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Grimm-Zentrum wieder für HU-Studenten reserviert: Anhaltende Differenzen im Akademischen Senat Drucken E-Mail
Geschrieben von Florian Sander   
Mittwoch, 5. Mai 2010

Seit Montag, dem 3. Mai 2010 reserviert das Grimm-Zentrum wieder Plätze für HU-Studierende. Die so genannte „HU-Homezone“ und die anderen Probleme des Grimm-Zentrums standen ganz oben auf der Agenda der letzten Sondersitzung des Akademischen Senats der Humboldt-Universität (HU), die zu den Forderungen der streikenden Studierenden am Dienstag, den 4. Mai 2010, abgehalten worden ist.

Konnten bisher alle Nutzer der chronisch überlasteten Universitätsbibliothek der HU mit Hilfe einer Parkscheibe den mühsam erkämpften Arbeitsplatz für eine Stunde verlassen, stehen nun werktags von 8 Uhr bis 19 Uhr sowie das gesamte Wochenende die Arbeitsplätze vom zweiten bis vierten Stock nur Angehörigen der HU zur Verfügung. Zum Nachweis dient die ständige Platzierung des Studentenausweises auf dem Tisch. Nicht nur die Studierendenvertreter im Akademischen Senat dürften sich fragen, wie die nur sparsam mit Personal ausgestattete Bibliothek die Ausweise kontrollieren soll oder was bei massenhaftem Ausweisdiebstahl geschieht.

HU-Universitätspräsident Markschies fand schon die Parkscheibenregelung ausreichend. Der „soziale Druck“ werde solche Probleme schon richten. Im Übrigen werde er die grundsätzliche Offenheit der Bibliothek für alle Berliner Benutzer „bis zum letzten verteidigen“. Damit sprach Markschies auch im Interesse der Studierenden der Freien Universität Berlin. Deren Studierendenparlament hatte in einer Resolution gefordert, das Grimm-Zentrum für alle Nutzer offen zu halten.

Vertreter der Bibliotheksangestellten forderten, das Land Berlin müsse das Grimm-Zentrum mit entsprechenden Mitteln ausstatten, wenn sie weiter als öffentliche Bibliothek funktionieren solle. Mit einer besseren finanziellen und personellen Ausstattung wäre auch weiteren Mängeln wie schimmelnden Büchern oder mangelnder Barrierefreiheit beizukommen.

Eine Erklärung für die vielen Mängel der neuen Bibliothek gab die stellvertretende Leiterin. Bis zur Eröffnung hätten sich die Planer vor allem darum gesorgt, dass die Bibliothek bei den Studierenden nicht ankommen und kaum genutzt werden könnte. Die große Attraktivität sei für alle Verantwortlichen völlig überraschend gewesen.

Später standen auch die Anträge der Studierenden zur Diskussion, die die Bereitstellung von Arbeitsräumen für Studis und insbesondere Räumen für studentische Initiativen forderten. Allerdings konnte wenig Konkretes beschlossen werden, während die Fronten im Verlauf des Gesprächs immer härter wurden.

Wollten die Studierendenvertreter nach wie vor den „Geist“ der Anträge berücksichtigt wissen, die eine Vollversammlung im Herbst beschlossen hatte, forderten verschiedene Senatsmitglieder formelle Richtigkeit und die juristische Vereinbarkeit mit der Universitätsverfassung ein. Der Referent für Hochschulpolitik im ReferentInnenrat Gerrit Aust sah die Initiative der Studenten „mit formalen Argumenten weggedrückt“. Insbesondere der Einwand, die Studenten müssten ihre Anliegen auf der Ebene der Fakultäten durchsetzen, erschien ihm hohl. „Der Akademische Senat darf nicht in die Fakultäten hineinregieren, aber empfehlen darf er sehr wohl. Und das tut er bisher nicht“, sagte der studentische Vertreter der UnAufgefordert. Besonders „peinlich“ fand Aust das geringe Interesse der Professoren an der letzten Sondersitzung des Senats. Erst nach einer halben Stunde waren genügend Mitglieder anwesend, um Beschlüsse zu fassen. Nach den zwei vorhergehenden Sondersitzungen zeigten aber auch die Studenten Ermüdungserscheinungen. Nicht nur an der Senatstafel, auch im Publikum blieben die meisten Plätze leer.

Kommentare
Neuer Kommentar
Grimm-Zentrum! Yeeaaaah!  - Naja   |05.05.2010 15:08:09
"Die große Attraktivität sei für alle Verantwortlichen völlig überraschend
gewesen." - das GZ ist nicht attraktiv, es ist einfach manchmal leider
UNVERMEIDLICH, da hinzugehen... so sieht es aus. Das GZ ist so attraktiv wie ein
Klo. Manchmal muss man halt.
Hallo Christoph!  - Marschies liest mit...   |28.05.2010 16:21:58
...und kommentiert voranstehenden Post (die Sache mit dem Klo) in der neuen
Ausgabe der HUMBOLDT-Zeitung.


http://www.hu-berlin.de/pr/publikationen/humboldt/201005/titel/unikate/
Springtime   |05.05.2010 20:02:17
Die FU sitzt auch im idyllischen Grünen da kommt keiner hin, die HU und das GZ
werden hingegen als hipper Mittetreff aller Unis und Vorhaben genutzt, hier gilt
sehen und gesehen werden, zu Lasten der HU-Studenten, die dadurch keine Plätze
bekommen. Fazit: Sofort nur noch für HU-Angehörige öffnen, denn schon für diese
reichen die Plätze bei Weitem nicht. Externe müssen besonderes
Forschungsinteresse nachweisen und können nur begrenzte Plätze beantragen!
Joachim   |08.05.2010 15:01:43
Früher haben sich die vielen Externen sicher nicht ganztags in die
unattraktiveren Teilbibliotheken gesetzt, die neue Szene-Bib wird jedoch gerade
von diesen bevölkert, so dass die HUler das Nachsehen haben. Es kann nichts ein,
dass die Studeinbedingungen verschlechtert und oberflöchlich verschärft werden,
man gleichzeit jedoch nicht mal an seiner eigenen Uni einen Platz in der
Bibliothek bekommt, die ohnehin erhebliche Mängel, insbesondere
bibliotheksunwürdige Lautstärke, aufweist. Darum die HU-Bibliothek endlich der
HU und ihren Studenten!
harry  - Externe   |10.05.2010 10:44:17
Artikel und Beiträge sind ein Musterbeispiel, wie es gelingt selbst gebildete
Menschen dazu zu bringen ihren Unmut auf andere Addressaten zu lenken. Motto: Hu
den HUlis, Externe raus. Dann noch die Begriffe "szenig" und
"hip" eingeführt und ein jeder sehnt sich nach den Zweigbibliotheken
zurück, die zumindest so versteckt lagen, dass die marodierenden Horden von FU
StudentInnen nicht auf sie aufmerksam wurden. Xenophobie und heroischer
Pauperismus ist der Funktionsmodus des Deutschen könnte man annehmen.
Gegen Entbildungsmodule   |10.05.2010 16:56:35
Es sind nicht nur die FUler, massenhaft FHler, sonstiger Bildungseinrichtungen,
viele ganz uniferne Leser und Promovierende anderer bundesweiter Unis nutzen die
HU-Bibliothek für ihre eigenen HU-fernen Projekte, für Geselligkeit, zum Treff
und belegen so die extrem knappen Plätze, die wirklich bedürftigen HU-Studenten
haben so noch miesere Studienbedingungen, als durch die schwachsinnigen
Bachelor- und Master-Modularisierungen ohnehin schon.
Harry  - Ich habe einen   |14.05.2010 18:29:42
Alptraum

ein Grimm-zentrum an dessen Eingang auf Zugehoerigkeit zur
Schicksalsgemeinschaft HU kontrolliert wird oder, noch schlimmer eine Art
Studentenwehr vermeintliche "Schlechtnutzer" aufspuert. Am Ende
verbleibt dann nur noch der/die redliche HU Studi. Die Arbeit wird nur noch zum
hektischen Verzehr einer Steckruebe unterbrochen, wer Milch im Kaffee wuenscht
wird freundlich aber bestimmt der Lobby verwiesen.
Henrik  - Geistvolle Ruhe   |14.05.2010 18:43:38
@Harry Das ist gar kein Alptraum, wenn dafür endlich mal disziplinierte Ruhe
und geistige Lernatmosphäre in diesen hippen und blödelnden Mitte-Szene-Treff
Grimm-Zentrum einkehrt.
Harry  - Re: Geistvolle Ruhe   |14.05.2010 19:22:12
Nun ja. Dann muss ich mich wohl anpassen und empfehle Uniform und Soma Pillen.
Wobei die Pillen meines Wissens noch nicht existieren. Adlershof kann da
vielleicht weierhelfen.
Andrea   |14.05.2010 23:25:28
Harry, Dein Niveau und akademische Bibliotheksatmosphäre scheinen sich nicht zu
vertragen, was machst Du dann an einer Uni, etwa einen Bachelor? Wer wirklich
denkt, braucht dazu eben Ruhe und wahrhaft wissenschaftliches Niveau.
Harry  - Niveau   |15.05.2010 19:27:19
Wer reflexhaft Tiefschlaege gegen BA StudentInnen austeilt, entlarvt das eigene
Niveau. Meine universitaere Abschlussarbeit habe ich in der sehr viel lauteren
Bibliothek der juristschen Fakultaet geschrieben. Das Grimm Zentrum ist in
puncto Kapazitaet und Enthinderung sicherlich ein GAU, die hier grassierende
Xenophobie und das flache Yuppie-Gebashe allerdings ebenso.
Elfe   |15.05.2010 22:15:35
Na Harry, Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht, die Studenten können
erstmal wenig für die billigen BolognaAbschlüsse, das ist ein Systemfehler. Was
man ihnen allerdings anlasten kann, ist ihre unkritische Lethargie und das
Abfinden mit den schlechten Zu- und Umständen ihrer Zeit, aber das ist wohl
schon eine Auswirkung des Turbo-Abis, schon heute und auch künftig bringen wohl
Gymnasien und Unis verschulte, aber keine intellektuell-klugen Köpfe mehr
hervor. Im Übrigen lebst Du echt in einer eigenen Scheinwelt, denn wer die
unakademische laute Bussi-Atmosphäre im Grimm-Zentrum nicht wahrnimmt, im
Vergleich zu echten Unibibliotheken, der hat nur selbst sehr niedrige Ansprüche
an ein geistreiches Umfeld.
Harry  - Ruhe   |16.05.2010 07:44:49
Jetzt mal im Ernst, aus eigener Erfahrung kann ich Ohrenstoepsel empfehlen. Das
bringt aber auch nur dann etwas, wenn im Kopf nicht ebenfalls
"wissenschaftliche Ruhe"herrscht. Ich gehe aber davon aus, dass die
Zeichen weiter auf Repression stehen. Immerhin haben sich hier bereits 3 Studis
gefunden, die gemeinsam FUlis jagen und Milchkaffee aus den Haenden schlagen
koennen.
Andrea   |16.05.2010 16:40:27
Du bist sehr destruktiv. Denn die Ursachen für die schlechte Lernatmosphäre im
hippen Mitte-Treff Grimm-Zentrum sind vielgestaltig, an diesen muss angesetzt
werden. Nur die Symptome mit Ohrstöpseln bekämpfen zu wollen ist freilich nicht
sehr intelligent. Dabei müssen zunächst erst einmal ausreichend Arbeitsplätze
für HU-Angehörige geschaffen und dann die vielen anderen Defizite abgestellt
werden.

Was verbindet der selbst nur durchschnittlich denkende Betrachter mit
einer Bibliothek? Richtig: Bücher, Ruhe, Lernatmosphäre. Fakt ist jedoch, das
Grimm-Zentrum bietet diese essentiellen Funktionen, erst recht durch den großen
Platzmangel für die eigenen HU-Studenten, nur sehr eingeschränkt. Denn die
Laufgänge auf den Etagen sind ohne Teppichböden extrem lärmbelästigend, Damen
stöckeln mit den prollig-aufmerksamkeitsfixiertesten Absatzmodellen laut durch
die Bibliothek, die Lese- und Lernbereiche, auf den Gängen in den Etagen wird
telefoniert, die Mitarbeiter führen mit Benutzern und untereinander auf den
Etagen nicht gerade gedämpfte Gespräche, auch die Benutzer unterhalten sich
unintellektuell präsent in der gesamten Bibliothek, Nutzer mit anscheinend
deformierten Gliedmaßen hacken wie wild in ihre Billig-Notebooks etcetcetc. Das
alles wird vielleicht eine Großhandelshalle im Hamburger Hafen gerecht, nicht
jedoch einer wissenschaftlichen Bibliothek.
leser   |14.06.2010 20:55:36
"Denn die Laufgänge auf den Etagen sind ohne Teppichböden extrem
lärmbelästigend, Damen stöckeln mit den prollig-aufmerksamkeitsfixiertesten
Absatzmodellen laut durch die Bibliothek, die Lese- und Lernbereiche, auf den
Gängen in den Etagen wird telefoniert, die Mitarbeiter führen mit Benutzern und
untereinander auf den Etagen nicht gerade gedämpfte Gespräche, auch die Benutzer
unterhalten sich unintellektuell präsent in der gesamten Bibliothek"

- sehr
richtig, und das ist eine folge der tatsache, dass das ganze grimm-zentrum als
bibliothek eine FEHLKONSTRUKTION ist. wenn die buchbestände der einzelnen fächer
in separaten lesebereichen mit eigenen TÜREN und schallisolierten wänden stünden
(wie das derzeit nur beim forschungslesesaal der fall ist), wenn die gänge
teppiche hätten, und wenn im ganzen haus außer im foyer - wie eigentlich in den
lesebereichen aller anderen unibibliotheken üblich - die benutzung von handys
und laute diskussionen explizit verboten wären, wenn für diskussionen und
ähnliches stattdessen ein separater seminarbereich bestünde - dann gäbe es viele
dieser probleme gar nicht.

was die überfüllung bestrifft, so spielen nicht nur
die zentrale lage und die faktische schließlung der stabi eine rolle, sondern
auch die tasache, dass die räumliche zusammenlegung mehrerer fachbibliotheken an
einem separaten, von einigen der betroffenen fachbereiche getrennten ort
naturgemäß zusätzliche anwesenheit in der bibliothek produziert - weil eben
alle, die kurz mal in die bibliothek müssen und im anschluss eine arbeitsgruppe
bilden oder privatgespräche führen, diese arbeitsgruppen und privatgespräche
jetzt auch in die bibliothek verlegen, während diese sonst in anderen räumen
oder auf den fluren des jeweiligen institutes stattfanden, aber nicht in der
jeweiligen fachbibliothek. dass die planer diesen "wasserkopfeffekt"
offensichtlich nicht mit bedacht haben, zeigt nur noch einmal, wie wenig
durchdacht das ganze vorhaben der bibliothekszusammenlegung war - mögen deshalb
zumindest die bisher noch separat unterbegrachten fachbibliotheken davon
verschont bleiben!
Harry  - Fazit   |16.05.2010 19:12:00
Ich verweise auf meinen ersten Post. Dortige These:
unzufriedeheiten lassen sich
leicht ablenken.
Ergebnis der Diskussion mit UnaufBloggerInnen:
Schuld ist nicht
etwa schlechte Kapazitaetsplanung, Verlegung schallresorbierenden Bodens und
allgemein die Tatsache dass in diesem Gebaeude das Geraeusch eines jeden von
jedem gehört wird, weil es gebaut ist wie ein Dom. Nein schuld sind die
Fremdstudentinnen, dubiose Externe und Menschen die sich sonstwie schaedlich
verhalten.

Q.e.d

mensch musste euch nur etwas aus der Reserve locken
Journalfriend   |16.05.2010 19:40:17
Harry, Du schreibst großen Unsinn, aber das weißt Du sicher selbst.
Gerd   |17.05.2010 17:33:15
"Nutzer mit anscheinend
deformierten Gliedmaßen hacken wie wild in ihre
Billig-Notebooks etcetcetc."

Noch so ein Spruch und ich setz mich mit
meiner alten Reiseschreibmaschine in den Lesesaal.

Ich finde es ehrlich gesagt
peinlich, wie hier diskutiert wird: Schuld daran, dass es im Grimm-Zentrum
nervig ist, sind nicht die eklatanten Fehlplanungen, sondern die bösen Externen,
die die Arbeitsplätze wegnehmen (merkt Ihr eigentlich, wie nah an der NPD Ihr
argumentiert?)/ die bösen Menschen mit "lauten Absätzen"/ mit
klappernden Netbook-Tastaturen.

Was für eine bescheuerte
"Das-Boot-ist-voll"-Rethorik!
flowerpower   |17.05.2010 17:49:17
Na Gerd, an dem Tag, wo ich Dich mit der Schreibmaschine am Tisch hacken höre,
fliegst Du aber garantiert aus der Bibliothek.

Der Rest Deines post ist leider
genauso polemisch und nichtssagend, daher auch inhaltlich nicht
kommentierenswert.

Im Übrigen gehört die Bibliothek natürlich der HU und wenn
alle HU-Studenten einen Platz bekommen, kann man die Restplätze dann für Externe
vergeben.
Gerd   |17.05.2010 18:00:12
"Na Gerd, an dem Tag, wo ich Dich mit der Schreibmaschine am Tisch hacken
höre,
fliegst Du aber garantiert aus der Bibliothek."

Na, bildet sich hier
schon die von Harry prognostizierte Studiewehr für grimm-interne Lynchjustiz?
Harry  - Grimmwehr   |17.05.2010 19:07:30
Es fehlen noch die Uniformen. Vielleicht findet sich ja noch etwas im Nachlass
von H. Quandt.
Maria Brain   |17.05.2010 21:09:19
Militaristen wie Gerd und Harry machen die Atmosphäre in der Bibliothek
unerträglich, nur auf sich fixiert, unsensibel und rücksichtslos in einer
eigentlich der Bildung geweihten Einrichtung. Aber das sind eben die
oberflächlich-zeitgeistigen Mainstream-Charaktere, trivial laut bellend und
gerade darin peinlich und langweilig.
Harry  - Mainstream   |18.05.2010 09:31:10
Ich wäre froh wenn Sensibilität bezüglich Abgrenzung und Ausschluss Mainstream
wären. Denk ich an Deutschland in der Nacht, ....
Stef   |18.05.2010 12:21:20
Harry, Du hast jetzt genug getrollt...
Harry  - Time to say goodbye   |18.05.2010 15:53:37
Echt scharf. Da wird mensch das komplette Register durch beleidigt Bsp.
Militarist, niveaulos, laut bellend und vieles mehr und jetzt soll ich der Troll
sein. Wenn das niveauvoll, geistig und wissenschaftlich sein soll wird das wohl
nichts mit der Bildungsrepublik. Warum ein Maurer bei uns nicht Marcuse lesen
soll und eine Klempnerin nicht Kant, FU Studis hinter einen Schutzwall verbannt
werden sollen wurde bisher immer noch nicht schlüssig beantwortet. Meins meins
meins ist jedenfalls kein Argument. 90% der Probleme könnten ohne Ausschluss und
Repression gelöst werden, dies scheint aber die seltsamen Bedurfnisse der
NutzerInnen nicht zu befriedigen.

Richtig ist allerdings, dass ich hier wohl
meine Zeit verschwende. Also auf bald, vielleicht.läuft sich Mensch ja mal im
Grimm Zentrum über den. Hinweis: ich weiß sowohl meinen Kaffee, meinen Laptop,
meine tppenden Gliedmaßen als auch meine Bussi FreundInnen zu verteidigen also
bleibt mit eurem Groll besser hier
Chris   |18.05.2010 20:32:07
Harry, viel Spaß in Deiner engstirnigen polemischem Subwelt.

In diesem Leben
verstehst Du dann nicht mehr, was geisteswissenschaftliches Arbeiten inkl.
entsprechender Bibliotheks-Atmosphäre bedeutet. Den Unterschied zwischen ZLB/
Stabi und Bibliothek für einen begrenzten Nutzerkreis schon zur elementaren
Funktionserfüllung wäre Dir zu erklären daher auch nur unnütz aufgewandte Zeit.
Peter  - Hirn an, auch für BWLer   |19.05.2010 09:47:22
"Darum die HU-Bibliothek endlich der
HU und ihren Studenten!"

War da
nichtmal was? Deutschland endlich den Deutschen?
Was für ein dummes Geschwätz
man hier liest, man könnte glauben, es würde nur noch BWL studiert und die
heutigen Studierenden wären zur Problemerkennung nicht mehr in der Lage. Also
zur Erklärung für alle wirklich wissenschaftlich arbeitenden Menschen, was hier
ja immer hervorgehoben wird:

Die Stabi ist im Augenblick faktisch nicht
benutzbar. Fast alle neueren Werke sind gesperrt, wegen Asbest. Ich arbeite
normalerweise in der Stabi, als zweite Wahl nutze ich die TU-Bibliothek, dort
sind die Bestände allerdings nicht so groß, vor allem, wenn man ne Diss
anfertigt. Was bleibt im Augenblick? Richtig, das Grimm-Zentrum.
Aber auch ohne
die aktuellen Probleme war es zu erwarten, dass das Grimm-Zentrum beliebt sein
wird. Mitten im Zentrum, ziemlich guter Bestand, ausführliche Berichterstattung,
schicke Optik. Das ist einfach eine Fehlplanung. Statt der Nutzbarkeit stand das
Eingehen in die Architekturgeschichte im Vordergrund.

So wie die Nazis in
ihrer Dummheit die aktuellen Probleme nicht auf die Wirtschaftsweise, die
falsche Finanz- und Steuerpolitik bzw. grundlegende ideologische Fehler
zurückführen, sondern den "Ausländern" (alle, nur nicht ich) in die
Schuhe schieben, so entdecken irgendwelche BWL-Deppen anfang 20, die auf
Staatskosten ihre minderwertige Ausbildung an der HU absolvieren, dass die
Schuld für das Chaos bei denen liegt, die derzeit auf das GZ angewiesen sind.
Noch schlimmer wirds allerdings, wenn einer dieser Trottel mit ihren
aufgestellten Polohemdkragen meint, ein Nicht-Studi hätte keinen Anspruch auf
Lektüre und auf eigene Fortbildung. Also Gehirn anschmeißen und gemeinsam dafür
sorgen, dass z.B. mehr Tische aufgestellt werden, dass der eklatante
Personalmangel beendet wird, dass es vielleicht einen Anbau bzw. Umbau gibt usw.
usf. Wenn sich Opfergruppen gegeneinander ausspielen, hat das noch nie zu etwas
Gutem geführt. Aber in diesem Gebiet sind die Deutschen ja Spezialisten.
Franziska   |19.05.2010 10:35:31
@Peter

Du bist der Gewinner für die kurioseste Nummer hier bisher, auf dem
Niveau solltest Du nicht mal einen Hauptschulabschluss schaffen. Solltest Du
wirklich an eine Uni gelangt sein ist das eines der größten Armutszeugnisse für
das Bildungssystem und unterstreicht nur den massiven Reformbedarf und die
dringende sofortige Abschaffung der Bolognakopfmodule, sonst sehe ich für die
Gesellschaft dunkelschwarz.
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