{"id":1008,"date":"2022-01-19T15:36:21","date_gmt":"2017-02-05T07:15:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/die-mauer-asisi-panorama-berlin-2\/"},"modified":"2025-07-17T11:26:49","modified_gmt":"2025-07-17T09:26:49","slug":"die-liste-der-gottbegnadeten-deutsches-historisches-museum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/die-liste-der-gottbegnadeten-deutsches-historisches-museum\/","title":{"rendered":"Die Liste der &#8222;Gottbegnadeten&#8220;, Deutsches Historisches Museum"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_332\" style=\"width: 3226px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-332\" data-attachment-id=\"332\" data-permalink=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/weitzel_white_cube_2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=3216%2C2448&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3216,2448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;FinePix S8000fd&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1464962608&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.011764705882353&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"weitzel_white_cube_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=150%2C114&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=1024%2C779&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-332\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=3216%2C2448&#038;ssl=1\" alt=\"World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin\" width=\"3216\" height=\"2448\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3216&amp;ssl=1 3216w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=1024%2C779&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=973%2C741&amp;ssl=1 973w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=508%2C387&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3000&amp;ssl=1 3000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin<\/p><\/div>\n<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards im Willy-Brandt-Haus in Berlin anschauen m\u00f6chte, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein. Das was tagt\u00e4glich \u00fcber die unterschiedlichsten Informationskan\u00e4le f\u00fcr einen kurzen Moment unsere Aufmerksamkeit erh\u00e4lt, ger\u00e4t nicht einfach in Vergessenheit, sondern zeigt sich bei der World Press Ausstellung in kuratiertem Gewand und vor allem in geballter Form.<\/p>\n<p>Die sonst stark verstreuten Bildbotschaften werden hier im zweiten Stock der SPD Parteizentrale im White Cube pr\u00e4sentiert. Auf den kargen wei\u00dfen W\u00e4nden, deren Anordnung und Aufteilung im Raum jeglichem \u00e4sthetischen und gestalterischen Empfinden entbehrt, h\u00e4ngen, in acht verschiedene Kategorien aufgeteilt, die gro\u00dfformatigen Fotografien. In beinahe allen Rubriken sind Fotos von gefl\u00fcchteten, verwundeten oder toten Menschen vertreten. Polizeigewalt in den USA, Bandenkriminalit\u00e4t in Honduras, B\u00fcrgerkrieg im Sudan, \u00fcberf\u00fcllte Fl\u00fcchtlingsboote. Und das Thema Nummer eins: Der Syrienkrieg.<\/p>\n<p>Brennende Autos, zerst\u00f6rte H\u00e4user, komplett zerbombte Stra\u00dfenz\u00fcge. Alles ist Schutt und Asche, nichts scheint mehr an seinem Ort zu sein. Zwischen den Ruinen erkennt man schemenhaft eine einsame Person am Ende der H\u00e4userflucht. Nebel &#8211; verzweifelte Gesichter versuchen mit letzter Kraft verwundete Menschen aus der Gefahrenzone zu tragen \u2013 vielleicht sind sie schon l\u00e4ngst tot. Der Blick auf eine Stadt am Abend. Qualm steigt auf. Ist es die untergehende Sonne, oder eine eingeschlagene Bombe, die den Horizont erhellt, w\u00e4hrend der sternenklare Himmel unscheinbar und teilnahmslos dar\u00fcber h\u00e4ngt? Die Bilder des Fotografen Sameer al Doumy zeigen alle einen kurzen Moment w\u00e4hrend des mittlerweile f\u00fcnfj\u00e4hrigen Krieges in Syrien, hier in Douma im S\u00fcdosten des Landes. Die Momente, die hier festgehalten wurden, stellen den Krieg und seine zerst\u00f6rerische Macht in n\u00fcchterner Klarheit aus. Manchmal wirken die Szenen fast wie arrangierte Settings des Kunstfotografen Jeff Wall, der bewusst mit der Unsicherheit des Authentizit\u00e4tsgehalts von Pressefotografien und insbesondere Kriegsfotografien spielt. Hier verschwimmen die Gattungsgrenzen von Presse-und Kunstfotografie auf eindrucksvolle Weise. So liegt den Aufnahmen des aus Douma stammenden al Doumy, eine bestimmte Botschaft zu Grunde, die auf perverse Weise den Wahnsinn und gleichzeitig die \u00c4sthetik des Krieges herausstellt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Weil ein Mensch mit westeurop\u00e4ischem Hintergrund sich jedoch meist keine Vorstellung dar\u00fcber machen kann, was er da vor sich sieht, stehen wir wie unbeteiligte Beobachter am anderen Ende der Welt und k\u00f6nnen lediglich eine \u201eVerschiebung vom dokumentarischen Sehen zum dokumentarischen F\u00fchlen\u201c wahrnehmen. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ein Gef\u00fchl der Empathie aber auch der Hilflosigkeit wird evoziert.<\/p>\n<p>Auch die Fotografien von Abd Doumany reihen sich in dieses Gef\u00fchl der Machtlosigkeit ein. Wie in der Pressefotografie \u00fcblich, stehen neben allen ausgestellten Abbildern kurze begleitende Texte mit Informationen zur Entstehung, zum Ort und Datum, die das Bild in einen konkreten Kontext einbinden und eine Art Zeugnis- oder Beweisfunktion innehaben. Doch genau genommen ben\u00f6tigen diese Motive keine Beschriftung oder Erkl\u00e4rung. Der Mann, der den leblosen, toten, blut\u00fcberstr\u00f6mten K\u00f6rper seiner Tochter auf dem Scho\u00df liegen hat und sie mit einem fragenden Blick anschaut, als ob er nicht begreift, was da vor sich geht &#8211; dieses Bild spricht f\u00fcr sich, es bedarf keines Nachweises. In ihm spricht der Wahnsinn des Krieges auf so eindringliche und ersch\u00fctternde Weise, dass das betretende Schweigen im Ausstellungsraum fast schon zu einer Beklemmung wird. Und vielleicht ist genau deshalb der Beweis, dass es sich um authentische Abbilder des Syrienkrieges handelt, nicht notwendig. Diese Fotos scheinen uns eher wie ein Mahnmal zu sein, welches daran erinnern m\u00f6chte, dass der Krieg eine Kraft besitzt, die der Mensch nicht begreifen kann.<\/p>\n<p>Ist es also eine reale oder konstruierte Wirklichkeit, die von den dokumentarischen Bildern erzeugt wird? Glauben wir der Filmemacherin Hito Steyerl, dann ist jede scheinbare Realit\u00e4t in solchen Fotos ein Konstrukt. \u201eDie dokumentarische Form bildet demnach nicht die Realit\u00e4t ab, sondern ihren eignen Willen zur Macht.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Doch welche Macht geht von diesen Fotografien aus? Die Fotografien haben alle den Anspruch, ein m\u00f6glichst authentisches Abbild der Wirklichkeit ins Licht zu setzen. Dabei wird dem Fotografen die Rolle eines Zeugen zugeschrieben. Doch bei genauerer Betrachtung sind auch Pressefotografien nichts anderes als Moment-Inszenierungen. Es werden Wirklichkeitsbilder konstruiert, die auf komprimierte Weise einen komplexen Sachverhalt, in diesem Fall den Krieg in Syrien, in einer Fotografie f\u00fcr die Welt zug\u00e4nglich machen. Sie sollen ein Gef\u00fchl transportieren, welches uns die Grausamkeit des Krieges erahnen l\u00e4sst. Durch das subjektive Auge der Kamera wird ein Bild hervorgebracht, welches die scheinbare Realit\u00e4t von Millionen von Menschen auf die Bildschirme der Nachrichtensender, in die Foren der globalen Social-Media-Communities und auf die wei\u00dfen, kargen W\u00e4nde des Willy-Brandt-Hauses bringt.<\/p>\n<p>Brian O\u2019Doherty h\u00e4tte die H\u00e4ngung in White Cube Manier der 20er Jahre wahrscheinlich mit einem sterilen Krankenhausflur verglichen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Und angesichts der ungl\u00fccklichen Anordnung der hochwertigen Pressefotos w\u00e4re dieser Vergleich auch angemessen. Ohne jegliche Konzeptualisierung wird auf der einen Seite \u2013 wie eben beschrieben \u2013 der Krieg in allen seinen Facetten gezeigt und an der gegen\u00fcberliegenden Fensterfront h\u00e4ngen wie zum Trotz Sport- und Naturfotografien. Die schwarz-wei\u00dfen Unterwasserbilder von Anuar Patjane Floriuk zeigen eine Tauchercrew um einen riesigen Wal schwimmend. Ein imposantes Bild. Auf den Aufnahmen von Christian Ziegler zeigt sich die Natur von ihrer kuriosesten Seite. Farbenfrohe Cham\u00e4leons in Nahaufnahme. Der Anblick der traumatisierenden Kriegsabbildungen scheint diese Themen jedoch zwangsl\u00e4ufig in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen \u2013 so, als w\u00e4ren es belanglose Angelegenheiten, die in der World Press auch noch irgendwo untergebracht werden mussten.<\/p>\n<p>Hier liegt die T\u00fccke der Ausstellungskonzeption. Anstatt die Kategorien f\u00fcr sich sprechen zu lassen, scheinen sie miteinander zu konkurrieren. Zumindest in der konkreten Ausstellungssituation im Willy-Brandt-Haus. Denn die Wanderausstellung wird in insgesamt 45 L\u00e4ndern gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass an den anderen Ausstellungsorten eine gelungenere Pr\u00e4sentation der Fotografien zu sehen sein wird. Eine Pr\u00e4sentationform, die allen Rubriken ihren Platz und auch Themen, wie die Rettung von Orang-Utans in den Regenw\u00e4ldern von Sumatra oder die Synchronschwimmer aus Schweden f\u00fcr sich sprechen l\u00e4sst. Denn diese Informationen treten nicht nur in der World Press Photo Ausstellung in den Hintergrund, sondern gehen auch meistens in der Nachrichtenflut des Alltags unter. Sollten wir diesen Momenten, die auch unser Leben bestimmen, dann nicht gerade bei solch einer Ausstellung ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken? Vor allem sollten wir sie nicht mit dem Krieg konkurrieren lassen, der unsere Sinne \u00fcberfordert und keinen Platz mehr f\u00fcr andere Themen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Auf diesen Grenzgang machte schon Walter Benjamin in seiner medienkritischen Schrift \u201eDas Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit\u201c aufmerksam. F\u00fcr weitere Informationen siehe Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, in: Ders.: Illuminationen, S. 136-169, hier: 168f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Brian O\u2019Doherty \u00fcber den White Cube: Brian O\u2019Doherty (1996): In der wei\u00dfen Zelle. Inside the White Cube\u201c Berlin: Merve.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>World Press Photo 2016<br \/>\n03. Juni \u2013 26. Juni 2016<\/p>\n<p>Willy-Brandt-Haus Berlin<br \/>\nWilhelmstra\u00dfe 140<br \/>\n10963 Berlin<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.worldpressphoto.org\/collection\/photo\/2016\">www.worldpressphoto.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. 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K\u00fcnstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik<\/em> im Deutschen Historischen Museum, Berlin<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 1,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 7,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"text-align: left;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Laura Koepp<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 2,\r\n      \"col\": 3,\r\n      \"colspan\": 13,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 3,\r\n      \"relid\": 6,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Im Ehrenhof des Bendlerblocks in Berlin-Mitte, seit 1968 Sitz der Gedenkst\u00e4tte Deutscher Widerstand, steht die Bronzefigur eines nackten Mannes mit gebundenen H\u00e4nden. Sie erinnert an den 20. Juli 1944, an den vergeblichen Versuch, Adolf Hitler zu t\u00f6ten. Claus Schenk von Stauffenberg und weitere Beteiligte an dem Attentat wurden noch in derselben Nacht in diesem Hof von den Nazis hingerichtet. Genau hier wurde 1953 das von dem Bildhauer Richard Scheibe (1879\u20131964) gestaltete Ehrenmal aufgestellt. Was damals offenbar niemanden der Verantwortlichen st\u00f6rte: Richard Scheibe stand auf der Liste der \u201eGottbegnadeten\u201c. Eine Liste, erstellt 1944 im vom Auftrag von Hitler und Goebbels, die 378 K\u00fcnstler*innen aus den Bereichen Literatur, Musik, Bildende Kunst und Theater, darunter 114 Bildhauer und Maler \u2013 ausschlie\u00dflich M\u00e4nner \u2013 auff\u00fchrte, die w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs vom Front- und Heimeinsatz freigestellt blieben und weiterhin k\u00fcnstlerisch t\u00e4tig sein konnten.<br \/><\/span><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Richard Scheibe, ein bedeutender K\u00fcnstler der Berliner Sezession, stand also weit oben in der Gunst der Nazis, hatte seit 1934 eine Professur an der Hochschule der K\u00fcnste Berlin, wurde von Parteigr\u00f6\u00dfen gesammelt, nahm in M\u00fcnchen an den \u201eGro\u00dfen Deutschen Kunstausstellungen\u201c, den Propagandaschauen der Nationalsozialisten teil und produzierte Skulpturen f\u00fcr die Wehrmacht. Trotzdem konnte er nach dem Krieg nahtlos weiterarbeiten. Vielen Malern und Bildhauern, die auf der \u201eGottbegnadeten\u201c-Liste standen, gelang es, in der Bundesrepublik an ihre Karrieren im Nationalsozialismus anzukn\u00fcpfen: Sie bekamen Auftr\u00e4ge, F\u00f6rderungen und Preise und lehrten an Kunstakademien.<br \/><\/span><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Der Kunsthistoriker Wolfgang Brauneis hat als einer der ersten Biografien, Werke und Wirkung solcher K\u00fcnstler erforscht, die sich erst gewinnbringend in den Dienst der Nazis stellten und nach 1945, auch dank existierender Netzwerke, weiter wichtige Auftr\u00e4ge bekamen. Brauneis ist Kurator der derzeitigen Ausstellung <em>Die Liste der \u201eGottbegnadeten\u201c. K\u00fcnstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik<\/em> im Deutschen Historischen Museum (zu sehen bis zum 5. Dezember 2021), die ausgehend von der Liste die Karrieren einzelner Bildhauer und Maler w\u00e4hrend und nach der NS-Zeit und die Rezeption ihrer Werke im \u00f6ffentlichen Raum in der Bundesrepublik behandelt.<br \/><\/span><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Insgesamt wartet die Ausstellung mit einer F\u00fclle von Material auf. Sie erstreckt sich \u00fcber zwei Etagen und setzt vier inhaltliche Schwerpunkte, die wiederum in kleinere Sektionen mit Teilaspekten zum Thema gegliedert sind.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"bottom\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 757,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Der erste Ausstellungsbereich <em>Die \u201eGottbegnadeten\u201c im NS-Kunstbetrieb<\/em> zeigt die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Kunstproduktion in der Zeit des Nationalsozialismus. Ein Auszug aus der Liste der \u201eGottbegnadeten\u201c wird als Ausgangspunkt der Forschung gleich am Eingang in einer Vitrine pr\u00e4sentiert. Die Gesamtliste liegt als Reproduktion aus und l\u00e4dt zum Durchbl\u00e4ttern ein. Eine Sektion zu k\u00fcnstlerischen Gro\u00dfprojekten in der NS-Zeit zeigt gleich zu Anfang recht eindr\u00fccklich, welch ein gro\u00dfes Spektakel der Kunstbetrieb war. In einem Video k\u00f6nnen Besucher*innen Aufnahmen des Er\u00f6ffnungswochenendes einer der Gro\u00dfen Deutschen Kunstaustellungen Ende der 1930er Jahre anschauen: Ein riesiger Umzug mit tausenden von Zuschauer*innen am Stra\u00dfenrand, die aus ganz Deutschland nach M\u00fcnchen kamen. Hier wird deutlich, dass die K\u00fcnstler, die mit ihrer Kunst die nationalsozialistische Ideologie repr\u00e4sentierten und unterst\u00fctzten in der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sent waren und sich propagandistisch vereinnahmen lie\u00dfen. Es ist nur schwer vorstellbar, dass man sich nach 1945 nicht mehr daran erinnern konnte.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 8,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unbenannt-1.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 5,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 8,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 593,\r\n      \"attid\": 1016,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unbenannt-1.jpg\",\r\n        \"_1280\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unbenannt-1-1280x861.jpg\",\r\n        \"_1024\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unbenannt-1-1024x689.jpg\",\r\n        \"_768\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unbenannt-1-768x516.jpg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unbenannt-1-512x344.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unbenannt-1-265x178.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 1462,\r\n      \"h\": 983,\r\n      \"ar\": 0.6723666210670315,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"caption\": \"<p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 10px;\\\">Blick in den Austellungsraum <em>Auftragskunst und Netzwerke: Bayern <\/em>(Foto: DHM, Yves <\/span><span style=\\\"font-size: 10px;\\\">Sucksdorff)<\/span><\/p>\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Das zweite und umfassendste Ausstellungskapitel <em>Auftragskunst und Netzwerke<\/em> <em>nach 1945<\/em> beleuchtet exemplarisch am Beispiel von acht Bildhauern und vier Malern die k\u00fcnstlerische Produktion der einst \u201eGottbegnadeten\u201c in den fr\u00fchen Nachkriegsjahrzehnten. Die K\u00fcnstler sind f\u00fcnf Regionen (Bayern, Ruhrgebiet, Rheinland, Berlin und \u00d6sterreich) zugeordnet. Das klingt \u00fcbersichtlich, ist es aber nur bedingt. Die Aufteilung des Ausstellungsraumes ist durch Trennw\u00e4nde und in den Raum gestellte Vitrinen strukturiert. Von beiden gibt es sehr viele. M\u00f6chte man wissen, in welchem Inhaltsschwerpunkt oder Teilsegment der Ausstellung man sich befindet, muss man sehr genau hinschauen, denn die \u00dcberschriften sind wenig pr\u00e4gnant senkrecht auf die Kanten der Trennwende geschrieben. <\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 5,\r\n      \"col\": 9,\r\n      \"colspan\": 10,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 9,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Ein weiteres Problem: Den K\u00fcnstlern sind eigene Vitrine im Raum zugeschrieben, die mit Texttafeln und Bildern \u00fcber die Karrieren und das Schaffen Einzelner informieren. Doch an den W\u00e4nden und in den W\u00e4nden (einige W\u00e4nde haben Durchblicke f\u00fcr noch mehr Vitrinen) sind weitere Informationen zu finden \u2013 etwa \u00fcber die Entstehung bestimmter Kunstwerke oder die j\u00fcngeren Auseinandersetzungen mit ihnen. Kurze oder lange Texte in kleiner Schrift, Zitate, historische Fotografien, Kunstwerke, Videos, historische Zeitungen und zeitgen\u00f6ssische Pressestimmen sollen einen \u00dcberblick verschaffen. Doch wer in diesem Meer an kleinteiligen Tafeln und Bildern nicht untergehen m\u00f6chte, sollte sehr viel Zeit mitbringen. Oder den Ausstellungskatalog kaufen, der sehr ausf\u00fchrlich und \u00fcbersichtlich mit vielen Abbildungen \u00fcber das Thema informiert. Es sind vor allem die originalen Kunstwerke, Gem\u00e4lde und Skulpturen, die das verhandelte Thema auf einer sinnlich erfahrbaren Ebene vermitteln.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 6,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 5,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unbenannt2222.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 7,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 7,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 1595,\r\n      \"attid\": 1017,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unbenannt2222.jpg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unbenannt2222-512x682.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unbenannt2222-265x353.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 748,\r\n      \"h\": 996,\r\n      \"ar\": 1.3315508021390374,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\",\r\n      \"caption\": \"<p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 10px;\\\">Blick in den Ausstellungsraum <em>Auftragskunst und Netzwerke: Rheinland<\/em>. Im Vordergrund: R\u00fcckenansicht der <em>Pallas Athene<\/em> (1956\/57) von Arno Breker. Links das Gem\u00e4lde <em>Allegorie des Friedens<\/em> (1954) von Werner Peiner; rechts die <em>B\u00fcste von Karl Marx<\/em> (1949) von Hans van Breek (Foto: Laura Koepp)<\/span><\/p>\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Das Kernthema der Ausstellung besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, inwieweit K\u00fcnstler der \u201eGottbegnadeten\u201c-Liste nach 1945 auf bereits vorhandene Netzwerke zur\u00fcckgreifen konnten. Offenbar vermittelte man sich gegenseitig Auftr\u00e4ge. Verbindungen zu Funktionstr\u00e4gern in \u00f6ffentlichen Institutionen der bundesrepublikanischen Nachkriegsgesellschaft wurden reibungslos hergestellt. Die Idee, solche Netzwerke darzustellen, ist sehr interessant, doch leider etwas eindimensional umgesetzt worden. Die Haltung der K\u00fcnstler, die hier thematisiert wird, wird auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht: Sie alle leugneten nach dem Krieg aus politischer \u00dcberzeugung Auftr\u00e4ge der Nazis entgegengenommen zu haben und begr\u00fcndeten ihr Verhalten mit ihrem \u00dcberlebenswillen. Leider gibt die Ausstellung einer genaueren Analyse wenig Raum. Es werden zu viele Biografien zu oberfl\u00e4chlich behandelt. Man w\u00fcnschte sich, dass den sehr unterschiedlichen Lebensl\u00e4ufen und individuellen Verflechtungen mit dem NS-Regime differenzierter nachgegangen w\u00fcrde, um zwischen unterschiedlichen pers\u00f6nlichen Handlungsmustern ideologischer, existenzieller oder opportunistischer Art unterscheiden zu k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 7,\r\n      \"col\": 8,\r\n      \"colspan\": 11,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 1596,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Einen genaueren Blick erlaubt sich die Ausstellung in dem Bereich <em>Ausstellungen und Reaktionen nach 1945<\/em>. Hier geht es um die Sichtbarkeit von vier K\u00fcnstlern, die w\u00e4hrend des Nationalsozialismus Karriere machten und die ambivalente Rezeptionsgeschichte ihres Schaffens in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg. In den 1970er Jahren wurde in der Bundesrepublik eine \u00f6ffentliche Debatte um die Ausstellbarkeit jener K\u00fcnstler immer st\u00e4rker. Sie f\u00fchrte zu Diskussionen um moralische und \u00e4sthetische Kategorien zwischen Vertreter*innen aus Museen, Universit\u00e4ten oder dem Kunstbetrieb und sp\u00e4ter auch zu Protesten auf der Stra\u00dfe. Erlebbar werden die Auseinandersetzungen f\u00fcr Besucher*innen der Ausstellung durch verschiedenes historisches Videomaterial. Fernsehinterviews mit den K\u00fcnstlern geben beispielsweise einen Eindruck vom Selbstverst\u00e4ndnis dieser ehemals \u201eGottbegnadeten\u201c: Keiner von ihnen entschuldigte oder distanzierte sich. Sie alle gaben sich unpolitisch und behaupteten auch das von ihrer Kunst. Man h\u00e4tte gemacht, was man immer gemacht hatte, um Geld zu verdienen und das \u201ePech\u201c gehabt, dass die Nationalsozialisten das gut fanden.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 8,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 1597,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Kunstwerke der einst \u201egottbegnadeten\u201c K\u00fcnstler pr\u00e4gen bis in die Gegenwart hinein Pl\u00e4tze, Gedenkst\u00e4tten und andere \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Orte. Als Projektionen sind im letzten Raum der Ausstellung Fotografien von solchen Werken zu sehen. Richard Scheibes Bronzefigur im Ehrenhof des Bendlerblocks ist nur ein Beispiel von vielen. Es wird deutlich: Wir wissen oft nicht, von wem die Kunst stammt, die uns umgibt und mit welchen historischen und ideologischen Implikationen sie verbunden ist. Die Ausstellung will daf\u00fcr sensibilisieren, genauer hinzuschauen. Sie wirft ein wichtiges Schlaglicht auf das Verh\u00e4ltnis von Kunst und Politik in der NS-Diktatur und auf deren Nachwirkungen und Kontinuit\u00e4ten in der Bundesrepublik der Nachkriegszeit, wo das Verdr\u00e4ngen, Verschweigen und Verharmlosen zu den \u00fcblichen Verhaltensreflexen im \u00f6ffentlichen Kunstbetrieb geh\u00f6rten.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 9,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 1598,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p class=\\\"_Default\\\" style=\\\"line-height: 0.8;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Die Liste der \u201eGottbegnadeten\u201c. K\u00fcnstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik<br \/>27.08.2021 \u2013 05.12.2021<br \/><\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.8;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Publikation: Brauneis, Wolfgang; Gross, Raphael (Hrsg.):<em>\u00a0\u00a0<\/em>Die Liste der \u201eGottbegnadeten\u201c. K\u00fcnstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik,\u00a0M\u00fcnchen 2021.<br \/><br \/>Deutsches Historisches Museum<br \/><span>Unter den Linden 2<br \/>10117 Berlin<\/span><\/span><\/p><p class=\\\"_Default\\\" style=\\\"line-height: 0.8;\\\"><a href=\\\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/archiv\/2021\/die-liste-der-gottbegnadeten-kuenstler-des-nationalsozialismus-in-der-bundesrepublik\/\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/archiv\/2021\/die-liste-der-gottbegnadeten-kuenstler-des-nationalsozialismus-in-der-bundesrepublik\/<\/span><\/a><\/p><p class=\\\"_Default\\\" style=\\\"line-height: 0.8;\\\">\u00a0<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 10,\r\n      \"col\": 5,\r\n      \"colspan\": 8,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 5,\r\n      \"relid\": 621,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7ChHw-gg","jetpack-related-posts":[{"id":331,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/","url_meta":{"origin":1008,"position":0},"title":"World Press Photo 2016, Willy-Brandt-Haus Berlin","author":"Die Redaktion","date":"3. 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