NORDEUROPAforum.de | Zeitschrift für Kulturstudien
English
Facebook
Twitter
RSS Feed
Aktuelle Texte
 

2017 / 10 / 22

This link will open a new tab "Migration in the Media. Metaphors in Swedish and German News Coverage"
Bo Petersson & Lena Kainz

Abstract: Ereignisse zum Thema Flucht und Migration erhielten während der letzten Jahre erhöhte Aufmerksamkeit in der medialen Berichterstattung innerhalb Europas. Dieser Artikel untersucht die Verwendung von Metaphern in Bezug auf Geflüchtete durch den Vergleich von Mediendiskursen in je zwei nationalen und zwei regionalen Tageszeitungen in Schweden und Deutschland. Im Rahmen einer korpus-basierten Analyse stehen die Metaphern im Fokus, die in der Berichterstattung während des EU-Valletta-Gipfels zum Thema Migration vom November 2015 überwiegend zu finden sind. Dieser Artikel ist inspiriert von Lakoffs und Johnsons bahnbrechender Veröffentlichung Metaphors We Live By, der zufolge Metaphern als Bestandteile alltäglicher Sprache einen tiefgreifenden Einfluss auf Gedankengänge wie auch Handlungen ausüben. Nach dieser Logik sind Metaphern dann am einflussreichsten, wenn sie als selbstverständlich angesehen werden und sich dem Bewusstsein der Leser_innen entziehen. Neben der Aufdeckung vermeintlich normalisierter metaphorischer Redewendungen in schwedischer wie deutscher Berichterstattung wird auch erörtert, wie die den Metaphern innewohnenden Konnotationen die Wahrnehmung migrationspolitischer Fragen zu beeinflussen vermögen.
  • In:
  • Jahrgang 2017
  • |
  • PDF

2017 / 10 / 03   Rezensionen

Sven Jochem:
"Valur Ingimundarson, Philippe Urfalino, Irma Erlingsdóttir (eds.): Iceland’s Financial Crisis. The Politics of Blame, Protest, and Reconstruction, Abingdon, Oxon: Routledge, Taylor & Francis Group 2016, 278 S."


In: Jahrgang 2017

2017 / 09 / 28   Rezensionen

Doreen Reinhold:
"Bo Lidegaard: Landsmænd. De danske jøders flugt i oktober 1943, Kopenhagen: Politikens Forlag 2013, 506 S."


In: Jahrgang 2017

2017 / 07 / 31   Rezensionen

Sven Jochem:
"Carly Elizabeth Schall: The Rise and Fall of the Miraculous Welfare Machine. Immigration and Social Democracy in Twentieth-Century Sweden, Ithaca (NY): Cornell University Press 2016, 245 S."

Berit Glanz:
"Agnes Schindler: Icelandic National Cinema. Film- und Rezensionsanalysen nationaler Identität, Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier 2015 (=Filmgeschichte International 22), 357 S."


In: Jahrgang 2017

2017 / 05 / 18   Rezensionen

Ulrich Wilker:
"Tomi Mäkelä: Friedrich Pacius. Ein deutscher Komponist in Finnland. Mit einer Edition der Tagebücher, Briefe und Arbeitsmaterialien von Silke Bruns, Hildesheim/Zürich/New York: Olms und Helsinki: Schwedische Literaturgesellschaft in Finnland 2014, 552 S."


In: Jahrgang 2017

2017 / 05 / 12   Annotationen

Sven Jochem:
"Christian Rebhan: North Atlantic Euroscepticism. The Rejection of EU Membership in the Faroe Islands and Greenland. Tórshávn: Fróđskapur Faroe University Press 2016, 230 S."


In: Jahrgang 2017

2017 / 03 / 17   Rezensionen

Lena Rohrbach:
"Editorial - Deutsch – (Nordeuropäische) Wörter des Jahres und wissenschaftliche Selbstansprüche"

Lena Rohrbach:
"Editorial - Englisch – (Northern European) Words of the Year and the Re-affirmation of Scholarly Rigour"

Clemens Räthel:
"Katharina Müller, Stephan Michael Schröder (Hgg.): Kosmopolitismus und Körperlichkeit im europäischen Theater des 18. Jahrhunderts, München: Herbert Utz Verlag 2016, 294 S."

Frithjof Strauß:
"Michael Fjeldsøe: Kulturradikalismens musik, København: Museum Tusculanums Forlag 2013, 832 S."


In: Jahrgang 2017

2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Die rassistische Utopie der Biopolitik – Rütger Esséns De släckta metropolerna"
Julian Bruns

Abstract: Biopolitik gehört zu den Säulen rechtsextremer Ideologie. Die Familie wird darin als Kern des »Volkes« betrachtet und damit auch als Kern der Nation, welche das oberste Prinzip dieser Ideologie darstellt. Biopolitik ist das Mittel, um die Reproduktion der Familie zu schützen, welche in dieser Weltanschauung stets bedroht ist. Dieser Artikel betrachtet historische Beispiele von Biopolitik anhand des NS-Regimes in Deutschland samt des skandinavischen zeitgeschichtlichen Kontextes, um damit die Parallelen in dem schwedischen Roman De släckta metropolerna (Dt.: »Die erloschenen Metropolen«, 1937) des ehemaligen Diplomaten Rütger Essén aufzuzeigen. In diesem wird eine »rassisch reine« und in materieller sowie intellektueller Hinsicht überlegene Gruppe mit einer Gruppe Außenseiter und Vagabunden im postapokalyptischen Stockholm konfrontiert. Rassistische und eugenische Auffassungen bestimmen die Entscheidungen und Handlungen einiger der Hauptcharaktere. Dieser Artikel soll am Beispiel des vorliegenden Romans zeigen, wie Biopolitik literarische Gestalt annehmen kann und wie sie eine entscheidende Rolle im Plot des Romans einnimmt.
  • In:
  • Jahrgang 2016
  • |
  • PDF

2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Vorwort zum Themenschwerpunkt "Biopolitik""
Thomas Fechner-Smarsly & Frederike Felcht

Abstract: Der vorliegende Themenschwerpunkt geht auf einen Arbeitskreis zum Thema "Biopolitik in Skandinavien" zurück, der 2015 auf der 22. Arbeitstagung der Skandinavistik in Köln stattfand. Die Artikel sind eine Auswahl der Beiträge zu diesem Arbeitskreis. Sie können zudem als Einladung verstanden werden, diesem thematischen Schwerpunkt weitere Facetten hinzuzufügen.
  • In:
  • Jahrgang 2016
  • |
  • PDF

2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Die Auslöschung des Subjekts – Biomacht in Andri Snær Magnasons Roman LoveStar und Ninni Holmqvists Roman Die Entbehrlichen"
Dörte Linke

Abstract: Der Beitrag untersucht anhand von zwei skandinavischen Romanen, LoveStar von Andri Snær Magnason und Die Entbehrlichen von Ninni Holmqvist, wie Biomacht innerhalb einer Gesellschaft wirksam werden kann. Beide entwerfen fiktive Gesellschaften, die auf »biopolitischen« Konzepten beruhen. Zunächst wird die Funktionsweise der jeweiligen Gesellschaft aufgezeigt. Sodann wird erörtert, wie biopolitische Konzepte Vorstellungen des Menschen als autonomem Subjekt untergraben und damit das Menschenbild verändern. Als zentral erweisen sich eine Naturalisierung des Menschen und die Umkodierung ehemals geistig-philosophisch bestimmter Dimensionen seiner Existenz. Dies wird anhand der Themenkomplexe Tod, Liebe und Selbstreflexion aufgezeigt. Den theoretischen Hintergrund bilden Überlegungen zu Biomacht und Biopolitik von Foucault, Deleuze und Agamben.
  • In:
  • Jahrgang 2016
  • |
  • PDF

2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Das Verschwinden des Todes – Biopolitik, Medizynismus und Menschenversuche in Jens Bjørneboes Før hanen galer"
Christopher Hees

Abstract: Ausgehend von der These des Philosophen Giorgio Agamben, dass die Biomacht eine für die moderne Gesellschaft signifikante Herrschaftsstruktur bildet, die sich als strukturelles Moment nicht nur in Diktaturen des 20. Jahrhunderts, sondern ebenfalls in heutigen Demokratien offenbart, geht der vorliegende Text anhand der Beispiele der Menschenversuche der NS-Diktatur und der heutigen Flüchtlingskrise diskursiven Linien nach, in denen sich die »Sorge um das Leben« in Thanatopolitik verwandelt. Hierbei werden eine Aktion des »Zentrum für politische Schönheit« und Jens Bjørneboes Roman Før hanen galer in biopolitischer Perspektive in Hinblick auf das »Verschwinden des Todes« gelesen.
  • In:
  • Jahrgang 2016
  • |
  • PDF

2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Biopolitik im 20. Jahrhundert – Schweden zwischen funkis und Villa Villekulla"
Thomas Fechner-Smarsly

Abstract: Der erste Teil des Beitrags skizziert Foucaults Begriff der Biopolitik sowie dessen spezifische Weiterentwicklung bei Deleuze, Negri/Hardt und Agamben. Der zweite Teil behandelt die Entwicklung der schwedischen Architektur der 1930er Jahre (funkis-Bewegung, Kurzform für Funktionalismus) und den Einfluss des Social Engineering als skandinavische Ausprägung der Biopolitik und versucht dies am literarischen Beispiel einer Erzählung Karin Boyes sowie der der Villa Villekulla in Astrid Lindgrens Kinderbuch Pippi Langstrumpf zu illustrieren.
  • In:
  • Jahrgang 2016
  • |
  • PDF

Social Media
Kontakt

Creative Commons Lizenzvertrag
Creative Commons 4.0

Redaktion NORDEUROPAforum
Nordeuropa-Institut
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Tel.: +49 [30] 20 93 - 53 96
cvd [at] nordeuropaforum . de

Termine

22. 11. 2017 - 24. 11. 2017 
Møte om norsk språk (MONS) 17

23. 11. 2017 - 24. 11. 2017 
Jenseits von Hygge. Dänisch-Deutsches Übersetzungsseminar

24. 11. 2017 - 26. 11. 2017 
Die Rolle Deutschlands für Finnlands Weg in die Unabhängigkeit: Politik – Kultur – Wirtschaft – Kriegführung

Via vifanord.de
Neuigkeiten

2017 / 10 / 16 _ NEUER BLOGBEITRAG:

Hygge revisited

Nach einem Glücksseminar in den Nordischen Botschaften sinniert unser Herausgeber Prof. em. Dr. Bernd Henningsen erneut über die anhaltende Begeisterung, die das mittlerweile weltbekannte Phänomen der Hygge aus dänischen Gefilden auslöst.

https://nofoblog.hypotheses.org

2017 / 10 / 16 _ Neuerscheinung von unserem Herausgeber Bernd Henningsen, unserem Redakteur Tobias Etzold und Krister Hanne (Hgg.): "The Baltic Sea Region. A Comprehensive Guide. History, Politics, Culture and Economy of a European Role Model." (BWV)

Der Ostseeraum, an der Kreuzung von Ost und West, Nord und Süd, ist seit langem von kulturellen, ethnischen und ideologischen Grenzen geprägt. Die Ostseeanrainerstaaten haben seit dem Ende des Kalten Krieges mit der Überwindung von Konflikten und Trennungen weit verbreitete Formen der regionalen Zusammenarbeit auf der Grundlage gemeinsamer Herausforderungen und Chancen etabliert. Im Vergleich zu größeren Regionen ist der Ostseeraum jedoch immer noch ein blinder Fleck auf der Weltkarte. Dieser Band will diesen Fleck mit Farbe und Fakten füllen. Er vermittelt Studierenden, jungen Forschern und anderen Interessierten grundlegende Kenntnisse der Region. Der Band bietet eine umfassende Einführung in Geschichte, Politik, Wirtschaft und Kultur unter Berücksichtigung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede der einzelnen Länder. Durch die Einführung von Konzepten des Regionalismus und der Regionenbildung sowie die Analyse der Strukturen der regionalen Zusammenarbeit demonstrieren Autor_innen und Herausgeber_innen die Vorbildfunktion des Ostseeraums als europäische Makroregion.

https://www.ni.hu-berlin.de/de/publ/publikationen-aktuell-c

2017 / 07 / 05 _ NEUER BLOGBEITRAG:

Einfach glücklich sein. Das Magazin „hygge“ will den Markt erobern.

Der Zeitgeist weht, wo er will, manchmal um viele Ecken und ohne dass er gebraucht würde. Früher war die Suche nach Glück eine Angelegenheit für Philosophen, dann für Theologen, heute haben dieses Terrain Journalisten und Glücksforscher besetzt, unter ihnen die Psychologen und die Demoskopen an erster Stelle; selten hat man das Glück, auf einen zum Thema befugten Philosophen zu stoßen. Pünktlich zu Mittsommer 2017 erschien das erste Heft von „hygge“. Ein Kommentar von NORDEUROPAforum Herausgeber Bernd Henningsen.

2017 / 05 / 22 _ NEUER BLOGBEITRAG:

Knausgård’s Strange Approach to Hitler

This week the final part of Karl Ove Knausgård’s autobiography, Min Kamp VI is to be published in German as Kämpfen. In this novel there is a long essay on Hitler and Nazism. It has been criticized in Scandinavia, by myself and others, because Knausgård wishes to portray Hitler as an ordinary man, at the same time withholding important facts.

Guest article by Maja Hagerman. This text, translated by Maja Hagerman and Jonathan Mair, is an edited version of an article written for the Norwegian newspaper Klassekampen. As a comment, it reflects the author’s view on the book by Karl Ove Knausgård.


Archiv

Über die Zeitschrift

Geschichte

Flyer

Redaktion

Für Autor_innen & Gutachter_innen

Kontakt / Impressum

Links


NORDEUROPAforum 2017.

NORDEUROPAforum

Humboldt-Universität zu Berlin
Nordeuropa-Institut
Redaktion NORDEUROPAforum
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Telefon: +49 [30] 20 93 - 53 96
Telefax: +49 [30] 20 93 - 96 26
Redaktion

Chefredaktion
Inken Dose


CvD / Rezensionen
Ina Juckel

Logo Ecke