Autor/enOtto, Berthold/ (Hrsg.)
TitelDer Hauslehrer. Wochenschrift für den geistigen Verkehr mit Kindern. 1. Jahrgang, Nr. 19. (Inhalt: Sommergruß an Eltern, Erzieher und Lehrer. S. 249. - Ferienspaziergang. S. 253. - Briefkasten. S. 264.)
OrtLeipzig
Datum1901.07.07
Anmerkungen"Denn es ist durchaus nicht nötig, daß man die Kinder über die Grundsätze, nach denen man sie erzieht, im Unklaren läßt. Man soll ihnen gewiß die Kenntnis dieser Grundsätze niemals aufdrängen; aber wenn sie selber danach forschen - zur Verheimlichung liegt kein Grund vor." (S.249) ..................................................... "So muß man selbst die Übermittlung neuer Wörter als Teile eines Studiums betrachten, deren Gegenstand ganz und gar nur die Sprache des Kindes ist. Man muß in solchen Augenblicken den Geist des Kindes nicht als weiches Wachs betrachten, den man kneten kann, wie man will, und in dem alle Eindrücke ebenso bleiben, wie man sie hineinpreßt; man muß sich gewöhnen, das Kind in jedem Augenblick seines Wachstums als selbständiges wertvolles geistiges Wesen, nicht nur als Vorstufe zu etwas Späterem zu betrachten." (S.250)
ArchivCBL/II/B/H/II [20]
SignaturCBL/II/B/H/II [20]
SchlagworteAlter
Altersmundart
Bildung
Jugend
Abteilungen2