NORDEUROPAforum.de | Zeitschrift für Kulturstudien
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Aktuelle Texte
 

2018 / 04 / 03

This link will open a new tab "NORDEUROPAforum Editorial 2018"
Bernd Henningsen

Abstract: "Vom Sinn und Zweck der Skandinavistik"
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  • Jahrgang 2018
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2017 / 10 / 22

This link will open a new tab "Migration in the Media. Metaphors in Swedish and German News Coverage"
Bo Petersson & Lena Kainz

Abstract: Ereignisse zum Thema Flucht und Migration erhielten während der letzten Jahre erhöhte Aufmerksamkeit in der medialen Berichterstattung innerhalb Europas. Dieser Artikel untersucht die Verwendung von Metaphern in Bezug auf Geflüchtete durch den Vergleich von Mediendiskursen in je zwei nationalen und zwei regionalen Tageszeitungen in Schweden und Deutschland. Im Rahmen einer korpus-basierten Analyse stehen die Metaphern im Fokus, die in der Berichterstattung während des EU-Valletta-Gipfels zum Thema Migration vom November 2015 überwiegend zu finden sind. Dieser Artikel ist inspiriert von Lakoffs und Johnsons bahnbrechender Veröffentlichung Metaphors We Live By, der zufolge Metaphern als Bestandteile alltäglicher Sprache einen tiefgreifenden Einfluss auf Gedankengänge wie auch Handlungen ausüben. Nach dieser Logik sind Metaphern dann am einflussreichsten, wenn sie als selbstverständlich angesehen werden und sich dem Bewusstsein der Leser_innen entziehen. Neben der Aufdeckung vermeintlich normalisierter metaphorischer Redewendungen in schwedischer wie deutscher Berichterstattung wird auch erörtert, wie die den Metaphern innewohnenden Konnotationen die Wahrnehmung migrationspolitischer Fragen zu beeinflussen vermögen.
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  • Jahrgang 2017
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2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Die Auslöschung des Subjekts – Biomacht in Andri Snær Magnasons Roman LoveStar und Ninni Holmqvists Roman Die Entbehrlichen"
Dörte Linke

Abstract: Der Beitrag untersucht anhand von zwei skandinavischen Romanen, LoveStar von Andri Snær Magnason und Die Entbehrlichen von Ninni Holmqvist, wie Biomacht innerhalb einer Gesellschaft wirksam werden kann. Beide entwerfen fiktive Gesellschaften, die auf »biopolitischen« Konzepten beruhen. Zunächst wird die Funktionsweise der jeweiligen Gesellschaft aufgezeigt. Sodann wird erörtert, wie biopolitische Konzepte Vorstellungen des Menschen als autonomem Subjekt untergraben und damit das Menschenbild verändern. Als zentral erweisen sich eine Naturalisierung des Menschen und die Umkodierung ehemals geistig-philosophisch bestimmter Dimensionen seiner Existenz. Dies wird anhand der Themenkomplexe Tod, Liebe und Selbstreflexion aufgezeigt. Den theoretischen Hintergrund bilden Überlegungen zu Biomacht und Biopolitik von Foucault, Deleuze und Agamben.
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  • Jahrgang 2016
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2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Biopolitik in skandinavischer Literatur – Einführende Betrachtungen und eine exemplarische Lektüre von Strindbergs I havsbandet ("Am offenen Meer", 1890)"
Frederike Felcht

Abstract: Der Beitrag führt in die Geschichte des Begriffs »Biopolitik« ein und erläutert Grundzüge des Konzepts mit einem Fokus auf der ›Regierung des Lebens‹. Eine exemplarische Lektüre von August Strindbergs I havsbandet (»Am offenen Meer«, 1890) verdeutlicht Potentiale einer biopolitischen Perspektive auf literarische Texte. Strindbergs Roman verhandelt in hohem Maße Möglichkeiten und Grenzen einer Regierung des Lebens, die sowohl am Individuum als auch an Kollektiven ansetzt. Dabei kommt dem Sex eine wichtige Rolle zu.
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  • Jahrgang 2016
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2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Vorwort zum Themenschwerpunkt "Biopolitik""
Thomas Fechner-Smarsly & Frederike Felcht

Abstract: Der vorliegende Themenschwerpunkt geht auf einen Arbeitskreis zum Thema "Biopolitik in Skandinavien" zurück, der 2015 auf der 22. Arbeitstagung der Skandinavistik in Köln stattfand. Die Artikel sind eine Auswahl der Beiträge zu diesem Arbeitskreis. Sie können zudem als Einladung verstanden werden, diesem thematischen Schwerpunkt weitere Facetten hinzuzufügen.
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  • Jahrgang 2016
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2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Biopolitik im 20. Jahrhundert – Schweden zwischen funkis und Villa Villekulla"
Thomas Fechner-Smarsly

Abstract: Der erste Teil des Beitrags skizziert Foucaults Begriff der Biopolitik sowie dessen spezifische Weiterentwicklung bei Deleuze, Negri/Hardt und Agamben. Der zweite Teil behandelt die Entwicklung der schwedischen Architektur der 1930er Jahre (funkis-Bewegung, Kurzform für Funktionalismus) und den Einfluss des Social Engineering als skandinavische Ausprägung der Biopolitik und versucht dies am literarischen Beispiel einer Erzählung Karin Boyes sowie der der Villa Villekulla in Astrid Lindgrens Kinderbuch Pippi Langstrumpf zu illustrieren.
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  • Jahrgang 2016
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2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Das Verschwinden des Todes – Biopolitik, Medizynismus und Menschenversuche in Jens Bjørneboes Før hanen galer"
Christopher Hees

Abstract: Ausgehend von der These des Philosophen Giorgio Agamben, dass die Biomacht eine für die moderne Gesellschaft signifikante Herrschaftsstruktur bildet, die sich als strukturelles Moment nicht nur in Diktaturen des 20. Jahrhunderts, sondern ebenfalls in heutigen Demokratien offenbart, geht der vorliegende Text anhand der Beispiele der Menschenversuche der NS-Diktatur und der heutigen Flüchtlingskrise diskursiven Linien nach, in denen sich die »Sorge um das Leben« in Thanatopolitik verwandelt. Hierbei werden eine Aktion des »Zentrum für politische Schönheit« und Jens Bjørneboes Roman Før hanen galer in biopolitischer Perspektive in Hinblick auf das »Verschwinden des Todes« gelesen.
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  • Jahrgang 2016
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2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Die rassistische Utopie der Biopolitik – Rütger Esséns De släckta metropolerna"
Julian Bruns

Abstract: Biopolitik gehört zu den Säulen rechtsextremer Ideologie. Die Familie wird darin als Kern des »Volkes« betrachtet und damit auch als Kern der Nation, welche das oberste Prinzip dieser Ideologie darstellt. Biopolitik ist das Mittel, um die Reproduktion der Familie zu schützen, welche in dieser Weltanschauung stets bedroht ist. Dieser Artikel betrachtet historische Beispiele von Biopolitik anhand des NS-Regimes in Deutschland samt des skandinavischen zeitgeschichtlichen Kontextes, um damit die Parallelen in dem schwedischen Roman De släckta metropolerna (Dt.: »Die erloschenen Metropolen«, 1937) des ehemaligen Diplomaten Rütger Essén aufzuzeigen. In diesem wird eine »rassisch reine« und in materieller sowie intellektueller Hinsicht überlegene Gruppe mit einer Gruppe Außenseiter und Vagabunden im postapokalyptischen Stockholm konfrontiert. Rassistische und eugenische Auffassungen bestimmen die Entscheidungen und Handlungen einiger der Hauptcharaktere. Dieser Artikel soll am Beispiel des vorliegenden Romans zeigen, wie Biopolitik literarische Gestalt annehmen kann und wie sie eine entscheidende Rolle im Plot des Romans einnimmt.
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  • Jahrgang 2016
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2016 / 11 / 17

This link will open a new tab "Vielstimmige Abgesänge? – Konstellationen von Sprachvarietäten in »Südschleswiger« Literatur"
Antje Wischmann

Abstract: Anknüpfend an linguistische Untersuchungen zur Mehrsprachigkeit wird in diesem Beitrag herausgearbeitet, wie die sogenannte Südschleswiger Literatur als ein Spannungsfeld sprachlicher Varietäten begreifbar ist. Mit einer Analyse der sprachideologischen Entfaltung eines Revuetextes (2016) und eines Gedichts (1977/2011) wird gezeigt, dass territoriale oder identitätspolitische Aspekte die komplexen Konstellationen der Varietäten häufig zu Unrecht dominieren. In diesem Beitrag wird dafür plädiert, stattdessen den Adressatenbezug mehrsprachiger Literatur und die Prozesse der sozialen Positionierung zu untersuchen. Damit einhergehend wird eine neuartige Funktion dieser Minderheitenliteratur festgestellt: die gedächtnispolitische Symbolik einer generationsspezifischen Erinnerungsliteratur.
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  • Jahrgang 2016
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2016 / 08 / 15

This link will open a new tab ""Von unberechenbarem Wesen"? – Der literarische Trickster in den Isländersagas"
Anita Sauckel

Abstract: Die Isländersagas berichten aus der Perspektive der Sturlungenzeit über eine Periode, in der der isländische Freistaat noch intakt war. Allerdings werden in den Texten Figuren präsentiert, die nicht nur eine auffallende Nonkonformität mit der in den Sagas geschilderten Gesellschaft aufweisen, sondern sogar eine ernsthafte Bedrohung für deren Gleichgewicht darstellen. Der Aufsatz unternimmt den Versuch einer Neuinterpretation solcher Figuren auf Basis des Konzepts zur »Figur des Dritten«. Besondere Berücksichtigung kommt einer spezifischen Figur des Dritten, dem sogenannten Trickster, zu. Exemplarisch wird in diesem Aufsatz der Protagonist des Hreiðars þáttr heimska (»Die Geschichte vom tumben Hreiðar«) als Trickster gelesen.
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  • Jahrgang 2016
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2016 / 07 / 08

This link will open a new tab "The Concept of the »Nordic Race« in German and Nordic Racial-Theoretical Research in the 1920s"
Merle Wessel

Abstract: Der Begriff der »Nordischen Rasse« ist besonders bekannt durch seine Verwendung in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus. Das Konzept der »Nordischen Rasse« weist aber eine weitaus längere Geschichte auf. Dieses Essay diskutiert die Konzeptualisierung von »Nordisch« im Kontext der rassentheoretischen Forschung in Deutschland und den Nordischen Ländern in den 1920er Jahren. Es wird argumentiert, dass, obwohl die Forschung auf einer gemeinsamen Basis fußt, das »Nordische« das trennende Element war. Die Idee des »Nordischen« diente als Identitätsstifter innerhalb der unterschiedlichen nationalen und politischen Entwicklungen in den Nordischen Ländern und Deutschland in den 1920er und frühen 1930er Jahren.
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Termine

16. 04. 2018 - 18. 04. 2018 
4th International St Magnus Conference

15. 05. 2018 - 16. 05. 2018 
GRAMINO 2018

06. 06. 2018 - 08. 06. 2018 
Schweden in Mitteleuropa: Auswirkungen, Nachwirkungen und Gedächtnis

Via vifanord.de
Neuigkeiten

2018 / 01 / 29 _ Die Präsidentenwahl in Finnland 2018 – über die Parlamentarisierung der finnischen Demokratie

Unser Herausgeber Prof. Dr. Sven Jochem deutet den Hergang und die Ergebnisse eines zurückhaltenden Wahlkampfs und spricht von einer Entpolitisierung des Präsidentenamtes.

https://nofoblog.hypotheses.org

2017 / 12 / 18 _ Neuer Beitrag unseres Herausgebers Prof. Dr. Bernd Henningsen zum Ostseeraum erschienen

Hinweis in eigener Sache: Von unserem Herausgeber Bernd Henningsen gibt es druckfrisch einen Beitrag im neu erschienenen Sammelband "Mecklenburg-Vorpommern 2016 und der Ostseeraum". Für alle Interessierten finden sich dieser (und weitere) Beiträge hierunter:


Bernd Henningsen: Der Ostseeraum: Zur Konstruktion und Dekonstruktion einer “Modellregion”. In: Werz, Nikolaus, Martin Koschkar, Jan Müller (Hgg.): Mecklenburg-Vorpommern 2016 und der Ostseeraum. Rostock: Universität Rostock 2017. S. 7-21.

Viel Spaß bei der Lektüre!

2017 / 10 / 16 _ NEUER BLOGBEITRAG:

Hygge revisited

Nach einem Glücksseminar in den Nordischen Botschaften sinniert unser Herausgeber Prof. em. Dr. Bernd Henningsen erneut über die anhaltende Begeisterung, die das mittlerweile weltbekannte Phänomen der Hygge aus dänischen Gefilden auslöst.

https://nofoblog.hypotheses.org

2017 / 10 / 16 _ Neuerscheinung von unserem Herausgeber Bernd Henningsen, unserem Redakteur Tobias Etzold und Krister Hanne (Hgg.): "The Baltic Sea Region. A Comprehensive Guide. History, Politics, Culture and Economy of a European Role Model." (BWV)

Der Ostseeraum, an der Kreuzung von Ost und West, Nord und Süd, ist seit langem von kulturellen, ethnischen und ideologischen Grenzen geprägt. Die Ostseeanrainerstaaten haben seit dem Ende des Kalten Krieges mit der Überwindung von Konflikten und Trennungen weit verbreitete Formen der regionalen Zusammenarbeit auf der Grundlage gemeinsamer Herausforderungen und Chancen etabliert. Im Vergleich zu größeren Regionen ist der Ostseeraum jedoch immer noch ein blinder Fleck auf der Weltkarte. Dieser Band will diesen Fleck mit Farbe und Fakten füllen. Er vermittelt Studierenden, jungen Forschern und anderen Interessierten grundlegende Kenntnisse der Region. Der Band bietet eine umfassende Einführung in Geschichte, Politik, Wirtschaft und Kultur unter Berücksichtigung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede der einzelnen Länder. Durch die Einführung von Konzepten des Regionalismus und der Regionenbildung sowie die Analyse der Strukturen der regionalen Zusammenarbeit demonstrieren Autor_innen und Herausgeber_innen die Vorbildfunktion des Ostseeraums als europäische Makroregion.

https://www.ni.hu-berlin.de/de/publ/publikationen-aktuell-c


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