{"id":1021,"date":"2022-01-21T15:01:21","date_gmt":"2017-02-05T07:15:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/die-liste-der-gottbegnadeten-deutsches-historisches-museum-2\/"},"modified":"2025-07-17T11:26:50","modified_gmt":"2025-07-17T09:26:50","slug":"schrecklich-schoen-humboldt-forum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/schrecklich-schoen-humboldt-forum\/","title":{"rendered":"schrecklich sch\u00f6n, Humboldt Forum"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_332\" style=\"width: 3226px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-332\" data-attachment-id=\"332\" data-permalink=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/weitzel_white_cube_2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=3216%2C2448&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3216,2448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;FinePix S8000fd&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1464962608&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.011764705882353&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"weitzel_white_cube_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=150%2C114&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=1024%2C779&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-332\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=3216%2C2448&#038;ssl=1\" alt=\"World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin\" width=\"3216\" height=\"2448\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3216&amp;ssl=1 3216w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=1024%2C779&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=973%2C741&amp;ssl=1 973w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=508%2C387&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3000&amp;ssl=1 3000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin<\/p><\/div>\n<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards im Willy-Brandt-Haus in Berlin anschauen m\u00f6chte, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein. Das was tagt\u00e4glich \u00fcber die unterschiedlichsten Informationskan\u00e4le f\u00fcr einen kurzen Moment unsere Aufmerksamkeit erh\u00e4lt, ger\u00e4t nicht einfach in Vergessenheit, sondern zeigt sich bei der World Press Ausstellung in kuratiertem Gewand und vor allem in geballter Form.<\/p>\n<p>Die sonst stark verstreuten Bildbotschaften werden hier im zweiten Stock der SPD Parteizentrale im White Cube pr\u00e4sentiert. Auf den kargen wei\u00dfen W\u00e4nden, deren Anordnung und Aufteilung im Raum jeglichem \u00e4sthetischen und gestalterischen Empfinden entbehrt, h\u00e4ngen, in acht verschiedene Kategorien aufgeteilt, die gro\u00dfformatigen Fotografien. In beinahe allen Rubriken sind Fotos von gefl\u00fcchteten, verwundeten oder toten Menschen vertreten. Polizeigewalt in den USA, Bandenkriminalit\u00e4t in Honduras, B\u00fcrgerkrieg im Sudan, \u00fcberf\u00fcllte Fl\u00fcchtlingsboote. Und das Thema Nummer eins: Der Syrienkrieg.<\/p>\n<p>Brennende Autos, zerst\u00f6rte H\u00e4user, komplett zerbombte Stra\u00dfenz\u00fcge. Alles ist Schutt und Asche, nichts scheint mehr an seinem Ort zu sein. Zwischen den Ruinen erkennt man schemenhaft eine einsame Person am Ende der H\u00e4userflucht. Nebel &#8211; verzweifelte Gesichter versuchen mit letzter Kraft verwundete Menschen aus der Gefahrenzone zu tragen \u2013 vielleicht sind sie schon l\u00e4ngst tot. Der Blick auf eine Stadt am Abend. Qualm steigt auf. Ist es die untergehende Sonne, oder eine eingeschlagene Bombe, die den Horizont erhellt, w\u00e4hrend der sternenklare Himmel unscheinbar und teilnahmslos dar\u00fcber h\u00e4ngt? Die Bilder des Fotografen Sameer al Doumy zeigen alle einen kurzen Moment w\u00e4hrend des mittlerweile f\u00fcnfj\u00e4hrigen Krieges in Syrien, hier in Douma im S\u00fcdosten des Landes. Die Momente, die hier festgehalten wurden, stellen den Krieg und seine zerst\u00f6rerische Macht in n\u00fcchterner Klarheit aus. Manchmal wirken die Szenen fast wie arrangierte Settings des Kunstfotografen Jeff Wall, der bewusst mit der Unsicherheit des Authentizit\u00e4tsgehalts von Pressefotografien und insbesondere Kriegsfotografien spielt. Hier verschwimmen die Gattungsgrenzen von Presse-und Kunstfotografie auf eindrucksvolle Weise. So liegt den Aufnahmen des aus Douma stammenden al Doumy, eine bestimmte Botschaft zu Grunde, die auf perverse Weise den Wahnsinn und gleichzeitig die \u00c4sthetik des Krieges herausstellt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Weil ein Mensch mit westeurop\u00e4ischem Hintergrund sich jedoch meist keine Vorstellung dar\u00fcber machen kann, was er da vor sich sieht, stehen wir wie unbeteiligte Beobachter am anderen Ende der Welt und k\u00f6nnen lediglich eine \u201eVerschiebung vom dokumentarischen Sehen zum dokumentarischen F\u00fchlen\u201c wahrnehmen. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ein Gef\u00fchl der Empathie aber auch der Hilflosigkeit wird evoziert.<\/p>\n<p>Auch die Fotografien von Abd Doumany reihen sich in dieses Gef\u00fchl der Machtlosigkeit ein. Wie in der Pressefotografie \u00fcblich, stehen neben allen ausgestellten Abbildern kurze begleitende Texte mit Informationen zur Entstehung, zum Ort und Datum, die das Bild in einen konkreten Kontext einbinden und eine Art Zeugnis- oder Beweisfunktion innehaben. Doch genau genommen ben\u00f6tigen diese Motive keine Beschriftung oder Erkl\u00e4rung. Der Mann, der den leblosen, toten, blut\u00fcberstr\u00f6mten K\u00f6rper seiner Tochter auf dem Scho\u00df liegen hat und sie mit einem fragenden Blick anschaut, als ob er nicht begreift, was da vor sich geht &#8211; dieses Bild spricht f\u00fcr sich, es bedarf keines Nachweises. In ihm spricht der Wahnsinn des Krieges auf so eindringliche und ersch\u00fctternde Weise, dass das betretende Schweigen im Ausstellungsraum fast schon zu einer Beklemmung wird. Und vielleicht ist genau deshalb der Beweis, dass es sich um authentische Abbilder des Syrienkrieges handelt, nicht notwendig. Diese Fotos scheinen uns eher wie ein Mahnmal zu sein, welches daran erinnern m\u00f6chte, dass der Krieg eine Kraft besitzt, die der Mensch nicht begreifen kann.<\/p>\n<p>Ist es also eine reale oder konstruierte Wirklichkeit, die von den dokumentarischen Bildern erzeugt wird? Glauben wir der Filmemacherin Hito Steyerl, dann ist jede scheinbare Realit\u00e4t in solchen Fotos ein Konstrukt. \u201eDie dokumentarische Form bildet demnach nicht die Realit\u00e4t ab, sondern ihren eignen Willen zur Macht.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Doch welche Macht geht von diesen Fotografien aus? Die Fotografien haben alle den Anspruch, ein m\u00f6glichst authentisches Abbild der Wirklichkeit ins Licht zu setzen. Dabei wird dem Fotografen die Rolle eines Zeugen zugeschrieben. Doch bei genauerer Betrachtung sind auch Pressefotografien nichts anderes als Moment-Inszenierungen. Es werden Wirklichkeitsbilder konstruiert, die auf komprimierte Weise einen komplexen Sachverhalt, in diesem Fall den Krieg in Syrien, in einer Fotografie f\u00fcr die Welt zug\u00e4nglich machen. Sie sollen ein Gef\u00fchl transportieren, welches uns die Grausamkeit des Krieges erahnen l\u00e4sst. Durch das subjektive Auge der Kamera wird ein Bild hervorgebracht, welches die scheinbare Realit\u00e4t von Millionen von Menschen auf die Bildschirme der Nachrichtensender, in die Foren der globalen Social-Media-Communities und auf die wei\u00dfen, kargen W\u00e4nde des Willy-Brandt-Hauses bringt.<\/p>\n<p>Brian O\u2019Doherty h\u00e4tte die H\u00e4ngung in White Cube Manier der 20er Jahre wahrscheinlich mit einem sterilen Krankenhausflur verglichen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Und angesichts der ungl\u00fccklichen Anordnung der hochwertigen Pressefotos w\u00e4re dieser Vergleich auch angemessen. Ohne jegliche Konzeptualisierung wird auf der einen Seite \u2013 wie eben beschrieben \u2013 der Krieg in allen seinen Facetten gezeigt und an der gegen\u00fcberliegenden Fensterfront h\u00e4ngen wie zum Trotz Sport- und Naturfotografien. Die schwarz-wei\u00dfen Unterwasserbilder von Anuar Patjane Floriuk zeigen eine Tauchercrew um einen riesigen Wal schwimmend. Ein imposantes Bild. Auf den Aufnahmen von Christian Ziegler zeigt sich die Natur von ihrer kuriosesten Seite. Farbenfrohe Cham\u00e4leons in Nahaufnahme. Der Anblick der traumatisierenden Kriegsabbildungen scheint diese Themen jedoch zwangsl\u00e4ufig in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen \u2013 so, als w\u00e4ren es belanglose Angelegenheiten, die in der World Press auch noch irgendwo untergebracht werden mussten.<\/p>\n<p>Hier liegt die T\u00fccke der Ausstellungskonzeption. Anstatt die Kategorien f\u00fcr sich sprechen zu lassen, scheinen sie miteinander zu konkurrieren. Zumindest in der konkreten Ausstellungssituation im Willy-Brandt-Haus. Denn die Wanderausstellung wird in insgesamt 45 L\u00e4ndern gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass an den anderen Ausstellungsorten eine gelungenere Pr\u00e4sentation der Fotografien zu sehen sein wird. Eine Pr\u00e4sentationform, die allen Rubriken ihren Platz und auch Themen, wie die Rettung von Orang-Utans in den Regenw\u00e4ldern von Sumatra oder die Synchronschwimmer aus Schweden f\u00fcr sich sprechen l\u00e4sst. Denn diese Informationen treten nicht nur in der World Press Photo Ausstellung in den Hintergrund, sondern gehen auch meistens in der Nachrichtenflut des Alltags unter. Sollten wir diesen Momenten, die auch unser Leben bestimmen, dann nicht gerade bei solch einer Ausstellung ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken? Vor allem sollten wir sie nicht mit dem Krieg konkurrieren lassen, der unsere Sinne \u00fcberfordert und keinen Platz mehr f\u00fcr andere Themen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Auf diesen Grenzgang machte schon Walter Benjamin in seiner medienkritischen Schrift \u201eDas Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit\u201c aufmerksam. F\u00fcr weitere Informationen siehe Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, in: Ders.: Illuminationen, S. 136-169, hier: 168f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Brian O\u2019Doherty \u00fcber den White Cube: Brian O\u2019Doherty (1996): In der wei\u00dfen Zelle. Inside the White Cube\u201c Berlin: Merve.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>World Press Photo 2016<br \/>\n03. Juni \u2013 26. Juni 2016<\/p>\n<p>Willy-Brandt-Haus Berlin<br \/>\nWilhelmstra\u00dfe 140<br \/>\n10963 Berlin<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.worldpressphoto.org\/collection\/photo\/2016\">www.worldpressphoto.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. 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Elefant \u2013 Mensch \u2013 Elfenbein<\/em><\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 0,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 620,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 30px;\\\">Humboldt Forum Berlin<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 1,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 7,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Claire-Elisa R\u00fcffer<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 2,\r\n      \"col\": 3,\r\n      \"colspan\": 13,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 3,\r\n      \"relid\": 6,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unbenannt123.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 7,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 1145,\r\n      \"attid\": 1022,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unbenannt123.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Unbenannt123-265x302.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 284,\r\n      \"h\": 324,\r\n      \"ar\": 1.1408450704225352,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Ausstellung <em>schrecklich sch\u00f6n<\/em> ist die erste Sonderausstellung des Berliner Humboldt Forums. Sie handelt von der ambivalenten Geschichte des Elfenbeins, dem wei\u00dfem Gold mit blutiger Schattenseite. Anhand 200 originaler Elfenbein-Exponate aus aller Welt werden die vielf\u00e4ltigen Erscheinungs- und Verwendungsformen des edlen Materials pr\u00e4sentiert.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Kostbarer Schmuck und religi\u00f6se Artefakte weisen seine Bedeutung als Kulturvermittler, Status- und Glaubenssymbol auf. Interaktive Interviews mit Tiersch\u00fctzerInnen, Wild-Life ExpertInnen, und ehemaligen J\u00e4gern erlauben einen multiperspektivischen Einblick in die gegenw\u00e4rtige Bedeutung des Elfenbeins und die Probleme des Elfenbeinhandels. Begleitet wird die Ausstellung von der philosophischen Frage des <\/span><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Verh\u00e4ltnisses von Mensch und Natur und inwiefern der Mensch das Recht auf einen lebendigen Rohstoff hat.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 8,\r\n      \"colspan\": 11,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 917,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Durch eine gro\u00dfe Fl\u00fcgelt\u00fcr betritt man den Ausstellungsraum. Es ist dunkel. Die schwergewichtige T\u00fcr f\u00e4llt lautstark ins Schlo\u00df. Es folgt nicht wie erwartet die angenehme dumpfe Museumsstille, stattdessen ert\u00f6nt von oben her ein schwer zu deutendes rhythmisches Ger\u00e4usch. Ein tiefes, dumpfes beunruhigendes Schnauben oder R\u00f6cheln. Das Ger\u00e4usch, so erf\u00e4hrt man zum Ende der Ausstellung, sind die letzen verzweifelten Atemz\u00fcge eines sterbenden Elefanten. Verarbeitet wurde das grausame Spektakel von der K\u00fcnstlerin Liesel Burisch, die den Elefanten 36 Stunden bis zu seinem Tod begleitete und daraus ein Videokunstwerk schuf.<a href=\\\"#_bookmark1\\\">1<\/a>\u00a0 Der dazugeh\u00f6rige O-Ton hei\u00dft nun die Besucher von <em>schrecklich sch\u00f6n<\/em> willkommen und begleitet sie durch ihren Ausstellungsbesuch. Dass es sich bei diesem Elefanten nicht um ein wegen seiner Sto\u00dfz\u00e4hne get\u00f6tetes Tier handelt, erf\u00e4hrt der Besucher nicht. Dennoch ist das Leiden des m\u00e4chtigen Tiers beeindruckend.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Thematisch steigt die Ausstellung mit einer breitgef\u00e4cherten Auswahl von Elfenbeinobjekten ein. Darunter ein 40 000 Jahre altes Mammutfig\u00fcrchen aus der Schw\u00e4bischen Alb, Schmuck aus Sri Lanka, Knie- und H\u00fcftprothesen aus dem Vereinigten K\u00f6nigreich des 17. Jahrhunderts, moderne Billardkugeln und Klaviaturen. Die beeindruckende Bandbreite an Objekten vermittelt unmissverst\u00e4ndlich die vielseitige Verwendung des Rohstoffs, welcher sich aufgrund seiner robusten, in Wasser aufgeweicht aber zugleich dehnbaren Eigenschaften f\u00fcr Kunsthandwerk, sowie auch Gebrauchsgegenst\u00e4nde eignet. Zwischen der Vielzahl an Objekten tummeln sich Texterl\u00e4uterungen, QR Codes und Touchmonitore, welche zur thematischen Vertiefung anregen.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Variation an Vermittlungsmedien ist einerseits angenehm abwechslungsreich, gleichzeitig lenken die bunten Texte und Displays an manchen Stellen von den eigentlichen Inhalten ab. Auch wenn verschieden aufbereitet, enthalten sie oft die gleichen Informationen. So werden vereinzelte Themen gelungen und intensiv vermittelt, andere jedoch argumentativ verk\u00fcrzt. Dazu kommen die in ,,einfacher\u2019\u2019 Sprache formulierten Ausstellungstexte, welche zwar f\u00fcr eine gro\u00dfe Bandbreite an BesucherInnen verst\u00e4ndlich sind, die Komplexit\u00e4t des Themas <em>Elfenbein<\/em> jedoch nicht erfassen k\u00f6nnen. Auch wenn eine Verst\u00e4ndlichkeit f\u00fcr Laien gew\u00fcnscht ist, sollte die sprachliche Inklusion nicht \u00fcber der wahrheitsgetreuen Darstellung des komplexen Sachverhalts stehen.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Im Themenbereich ,,Kulturkontakte\u2019\u2019 wird unter anderem eine S\u00fcd-indische Juwelendose aus dem sp\u00e4ten 16. Jahrhundert, die nach chinesischem Vorbild gefertigt wurde, pr\u00e4sentiert. Ihr gegen\u00fcber ist eine Fotografie aus dem Jahre 2017 einer \u00f6ffentlichen Sto\u00dfzahn-Verbrennung in Nigeria zu sehen. Der Ausstellungstext weist auf die Ambivalenz des Elfenbeins als Kulturvermittler und Handelsgut hin. An vielen Stellen der Ausstellung trifft man auf solche Gegen\u00fcberstellungen <\/span><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">des \\\"guten\\\" und des \\\"b\u00f6sen\\\" Elfenbeins. In diesem Falle steht die Juwelendose f\u00fcr das sch\u00f6ne Elfenbein, die Sto\u00dfzahnverbrennung f\u00fcr das schreckliche. Unerkannt bleibt in dieser Gut-gegen-B\u00f6se Narration leider genau die angestrebte Darstellung der Ambivalenz des Elfenbeins.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Graustufen in der Legitimation des Elfenbeins, wie die afrikanischen Nationen, die seit ihrer <\/span><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Kolonisierung wirtschaftlich abh\u00e4ngig von dem Handel mit Elfenbeinhandel sind, oder die Museen, die von ihren Elfenbein-Sammlungen profitieren und diese auch nicht weiter in den Umlauf bringen, werden nur oberfl\u00e4chlich behandelt.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Von den <em>Kulturkontakten<\/em> wird der Besucher in den Bereich <em>Voice of Ivory<\/em> geleitet, welcher eine mehrperspektivische Auseinandersetzung mit dem Thema Elfenbein verspricht. Hier k\u00f6nnen BesucherInnen, mittels eigenst\u00e4ndiger Auswahl von Interviewfragen und Videoantworten, mit verschiedene Betroffenen des Elfenbeinhandels in den Dialog kommen. Die kulturelle und berufliche Variabilit\u00e4t der Sprecher ist positiv zu bewerten, besonders die Stimmen nichtakademischer Betroffener - wie die Perspektive eines ehemaligen J\u00e4gers - ist spannend und neu.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Der Themenbereich <em>schrecklich sch\u00f6n<\/em> widmet sich dem Elfenbein als Tr\u00e4ger rassistischer Handlungen und Ideale. Zitate aus Shakespeare und Edgar Allan Poe zieren in gro\u00dfer Schrift die W\u00e4nde des Themenbereichs. W\u00e4hrend die 13 Zitate der wei\u00dfen SchriftstellerInnen viel Platz einnehmen, ist das Video einer schwarzen K\u00fcnstlerin, die sich in metaphorischer Anlehnung an das wei\u00dfe Sch\u00f6nheitsideal, das sich im Elfenbein wiederfindet, mit wei\u00dfer Farbe das Gesicht einschmiert, klein und f\u00e4llt kaum auf. Warum die metaphorische bzw. rhetorische Verwendung von Elfenbein von solcher Bedeutung ist, dass sie fast den gesamten Themenbereich einnimmt, ist nicht ganz ersichtlich. Dadurch, dass der Fokus des Bereichs auf die rhetorische Verwendung des Elfenbein gelegt wird, also Elfenbein als Metapher dargestellt wird, erscheint das Thema Rassismus ebenfalls metaphorisch und abstrahiert. Eine direkte Konfrontation zwischen Besucher und rassistischen Inhalten in Verbindung mit Elfenbein erfolgt nicht.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Ausstellung endet mit dem Elefanten selber, als Symbol animalischer Kraft und herrschaftlicher Macht, sowie als Talisman religi\u00f6sen Glaubens. Exemplarisch werden Elefantenmasken ausgestellt, die zur Bek\u00e4mpfung des B\u00f6sen getragen wurden, sowie ein k\u00f6niglicher Thron aus Elfenbein, der die St\u00e4rke des Elefanten auf seinen Besitzer \u00fcbertragen soll. Protagonist wird zum Ende hin also das Tier selber, weniger das Elfenbein, dessen Jagd oder Handel. Das letzte Exponat ist ein von einem Elefanten zertr\u00fcmmerter Jeep. Ein Hinweis darauf, dass die Natur m\u00e4chtiger ist als wir Menschen und bei Bedarf mit gewaltiger Kraft zur\u00fcck schl\u00e4gt.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Das schwere Atmen des Elefanten, das zu Beginn als so unangenehm empfunden wurde, ist zum Hintergrundger\u00e4usch geworden. Es erscheint nun angenehm rhythmisch, der Inhalt wurde schon l\u00e4ngst abstrahiert, das Leid, das es repr\u00e4sentiert, wird bereits ausgeblendet. Leicht benommen von dem dunklen Raum mit seinen bedr\u00fcckenden Inhalten stolpert der Besucher in Richtung Ausgang und landet im grell ausgeleuchteten Museumsshop, welcher zum Verlassen passiert werden muss. Um die bedr\u00fcckte Stimmung m\u00f6glichst schnell zu vergessen, begn\u00fcgt der Besuchende sich mit einem Kaffee und einem St\u00fcck Torte. Der Shop ist n\u00e4mlich praktischerweise zugleich ein Caf\u00e9. Nach der kurzen Erholung, st\u00f6bert der Besuchende zwischen Elefantenanh\u00e4nger, Bitcoin-B\u00fcchern und Humboldt-Forum-Fanartikeln und kauft eine Postkarte vom ehemaligen Berliner Stadtschloss und begibt sich schnellstm\u00f6glich in die Ethnologische Ausstellung, das Zeitfenster hat bereits begonnen.<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><a href=\\\"#_bookmark0\\\">1<\/a> Liesel Burisch: A Sporadic - Video und Tonaufnahme, 2017.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"bottom\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 757,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 0.8;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Schrecklich sch\u00f6n. Elefant - Mensch - Elfenbein<br \/>20.07.2021 bis 23.01.2022<br \/><br \/>Humboldt Forum<br \/><span>Schlo\u00dfplatz<\/span><br \/><span>10178 Berlin<\/span><br \/><\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.8;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\"><a href=\\\"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/programm\/laufzeitangebot\/ausstellung\/schrecklich-schoen-elefant-mensch-elfenbein-21232\/\\\">https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/programm\/laufzeitangebot\/ausstellung\/schrecklich-schoen-elefant-mensch-elfenbein-21232\/<\/a><br \/><br \/><\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 5,\r\n      \"col\": 5,\r\n      \"colspan\": 8,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 5,\r\n      \"relid\": 621,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7ChHw-gt","jetpack-related-posts":[{"id":331,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/","url_meta":{"origin":1021,"position":0},"title":"World Press Photo 2016, Willy-Brandt-Haus Berlin","author":"Die Redaktion","date":"3. 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