M.A. Historische Linguistik

Abschluss: Master of Arts (M.A.)
Regelstudienzeit: 4 Semester (1.-3. Fachstudium, 4. Abschlussphase)
Studienbeginn: Wintersemester

Zulassungsvoraussetzungen:

Ergänzende Fachwissenschaften:

Empfohlen werden modularisierte Veranstaltungen aus folgenden Fächern: Germanistik, Anglistik, Klassische Philologie, Romanistik, Skandinavistik, Slawistik, Afrikanistik, weiterhin Geschichtswissenschaften, Archäologie, Philosophie.

Ziel und Aufbau des Studiums

Auf den im vorangegangenen Studium erworbenen Fachkenntnissen und Fähigkeiten aufbauend bereitet der Masterstudiengang darauf vor, im Fach wissenschaftlich zu arbeiten und einen Promotionsstudiengang zu absolvieren. Er dient vor allem der Ausbildung der Fähigkeit, Präzision und Detailgenauigkeit mit großem Abstraktionsvermögen zu verbinden und führt zur Entwicklung hoher intellektueller Belastbarkeit. Durch berufsorientierte Veranstaltungen wird auf das spätere Berufsleben vorbereitet.

Der Masterstudiengang Historische Linguistik ist interdisziplinär angelegt. Er führt die linguistischen Disziplinen der Germanistik, Indogermanistik, Skandinavistik, Romanistik, Slawistik Baltistik und Afrikanistik zusammen. Im Fachstudium erfolgt eine Spezialisierung auf zwei ältere Sprachen bzw. Sprachfamilien. Werden die germanischen Sprachen gewählt, so erfolgt die Ausbildung am Lehrstuhl für Geschichte der deutschen Sprache.

Der Masterstudiengang ist modular organisiert. Module sind Lehreinheiten mit fest definierten Zielen und Inhalten. Die einzelnen Module bauen aufeinander auf bzw. ergänzen einander und sind in der angegebenen Reihenfolge zu absolvieren.

Am Beginn des Fachstudium der Historischen Linguistik steht die Ergänzung und Vertiefung des Wissens in den Bereichen der Grammatiktheorie, der sprachlichen Rekonstruktion und der Sprachwandeltheorie. Die erworbenen Fachkenntnisse werden dann auf die vom Studierenden gewählte Sprache bzw. Sprachfamilie angewendet. Bei der Wahl der germanischen Sprachen wird vor allem das Deutsche im Mittelpunkt stehen. Hieran schließen sich berufsnahe Forschungsseminare an, ebenso wie Veranstaltungen, in denen spezifische Fragestellungen differenziert betrachtet werden.

Nach erfolgreichem Abschluss des Fachstudiums durch Modulabschlussprüfungen (MAP) erfolgt der Eintritt in die Abschlussphase. In der Abschlussphase wird die Masterarbeit angefertigt und mündlich verteidigt. Das Thema der Arbeit wird dem Bereich der historischen Linguistik entnommen und durch die Prüferinnen und Prüfer des Faches vergeben. Die Prüfungskandidaten können Vorschläge für einen Prüfer einreichen;es empfiehlt sich, einen Prüfer aus dem gewählten Schwerpunktbereich vorzuschlagen.

Bei der Schwerpunktsetzung auf die germanischen Sprachen sollte demzufolge die Betreuung und Verteidigung der Masterarbeit am Lehrstuhl für Geschichte der deutschen Sprache angestrebt werden.

Veranstaltungstypen und Modulabschlussprüfungen

Alle Module werden mit einer Modulabschlussprüfung (MAP) abgeschlossen. Diese wird je nach Lehrgegenstand des jeweiligen Moduls in Form einer benoteten schriftlichen Prüfung, einer mündlichen Prüfung oder einer benoteten Hausarbeit / eines benoteten Praxisexposés abgelegt.
Voraussetzungen für die Zulassung zur Modulabschlussprüfung sind die regelmäßige und aktive Teilnahme an den Lehrveranstaltungen und das Erbringen aller im jeweiligen Modul geforderten Leistungen. Der Nachweis über die Erfüllung der Voraussetzungen erfolgt in Form von Lehrveranstaltungsnachweisen.

Weitere Informationen

Die detaillierte Studienordnung und weitere aktuelle Informationen zum M.A.-Studium finden Sie auf den Seiten der Fakultät.


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