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Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter
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Projekte des DFG-Schwerpunktprogramms 1173 in den Jahren 2008–2011

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ISBN 978-3-05-004973-1
Akademie Verlag

Michael Brauer (geb. 1975) studierte in Berlin und Budapest Geschichte und Philosophie. Von 2002 bis 2008 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte I der Humboldt-Universität zu Berlin und anschließend bis 2009 im Schwerpunktprogramm 1173 (seitdem assoziiert). Seit 2010 ist er Universitäts-Assistent an der Universität Salzburg.

Stefan Burkhardt (geb. 1976). Studium der Geschichte und Politikwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 2006 Promotion zum Dr. phil. 2007–2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar Heidelberg (ZEGK) und im Schwerpunktprogramm 1173. Seit 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Gegenwärtiges Habilitationsprojekt: ‚Mediterranes Kaisertum und imperiale Ordnungen zur Zeit Kaiser Friedrichs II. (ca. 1200 bis ca. 1250)'.

Ulisse Cecini (geb. 1979) hat Lettere Classiche in Mailand und Wien studiert und wurde an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg über lateinische Koranübersetzungen in Mittellatein promoviert. Seit 2008 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit in Erlangen im Rahmen des Projektes ‚Autorität und Identität in der mozarabischen Literatur' innerhalb des Schwerpunktprogramms 1173. Seit April 2011 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum.

Julia Dücker (geb. 1984) hat in Heidelberg und Warschau Mittlere und Neuere Geschichte, Politische Wissenschaft sowie Osteuropäische Geschichte studiert. Seit 2008 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und Koordinatorin des Schwerpunktprogramms 1173 ‚Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter.'

Stamatios Gerogiorgakis (geb. 1966) studierte Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Nationalen Capodistria-Universität in Athen. Ebendort erwarb er das Staatsexamen für Griechisch und Latein. 1997 wurde er an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einer Arbeit über Kants Schematismuslehre promoviert. Zwischen 2000 und 2003 war er Lehrbeauftragter an der Universität Patras. Seit 2005 lehrt und forscht er an der Universität Erfurt. Seine Publikationen betreffen die Philosophie- und Logikgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der mittelalterlichen Religionsphilosophie und Logik.

Christa Jochum-Godglück (geb. 1956) hat an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken Germanistik und Sozialkunde studiert und wurde 1989 im Fach Ältere Deutsche Philologie promoviert. Sie war unter anderem in mehreren onomastisch-sprachhistorischen Forschungsprojekten an der Universität des Saarlandes sowie auch in dem interdisziplinären, zusammen mit Historikern mehrerer Universitäten getragenen Forschungsunternehmen ‚Nomen et gens' tätig.

Christian Jörg (geb. 1976) hat in Trier Geschichte und Politikwissenschaft studiert. Von 2002 bis 2006 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Trierer Sonderforschungsbereich 600 ‚Fremdheit und Armut' beschäftigt. 2006 legte er in Trier seine Dissertation zu den spätmittelalterlichen Hungersnöten und den Grundlagen städtischer Versorgungspolitik vor, die 2008 im Druck erschien. Seit 2007 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Schwerpunktprogramms 1173 in dem Projekt ‚Verbindungen und Ausgrenzungen zwischen Christen und Juden zur Zeit der Reformkonzilien des 15. Jahrhunderts' beschäftigt.

Daniel König (geb. 1976) studierte Geschichts-, Islam- und Politikwissenschaften und wurde zu Bekehrungsmotiven im Rahmen der Christianisierung Westeuropas (4.–8. Jh.) promoviert. Ab 2005 war er Mitarbeiter des Schwerpunktprogramms 1173, dem er assoziiert blieb, als er 2007 eine Stelle als Fachreferent für Spätantike / Frühmittelalter am Deutschen Historischen Institut Paris antrat, wo er die Forschung der Gruppe ‚FranceMed' zu kulturellen Transferprozessen im mittelalterlichen Mediterraneum koordinierte. Derzeit arbeitet er zur arabisch-islamischen Dokumentation Westeuropas (9.–15. Jh.).

Şevket Küçükhüseyin (geb. 1972) hat in Bonn Politikwissenschaften, Islamwissenschaft und Vergleichende Religionswissenschaften studiert. Von 2003 bis 2005 Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung, ist er seit 2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Iranistik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und Mitglied des Schwerpunktprogramms 1173.

Verena Linseis (geb. 1984) studierte von 2004 bis 2009 Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters, Neuere deutsche Literatur und Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2009 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Seit 2009 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der LMU und Projektbearbeiterin im Schwerpunktprogramm 1173.

Margit Mersch (geb. 1961) hat Mittlere und Neuere Geschichte in Paderborn, Münster und Göttingen studiert. Ab 1988 arbeitete sie als Archäologin beim Westfälischen Museum für Archäologie, Amt für Bodendenkmalpflege, Abt. Mittelalter, in Münster (heute: LWL-Archäologie für Westfalen). Seit ihrer Promotion 2005 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Christliche Archäologie und Kunstgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Marcel Müllerburg (geb. 1979) studierte Geschichte und Philosophie in Berlin. Seit 2008 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für mittelalterliche Geschichte I der Humboldt-Universität zu Berlin und Koordinator des Schwerpunktprogramms 1173.

Britta Müller-Schauenburg (geb. 1972) studierte in Tübingen Katholische Theologie und Philosophie. Sie wurde ebendort mit einer Arbeit über den argumentativen Status religiöser Erfahrung und die Theologie des Byzantiners Gregorios Palamas zum Dr. theol. promoviert. Seit 2009 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hugo von Sankt Viktor-Institut der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen Frankfurt und bearbeitet im Schwerpunktprogramms 1173 das Projekt ‚Benedikt XIII. und seine Bibliothek der Häresien. Religionspolemik als Legitimationsstrategie eines Avignoneser (Gegen)Papstes'.

Kenneth Scott Parker (geb. 1975) studierte Religionswissenschaften und Geschichte (B. A.) am College of William and Mary in Virginia, USA, und Kirchengeschichte (M. A.) am Wheaton College in Chicago. Derzeit schließt er ein geschichtswissenschaftliches Dissertationsvorhaben in London ab. Seit 2009 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Mitglied des Schwerpunktprogramms 1173.

Nina Pleuger (geb. 1969) hat nach einer Ausbildung zur Schriftsetzerin deutsche und spanische Philologie sowie Ur- und Frühgeschichte in Münster studiert. Nach einem Auslandssemester an der Universität Barcelona erfolgte 2004 die Promotion in Historischer Linguistik. Seit 2006 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit bei Prof. Dr. Michele C. Ferrari in Erlangen.

Daniel Potthast (geb. 1983) hat in Erlangen und Sanaa Islamwissenschaft und Philosophie studiert. Seit 2008 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Orientalische Philologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Ulrike Ritzerfeld (geb. 1973) studierte in Münster, Freiburg, Bonn und Rom Kunstgeschichte, Christliche Archäologie und Volkskunde. Ihre Promotionsarbeit behandelt die Bildpolitik mittelalterlicher Laienbruderschaften in Italien. Seit 2005 recherchiert sie als Mitarbeiterin im Projekt ‚Die Kunstpraxis der Mendikanten als Abbild und Paradigma interkultureller Transferbeziehungen in Zentraleuropa und im Kontaktgebiet zu orthodoxem Christentum und Islam' an der FU Berlin zur Bildkunst der Bettelorden.

Christian Saßenscheidt (geb. 1981) hat in Wuppertal und Bochum Geschichte, Politikwissenschaft und Allgemeine Literaturwissenschaft studiert. Seit 2008 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Roland Scheel (geb. 1982), Studium der Mittleren und Neueren Geschichte und der Skandinavistik in Frankfurt am Main und Kopenhagen 2003 bis 2008. Von Dezember 2008 bis Oktober 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im SPP-Projekt ‚‚Grikkland' und ‚Varangia'. Die byzantinisch-skandinavischen Kulturkontakte im Hochmittelalter'. Seit Oktober 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Skandinavistik der Goethe-Universität Frankfurt.

Dittmar Schorkowitz (geb. 1956), ist Privatdozent für Osteuropäische Geschichte an der Freien Universität Berlin und Leiter der Forschungsgruppe ‚Historische Anthropologie in Eurasien' am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (Halle a. d. Saale). Als 1991 promovierter Ethnologe und 2000 habilitierter Osteuropahistoriker hat er sich zur Sozial- und Kulturgeschichte der Nationalitäten Russlands spezialisiert. Epochenübergreifende Forschungsprojekte haben ihn nach Sibirien, Kaukasien sowie nach Mittelasien geführt und Niederschlag in zahlreichen Veröffentlichungen gefunden, darunter ‚Postkommunismus und verordneter Nationalismus. Gedächtnis, Gewalt und Geschichtspolitik im nördlichen Schwarzmeergebiet' (2008). Im Auftrag des Auswärtigen Amtes wirkte er an zahlreichen Missionen von OSZE und ODIHR in Ost- und Südosteuropa mit.

Andreas Schorr (geb. 1965) hat an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und an der Universität Valladolid Germanistik und Hispanistik studiert. Er war unter anderem in mehreren namenkundlich-sprachhistorischen Forschungsprojekten an der Universität des Saarlandes sowie in dem interdisziplinären, zusammen mit Historikern mehrerer Universitäten getragenen Forschungsunternehmen ‚Nomen et gens' zur frühmittelalterlichen Prosopographie und Personennamenkunde tätig.

Stefan Schröder (geb. 1975) hat in Kassel Geschichte und Politik studiert. Von 2003 bis 2006 war er Stipendiat am Graduiertenkolleg ‚Reiseliteratur und Kulturanthropologie' an der Universität Paderborn und am Institut für Europäische Geschichte in Mainz. Seit 2007 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte der Universität Kassel.

Stephanie Seidl (geb. 1980) hat in München Germanistische Mediävistik, Romanistik und Germanistische Linguistik studiert. Von 2005 bis 2009 war sie im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1173 (Projekt ‚Helden und Heilige', Leitung Prof. Dr. Jan-Dirk Müller, Prof. Dr. Peter Strohschneider) Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Philologie, Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2009 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Germanistische Mediävistik der Universität Stuttgart.

Henrik Wels (geb. 1968) hat in Berlin Philosophie, Mittellateinische Philologie, Kunstgeschichte und Slawistik studiert. Ein Schwerpunkt liegt auf der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Philosophie und auf der Edition zeitgleicher Texte. Promotion 2002, titulaire de la Chaire Pierre Abélard 2007, Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei verschiedenen Forschungsprojekten der Germanistik, Philosophie und Judaistik der Freien Universität Berlin sowie Tätigkeit als Übersetzer.

Julia Zimmermann (geb. 1969) studierte in Berlin Ältere Deutsche Literatur, Neuere Deutsche Literatur und Publizistik. Nach dem Studium war sie Stipendiatin des Graduiertenkollegs ‚Körper-Inszenierungen' und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt ‚Repertorium der ungedruckten deutschsprachigen Predigten des Mittelalters'. Nach der Promotion 2003 arbeitete sie an den Universitäten Wien, Göttingen, Dresden, Zürich und nunmehr München im Bereich der germanistischen Mediävistik.

Christofer Zwanzig (geb. 1978) studierte in Erlangen und Salamanca Mittelalterliche Geschichte, Politische Wissenschaft und Neuere und Neueste Geschichte. 2008 wurde er mit der Arbeit ‚Gründungsmythen fränkischer Klöster im Früh- und Hochmittelalter' an der Universität Erlangen zum Dr. phil. promoviert. Seit 2008 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter im SPP-Projekt ‚Die Mozaraber. Kulturelle Identität zwischen Orient und Okzident'.

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