Transformationen des Geistes. Philosophische Psychologie zwischen 1500 und 1750.

Transformations of the Mind. Philosophical Psychology between 1500 and 1750.

(English Version)



Charakteristisch für die Philosophie der frühen Neuzeit ist der Siegeszug eines neuen wissenschaftlichen und philosophischen Paradigmas: Der Cartesianismus löst neo-aristotelische und spätscholastische Strömungen ab, die bis weit in das 17. Jahrhundert von großem Einfluss waren, und bestimmt für lange Zeit die philosophische Agenda.

Die Forschergruppe „Transformationen des Geistes“, die Dominik Perler mit den Mitteln seines Leibniz-Preisgeldes gegründet hat, setzt sich in einer Reihe von Teilprojekten mit dieser Zeit des Umbruchs und der Neukonsolidierung auseinander.

Im Mittelpunkt stehen neben der philosophischen Psychologie, an der sich der Gegensatz der Paradigmen besonders deutlich zeigt, die Ideentheorie und die Rolle der Teleologie; die behandelten Autoren reichen zeitlich von Pietro Pomponazzi bis David Hume. Ziel der Forschergruppe ist es, eine historisch angemessene Auseinandersetzung mit einem genuin systematischen Zugang zu verbinden und auf diese Weise die systematische Relevanz dieser Konzeptionen erkennbar zu machen.

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