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Humboldt zerhackt Drucken E-Mail
Geschrieben von Margarete Stokowski   
Donnerstag, 3. Juni 2010

Unter dem Titel "Deconstructing Humboldt" soll morgen auf einer Veranstaltung der HU-Inititativgruppe Philosophie das Bildungsideal von Wilhelm von Humboldt diskutiert werden.

Vier kurze Inputvorträge sollen die Diskussion einleiten: Es sprechen Alex Demirovic, Eva von Redecker, Carina Pape und Rainer Alisch. Daraus sollen sich verschiedene Fragen ergeben: "Wer war eigentlich Humboldt? War Humboldt eine Drag-Queen? Bist du Humboldt? Musst du es sein? Wie viel Raum steckt in einem Bildungsideal? Und für wen?"

Im Anschluss gibt es eine Party mit der Möglichkeit zu weiterem Austausch und Vernetzung rund um Bildungskritik und -perspektiven.

Fr, 04.06.2010 um 18 Uhr auf dem Hegelplatz: vor dem Seminargebäude in der Dorotheenstraße 24 (bei Regen in der Krähe)

Kommentare
Neuer Kommentar
Georg   |03.06.2010 20:07:53
Sehr schön, mehr kreative Projekte und sessions organisieren und abhalten, Ihr
seid super.
Brain   |24.06.2010 20:31:56
Auch die Juristen haben sich mal wieder gegen die Bachelor-Master-Kasperei
auegseprochen, s. auf
http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/2845-Deutscher-Juristen-Fakultaetent
ag-spricht-sich-gegen-Bachelor-und-Masterstudiengaenge-aus.html "Deutscher
Juristen-Fakultätentag spricht sich gegen Bachelor- und Masterstudiengänge
aus":

"Der DJFT sieht sich in seiner Skepsis gegenüber einer Umstellung
des universitären rechtswissenschaftlichen Studiums auf konsekutive Studiengänge
mit den Abschlüssen Bachelor und Master durch die jüngsten Erfahrung im In- und
Ausland mit solchen Studiengängen und -abschlüssen bestätigt. Im Inland haben
sich spätestens seit dem Herbst 2009 erhebliche Defizite bei den Bachelor- und
Masterstudiengängen vor allem in den Geistes- und Sozialwissenschaften gezeigt.
Die Defizite betreffen nicht nur die Studierbarkeit der Studiengänge, sondern
auch die Qualität von Lehre und Prüfung.
In einigen europäischen Staaten, wie
etwa Italien, die das juristische Studium auf konsekutive Bachelor- und
Masterstudiengänge umgestellt haben, sind überwiegend negative Erfahrungen
gemacht worden. So wurde in Italien die Umstellung der Studiengänge
zurückgenommen. In einer Reihe von europäischen Staaten lehnen die
Juristenfakultäten die Umstellung der Studiengänge ab."
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