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Die UnAuf abonnieren und keine Ausgabe mehr verpassen! Drucken E-Mail
Geschrieben von der UnAuf-Redaktion   
Dienstag, 24. Oktober 2006
Nie wieder die UnAufgefordert verpassen!
Ab 2007 kommt die Studierendenzeitung
der Humboldt-Uni direkt zu dir nach Hause.
Ausgabe für Ausgabe.
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UnAufgefordert – beste deutschsprachige Studierendenzeitung 2008 Drucken E-Mail
Geschrieben von Stephan   
Dienstag, 22. April 2008

Der Sieger des diesjährigen MLP Campus-Presse Award steht fest: »UnAufgefordert«.

UnAufgefordert »hat die Jury durch ein innovatives Konzept und unabhängige Berichterstattung überzeugt. Die Redaktion führt zudem gut in die Geschichten ein, verwendet eigene Fotos und zeigt eine eigene blattmacherische Handschrift«, sagt Manuel J. Hartung, Chefredakteur von Zeit Campus.

Der MLP Campus-Presse Award wird zum vierten Mal vergeben. Bereits 2004/2005 gewann die »UnAufgefordert« den Wettbewerb und im letzten Jahr reichte es für Platz 2. Dieser ging in diesem Jahr an die Dortmunder Studentenzeitung »Indopendent« (Vorjahresdritter). Den dritten Platz erreichte das Magazin »tuchfühlung« der TU Chemnitz.

Weitere Informationen rund um den Wettbewerb und die einzelnen Sieger gibt es hier.  

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Geschlossen Drucken E-Mail
Geschrieben von Constanze Voigt   
Samstag, 5. Juli 2008

Die Offene Universität (OUBS) steht eventuell vor dem Aus. Eine Gruppe ehemaliger Nutzer hatte gefordert, das alternative Projekt wegen internen Machtkämpfen und Mobbing aufzulösen. Danach wolle man die Initiative für alternative Lehrveranstaltungen ohne Zugangsbeschränkungen neu gründen. Auch zum Auszug aus der Villa hinter der Charité in Mitte habe man die Teilnehmer des Projekts bereits gedrängt. Grundlage dafür müsste aber eine offizielle Distanzierung des ReferentInnenrats der Humboldt-Universität von der OUBS sein, da diese einen Nutzungsvertrag für das Gebäude habe. Der ReferentInnenrat hat bereits zwei Mahnungen für die OUBS bekommen, mit der dritten wird der Vertrag gelöst.    

czv

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Abgebrochen Drucken E-Mail
Geschrieben von Désirée Verheyen   
Samstag, 5. Juli 2008

Der Hamburger SPD-Abgeordnete Niels Annen verlässt nach 14 Jahren die Uni ohne Abschluss. Der 35-jährige hatte seit 1994 Geschichte, Geographie und Lateinamerikastudien in Hamburg studiert. Außer dem für jedes Geschichtsstudium obligatorischen Latinum, sowie der Magisterarbeit und den Abschlussprüfungen hatte er bereits alle Leistungsscheine zusammen. Die vorgezogene Bundestagswahl, bei der Annen 2005 erstmals kandidierte, habe seinen Studienabschluss dann allerdings vereitelt. Zusätzlich hatte er das Latinum im Herbst 2007 nicht bestanden. Die Länge seines Studiums und der fehlende Abschluss waren dem Abgeordneten mehrmals auch von Parteigenossen vorgeworfen worden.   

dés

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Qualifiziert Drucken E-Mail
Geschrieben von Aylin Ünal   
Samstag, 5. Juli 2008

Der TU-Student Carsten Schlangen hat sich Mitte Juni bei dem European Athletics Meeting für Olympia qualifiziert. Bei diesem internationalen Leichtathletik-Vergleich im spanischen Jerez erreichte der Architekturstudent als Fünfter das Ziel. Der Sportler der Leichtathletik-Gemeinschaft Berlin Nord lief 3:35,54 Minuten auf 1.500 Meter. Nur drei Spanier und ein Algerier waren schneller als Schlangen. Drei Tage zuvor hatte er beim Europacup im französischen Annecy bereits den dritten Platz belegt. Nach Angaben des Berliner Leichtathletik-Verbandes hat Carsten sogar die B-Norm, die bei 3:36,30 Minuten liegt, unterboten.    

ayü

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Kopftuch eingeklagt Drucken E-Mail
Geschrieben von Aylin Ünal   
Samstag, 5. Juli 2008

Eine muslimische Lehramtsstudentin hat vor dem Bundesverwaltungsgericht ihr Recht auf das Tragen eines Kopftuches im Unterricht durchgesetzt. Eine Bremer Schule hatte der Klägerin einen Referendariatsplatz verweigert, da sie in der Zurschaustellung religiöser Symbole eine mögliche Gefährdung des Schulfriedens sah. Das Gericht entschied jedoch, dass ein generelles Kopftuchverbot einen »unverhältnismäßigen Eingriff in die grundsätzlich garantierte Berufsfreiheit« darstelle. Zudem könne die Betroffene auf Grund dieser Einschränkung ihr Studium nicht beenden. Die Schulbehörde prüft nun, ob von dem Tragen des Kopftuches eine »Gefährdung des Schulfriedens« ausgeht.   

ayü

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Recht bekommen Drucken E-Mail
Geschrieben von Aylin Ünal   
Samstag, 5. Juli 2008

Das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg hat der Klage einer Praktikantin stattgegeben. Die Diplom-Ingenieurin für Innenarchitektur hatte sechs Monate lang unter hoher Belastung für einen Stundenlohn von 2,46 Euro gearbeitet. Das Landesarbeitsgericht gestand der Klägerin eine Nachzahlung von 7.100 Euro plus Zinsen zu. Die Richter argumentierten, dass die Agentur das Dilemma der Praktikantin, eher schlecht bezahlte Erfahrungen sammeln zu wollen als gar keine, gezielt ausgenutzt habe. Die junge Akademikerin musste eigenverantwortlich Projekte koordinieren und arbeitete oft 70 Stunden in der Woche. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hofft nun auf eine Signalwirkung für zukünftige Betroffene.   

ayü

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Jubiläum gefeiert Drucken E-Mail
Geschrieben von Aylin Ünal   
Samstag, 5. Juli 2008

Mit einem traditionellen Nacktlauf feierten philippinische Studenten das 100-jährige Bestehen ihrer Universität. Seit 1977 nutzen männliche Hochschüler in Manila jedes Jahr den »Oblation«-Lauf, um ihrem politischen Protest Ausdruck zu verleihen. Die einen Kilometer lange Strecke über den Campus würde dieses Jahr von 100 Nacktläufern zurückgelegt, die nur mit einer Gesichtsmaske und T-Shirts bekleidet waren. Während die Aktion bei Studierenden auf Begeisterung stieß, reagierten Politiker und die Presse des größtenteils katholischen Landes ungehalten. Für Justizminister Raul Gonzales sind die freizügigen Akademiker Untergrundkämpfer, die sich gegen die Regierung wenden.    

ayü

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Neuer Senat Drucken E-Mail
Geschrieben von Constanze Voigt   
Samstag, 5. Juli 2008

Die meisten Studierenden haben es nicht mitbekommen: Am 17. Juni wurden gleich drei Universitätsgremien gewählt: der Akademische Senat, das Konzil sowie die Wahlkommission der zentralen Frauenbeauftragten.

Von den 31.000 wahlberechtigten Studierenden gingen lediglich drei Prozent an die Urne, um die vier Mandate zu verteilen. In den Akademischen Senat wurden Eva Majewski (RCDS), Georg Arndt und Tobias Florek (beide Offene Linke) sowie Martin Amberg (LuSt) gewählt.

Besonders dramatisch ist diese niedrige Wahlbeteiligung der Studenten im Vergleich mit anderen Gruppen an der Humboldt-Universität (HU), die zur Wahl aufgerufen waren. Mehr als ein Drittel der Professoren nahmen ihr demokratisches Recht wahr und beteiligten sich zu fast 36 Prozent. Akademische kamen auf rund 13, sonstige Mitarbeiter auf 9 Prozent. Sie vergaben insgesamt 21 AS-Mandate.

Bereits im Vorfeld sahen Studierende des zentralen Wahlvorstands eine ordentliche Abwicklung der Wah-len behindert. Die Stimmzettel seien zu unübersichtlich gewesen. Lena Müller, Spitzenkandidatin der Offenen Linken, bemängelte, man hätte nicht erkennen können, »für welche Listen die Personen zur Wahl stehen«. Einsprüche waren offenbar nicht möglich, da die entsprechende Software nicht funktionierte und die Wahlunterlagen bereits vor Ende der Einspruchsfrist gedruckt wurden.

Außerdem hätte es kaum Hinweise auf die Wahl gegeben. Die meisten Studierenden seien im Unklaren gelassen worden. Eine Benachrichtigung per Post hatte HU-Präsident Markschies mit Hinweis auf die immensen Kosten abgelehnt. Die Benachrichtigung per E-Mail wurde von technischen Problemen beim Computer- und Medienservice verhindert. Zudem wäre beinahe die Einrichtung zentraler Wahllokale gescheitert, obwohl das Konzil dies nach einer Initiative der Studierenden unterstützt hatte.

Die Wahlbeteiligung unter Studierenden zu erhöhen sei ein im Vorfeld erklärtes Ziel gewesen. Angesichts von 927 gültigen Stimmen unter Studierenden dürften sie damit gescheitert sein. Silvia Gruß von der Liste unabhängiger Studierender (LuSt) sagte sogar, dass diese Wahl »nichts mit Demokratie zu tun« habe.

czv

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Ansehen sinkt Drucken E-Mail
Geschrieben von Ann-Kathrin Nezik   
Montag, 27. Oktober 2008

Der Bachelor-Abschluss hat ein zunehmend schlechtes Image unter Studierenden. Zu diesem Ergebnis kommt das 10. Studierendensurvey des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Laut der im August veröffentlichten Umfrage befürchten 50 Prozent der 8350 befragten Studierenden, dass das Studium eine zu geringe wissenschaftliche Qualität habe und die individuelle Gestaltung einschränke. Nur zwölf Prozent glauben, allein mit einem Bachelor-Abschluss gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Besonders skeptisch sind Studierende der Ingenieurswissenschaften, optimistischer sind Wirtschaftsstudierende. Ein gutes Drittel der Befragten fühlt sich zu wenig über die Bachelor- und Master-Studiengänge informiert.

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