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Geschrieben von Casper Schwietering
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Freitag, 15. Juli 2011 |
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Mariam Tutakhel (35) studierte Islamwissenschaften und ist heute Afghanistan-Expertin.
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Geschrieben von Hannes Leitlein
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Freitag, 15. Juli 2011 |
An Orten der Erleichterung, an denen Männer unter sich sind, sind Gebote
wie „größer ist besser“ und „selbst ist der Mann“ in Stein gemeißelte
Gesetze. So ist es auch nicht verwunderlich, dass man vor jedem Pissoir
an der Universität die feuchten Überbleibsel seines Vorgängers findet.
Dem Konkurrenzkampf ausgeliefert, tritt jeder einen Schritt zurück, denn
die Geschlechtsorgane scheinen sich proportional mit der Anzahl der
anwesenden Männer zu vergrößern.
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Geschrieben von Jan Lindenau
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Freitag, 15. Juli 2011 |
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Studierende kämpfen für ein größeres Trainingszentrum an der Charité
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Geschrieben von Tina Horinek, Judith Leipnitz
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Freitag, 15. Juli 2011 |
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Die Studentin Mareen Derda schaukelt Kind und Studim allein. Andere Eltern nehmen die Hilfe des Familienbüros in Anspruch.
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Geschrieben von Julia Bäringhausen
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Sonntag, 19. Juni 2011 |
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Niklas Worgt, 33, ist der Musikproduzent Dapayk
Ich habe schon immer nebenbei Musik gemacht: vom Schulfunk über kleinere Events bis hin zu eigenen Demo-Tapes und den ersten Veröffentlichungen. Daran gedacht, das zu meinem Job zu machen, habe ich allerdings nie. Das Musikerdasein hätte ich mir nicht zugetraut. Ich studierte also Restaurierung: für mich die perfekte Kombination aus Handwerk, Geschichte und Wissenschaft. Daran schloss ich – ganz karriereorientiert – ein Studium der Kunstgeschichte an. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits seit zehn Jahren mit elektronischer Musik experimentiert. Berlin war schon damals eine Art Technohauptstadt. Die Szene hatte sich jedoch ein bisschen festgefahren und es gab viele Clubs, die froh waren, Neues zu spielen. Die recht minimalistischen Sounds, die ich mit Synthesizern und am Computer generiere, kamen da gut an. So gab ich mir ein Jahr, um zu sehen, ob es klappen würde, ganz von meiner Musik zu leben. Als ich merkte, dass es funktioniert, brach ich mein Studium ab. Seitdem produziere ich in meinem Studio elektronische Musik, die ich in Clubs auflege und als Alben herausgebe. Der Restaurator in mir kommt aber immer wieder durch, wenn ich ein historisches Gebäude betrete. Das ist und bleibt ein Teil von mir.
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Geschrieben von Marianne Wirth
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Sonntag, 19. Juni 2011 |
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Ich mache mich auf zu meinem ersehnten letzten Stabi-Besuch. Damit man dort überhaupt Einlass erhält, muss man jedes Mal (auch nach zwei Monaten und drei Tagen) unaufgefordert seinen Ausweis vorzeigen und angeben, was man alles dabei hat, wie in einer Gefängnis- Schleuse. Dafür bekommt man dann einen Zettel. Als ich ein paar Stunden später den Lesesaal zufrieden verlasse, fällt mir ein, dass ich oben im Schließfach noch ein paar Bücher liegen habe, hole diese und gehe zum Ausgang. Ich halte dem griesgrämigen Pförtner, der nun seine Schicht angetreten hat, meinen durchsichtigen Stabi-Plastiksack hin und erkläre ihm, dass ich für die Bücher vom Schließfach keinen Zettel mehr habe. Er: „Das geht nicht, das ist nicht möglich! Das ist ein Zettel, Zettel sind dafür da, um zu bürgen. Sie können sich hier im Haus nicht ohne Zettel bewegen!“ Ich: „Er liegt ja wahrscheinlich irgendwo oben im Papierkorb.“ Er: „Noch besser, jetzt haben wir ein echtes Problem. Jetzt liegt oben ein Zettel mit fünf angegeben Büchern! Wissen Sie überhaupt, was das bedeutet?“ Krieg, denke ich und sage: überfrachten? « Immer höher hinaus – die wahren Meister dieser Disziplin können in der Mensa der HU beobachtet werden: Die Vertreterinnen und „Nein.“ Ich gebe auf. Ich entschuldige mich, ich hätte wohl das System am ersten Tag noch nicht verstanden gehabt. Er fragt: „Was denn für ein System?“ „Na, das Zettelsystem“, antworte ich verzweifelt. „Aber junge Frau, das ist doch kein Vertreter der Vor- und Nachspeisenarchitektur. Hier wird geschaufelt und gestapelt, gequetscht und zusammengeschoben bis wahre Salatburgen und Quarkschlösser entstehen. Nur um ein paar Cent zu sparen? Zugegeben – der Preis gilt pro Schälchen. Wenn dieses schnaufend und schwankend, gestützt von Gäbelchen oder Fetablöcken, Servietten oder dem ein oder anderen Fingerchen zur Kasse befördert wird, schüttelt das Personal den Kopf. Erlaubt ist es sicher, aber mitunter ist ein sauberes Hemd wichtiger als architektonisch ersparte Cents. Franziska Breitfeld System, das ist ein ganz einfacher Zettel.“ Er ist verdammt gut, denke ich. „So, sehen Sie, jetzt muss ich jeden Buch-Stempel einzeln kontrollieren, vielen Dank auch.“ Die Schlange hinter mir wird länger. „Gut Sie können durch.“ Als die Alarmanlage anfängt zu heulen, fehlt nicht viel und ich stimme mit ein. Wer will schon, wenn er mit einem Bein aus dem Knast ist, wieder rein?! „Ein Versehen“, sagt er nicht ohne Häme – und lässt mich gehen.
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Geschrieben von Annika Koch
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Sonntag, 19. Juni 2011 |
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Das Zelten geht weiter: Frühstens in zwei Jahren wird die neue Mensa fertig.
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Geschrieben von Arne Bardelle
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Sonntag, 19. Juni 2011 |
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Mit schlechtem Beispiel voran: Auch Spitzen-Politiker plagiieren. An der HU soll nun die Überprüfung von Promotionen verschärft werden.
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Geschrieben von Daniela Sophie Michel, Katharina Stökl, Uta Caroline Sommer
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Sonntag, 19. Juni 2011 |
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Studierende an der HU ergreifen die Initiative – eine studentische Ringvorlesung und einen Soziologiekongress organisieren sie aus eigener Kraft.
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Geschrieben von Caspar Schwietering
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Sonntag, 19. Juni 2011 |
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Die Grätsche zwischen Studium und Leistungssport: Inka Wesely studiert Sport. Aber vor allem versucht sie sich bei Turbine Potsdam in die Nationalelf zu spielen.
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