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Aktuelle Texte
 

2019 / 04 / 18

This link will open a new tab "NORDEUROPAforum Editorial 2019"
Hanna Eglinger

Abstract: Von Skandinaviens Sichtbarkeit und Träumen in Tüten
  • In:
  • Jahrgang 2019
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2018 / 11 / 06

This link will open a new tab "The Narrative Uses of Toponyms in Harðar saga"
Matthias Egeler

Abstract: Der Beitrag analysiert, wie die spätmittelalterliche Harðar saga Ortsnamen als literarische Ausdrucksmittel verwendet. Dabei wird vorgeschlagen, dass Toponyme nicht nur herangezogen werden, um die Schauplätze von Elementen der Sagahandlung zu lokalisieren, sondern auch zu Zwecken der Subversion, als insbesondere in ironischer und grotesker Weise verwendete Stichwortgeber für die Entwicklung von einzelnen Episoden der Saga, zur Schaffung eines (erneut typischerweise ironischen) Subtexts, und zur Evozierung des visuellen Erscheinungsbilds der physischen Topographie im Rahmen von Reisebeschreibungen. Damit erweisen sich Ortsnamen als ein zentraler Teil des »Werkzeugkastens« des Erzählers, der für eine Interpretation der Saga wichtige Anhaltspunkte geben kann.
  • In:
  • Jahrgang 2018
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2018 / 11 / 05

This link will open a new tab "Wir Menschen der Zukunft? Biopolitik und Utopie in der nordeuropäischen Gegenwartsliteratur"
Judith Meurer-Bongardt

Abstract: Im ersten Teil des Beitrags wird eine Zusammenführung der Begriffe »Utopie« und »Biopolitik« aus historischer und theoretischer Perspektive versucht. Es werden zudem zwei Begriff eingeführt, die »Heterotopie« und die »Figur des Dritten«, anhand derer im zweiten Teil gezeigt wird, wie es aktuellen Utopien / Dystopien gelingt, die eigene Zeit nicht nur kritisch zu beleuchten, sondern auch positives Zukunftspotenzial freizulegen. Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht eine Auswahl von Texten, die als beispielhaft für das in den letzten Jahren im Norden populäre Genre des utopischen / dystopischen Romans verstanden werden kann, und anhand derer deutlich wird, welche Rolle Biopolitik in dieser Gattung spielt.
  • In:
  • Jahrgang 2018
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2018 / 06 / 05

This link will open a new tab "Knowing the Right Thing, but Not Doing It. Knut Hamsun’s Markens grøde in the Anthropocene"
Reinhard Hennig

Abstract: Knut Hamsuns Roman Markens grøde ist als ein Manifest für ein einfaches und nachhaltiges Leben in Harmonie mit der Natur interpretiert worden. Vor dem Hintergrund menschengemachter Umweltveränderungen, die den Planeten in eine neue geologische Epoche, das Anthropozän, geführt haben, kann Markens grøde jedoch nicht als ökologischer Text gelten. Der Roman basiert auf einem Fortschritts- und Wachstumsnarrativ, das mögliche Grenzen und unbeabsichtigte Nebeneffekte ignoriert. In Markens grøde wird angenommen, die menschliche Natur erzeuge Begehrlichkeiten, die nur durch permanentes Wachstum von Produktion und Konsum, ungeachtet materieller und umweltbezogener Begrenzungen, erfüllt werden können. In Kombination mit einer Ideologie menschlichen Bevölkerungswachstums vermittelt der Roman daher keine »grünen Werte«, sondern liefert eine literarische Darstellung genau jener Ideen und Vorgänge, die den Übergang ins Anthropozän bewirkt haben.
  • In:
  • Jahrgang 2018
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2018 / 04 / 03

This link will open a new tab "NORDEUROPAforum Editorial 2018"
Bernd Henningsen

Abstract: "Vom Sinn und Zweck der Skandinavistik"
  • In:
  • Jahrgang 2018
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2017 / 10 / 22

This link will open a new tab "Migration in the Media. Metaphors in Swedish and German News Coverage"
Bo Petersson & Lena Kainz

Abstract: Ereignisse zum Thema Flucht und Migration erhielten während der letzten Jahre erhöhte Aufmerksamkeit in der medialen Berichterstattung innerhalb Europas. Dieser Artikel untersucht die Verwendung von Metaphern in Bezug auf Geflüchtete durch den Vergleich von Mediendiskursen in je zwei nationalen und zwei regionalen Tageszeitungen in Schweden und Deutschland. Im Rahmen einer korpus-basierten Analyse stehen die Metaphern im Fokus, die in der Berichterstattung während des EU-Valletta-Gipfels zum Thema Migration vom November 2015 überwiegend zu finden sind. Dieser Artikel ist inspiriert von Lakoffs und Johnsons bahnbrechender Veröffentlichung Metaphors We Live By, der zufolge Metaphern als Bestandteile alltäglicher Sprache einen tiefgreifenden Einfluss auf Gedankengänge wie auch Handlungen ausüben. Nach dieser Logik sind Metaphern dann am einflussreichsten, wenn sie als selbstverständlich angesehen werden und sich dem Bewusstsein der Leser_innen entziehen. Neben der Aufdeckung vermeintlich normalisierter metaphorischer Redewendungen in schwedischer wie deutscher Berichterstattung wird auch erörtert, wie die den Metaphern innewohnenden Konnotationen die Wahrnehmung migrationspolitischer Fragen zu beeinflussen vermögen.
  • In:
  • Jahrgang 2017
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2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Die Auslöschung des Subjekts – Biomacht in Andri Snær Magnasons Roman LoveStar und Ninni Holmqvists Roman Die Entbehrlichen"
Dörte Linke

Abstract: Der Beitrag untersucht anhand von zwei skandinavischen Romanen, LoveStar von Andri Snær Magnason und Die Entbehrlichen von Ninni Holmqvist, wie Biomacht innerhalb einer Gesellschaft wirksam werden kann. Beide entwerfen fiktive Gesellschaften, die auf »biopolitischen« Konzepten beruhen. Zunächst wird die Funktionsweise der jeweiligen Gesellschaft aufgezeigt. Sodann wird erörtert, wie biopolitische Konzepte Vorstellungen des Menschen als autonomem Subjekt untergraben und damit das Menschenbild verändern. Als zentral erweisen sich eine Naturalisierung des Menschen und die Umkodierung ehemals geistig-philosophisch bestimmter Dimensionen seiner Existenz. Dies wird anhand der Themenkomplexe Tod, Liebe und Selbstreflexion aufgezeigt. Den theoretischen Hintergrund bilden Überlegungen zu Biomacht und Biopolitik von Foucault, Deleuze und Agamben.
  • In:
  • Jahrgang 2016
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2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Biopolitik in skandinavischer Literatur – Einführende Betrachtungen und eine exemplarische Lektüre von Strindbergs I havsbandet ("Am offenen Meer", 1890)"
Frederike Felcht

Abstract: Der Beitrag führt in die Geschichte des Begriffs »Biopolitik« ein und erläutert Grundzüge des Konzepts mit einem Fokus auf der ›Regierung des Lebens‹. Eine exemplarische Lektüre von August Strindbergs I havsbandet (»Am offenen Meer«, 1890) verdeutlicht Potentiale einer biopolitischen Perspektive auf literarische Texte. Strindbergs Roman verhandelt in hohem Maße Möglichkeiten und Grenzen einer Regierung des Lebens, die sowohl am Individuum als auch an Kollektiven ansetzt. Dabei kommt dem Sex eine wichtige Rolle zu.
  • In:
  • Jahrgang 2016
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2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Vorwort zum Themenschwerpunkt "Biopolitik""
Thomas Fechner-Smarsly & Frederike Felcht

Abstract: Der vorliegende Themenschwerpunkt geht auf einen Arbeitskreis zum Thema "Biopolitik in Skandinavien" zurück, der 2015 auf der 22. Arbeitstagung der Skandinavistik in Köln stattfand. Die Artikel sind eine Auswahl der Beiträge zu diesem Arbeitskreis. Sie können zudem als Einladung verstanden werden, diesem thematischen Schwerpunkt weitere Facetten hinzuzufügen.
  • In:
  • Jahrgang 2016
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2016 / 12 / 30

This link will open a new tab "Biopolitik im 20. Jahrhundert – Schweden zwischen funkis und Villa Villekulla"
Thomas Fechner-Smarsly

Abstract: Der erste Teil des Beitrags skizziert Foucaults Begriff der Biopolitik sowie dessen spezifische Weiterentwicklung bei Deleuze, Negri/Hardt und Agamben. Der zweite Teil behandelt die Entwicklung der schwedischen Architektur der 1930er Jahre (funkis-Bewegung, Kurzform für Funktionalismus) und den Einfluss des Social Engineering als skandinavische Ausprägung der Biopolitik und versucht dies am literarischen Beispiel einer Erzählung Karin Boyes sowie der der Villa Villekulla in Astrid Lindgrens Kinderbuch Pippi Langstrumpf zu illustrieren.
  • In:
  • Jahrgang 2016
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12. 08. 2019 - 14. 08. 2019 
The Global North: Spaces, Connections, and Networks before 1700

07. 10. 2019 - 09. 10. 2019 
g19 Swedish Conference for Gender Research

15. 10. 2019 - 16. 10. 2019 
CFP: Environmental Change in Nordic Fiction

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2019 / 07 / 05 _ NEUER BLOGBEITRAG: "Von Dänemark lernen?"

Bernd Henningsen legt die Herausforderungen der seit Ende Juni bestehenden, sozialdemokratischen Regierung Dänemarks dar.

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2019 / 02 / 16 _ NEUE PUBLIKATION: Rechtspopulismus in Einwanderungsgesellschaften. Die politische Auseinandersetzung um Migration und Integration

In diesem Band erschien von unserem Mitherausgeber Sven Jochem kürzlich der Beitrag: Rechtspopulismus, Integration und Migrationspolitik in Nordeuropa – Die Volksheime unter Druck

Zur Publikation

2019 / 01 / 20 _ NEUER BLOGBEITRAG: "Schwedens neue Regierung - Inhalt und Bedeutung einer historischen Zäsur"

Sven Jochem beschreibt, welche Wege die neue Regierung Schwedens einschlagen kann und welche Risiken und Hoffnungen diese mit sich brächten.

https://nofoblog.hypotheses.org

2018 / 12 / 18 _ NEUER BLOGBEITRAG: "Regierungskrise in Schweden - eine historische Zäsur kündigt sich an"

Die Auswirkungen der Verhandlungen zwischen den zu Recht zögerlichen und taktierenden Parteien können laut Sven Jochem ein bedeutsames Ausmaß annehmen. Sieht Schweden einer historischen Zäsur entgegen?

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