hg. v. H. J. Schulz. Stuttgart 1981, S. 198-212. Auch in: Ricarda Huch. Studien zu ihrem Leben und Werk. Hg. v. H. W. Peters. Braunschweig 1985, S. 25-34.
  • „Das Natürliche hat es mir seit langem angetan“. Zum Verhältnis von Frau und Natur in Fontanes Cécile. In: Natur und Natürlichkeit. Hg. v. R. Grimm u. J. Hermand. Kronberg 1981, S. 118-149.
  • 20 Beiträge über Autorinnen für das Lexikon der Weltliteratur im 20. Jahrhundert. Hg. v. M. Brauneck. Reinbek 1981, 5 Bde.
  • „Da werden Weiber zu Hyänen ...“. Amazonen und Amazonenmythen bei Schiller und Kleist. In: Feministische Literaturwissenschaft, S. 23-42. (siehe II, 2)
  • Der Schriftsteller als Leser. Seumes Anmerkungen zur Corinna von Frau von Staël. In: Kaldewey’s Lese-Kabinett. New York und Düsseldorf 1984, S. 5-13. Auch in: „Wo man aufgehört hat zu handeln, fängt man gewöhnlich an zu schreiben“. Johann Gottfried Seume in seiner Zeit. Hg. v. J. Drews. Bielefeld 1991, S. 149-156.
  • Liebe als weibliche Bestimmung? Frauenbild und mythische Strukturen in den beiden frühen Romanen Liebe beginnt und Elissa von Marie Luise Kaschnitz. In: Marie Luise Kaschnitz. Hg. v. U. Schweikert. Frankfurt/M. 1984, S. 119-150.
  • „Vom Ich in der Fremde“. Fremdheitserfahrungen in der Beziehung. Überlegungen zu den beiden Erzählungen Der Spaziergang und Die Pilzsucher aus dem Nachlaß von Marie Luise Kaschnitz. In: Marie Luise Kaschnitz, S. 151-170.
  • „So ist die Tugend ein Gespenst“. Frauenbild und Tugendbegriff im bürgerlichen Trauerspiel bei Lessing und Schiller. In: Lessing Yearbook, Vol. XVII (1985), S. 1-20. Auch in: Lessing und die Toleranz. Beiträge der vierten internationalen Konferenz der Lessing Society in Hamburg vom 27. bis 29. Juni 1985. Hg. v. P. Freimark, F. Kopitzsch u. H. Slessarev. München 1986, S. 357-374.
  • Jakobinismus und Spätaufklärung. In: Aufklärungen. Frankreich und Deutschland im 18. Jahrhundert. Bd. 1. Hg. v. G. Sauder u. J. Schlobach. Heidelberg 1985, S. 193-201.
  • „Ich bin ja auch nicht begierig, an meinem Körper Wirkungen der Revolution zu erleben“. Kritische Anmerkungen zum Revolutionstourismus am Beispiel der Vertrauten Briefe über Frankreich (1792/3) von J. F. Reichardt. In: Reisen im 18. Jahrhundert. Hg. v. W. Griep u. H. W. Jäger. Heidelberg 1986, S. 224-240.
  • „Die Musen gehören zu den himmlischen Gestalten, die Mann und Weib nicht kennen“. Zur Androgynitätsauffassung in Kunst und Wissenschaft. In: Frauensprache – Frauenliteratur?, S. 119-126. (siehe II, 3)
  • 10 Beiträge für das Metzler Autorenlexikon. Hg. v. B. Lutz. Stuttgart 1986.
  • Zwischen Provinz und Metropole. Zur Avantgarde-Kritik von Marieluise Fleißer. In: Weiblichkeit und Avantgarde, S. 112-132. (siehe II, 5)
  • Weiblich + Männlich = Androgyn? Reflexionen über einen alten und neuen Mythos. In: Uroboros. Ein drittes Geschlecht. Mythos und ästhetische Projektion. Schleswig 1987, S. 18-21. (Katalogbeitrag)
  • Weiblichkeit, Wasser und Tod. Undinen, Melusinen und Wasserfrauen bei Eichendorff und Fouqué. In: Weiblichkeit und Tod in der Literatur. S. 117-130. (siehe II, 4) Auch in: Kulturgeschichte des Wassers. Hg. v. H. Böhme. Frankfurt/M. 1988, S. 234-262.
  • Zwischen Tradition und Moderne. Überlegungen zum Roman Erinnerungen von Ludolf Ursleu dem Jüngeren (1893) von Ricarda Huch. In: Ricarda Huch. Studien zu ihrem Leben und Werk 2. Hg. v. H.-W. Peters. Braunschweig 1988, S. 75-87.
  • Faszination und Abwehr. Französische Revolution und deutsche Literatur. In: Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit. 200 Jahre Französische Revolution in Deutschland. Nürnberg 1989, S. 99-118. (Katalogbeitrag)
  • Aufklärer als Radikale? Literarische und politische Opposition in Hamburg und Altona am Ende des 18. Jahrhunderts. In: Hamburg im Zeitalter der Aufklärung. S. 420-445. (siehe II, 7)
  • „Die erhabne Männin Corday“. Christine Westphalens Drama Charlotte Corday (1804) und der Corday-Kult am Ende des 18. Jahrhunderts. In:  „Sie und nicht wir“, Bd. 1, S. 177-205. (siehe II, 8)
  • Gewalt, Eros und Tod. Metamorphosen der Charlotte Corday-Figur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In: Die Marseillaise der Weiber, S. 128-153. (siehe II, 9)
  • Klassik und Jakobinismus. Eine noch immer aktuelle Kontroverse. In: Französische Revolution und deutsche Klassik. Beiträge zum 20. Jahrestag. Weimar 1989, S. 81-94.
  • Revolution und Konterrevolution. Therese Hubers Roman Die Familie Seldorf (1795/6). In: Der deutsche Roman der Spätaufklärung. Hg. v. H. Zimmermann. Heidelberg 1990, S. 171-194.
  • „Hamburg ist für alles Künstlerische immer lähmend gewesen“. Formen der Mythologisierung Hamburgs bei Hans Erich Nossack. In: „Liebe, die im Abgrund Anker wirft“. Autoren und literarisches Feld im Hamburg des 20. Jahrhunderts, S. 294-316. (siehe II, 10)
  • Weibliche und männliche Autorschaft. Zum Florentin von Dorothea Schlegel und zur Lucinde von Friedrich Schlegel. In: „Wen kümmert’s, wer spricht“. Zur Literatur- und Kulturgeschichte von Frauen aus Ost und West, S. 83-98. (siehe II, 11)
  • Hungern als Kunst? Überlegungen zu Kafkas Hungerkünstler und zu Maria Erlenbergers Der Hunger nach Wahnsinn. In: German Studies in India, Vol. 15 (Dez. 1991), Nr. 4, S. 61-79.
  • „Wir Frauen haben kein Vaterland“. Ilse Frapan (1849-1908) und ihre ‘Vaterstadt’ Hamburg. In: „Heil über Dir, Hammonia“. Hamburg im 19. Jahrhundert. Kultur, Geschichte, Politik, S. 369-394. (siehe II, 12)
  • Mignon und Penthesilea. Androgynie und erotischer Diskurs bei Goethe und Kleist. In: Annäherungsversuche. Zur Geschichte und Ästhetik des Erotischen in der Literatur. Hg. v. H. A. Glaser. Bern, Stuttgart, Wien 1993, S. 183-208.
  • Judentum, Weiblichkeit, Psychoanalyse. Das Beispiel Sabina Spielrein. In: Jüdische Kultur und Weiblichkeit in der Moderne, S. 51-72. (siehe II, 13)
  • Das Scheitern einer heroischen Konzeption. Der Freundschafts- und Liebesdiskurs im Waldbruder. In: „Unaufhörlich Lenz gelesen ...“. Studien zu Leben und Werk von J.M.R. Lenz, S. 273-293. (siehe II, 14)
  • Stadt ohne Mythos. Gabriele Tergits Berlin-Roman Käsebier erobert den Kurfürstendamm. In: Neue Sachlichkeit im Roman. Neue Interpretationen zum Roman der Weimarer Republik. Hg. v. S. Becker u. C. Weiß. Stuttgart u. Weimar 1995, S. 291-313.
  • „Meteore“ und „Sterne“. Zur Textkonkurrenz zwischen Lenz und Goethe. In: Lenz-Jahrbuch 5 (1995), S. 22-43.
  • Im Schatten des Mythos. Zur Ödipus-Sphinx-Konstellation bei Ingeborg Bachmann und Heiner Müller. In: Responsibility and Commitment. Festschrift für Jost Hermand. Frankfurt/M. 1996, S. 209-223.
  • Medea, meine Schwester? Medea-Texte von Autorinnen im 20. Jahrhundert. In: Frauen: MitSprechen, MitSchreiben. Beiträge zur literatur- und sprachwissenschaftlichen Frauenforschung. Hg. v. M. Henn u. B. Hufeisen. Stuttgart 1997, S. 1-23.
  • Helene Deutsch (1884-1982). In: „Meinetwegen ist die Welt erschaffen.“ Das intellektuelle Vermächtnis des deutschsprachigen Judentums. Hg. v. H. Erler u. a. Frankfurt/M. und New York 1997, S. 185-190.
  • Artikel Frauenliteratur. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Hg. v. K. Weimar. Berlin, New York 1997, Sp. 625-629.
  • Sprache, Sprechen und Übersetzen. Überlegungen zu Bertha Pappenheim und ihrem Erzählungsband Kämpfe (1916). In: Jüdische Kultur. Hg. v. K. E. Grötzinger. Wiesbaden 1998, S. 1-14.
  • „Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.“ Zum Medea-Zyklus von Ruth Tesmar. In: Ruth Tesmar: Medea-Mythen. Berlin 1998. (Katalogbeitrag)
  • Medea-Mythen in der Literatur der Gegenwart. Bachmann – Jelinek – Wolf. In: Metis. Zeitschrift für historische Frauenforschung und feministische Praxis 7 (1998) H. 14, S. 53-64.
  • „Schatten, die einander gegenüberstehen“. Das Scheitern familialer Genealogien in Goethes Wahlverwandtschaften. Hg. v. G. Greve. Tübingen 1999, S. 42-70.
  • Gender – Eine nützliche Kategorie für die Literaturwissenschaft. In: Impulse – Chancen – Innovationen. Hg. v. C. Babendererde u. a. Rostock 1999, S. 148-157.
  • Orte der Medea. Zur topographischen Inszenierung des Fremden. In: Faszination und Schrecken des Fremden. Hg. v. R. P. Janz. Frankfurt/M. 1999, S. 142-158.
  • „Frau und Körper gehören untrennbar zusammen.“ Zur Bedeutung des Körpers in aktuellen Gender-Debatten und bei Elfriede Jelinek. In: Figurationen. Gender, Literatur, Kultur. Nr. 0 (1999), S. 36-49.
  • Geniekult und Männerbund. Zur Ausgrenzung des ‚Weiblichen‘ in der Sturm- und Drang-Bewegung. In: Text + Kritik H. 146 (2000): Jakob Michael Reinhold Lenz, S. 46-54.
  • Gender – Eine nützliche Kategorie für die Literaturwissenschaft. In: Doitsu Bungaku. Die Deutsche Literatur 105 (Herbst 2000). Zeitschrift der Japanischen Gesellschaft für Germanistik, S. 1-14.
  • „Es geht nur, weil ich schreibe.“ Laudatio auf Kerstin Hensel. In: die horen 197, Jg. 45 (1. Quartal 2000), S. 103-110.
  • Wasser und Weiblichkeit. Von den Gefahren des Ertrinkens und der Lust am Untergang. In: Wasser. Schriftenreihe Forum. Ausstellungshalle der BRD. Köln 2000, S. 177-193.
  • Das Haar der Frau. Motiv des Begehrens, Verschlingens und der Rettung. In: Körperteile. Eine kulturelle Anatomie. Hg. v. C. Benthien u. C. Wulf. Reinbek 2001, S. 27-48.
  • Die Büchse der Pandora. Mythisierung und Inszenierung von Weiblichkeit in Literatur, Kunst und Psychoanalyse um 1900. In: Kulturwissenschaften/Cultural Studies. Beiträge zur Erprobung eines umstrittenen literaturwissenschaftlichen Paradigmas. Hg. v. P. U. Hohendahl u. R. Steinlein. Berlin 2001, S. 215-225. Auch in: Die Bilder der ‚neuen Frau’ in der Moderne und den Modernisierungsprozessen des 20. Jahrhunderts. Hg. v. K. Gabryjelska u. a. Wroclaw 1998, S. 17-23.
  • „Was geht uns Kassandra an?“ Zur Funktion des Mythos in Hans Erich Nossacks frühen Nachkriegstexten. In: Dann waren die Sieger da. Studien zur literarischen Kultur in Hamburg 1945-1950. Hg. v. L. Fischer u. a. Hamburg 1999, S. 111-129.
  • ‚Gender’. Eine nützliche Kategorie für die Literaturwissenschaft. In: Zeitschrift für Germanistik 1/1999, S. 23-35.
  • Die bösen Mütter. Medea-Mythen und nationale Diskurse in Texten von Elisabeth Langgässer und Christa Wolf. In: Schreiben nach der Wende: Ein Jahrzehnt deutscher Literatur, 1989-1999. Hg. v. G. Fischer u. D. Roberts. Tübingen 2001, S. 171-180.
  • „I have only you, Cassandra”: Antifeminism and the Reconstruction of Patriarchy in the Early Post-war Works of Hans Erich Nossack. In: Conceptions of Postwar German Masculinity. Hg. v. R. Jerome. New York 2001, S.171-189.
  • Nachwort zu Georg Hermann: Ruths schwere Stunde. Hg. v. G. Mattenklott. Berlin 2001, S. 321-333.
  • Im Zeichen des Mythos. Neupositionierung der Intellektuellen im literarischen Feld der Nachkriegszeit. In: „Uns selbst mußten wir mißtrauen.“ Die junge Generation der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. H.-G. Winter. Hamburg 2002, S. 49-66.
  • Undine an der Newa und am Suzhou-River. Wasserfrauen-Phantasien im interkulturellen und intermedialen Vergleich. In: Zeitschrift für Germanistik 3/2002, S. 547-563.
  • Im toten Winkel. Die Neuentdeckung des ‚ersten Geschlechts’ durch men’s studies und Männlichkeitsforschung. In: Männlichkeit als Maskerade. Kulturelle Inszenierungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Köln 2003, S. 11-35. (siehe II, 22)
  • Schön/häßlich. Konstruktionsmechanismen von Weiblichkeit in Kunst und Literatur. In: Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig. Aktivitäten im Berichtsjahr 2003. Hg. v. A. Alfermann. Leipzig 2004, S. 3-8.
  • Gender-Studien in interkultureller Perspektive. Eine Herausforderung für die Literaturwissenschaft. In: Deutsch im spanischen Kontext. Hg. v. M. J. Dominguez u. a. Santiago de Compostela 2004, S. 29-37.
  • Das Konzept der ‚schönen Seele‘.Zur geschlechtlichen Codierung einer philosophisch-religiösen Figuration im Gender-Diskurs um 1800 – am Beispiel der Bekenntnisse einer schönen Seele von Goethe (1795/96) und Unger (1806). In: Askese. Geschlecht und Geschichte der Selbstdisziplinierung. Hg. v. I.-M. Krüger-Fürhoff u. T. Nusser. Bielefeld 2004, S. 55-70.
  • Gewalt-Szenarien. Medea-Mythen in der Literatur der Gegenwart. Taboris M (1985) und Lohers Manhattan Medea (1999). In: Gewalt und kulturelles Gedächtnis. Repräsentationsformen von Gewalt in Literatur und Film seit 1945. Hg. v. R. K. Weninger. Tübingen 2005.
  • Volksmärchen – Kunstmärchen – globale Mythen. Geschlechter-Konstruktionen und mediale Umsetzungen am Beispiel der Wasserfrau. In: Metamorphosen des Märchens. Hg. v. G. Mattenklott u. K. Wardetzky. Baltmannsweiler 2005, S. 40-70.
  • Silvia Bovenschen, Die imaginierte Weiblichkeit. Exemplarische Untersuchungen zu kulturgeschichtlichen und literarischen Präsentationsformen des Weiblichen (1979). In: Schlüsselwerke der Geschlechterforschung. Hg. v. M. Löw u. B. Mathes. Wiesbaden 2005, S. 120-134.
  • „Sapphos Erbe“. Ingeborg Drewitz als Rezensentin. In: „Von der Unzerstörbarkeit des Menschen". Ingeborg Drewitz im literarischen und politischen Feld der 50er bis 80er Jahre. Publikation zur Zeitschrift für Germanistik, Bd. 10 (2005), Bern u. a., S. 227-246 (siehe II, 24).
  • Christa Wolf: Kein Ort. Nirgends. In: Meisterwerke. Deutschsprachige Autorinnen im 20. Jahrhundert. Köln u. a. 2005, S. 375-396 (siehe II, 25).
  • Gender, Remembrance, and Writing: Literary Memory Before and After Auschwitz. In: Gender in Conflicts. Palestine – Israel – Germany. (Berliner Gender Studies, Bd. 3) Hg. v. U. Auga u. C. v. Braun. Münster 2006, S. 91-100.
  • „Ein Ort für Zufälle“. Berlin in Prosatexten von Gerlind Reinshagen. In: Eine Welt aus Sprache. Zum Werk von Gerlind Reinshagen. Eine kritische Anthologie. Hg. v. H. Kraft u. Th. Hörnigk, Theater der Zeit, Buchverlag, Berlin 2007.
  • Im Zeichen des Blutes. Medea oder die Suche nach den Ursprüngen der Gewalt. In: Mythen des Blutes. Hg. v. C. v. Braun u. C. Wulf. Campus Verlag, Frankfurt/M. 2007, S. 111-125.

IV. Rezensionen/Funksendungen/Öffentlichkeitsarbeit/Wissen-schaftsorganisation

  • Langjährige Rezensententätigkeit in der Frankfurter Rundschau.
  • Zahlreiche Funkessays im Süddeutschen Rundfunk, Norddeutschen Rundfunk, Radio Bremen, Österreichischen Rundfunk, Schweizerischen Rundfunk.
  • Vortragstätigkeit und Seminarleitungen in außeruniversitären Bildungseinrichtungen und im Rahmen von Kulturveranstaltungen.
  • Jurymitgliedschaften, Organisation von Autorenlesungen.
  • Regelmäßige Rezensententätigkeit für die Germanistik, Arbitrium und Lenz-Jahrbuch.
  • Antragstellerin und Mitglied im Graduiertenkolleg „Codierung von Gewalt im medialen Wandel“ (1998-2006)
  • Antragstellerin und Mitglied im Graduiertenkolleg „Gender als Wissenskategorie“ (ab 2005)
  • Mitorganisatorin der Mosse-Lectures (ab 1997)

 

Tagungen

  • Mitarbeit im Arbeitskreis für die Tagung Die demokratische Bewegung in Mitteleuropa im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert, 1976 in Berlin, Leitung einer Sektion.
  • Planung und Durchführung der 1. Tagung von Frauen in der Literaturwissenschaft 1983 in Hamburg zum Thema Zum Verhältnis von Frauenbildern und Frauenliteratur, der 2. Tagung 1984 in Bielefeld zum Thema Frauen – Weiblichkeit – Schrift und der 3. Tagung 1986 in Hamburg zum Thema Frauen – Literatur – Politik (zus. m. S. Weigel u. a.).
  • Vorbereitung und Leitung der Sektion Frauensprache – Frauenliteratur? auf dem Internationalen Germanistenkongreß in Göttingen 1985.
  • Mitarbeit in der Vorbereitungsgruppe für die Ausstellung Uroboros – Ein drittes Geschlecht. Mythos und ästhetische Projektion 1987 im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Schleswig in Zusammenarbeit mit der Gedok
  • Sektionsleitung auf der internationalen Tagung Französische Revolution und Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1988.
  • Wiss. Beirat für die Ausstellung 200 Jahre Französische Revolution in Deutschland, Nürnberg 1989.
  • Planung und Durchführung der internationalen Tagung Die französische Revolution und ihre Wirkungen auf Norddeutschland und das Reich im Mai 1989 in Hamburg (zus. m. A. Herzig und H.-G. Winter).
  • Planung und Durchführung der Tagung Jüdische Kultur und Weiblichkeit in der Moderne im Dezember 1990 in Essen (zus. mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut, Essen und der Humboldt-Universität zu Berlin).
  • Planung und Durchführung einer Tagung „Unaufhörlich Lenz  gelesen...“ zum 200-jährigen Todestag von J.M.R. Lenz im Mai 1992 in Hamburg (zus. m. H.-G. Winter).
  • Planung und Durchführung der Tagung Korrespondenzen und Differenzen (WIG-special session) im Juni 1995 in Potsdam (zus. m. E. Liebs).
  • Planung und Durchführung der Sektion Nation and Gender auf der WIG-Jahrestagung im November 1996 in St. Augustine (zus. m. H. Kraft).
  • Planung und Durchführung der Tagung Die Wunde Lenz im Mai 2002 in Berlin (zus. m. H.-G. Winter).
  • Organisation der Ringvorlesung Männlichkeit als Maskerade (2002, zus. m. C. Benthien)
  • Planung und Durchführung der Tagung Ingeborg Drewitz im literarischen und politischen Feld der 50er bis 80er Jahre im November 2003 in Berlin (zus. m. B. Becker-Cantarino).
  • Organisation der Ringvorlesung Meisterwerke. Deutschsprachige Autorinnen im 20. Jahrhundert (2004, zus. m. C. Benthien)
  • Planung und Durchführung der Tagung J.M.R. Lenz. Zwischen den Künsten im Mai 2005 in Berlin (zus. m. H.-G. Winter).

 

Gutachtertätigkeit & sonstige wissenschaftliche Tätigkeiten

  • Langjährige Leiterin der Arbeitsstelle für feministische Literaturwissenschaft in Hamburg (1983 - 1993)
  • Gewählte Fachgutachterin der Deutsche Forschungsgemeinschaft für den Bereich Neuere deutsche Literaturwissenschaft (1996-2004).
  • Langjährige Vertrauensdozentin der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Vizepräsidentin und Präsidentin der Lessing-Society (1996-2000).
  • Initiierung der Vereinigung von Frauen in der Literaturwissenschaft und Herausgabe des Rundbriefs Frauen in der Literaturwissenschaft (Nr. 1: 1983; Nr. 50: 1997) (zus. m. R. Berger, S. Weigel u.a.)
  • Mitherausgeberin der Reihe Literatur im historischen Prozeß (zus. m. G. Mattenklott, K. Scherpe, J. Hermand, C.H. Götze, L. Winkler u. S. Weigel).
  • Mitherausgeberin der Reihe Literatur - Kultur - Geschlecht (zus. m. G. Mattenklott, K. Scherpe, J. Hermand, L. Winkler u. S. Weigel).
  • Mitherausgeberin der Zeitschrift für Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin.
  • Wiss. Beirat des Women in German-Jahrbuchs (USA).
  • Wiss. Beirat von Gegenwartsliteratur. Ein germanistisches Jahrbuch/A German Studies Yearbook (USA)
  • Wiss. Beirat von Asian Women (Korea)
  • Gutachterin für in- und ausländische Institutionen (DAAD, Humboldt-Stiftung etc.).       

 

Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte


  • St. Louis (USA) 1992
  • Davis (USA) 1994
  • Tateshina (Japan) 1996
  • Ithaca (USA) 1998
  • Lawrence (USA) 1999
  • Cincinnati (USA) 2000
  • Nanjing (China) 2001
  • Middlebury (USA) 2002


 

Tagungsvorträge, Einzelvorträge u. a. in:


  • Agnetendorf (Polen) 2004
  • Antwerpen (Belgien) 1989
  • Berkeley (USA) 1991, 1993
  • Berlin (Historische Kommission) 1976
  • Berlin (Humboldt-Universität) 1988
  • Bielefeld 1982, 1984, 1988
  • Bombay (Indien) 1991
  • Bonn 1983, 1990, 1998
  • Bremen 1978, 1979, 1982, 1984, 2006
  • Brüssel (Belgien) 1989
  • Cincinnati (USA) 2000
  • Columbus (USA) 2000
  • Daegu (Korea) 2002
  • Davis (USA) 1993
  • Edmonton (Kanada) 1995
  • Erlangen 1988
  • Essen 1979, 1990
  • Frankfurt 1986, 1988
  • Freiburg 1990, 1997
  • Göttingen 1985
  • Greifswald 1998
  • Haifa (Israel) 1998
  • Hamburg 1997, 1999, 2001
  • Hannover 1986, 1992
  • Hiroshima (Japan) 1996
  • Innsbruck (Österreich) 1986
  • Irvine (USA) 1993
  • Ithaca (USA) 1997, 1998
  • Jena 1987, 1989, 1998
  • Jerusalem (Israel) 2003
  • Johannesburg (Südafrika) 2005
  • Karpacz (Polen) 1998
  • Kassel 1988
  • Kiel 1986, 1994
  • Kingston (Kanada) 2004
  • Leipzig 2003
  • Madison (USA) 1980, 1995
  • Marburg 1990 1991
  • Middlebury (USA) 2002
  • Münster 2004
  • Nashville (USA) 1999
  • New Orleans (USA) 2003
  • Nürnberg 1988
  • Oldenburg 1988, 1990
  • Oxford (GB) 2003
  • Potsdam 1997
  • Porto (Portugal) 2004
  • Prag (Tschechien) 1992
  • Ramallah (Palästina) 2003
  • Saarbrücken 1981
  • Salt Lake City (USA) 1998
  • Salzburg (Österreich) 1984
  • Santiago de Compostella (Spanien) 2002
  • Sapporo (Japan) 1996
  • Seattle (USA) 1996
  • Sendai (Japan) 1996
  • Seoul (Korea) 1996, 2002, 2005
  • Siegen 2001
  • Sofia (Bulgarien) 1992, 2005
  • St. Augustine (USA) 1993, 1996
  • St. Gallen (Schweiz) 1991
  • St. Louis (USA) 1992
  • Stellenbosch (Südafrika) 2005
  • Stockholm (Schweden) 1995, 1998, 2001
  • Stuttgart 1976, 1990
  • Sydney (Australien) 1999
  • Tel Aviv (Israel) 2003
  • Tokyo (Japan) 1998
  • Toronto (Kanada) 2004
  • Tucson (USA) 1995, 1999
  • Vancouver (Kanada) 1995
  • Warschau (Polen) 1998, 2000
  • Wroclaw (Polen) 1998, 1999, 2001, 2003
  • Zürich (Schweiz) 1986, 1990

 

 

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