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Geschrieben von der Redaktion
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Freitag, 15. Juli 2011 |
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Eine Revolution – organisiert und kommuniziert über das Internet und die neuen Medien. Der Umbruch in der arabischen Welt gibt den Menschen Hoffnung, stellt sie gleichzeitig aber auch vor ungeheure Herausforderungen. In unserem aktuellen Titeltext, ab Seite sieben, beschäftigen wir uns mit der Rolle moderner Medien während der Revolution.
Politische Veränderungen strebt auch diese krisengeschüttelte Region an: der Südsudan wird in diesem Juli der jüngste Staat der Erde. Ab Seite 16 findet ihr das Portrait eines Berliner Studenten, der eine Dozentenstelle für Fotojournalismus an der University of Juba einrichtet. Damit will er eine unabhängige Presse in einer ehemaligen Militärdiktatur und jetzigem Krisengebiet etablieren. Er möchte gemeinsam mit sudanesischen Studierenden ihr Land erkunden und das Fundament für eine unabhängige Berichterstattung legen.
Kommenden September steht mit der Wahl des Abgeordnetenhauses das Ende des Wahljahres 2011 an. Auf Seite zwölf könnt ihr Euch einen Überblick über die hochschulpolitischen Vorhaben der fünf großen Parteien verschaffen. Nachgehackt haben wir zu diesem Thema bei zwei Spitzenpolitikern:
Auf den Seiten 14 und 15 findet ihr Interviews mit Berlins regierendem Oberbürgermeister Klaus Wowereit und seiner aussichtsreichsten Gegenkandidatin:
Renate Künast. Wie es sich anfühlt ein Jahr in Israel zu leben, erfahrt ihr auf Seite 24. Mit dieser Ausgabe der UnAuf wünschen wir Euch erholsame Semesterferien!
Ab nächsten Oktober sind auch wir wieder an der Uni zu finden.
Bis dahin – www.unauf.de
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Geschrieben von der Redaktion
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Freitag, 15. Juli 2011 |
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Gerrit Holz, 25
Philosophie und Bibliotheks- und Informationswissenschaften, Fundraiser
Als Mann der Finanzen hat Gerrit die wohl schwerste Aufgabe bei der UnAuf: Er muss seit diesem Jahr den Druck der Hefte ermöglichen. Doch er bringt Know-how mit – normalerweise schafft er Geld für Wikipedia ran. Zu seinen Erfolgen zählen
unter anderem ein neuer Computer sowie ein schnurloses Telefon. Wie er das geschafft hat? Er nennt es sein „kleines, dreckiges Geheimnis“. Wir jedoch wissen, wie viel Überzeugungsarbeit dahinter steckt.
Gerrit verfügt auch über ein ausgeprägtes Organisationstalent, das hat er vor kurzem bei unserer Podiumsdiskussion unter Beweis gestellt. Trotz der ganzen Arbeit zeigt uns sein gelegentlich aufblitzendes schelmisches Lächeln, dass er uns schon fast so lieb gewonnen hat, wie wir ihn.
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Geschrieben von der Redaktion
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Freitag, 27. Mai 2011 |
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Die 200. Ausgabe der UnAuf dreht sich um das Thema Netzwerke. Jenseits der gewohnten Rubriken erkunden wir in diesem Heft für Euch die Verbindungen im Leben eines Studierenden. Ob real oder virtuell, Netzwerke sind überall und erleichtern das Leben: die Wochenendgestaltung (Seite 17), den Karriereeinstieg (Seite sieben und 22), politische Aktionen (Seite 23 und 24).
Mit einem Soziologen und einen Informatiker sprachen wir über ihre Perspektiven auf Netzwerke. Ab Seite zehn lest ihr mehr dazu. Wir haben für Euch das Netz der HU-Verwaltung entwirrt und uns unter anderem zufällig durch das Telefonsystem gewählt. Wo wir gelandet sind, steht auf Seite 21. Und was macht ihr unaufgefordert? Wir haben Euch gefragt, die Antworten findet ihr auf Seite 26.
Ein bisschen Glamour konnten wir für diese Ausgabe auch organisieren: Karoline Herfurth spricht über den Spagat zwischen Schauspiel und Studium. Den Artikel findet ihr ab Seite 14.
Außerdem haben wir 100 Studierenden des Instituts für Sozialwissenschaften öffentlich intime Fragen gestellt. Sie offenbaren pikante Details über Ehrlichkeit, Gott und Treue ab Seite zwölf.
Was es mit dem Konfetti auf sich hat? Wir feiern. Euch. Uns. 200 Ausgaben. Unaufgefordert. Feiert mit uns. Und wenn ihr uns weiterhin lesen wollt, spendet. Viel Spaß bei der Lektüre der Jubiläumsausgabe!
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Geschrieben von Christine Weingarten
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Freitag, 27. Mai 2011 |
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Ann-Kathrin Nezik, 24
Nordamerikastudien an der
Freien Universität Berlin
Die wichtigsten Posten bei der UnAufgefordert? Ann-Kathrin Nezik hat sie alle bekleidet. Sie war Chefin vom Dienst, Chefredakteurin und ist jetzt Vorstandsmitglied des Freundeskreises der UnAuf. Nebenbei lernt sie chinesisch, ihre Artikel zu Politik und Lifestyle schreibt sie aber im mitreißendsten Deutsch. Mehr als dreimal war ihr Freund schon Model für die UnAuf und schaffte es sogar auf den Titel. Derzeit bewirbt sie sich für Journalistenschulen und Volontariate. Wir drücken ihr die Daumen.
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Geschrieben von der Redaktion
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Samstag, 7. Mai 2011 |
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Patrick Hansen, 23
Kunstgeschichte
Scheidender Chefredakteur
der UnAufgefordert
Ohne Sekt und Patrick wären die Überschriften der UnAuf nicht halb so gut. Patrick ist seit einem Jahr Chefredakteur, seit drei Jahren schreibt er für die UnAuf – und genau so lange steht er mit dem nicht-schnurlosen Redaktionstelefon auf Kriegsfuß. Es gibt nicht einen Redaktionsbesuch, bei dem er es nicht zu Boden bringt. Beim Interview mit dem neuen Präsidenten der HU Jan-Hendrik Olbertz waren seine Hobby-Boxkünste gefragt: schlagfertig sein und seinen Partner in die Ecke treiben. Dies ist seine letzte Ausgabe.
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Geschrieben von der Redaktion
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Samstag, 7. Mai 2011 |
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Ein Praktikum in Ministerien oder Botschaften? Beste Kontakte in die Wirtschaftswelt? Jobgarantie nach Uni-Abschluss? Kein Problem – glaubt man der Eigenwerbung privater Hochschulen. Zugangsvoraussetzung zu diesen Privilegien scheint vor allem eins zu sein: ein dicker Geldbeutel. In der aktuellen Ausgabe stellen wir die Frage, wie staatliche Hochschulen im Vergleich zu privaten Bildungseinrichtungen abschneiden. Antworten darauf, inwiefern satte Studiengebühren als Gradmesser für Bildungsqualität und berufliche Erfolgschancen dienen können, lest Ihr ab Seite sieben.
Außerdem spannend: ein Einblick in das Verbindungsleben Berliner Burschenschaften. Unsere Redakteure Daniel und Simon stießen bei ihrer Recherche auf Chauvinismus und haarsträubendes Gedankengut. Mehr dazu ab Seite 14.
In dieser Ausgabe findet Ihr auch das Portrait einer Studentin, die einen unkonventionellen Weg zur Finanzierung ihres Studiums eingeschlagen hat. Sie berichtet über ihren Job als Domina und den Moment, als ihr Professor auf der Türschwelle ihres Studios stand. Den Artikel findet ihr auf Seite 24.
Ab diesem Heft haben wir eine neue Kolumnistin: Dena Kelishadi erledigt ab jetzt in jeder Ausgabe eine neue Aufgabe für euch. Dieses Mal hat sie sich in den Neuköllner Schwulenclub „Ficken 3000“ gewagt. Habt ihr Aufträge für sie? Dann schreibt uns an
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Eure UnAuf
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Geschrieben von der Redaktion
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Freitag, 4. Februar 2011 |
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Unsere Freunde treffen wir bei Facebook, unsere Kommilitonen auf Moodle. Wikipedia weiß alles über die Welt, Google alles über uns. Mit Smartphone und Netbook ist die virtuelle Realität längst zu einem ständigen Schatten der physischen Existenz geworden – oder vielleicht umgekehrt? Wie fast alle Lebensbereiche, wird auch das Lernen durch das Netz radikal verändert. Im Titel dieses Heftes fragen wir uns darum, was eigentlich mit dem Studium passiert, wenn sich Uni, Lehre und Forschung immer stärker in die Virtualität verlagern.
In einer ganz anderen Welt war unsere Autorin Wiebke Fröhlich. Sie hat fünf Monate in Mexiko verbracht und dabei drei junge Männer getroffen, die ihr ungefiltert von der mörderischen Drogenkriminalität in ihrem Land berichtet haben.
Leider nicht virtuell, sondern sehr real ist die Misslichkeit unserer aktuellen Finanzlage. So mussten wir für diese Ausgabe auf die Farbe zwischen den Umschlagseiten leider verzichten. Statt Neongrün oder Karminrot zieht sich darum diesen Monat ein frisches Mausgrau als Leitfarbe durch das Heft. Wenn ihr, wie wir, bald wieder Farbe sehen wollt, unterstützt uns mit einer kleinen Spende und werdet Mitglied im UnAuf-Freundeskreis (unaufgefordert.wordpress.com).
Gleißende Neonfarben und gewagte Pastelltöne wird es dafür sicherlich wieder bei der diesjährigen Berlinale zu sehen geben. Über Highlights und Geheimtipps auf der Großen Leinwand, die Ereignisse auf und um den Roten Teppich berichten unsere Reporter darum täglich in unserem Berlinale-Blog, zu finden unter www.unauf.de.
Eure UnAuf!
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Geschrieben von Christine Weingarten
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Freitag, 4. Februar 2011 |
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Sara Wilde, Anglistik und Amerikanistik
Einen Titel hat Sara jetzt schon sicher: „dienstälteste UnAuf-Redakteurin“. In fünf Jahren bei der Zeitung hat sie Anzeigen akquiriert und in ihrer Kolumne erzählt, was „neulich“ so in ihrem Leben passiert ist. Über Biogemüse-Kisten, ihr Leben ohne Facebook oder ihre Oma hat Sara stets so charmant geschrieben, dass sie die einzige UnAuf-Redakteurin ist, die jemals Fanpost bekommen hat. In diesem Heft schreibt Sara zum letzten Mal ihre Kolumne. Denn bald kann sich sie mit dem nächsten Titel schmücken: „Frau Magister“.
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Geschrieben von der Redaktion
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Samstag, 18. Dezember 2010 |
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Wer die Mieten in Berlin in die Höhe treibt, die Straßen mit geklonten Coffee-Shops übersät und das Pub-Crawl-Publikum anlockt, ist glasklar: Es sind die profitgierigen Investoren und die neo-biedermeierlichen Familien, so die geläufige Meinung. Sie verdrängen mit ihrem Geld und ihrem dekadenten Lebensstil die alteingesessenen Einwohner aus einem Kiez – Gentrifizierung nennt man das im Soziologenjargon. Was dabei oft übersehen wird: die erste Welle von „Gentrifizierern“ trägt Röhrenjeans statt Anzug. Sie trinkt keinen Latte Macchiato mit Karamell-Geschmack, sondern Club Mate. Ja, richtig, es geht um uns Studierende. In diesem Heft fragen wir uns, wie Studierende einen Stadtteil verändern, wenn sie dort in großer Anzahl hinziehen. Und ob sie selbst zu eben jener Gentrifizierung beitragen. Dafür haben wir uns in einem Berliner Kiez umgeschaut, in den es im Moment wohl die meisten Studierenden zieht: Nord-Neukölln. Noch vor ein paar Jahren als Problemkiez abgestempelt, hat das Viertel inzwischen das Potenzial zur neuen Yuppie-Residenz (Seite 7).
Sie stehen am Rande der Gesellschaft, so weit außen wie kaum eine andere Gruppe: Asylbewerber. Sie leben mit der ständigen Angst, plötzlich abgeschoben zu werden. Trotzdem versuchen viele Asylbewerber, sich wenigstens ein bisschen besser in ihrer neuen Heimat auf Zeit zurecht zu finden, indem sie die deutsche Sprache lernen. Unsere Autorin Dena hat Studierende begleitet, die ihnen dabei helfen (Seite 24).
Ein alljährliches, wichtiges demokratisches Ritual steht ganz am Anfang des neuen Jahres an: Am 19. und 20. Januar könnt ihr bestimmen, wer euch im 19. StudentInnenparlament repräsentieren darf. Damit ihr nicht völlig ratlos vor der Wahlurne steht, stellen wir euch ab Seite 14 die antretenden Listen vor. Also: Geht wählen!
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Geschrieben von Leonie Feuerbach
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Samstag, 18. Dezember 2010 |
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Moritz Luka Steiauf, 31,Humboldt-Universität, Illustrator
Als die Druckerei sich wegen vermeintlicher Ketzerei weigerte, eine ironische Skizze des Abendmahls zu drucken, knickte unser Illustrator Moritz nicht ein. Die Redaktion stand hinter ihm: Statt die Illu auszutauschen, wurde kurzerhand die Druckerei gewechselt.
Zuverlässig und spontan zeichnet Moritz eine Illu nach der anderen – und hat so teilweise schon ganze Ausgaben exklusiv bebildert. Grund genug dem 31-jährigen Studenten der Orchideenfächer Kulturwissenschaft/Ästhetik, Musikwissenschaft und Klassische Archäologie hier zu mehr Bekanntheit zu verhelfen.
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