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E-Mail from … Amsterdam Drucken E-Mail
Geschrieben von Crispian Smith   
Dienstag, 1. Juni 2004
From: »Crispian Smith«
To: »Redaktion« – Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Sent: 5. Juni 2004 – 23:17 Uhr
Subject: Gays, drugs and tiny glasses
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Zu echt um wahr zu sein Drucken E-Mail
Geschrieben von Daniel Toedt   
Dienstag, 1. Juni 2004
In seinem Debüt-Roman »erfindet« Torsten Schulz seine Kindheit in Friedrichshain neu. »Boxhagener Platz« ist eine authentische Kiezerzählung.

> Hinter den Klettergerüsten am Boxhagener Platz steht ein beschmiertes Elektrizitätshäuschen. Vor vierzig Jahren spielte Torsten Schulz hier jeden Tag. Nach Schulschluss landete seine Tasche schnellstmöglich in der kleinen Wohnung und das Mittagessen im Magen. Dann rannte er über die damals noch kaum befahrene Boxhagener Straße zum Platz, um dann mit seinen Kumpels einen Fußball gegen die beiden Türen des Häuschens zu dreschen. ->
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Semester doch ohne Ticket Drucken E-Mail
Geschrieben von Daniel Schalz   
Dienstag, 1. Juni 2004
Wegen einer geplanten Preiserhöhung drohte dem Semesterticket das Aus, doch der VBB lenkte in letzter Sekunde ein. Auch im nächsten Semester wird es nun wie bisher 115 Euro kosten.

> Buchstäblich im letzten Moment gab der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) nach – und kippte damit eine bereits beschlossene Urabstimmung an der Humboldt-Universität (HU). Auch im nächsten Semester wird es nun für alle Berliner Studierenden wie bisher ein Semesterticket zum Preis von 115 Euro geben. Der VBB verzichtete auf die von ihm geforderte Erhöhung auf 132,30 Euro zum Wintersemester und ein Jahr später auf 152,20 Euro. ->
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Von Austern und Schnecken Drucken E-Mail
Geschrieben von Alexander Florin   
Dienstag, 1. Juni 2004
Seit Anfang der 90er Jahre beleben immer mehr Schwule das Mainstream-Kino aus Hollywood.

> Schwul sein ist in. Und wenn schon nicht schwul sein, dann wenigstens mit der Möglichkeit kokettieren. Das ist nicht erst in aktuellen Filmen ein Thema. Man denke daran, wie Crassus in »Spartacus« (1961) Antoninus verführen wollte. Durch die Blume fragt er ihn nach seiner sexuellen Orientierung: »Findest du, dass Austern zu essen moralisch, dagegen Schnecken zu essen unmoralisch ist? Selbstverständlich nicht, das ist nur eine Geschmacksfrage. Und Geschmack hat nichts mit Appetit zu tun und ist daher keine Frage der Moral. Ich mag im Gegensatz zu dir beides: Schnecken und Austern.« Damals wurden solche Szenen noch herausgeschnitten, heute scheint die Frage nach »Schnecken oder Austern« weniger bedeutsam zu sein. ->
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Queerdenken Drucken E-Mail
Geschrieben von Tim Albrecht   
Dienstag, 1. Juni 2004
Homo- und Heterosexualität sind veraltete Rollenbilder, die es aufzubrechen gilt. Das sagt zumindest die Queer Theory. Eine Konferenz an der HU trägt ihren Teil dazu bei.

> Unsere Sexualität hat eine Geschichte. Dieser harmlose Satz birgt einigen Sprengstoff, provoziert Fragen: Das Intimste, Privateste, Persönlichste – Ergebnis eines kollektiven Prozesses? Das scheinbar Natürliche, Biologische – durchsetzt von Kultur, von Gesellschaft? Letztere spielt dabei das Unschuldslamm: Sie will das Sexuelle gern als rein privaten Raum ansehen und vertuscht damit doch nur die Tatsache, dass sie in diesen Raum ständig eingreift: Sie normiert, kriminalisiert, reguliert, diskriminiert. Dabei reproduziert sie unausgesprochen das Leitbild der heterosexuellen, monogamen Beziehung, von Ehe und Familie. Zu anderen Zeiten, an anderen Orten aber gab es andere Leitbilder – »It’s the history, stupid!« ->
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Katastrophe perfekt Drucken E-Mail
Geschrieben von Sabine Schereck   
Dienstag, 1. Juni 2004
Am Berliner Ensemble fliegen bei Brechts »Kleinbürgerhochzeit« die Fetzen.

> Gleich den Aposteln in da Vincis »Abendmahl« sitzen sie alle da. Ein rhythmisches, grotesk anmutendes Suppelöffeln folgt. Das gerade empfangene Sakrament der Ehe soll gefeiert werden. So lang und schmal wie der Tisch, so lang und schmal ist auch der Raum der Festlichkeit. Bescheidene Verhältnisse herrschen im Hause der Kleinbürger. ->
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Im Netz der Spinne Drucken E-Mail
Geschrieben von Tim Albrecht   
Dienstag, 1. Juni 2004
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Verdieterbohlisierung Drucken E-Mail
Geschrieben von André Schneider   
Dienstag, 1. Juni 2004
Der Film »Muxmäuschenstill« nimmt Spießbürger und Insektenfresser aufs Korn. Ein Interview mit dem Hauptdarsteller und Drehbuchautor.

> Die heißeste Zeit des Jahres bringt auch einen heißen und kontroversen Film in die deutschen Kinos: »Muxmäuschenstill« unter der Regie von Marcus Mittermeier mit Jan Henrik Stahlberg in der Hauptrolle, der auch das Drehbuch geschrieben hat. Mitten in Kreuzberg, einen Steinwurf entfernt vom Schlesischen Tor, sprachen wir mit Jan Henrik Stahlberg über Schwarzfahrer, die Verdieterbohlisierung der Gesellschaft und den Unterschied zwischen Berlin und Ingolstadt. ->
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Das Höchste der Gefühle Drucken E-Mail
Geschrieben von Aletta Rochau   
Dienstag, 1. Juni 2004
Zehn HU-Studierende wollen zu den Olympischen Spielen in Athen. Die UnAufgefordert stellt in einer kleinen Serie einige von ihnen vor.

> Eigentore tun nicht immer weh. Das erlebte Wasserballer Marc Politze dieses Jahr im Halbfinale des Olympia-Qualifikationsturniers in Rio de Janeiro. Beim Stand von 7:7 gegen Russland warf er die deutschen Wasserballer mit zwei Toren in den Schlussminuten zum Sieg und damit zu den Olympischen Spielen. Sein anschließender Treffer ins eigene Tor konnte daran nichts mehr ändern. »Das war schon unbeschreiblich schön«, sagt Marc, besonders nachdem sich das Team vor vier Jahren nicht für Sydney hatte qualifizieren können.
Der 26-jährige BWL-Student ist seit acht Jahren Nationalspieler und kommt auf über 120 Länderspiele. Er war zwar schon auf vier Europameisterschaften und einer Weltmeisterschaft, bei den Olympischen Spielen aber noch nie. »Ich bin sehr gespannt auf das, was passieren wird. Olympia ist das höchste der Gefühle«, freut sich der gebürtige Hannoveraner. ->
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Auf dem Kieker Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Sielaff   
Dienstag, 1. Juni 2004
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