Konstruktion und Diskussion zentraler Arbeitsbegriffe: Zwischenrede

Begriffe zu definieren ist ein schwieriges Unterfangen. Zunächst ist man unmittelbar mit dem Problem konfrontiert, in bezug auf welchen Referenzpunkt man seine Definition vornimmt. Wo liegt der archimedische Punkt, von dem wir ausgehen, wenn wir die begriffliche Bedeutung eines Wortes durch den Akt des Definierens festlegen wollen? Und können wir sicher sein, daß wir alle beständig vom selben archimedischen Punkt ausgehen? Zudem haben wir ja im Projekt das Problem, daß unser gemeinsamer Referenzpunkt ein begriffsgeschichtlicher ist, d.h. die Vorstellung von einem archimedischen Punkt wird eben gerade nicht anerkannt, denn der entscheidende Punkt bei dem Konzept der Begriffsgeschichte ist, daß die begrifflichen Bedeutungen sich im Laufe der Zeit verändern und im Fluß sind.
Die erste präliminäre Bestimmung, an die ich mich wage, ist daher, daß wir bereits jetzt davon ausgehen müssen, daß sich auch die begrifflichen Bedeutungen, die wir hier zu definieren versuchen, im Laufe unserer Arbeit verschieben werden. Weshalb also beschäftigen wir uns damit, die Bedeutung von Wörtern durch Definitionsarbeit festzulegen?
Ein kurzes Beispiel kann vielleicht zwei Seiten der Problematik beleuchten: Vor kurzem war ich auf einer wissenschaftlichen Konferenz in der Nähe von Uppsala, an der viele prominente Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen aus der ganzen Welt teilnahmen. Während des umfassenden Meinungsaustausches wurden viele Worte geäußert, aber es fand kaum ein Meinungs- oder Ideenaustausch statt. Vereinfacht gesagt, griff man auf viele Worte zurück, um nicht viel zu sagen. Gegen Ende der Konferenz reagierte einer der Teilnehmer auf diese Situation, indem er vorschlug, daß die Teilnehmer eine Art Glossar zweckmäßiger Termini aus sowohl europäischen wie nicht-europäischen Sprachen erstellen sollten, um auf diese Weise eine Art internationales Wissenschafts-Esperanto zu schaffen. Dies ist meiner Ansicht nach eine undurchführbare Idee, denn sie basiert auf der Vorstellung, daß wir im Grunde alle eine gemeinsame menschliche Sprache sprächen, die unglücklicherweise allerdings noch nicht ausformuliert sei. Dies also müssen wir tun, um schließlich direkt und ohne Verzerrungen miteinander kommunizieren zu können.
Bereits im frühen 19. Jahrhundert versuchten die logischen Positivisten der Wiener Schule ein solches Vorhaben durchzuführen und eine ultimative Metasprache zu schaffen, mit deren Hilfe sich alles exakt so beschreiben ließe, wie es sei. Der Versuch mißlang, aber die interessanteste Folge - oder eher der spin-off eines spin-off - dieses Vorhabens war die Sprachspielphilosophie des späten Wittgenstein, wonach der Alltagsgebrauch der Sprache festgestellt und begriffen, aber unmöglich erforscht werden kann.
Was meiner Ansicht nach auf der Konferenz in der Nähe von Uppsala passierte, war schlicht und einfach, daß alle Anwesenden eine Menge Begriffe verwandten, deren Bedeutung nicht mal für die Benutzer in jedem Fall völlig klar war, aber dadurch, daß sie benutzt und aufgegriffen wurden, bekamen sie nach und nach eine festgelegtere Bedeutung. So entstand ein gemeinsames Verständnis, das notwendig war, damit man als Zuhörer Stellung zu den vorgebrachten Behauptungen beziehen konnte. Der Prozeß, der sich am Konferenztisch vollzog, kann als langsame Definition und Festlegung einer gemeinsamen Sprache bestimmt werden. Es gab also keine von Anfang an vorhandene gemeinsame Sprache, die dadurch freigelegt werden konnte, daß die Bedeutung einzelner Begriffe festgelegt wurde. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Erst nach und nach formierten sich die freischwebenden Worte zu mehr oder weniger zusammenhängenden sprachlichen Konstruktionen, die jedoch in höchstem Maße fragiler Natur sind und schnell wieder zusammenbrechen können. Deshalb glaube ich, daß die Idee, eine Art von Wissenschafts-Esperanto zu konstruieren, eine Totgeburt sein muß.
In seinem Buch Zur Genealogie der Moral. Eine Streitschrift (1887) setzt sich Nietzsche u.a. mit all jenen Historikern und Genealogen auseinander, welche meinen, die Geschichte der Moral und der Sitten erforschen zu können, indem sie zu etwas vorstoßen, was 'hinter' den Worten liegt. In einer berühmten Klammer im § 13 des zweiten Teils heißt es:

Es ist heute unmöglich, bestimmt zu sagen, warum eigentlich gestraft wird: alle Begriffe, in denen sich ein ganzer Prozess semiotisch zusammenfasst, entziehen sich der Definition; definierbar ist nur Das, was Keine Geschichte hat.1

In diesem Zitat erscheint Geschichte als reißender Strom, der alle festen Referenzen mit sich reißt und zerschlägt. Genauso wenig wie in den Fluß des Herakleitos können wir zweimal in dieselbe Geschichte eintauchen. Und was noch schlimmer ist: Wir befinden uns bereits in der Geschichte und können uns von ihr nicht freimachen. Die Geschichte erscheint so als ein eigentlich unbegreiflicher Strom, in dem wir selbst samt unserer Begriffen mitgerissen und aufgelöst werden, als Malstrom.
A Descent into the Maelström (1841) ist auch der Titel einer Erzählung von Edgar Allan Poe, in der ein alter Norweger einem amerikanischen Entdeckungsreisenden beschreibt, wie er einst den Malstrom durchquerte, wobei der Malstrom, wie die Geschichte betont, nicht immer gleich reißend ist, sondern in seiner Intensität wechselt. Der alte Norweger fuhr einst mit seinen Brüdern mit einem kleinen Boot auf Fischfang, und da es gute Fanggründe am Rande des Malstroms gab, versuchten sie dort ihr Glück. Aber sie wurden von der zunehmenden Intensität des Stromes überrascht, so daß sich Boot und Besatzung plötzlich in einem riesigen, trichterartigen Stromwirbel befanden. Bei jeder Umdrehung, die sie im Wirbel zurücklegten, näherten sie sich weiter dem Grund des Wirbels, von wo aus sie in die Tiefe gesaugt werden würden. Im Wirbel schwammen alle möglichen Wrackteile und anderes Gerümpel, und der Norweger konnte verfolgen, wie diese nach und nach unter die Wasseroberfläche gesaugt wurden. Der Norweger beobachtete jedoch auch, daß die Wrackteile sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit bewegten, denn je größer und kugeliger die Gegenstände waren, desto schneller gingen sie unter. Aufgrund dieser Einsicht band er sich an der Frischwassertonne fest und warf sich gemeinsam mit dieser über Bord, und tatsächlich bewegte sich das Boot schneller in den Wirbel hinab, als er es mit seiner Tonne tat. Das Boot wurde unter die Wasseroberfläche gesogen, und kurz darauf verlor der Strom an Intensität, so daß der Norweger mit Hilfe der Tonne aufs freie Meer zurückgelangen konnte, wo er von einem anderen Schiff gerettet wurde.
In dieser Erzählung wird der Geschichte als einer Art Malstrom der Zeit poetisch Ausdruck verliehen, indem der Verfasser versucht, das Unbeschreibliche zu beschreiben. Was wir mit unseren Begriffsdefinitionen versuchen, ähnelt dem Unterfangen Poes in dieser Erzählung.
An einer Stelle in seiner Minima moralia (§ 150) greift Adorno diese Erzählung von Poe und dessen Anwendung des Begriffs 'Neuigkeit' auf.2 Der amerikanische Erzähler findet sich in der Erzählung plötzlich Angesicht zu Angesicht mit etwas Fremdem, Unbeschreiblichem wieder, er trifft auf etwas völlig Neues, das er überhaupt nicht in Beziehung setzen kann. Das Neue ist sublim; es ist unbeschreibbar, weil es unvergleichbar ist und daher in unserem Referenzsystem keinen Platz hat, eben weil es neu ist. Im Gegensatz zu dieser sublimen 'Neuigkeit' sind die in unserer modernen Gesellschaft sogenannten Neuigkeiten dadurch konstituiert, daß sie unmittelbar wiedererkennbar sind. Die 'Neuigkeiten', auf die wir in Zeitungen, im Radio oder im Fernsehen treffen, sind für den modernen Menschen leicht zu konsumieren, weil sie prinzipiell bereits bekannt sind und nach den Konventionen geformt wurden, die für 'Neuigkeiten' gelten. Eine Paradebeispiel für solche konventionellen Neuigkeiten sind die Neuigkeiten der Boulevardpresse, die den Leserwunsch ausbeutet, sich selbst wiederzuerkennen. In diesen Zeitungen sind sublime Neuigkeiten völlig eliminiert worden, weil sie Unruhe und eine unformulierbare Angst erzeugen. Alles ist dem Leser bereits wohlbekannt, und eben hierin liegt das kommerzielle Potential von 'Neuigkeit'. Adorno läßt wahrhaftig keine Gnade walten in seiner Kritik der modernen Gesellschaft:

Dem Geblendeten zerreißt der Schleier der zeitlichen Sukzession vor den Archetypen der Immergleichheit: darum ist die Entdeckung des Neuen satanisch, ewige Wiederkehr als Verdammnis. 3

Meine Pointe ist nun, daß Adornos Argumentation von den 'Neuigkeitsmedien' auf die konventionelle Wissenschaft übertragen werden kann, denn ein wissenschaftliches Resultat erkennt man vor allem daran, daß es eine konventionelle wissenschaftliche Gestalt hat. Ein neues wissenschaftliches Ergebnis ist nicht dadurch charakterisiert, daß es sublim im obigen Sinne ist, d.h. unbeschreiblich und unvergleichlich, sondern daß es - ganz im Gegenteil - beschreibbar in bezug auf frühere wissenschaftliche Ergebnisse und vergleichbar mit diesen ist. Wissenschaft ist also, könnte man sagen, keine Praxis zur Erforschung des Neuen und Unbekannten, sondern vielmehr eine diskursive Ordnung, in der nur das zum Ausdruck gebracht werden kann, was bereits in dieser diskursiven Ordnung bekannt ist. Wissenschaft entwickelt sich als rationales Gespräch in einer diskursiven Ordnung, in der Behauptungen gegeneinander eingetauscht werden; wissenschaftliche Zusammenhänge sind auf diese Weise zwar verständlich, aber sie kommen nicht einmal in die Nähe von etwas, was jenseits ihrer Diskursivität liegt, liegen könnte oder liegen sollte.
Nachdem dies nun niedergeschrieben ist, wage ich mich an die Definition der Begriffe, die ich ausgewählt habe. Ich beginne mit 'Diskurs', 'diskursive Ordnung' und 'Diskursivität'. Das Konstruieren menschlicher Gemeinschaft ist ein historischer Prozeß, der die Zusammenarbeit vieler Menschen über lange Zeiträume bedingt, d.h. der Prozeß erstreckt sich über mehrere Generationen, was wiederum bedeutet, daß kein einzelner Mensch einen Überblick über diese Konstruktionsarbeit haben kann. Als Menschen sind wir selbst Teil dieser kollektiven Arbeit, die vor unserer jeweiligen Geburt ihren Anfang nahm und noch nach unserem jeweiligen Tod fortgesetzt werden wird. Ich behaupte also, daß kein einzelner Mensch einen Überblick über diese kollektive Arbeit der Konstruktion einer menschlichen Gemeinschaft haben kann. Diejenigen Einzelpersonen, die trotzdem meinen, solche Überblicke präsentieren zu können, können nur mehr oder weniger zusammenhängende spekulative Gebilde schaffen, und wenn sie der Ansicht sind, daß ihre spekulativen Gebilde nicht spekulativ seien, sondern in Übereinstimmung mit einer Art 'real existierender Wirklichkeit' stünden, d.h. irgendeiner Art 'wirklicher, von Menschen unabhängiger Wirklichkeit', so haben sie unrecht.
Kollektive Identitäten wie 'schwedisch' bzw. 'deutsch', mit denen wir Menschen uns identifizieren, sind im Laufe der menschlichen Geschichte entstandene Produkte. Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, daß diese Identitäten eine Entsprechung in etwas haben, das der Geschichte vorausgeht oder sie konstituiert. Auch die Identität 'Mensch' ist ein solches historisches Produkt, denn die selbst vorgenommene Identifizierung der Menschen als 'Mensch' geschieht innerhalb der Geschichte. Die Schlußfolgerung lautet, daß jede Form der Identifikation eine innergeschichtliche Handlung ist und daß jede Identität ein geschichtliches Produkt ist, was sogar für die Identifikation der Identität 'Geschichte' gilt. Dies impliziert, daß es nicht möglich ist, sich irgendein Wissen zu verschaffen, das von der 'Geschichte' unabhängig ist - aus diesem Grund spreche ich von 'Diskursivität'. Es ist unmöglich, sich außerhalb der Diskursivität zu stellen und sozusagen zu studieren, wie irgendeine Art 'wirklicher Wirklichkeit' in irgendeiner Art ahistorischer 'Wirklichkeit' konstruiert sein könnte. Hingegen ist es sehr wohl möglich anzunehmen, daß die Diskursivität strukturiert ist und daß sich die Ordnung der Diskursivität von innen heraus studieren läßt. Denn wir (als selbstreflektierende Wesen innerhalb dessen, was wir als Struktur der Diskursivität annehmen) können sowohl jene Ordnung studieren, die ich 'diskursive Ordnung' nenne, als auch uns an einer Bestimmung versuchen, wie die verschiedenen 'diskursiven Ordnungen' im Verhältnis zueinander strukturiert sind. Eine Bestimmung dessen, was 'außerhalb' oder 'jenseits' der Diskursivität liegt, ist hingegen sinnlos, denn wir können keine Vorstellung davon gewinnen, was überhaupt die 'Grenze' der Diskursivität sein oder was jenseits dieser 'Grenze' liegen könnte.
Auch wenn uns die Wissenschaft also kein festes Wissen verschaffen kann, so sollte sie dennoch Hinweise geben können, welche zufälligen Beziehungen in einer gewissen Situation am vernünftigsten sind - so interpretiere ich Adornos Lesart von Poes Erzählung. Wissenschaft ist für mich daher das poetische Bild eines 'absoluten Relativismus'.
Zentral ist in diesem Zusammenhang unsere existentielle Situation, durch die Geburt in ein Leben geworfen zu werden, das wir bis zum Tod leben müssen. Wir wissen nichts darüber, woher wir geworfen werden, wohin wir nach dem Tod kommen, was es heißt zu leben oder gar wer wir sind. Diese gemeinsame Lage ist es, die uns in Gemeinschaften zwingt, innerhalb derer wir für uns kohärente Systeme oder Strukturen in dem von der Diskursivität vorgegebenen Rahmen konstruieren, um so uns selbst, einander und die Welt mit uns selbst, -einander und der Welt zu identifizieren. Dadurch können wir in diskursiven Ordnungen als selbstreflektierende und selbständige Akteure auftreten und vermeintlich unser Leben in eine Richtung steuern, die uns besser erscheint, oder zumindest eine vermeiden, die uns schlechter erscheint. Weil diese Systeme und Strukturen in sich kohärent sind, können wir Akteure sie als 'rational', 'kontrollierbar' und 'nachprüfbar' erfahren, sie mit Hilfe systematischer Wissenschaft erforschen, auch wenn - wie oben dargelegt - die wissenschaftlichen Ansätze niemals die Diskursivität verlassen können.
Ein Grundgedanke in der abendländischen diskursiven Ordnung der Metaphysik ist die Existenz einer gleichzeitigen Welt außerhalb des Menschen, einer Welt, die wir uns zunutze machen und über die wir uns ein korrektes Wissen verschaffen können. Die Metaphysik, so läßt sich behaupten, ist das Dogma, wie diese Welt beschaffen ist und wie sie erforscht werden soll, wobei sie erforschbar ist, weil sie - wie wir selbst - von Gott als Ausdruck seines Willens geschaffen worden ist. Im traditionellen abendländischen Denken ist Wissen daher eine Funktion des Gottesglaubens, während im modernen abendländischen Denken mit dieser Tradition und dem Bemühen gebrochen wird, zwischen Glauben und Wissen (definiert als Repräsentation einer exakten Wiedergabe der wirklichen Welt) absolut zu unterscheiden. Die Aufklärung war die erste Phase der Moderne, in der man versuchte, die 'reine Vernunft' als ein Mittel zu propagieren, um all jene Vorurteile zu beseitigen, die man der Tradition zuschrieb. Bei dieser 'Aufklärungsarbeit' schuf man jedoch gleichzeitig eine Menge unerwarteter Legitimitäts- und Identitätsprobleme, die bisher noch nicht zufriedenstellend gelöst worden sind. Die ersten, die sich diesen Problemen zuwandten, waren die Romantiker zu Beginn des 19. Jahrhunderts, und die Romantik muß daher als eine Reaktion auf das verstanden werden, was die Kritik der Aufklärung aufgerührt hatte.
Da der Anspruch der Moderne, Glauben vom Wissen zu trennen und ein exaktes Wissen von uns selbst und der Welt, in der wir leben, zu erlangen, nicht erfüllt werden konnte, hat sich die Kritik der Aufklärung nun gegen sich selbst gerichtet. Diese Kritik ist es, die aus der diskursiven Ordnung kommt und sich gegen die eigene Kritik richtet, die unter der Sammelbezeichnung Postmodernität rubriziert wird. Pointiert ausgedrückt ist der Anspruch des Modernismus, Glauben und Wissen voneinander zu trennen, nicht erfüllt worden, und damit eröffnet sich eine Möglichkeit für die 'postmodernistische' Sicht, daß alles Wissen auf Glauben basiert. Aber darüber können wir nichts wissen - das müssen wir glauben.

[ET, übersetzt von SMS]


1: Friedrich Nietzsche: Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe [KSA]; 5. 2. Aufl. München: Deutscher Taschenbuch Verlag u. de Gruyter, 1988, 3/7.
2: Theodor W. Adorno: Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben (= Gesammelte Schriften; 4). 2. Aufl. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1996.
3: Ibid., 270.


 zurück zum Inhaltsverzeichnis