Konstruktion und Diskussion zentraler Arbeitsbegriffe: Repräsentation

Vergleichbar mit dem Symbol eine das Wesen einer Sache ausdrückende Erstattung. Im Gegensatz zum Symbol muß sich diese zur Verdeutlichung nicht zwangsläufig in der Reduktion und Bündelung von Komplexität ausdrücken.

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Zeichen repräsentieren Bedeutungsgehalte und machen diese zu Informationen, also kommunikabel. Repräsentation ist - semiotisch gesehen - ein Zustand, in dem ein Zeichen für einen Teil der objektiven Realität steht und diesen im Austausch vertritt. Die Semantik ist der Teilbereich der Semiotik, der sich mit den Bedeutungen von Zeichen oder Zeichenfolgen beschäftigt. Der Referent, also das konkret bezeichnete Objekt, wird vom Signifikant repräsentiert. Innerhalb der Signifikanten gibt es verschiedene Abstraktionstypen, die der Repräsentation zwischengeschaltet sein können und den 'Weg' der Repräsentation zwischen dem Objekt und seinem Zeichen 'verlängern'. Hierzu zählen sprachliche Bilder wie Metaphern, Metonymien, Symbole, Personifikationen und Allegorien. Der Rückschluß von Zeichen(folgen) auf das jeweils bezeichnete Objekt erfordert ein bestimmtes kulturelles Wissen, ohne das Kommunikation unmöglich ist. Repräsentationen sind durch ihren verweisenden Charakter, die 'zwischengeschaltete' Information, Basis jeder Interpretation, die keineswegs künstlerisch gedacht werden muß. Repräsentationen als die Bilder, die wir uns von der Welt machen, stellen auch den gemeinsamen Raum von realer Existenz und menschlicher Erfahrung dar. Wie dieser Prothesencharakter von Repräsentationen interpretiert wird, ist eine Temperamentfrage.

[CB]


Ich bin zwei Öltanks.

[NG]


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