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Willkommen auf der Eingangsseite des Workshops
"Studienbibliographie Landeskunde - ins Internet"
Seit einigen Semestern haben sich Mitarbeiter/innen
sowie Studentinnen und Studenten im Nordeuropa-Institut im
Rahmen von Übungen und anderen Lehrveranstaltungen mit
der Umsetzung von bibliographischen Materialien zur Landeskunde/Kulturwissenschaft
ins Internet beschäftigt.Obwohl das Projekt noch nicht
beendet ist, die Ergebnisse noch sehr vorläufig sind,
wagen wir es, unsere Zwischenergebnis bereits im Netz der
Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zum einen möchten
wir damit an unserem Institut Interesse für die Mitarbeit
wecken, zum anderen hoffen wir während unseres "work
in progress" auf Hinweise, Kommentare und Verbesserungsvorschläge
von den Nutzern und Nutzerinnen unserer Seite.
Das Projekt "Studienbibliographien"
existiert innerhalb der Berliner Skandinavistik schon sehr
lange: Für den Fachteil Mediävistik wurde eine derartige
bereits 1991 als Band 1 der "Berliner Beiträge zur
Skandinavistik" gedruckt, 1997 folgte als Band 7 der
Reihe die Studienbibliographie zur Neuskandinavistik, von
Stephan M. Schröder herausgegeben. Diese Bibliographie
ist, aktualisiert und überarbeitet, auf den Seiten des
Nordeuropa-Instituts zugänglich <http://www2.hu-berlin.de/skan/np/studbib/d_a/parts/index_dt.htm>.
Die Bibliographie zur Landeskunde/Kulturwissenschaft wird
nun gar nicht mehr gedruckt vorliegen, sondern von uns gleich
in einer "Netzfassung" angeboten. Die Meinung am
Institut ist, dass in der heutigen Zeit, gerade auf dem Gebiet
der sich so schnell verändernden Politik- und Wissenschaftsszene
der "Kulturwissenschaft", eine Druckfassung immer
sehr schnell veraltet sein wird. Das Medium Internet ermöglicht
es, viel schneller Korrekturen, Änderungen und Ergänzungen
einzufügen.
Bei allen Auswahlbibliographien sieht man sich
vor das Problem gestellt, eine Auslese zu treffen und diese
sachlich begründen und rechtfertigen zu können.
Im vorliegenden Fall ist dies besonders schwierig, da sich
die Kulturwissenschaft als Fachteil in der Skandinavistik
noch um eine exakte Abgrenzung des Stoffgebietes bemüht
und nicht auf einen überlieferten Kanon gesicherten Grundwissens
- und der dazu gehörigen Literatur - verweisen kann.
Die Gefahr eines Ausuferns beim Literaturnachweis ist also
groß. Um nicht eine unüberschaubare Literaturmasse
präsentieren zu müssen, haben wir Auswahlprinzipien
angewandt, die teilweise so auch in den anderen Studienbibliographien
zum Tragen gekommen sind:
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Da es sich hier um eine Studienbibliographie
handelt zu einem Fachteil, der leider erst wenig an den
deutschen Universitäten präsent ist, haben wir
uns in erster Linie auf Literatur in den Sprachen beschränkt,
die vorwiegend unterrichtet und gelernt werden, die also
auf Deutsch, Englisch, Schwedisch, Dänisch oder Norwegisch
publiziert wurde. In Zweifelsfällen haben wir ein
auf deutsch oder englisch geschriebenes Werk aufgenommen,
ein in einer skandinavischen Sprache verfasstes hingegen
weggelassen. Nur ausnahmsweise haben wir Ausgaben einer
Monographie in verschiedenen Übersetzungen aufgeführt.
Allgemeinste Nachschlagewerke und Hilfsmittel (Nationalbibliographien,
Lexika, Wörterbücher etc.) wurden nicht berücksichtigt,
da diese Eingang in den anderen Studienbibliographien
gefunden haben bzw. finden werden. Auch Aufsätze
in Sammelbänden oder in Zeitschriften wurden von
uns, außer in wenigen besonders wichtigen Ausnahmefällen,
nicht berücksichtigt.
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In der Regel haben wir versucht, die neueste
Auflage nachzuweisen und führen ältere nicht
gesondert auf, auch wenn diese unter historischen Aspekten
durchaus interessant sein könnten. Bewusst haben
wir uns bei der Literaturrecherche zudem auf Publikationen
der letzten zwanzig Jahre konzentriert und ältere
Titel nur in Sonderfällen aufgenommen, denn gerade
im kulturwissenschaftlichen Diskurs verläuft der
Alterungsprozess sehr schnell. Überhaupt erweist
sich der Faktor "Aktualität" in unserem
Themenbereich als besonders problematisch, viele Publikationen
behandeln aktuelle politische, soziale oder wirtschaftliche
Entwicklungen, die nur zu einem eng begrenzten Zeitpunkt
zeitgemäß und stimmig sind, wenige Jahre später
aber nicht mehr relevant oder aber in ihrer Wichtigkeit
marginalisiert sind. Nicht immer können wir deshalb
garantieren, dass ein Buch, das wir noch als relevant
eingeschätzt haben, in ein oder zwei Jahre später
ähnlich wichtig sein wird.
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In Anbetracht der zu bearbeitenden Literatur
haben wir davon Abstand genommen, jeden Titel zu kommentieren,
das hätte den Platzbedarf für diese Bibliographie
ungeheuer erhöht und wäre außerdem inhaltlich
kaum zu leisten gewesen. Wir haben uns deshalb auf einleitende
Kommentare zu den Kapiteln sowie Bemerkungen zu einigen
besonders prägnanten, einflussreichen oder grundlegenden
Werken beschränkt. Wir denken, dass auch diese Hinweise
zur Orientierung in der Literatur beitragen können.
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Die Sortierung der Titel in den einzelnen
Kapiteln ist prinzipiell alphabetisch - mit Einschränkungen.
Da es uns darum geht, die grundlegende Literatur zu einem
Thema in den Mittelpunkt zu stellen, haben wir zunächst
Bibliographien zum Thema und dann auch die ein, zwei zentralen
Standardwerke dazu vorangestellt. Es geht uns in allen
diesen Fällen um die schnelle Erreichbarkeit der
wichtigsten Informationsquellen.
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Unsere Linkliste verweist nur auf den zentralen bibliothekarischen
Katalog Schwedens im Internet, libris. Dies soll keine Diskriminierung
der anderen nordeuropäischen Verzeichnisse sein (diese
sind schnell auf der Linksammlung des Nordeuropa Portals
zu finden), wir haben nur die Erfahrung gemacht, dass uns
libris bei unseren Recherchen die schnellsten und zuverlässigsten
Auskünfte gab.
In einem Fall haben wir von dem Prinzip des ökonomischen
Vorgehens bei der Sammlung und Präsentation der Titel
abgesehen: Um ein ständiges Verweisen zu vermeiden
sind Titel, die sich auf mehrere Themen und/oder Länder
beziehen, jeweils vollständig an möglichst allen
betreffenden Systemstellen aufgeführt worden. Eine
Ausnahme haben wir nur bei Titeln gemacht, die sich auf
drei oder mehr Länder beziehen, diese findet man nur
in dem übergreifenden Kapitel "Nordeuropa".
In einem Fall haben wir von dem Prinzip des ökonomischen
Vorgehens bei der Sammlung und Präsentation der Titel
abgesehen: Um ein ständiges Verweisen zu vermeiden
sind Titel, die sich auf mehrere Themen und/oder Länder
beziehen, jeweils vollständig an möglichst allen
betreffenden Systemstellen aufgeführt worden. Eine
Ausnahme haben wir nur bei Titeln gemacht, die sich auf
drei oder mehr Länder beziehen, diese findet man nur
in dem übergreifenden Kapitel "Nordeuropa".
An dieser Bibliographie haben in verschiedenen
Lehrveranstaltungen an der FU Berlin und der HU zu Berlin
sowie im Rahmen von Werkverträgen schon viele Personen
mitgearbeitet, alle können kaum erwähnt werden.
Maßgeblich am Zustandekommen haben insbesondere mitgewirkt:
Norbert, Götz, Henry Werner, Helena Kaukinen, Anja Klein,
Silvia Schmidt, Krister Hanne, Claudia Beindorf, Erdmuthe
Gelbrich, Sandra Lange, Michael Dressel, Gisa Marehn und Björm
Kozembel. "tack så mycket" an alle, auch an
die, die hier nicht einzeln erwähnt werden konnten!!
NI, Berlin, im Oktober 2002 Izabela Dahl/Reinhold
Wulff
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