{"id":1054,"date":"2022-02-08T22:59:31","date_gmt":"2017-02-05T07:15:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/on-illness-resistance-and-modes-of-collective-health-care-districtschule-ohne-zentrum-3\/"},"modified":"2025-07-17T11:26:46","modified_gmt":"2025-07-17T09:26:46","slug":"anna-dorothea-therbusch-gemaeldegalerie-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/anna-dorothea-therbusch-gemaeldegalerie-berlin\/","title":{"rendered":"Anna Dorothea Therbusch, Gem\u00e4ldegalerie Berlin"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_332\" style=\"width: 3226px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-332\" data-attachment-id=\"332\" data-permalink=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/weitzel_white_cube_2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=3216%2C2448&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3216,2448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;FinePix S8000fd&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1464962608&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.011764705882353&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"weitzel_white_cube_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=150%2C114&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=1024%2C779&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-332\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=3216%2C2448&#038;ssl=1\" alt=\"World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin\" width=\"3216\" height=\"2448\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3216&amp;ssl=1 3216w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=1024%2C779&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=973%2C741&amp;ssl=1 973w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=508%2C387&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3000&amp;ssl=1 3000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin<\/p><\/div>\n<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards im Willy-Brandt-Haus in Berlin anschauen m\u00f6chte, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein. Das was tagt\u00e4glich \u00fcber die unterschiedlichsten Informationskan\u00e4le f\u00fcr einen kurzen Moment unsere Aufmerksamkeit erh\u00e4lt, ger\u00e4t nicht einfach in Vergessenheit, sondern zeigt sich bei der World Press Ausstellung in kuratiertem Gewand und vor allem in geballter Form.<\/p>\n<p>Die sonst stark verstreuten Bildbotschaften werden hier im zweiten Stock der SPD Parteizentrale im White Cube pr\u00e4sentiert. Auf den kargen wei\u00dfen W\u00e4nden, deren Anordnung und Aufteilung im Raum jeglichem \u00e4sthetischen und gestalterischen Empfinden entbehrt, h\u00e4ngen, in acht verschiedene Kategorien aufgeteilt, die gro\u00dfformatigen Fotografien. In beinahe allen Rubriken sind Fotos von gefl\u00fcchteten, verwundeten oder toten Menschen vertreten. Polizeigewalt in den USA, Bandenkriminalit\u00e4t in Honduras, B\u00fcrgerkrieg im Sudan, \u00fcberf\u00fcllte Fl\u00fcchtlingsboote. Und das Thema Nummer eins: Der Syrienkrieg.<\/p>\n<p>Brennende Autos, zerst\u00f6rte H\u00e4user, komplett zerbombte Stra\u00dfenz\u00fcge. Alles ist Schutt und Asche, nichts scheint mehr an seinem Ort zu sein. Zwischen den Ruinen erkennt man schemenhaft eine einsame Person am Ende der H\u00e4userflucht. Nebel &#8211; verzweifelte Gesichter versuchen mit letzter Kraft verwundete Menschen aus der Gefahrenzone zu tragen \u2013 vielleicht sind sie schon l\u00e4ngst tot. Der Blick auf eine Stadt am Abend. Qualm steigt auf. Ist es die untergehende Sonne, oder eine eingeschlagene Bombe, die den Horizont erhellt, w\u00e4hrend der sternenklare Himmel unscheinbar und teilnahmslos dar\u00fcber h\u00e4ngt? Die Bilder des Fotografen Sameer al Doumy zeigen alle einen kurzen Moment w\u00e4hrend des mittlerweile f\u00fcnfj\u00e4hrigen Krieges in Syrien, hier in Douma im S\u00fcdosten des Landes. Die Momente, die hier festgehalten wurden, stellen den Krieg und seine zerst\u00f6rerische Macht in n\u00fcchterner Klarheit aus. Manchmal wirken die Szenen fast wie arrangierte Settings des Kunstfotografen Jeff Wall, der bewusst mit der Unsicherheit des Authentizit\u00e4tsgehalts von Pressefotografien und insbesondere Kriegsfotografien spielt. Hier verschwimmen die Gattungsgrenzen von Presse-und Kunstfotografie auf eindrucksvolle Weise. So liegt den Aufnahmen des aus Douma stammenden al Doumy, eine bestimmte Botschaft zu Grunde, die auf perverse Weise den Wahnsinn und gleichzeitig die \u00c4sthetik des Krieges herausstellt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Weil ein Mensch mit westeurop\u00e4ischem Hintergrund sich jedoch meist keine Vorstellung dar\u00fcber machen kann, was er da vor sich sieht, stehen wir wie unbeteiligte Beobachter am anderen Ende der Welt und k\u00f6nnen lediglich eine \u201eVerschiebung vom dokumentarischen Sehen zum dokumentarischen F\u00fchlen\u201c wahrnehmen. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ein Gef\u00fchl der Empathie aber auch der Hilflosigkeit wird evoziert.<\/p>\n<p>Auch die Fotografien von Abd Doumany reihen sich in dieses Gef\u00fchl der Machtlosigkeit ein. Wie in der Pressefotografie \u00fcblich, stehen neben allen ausgestellten Abbildern kurze begleitende Texte mit Informationen zur Entstehung, zum Ort und Datum, die das Bild in einen konkreten Kontext einbinden und eine Art Zeugnis- oder Beweisfunktion innehaben. Doch genau genommen ben\u00f6tigen diese Motive keine Beschriftung oder Erkl\u00e4rung. Der Mann, der den leblosen, toten, blut\u00fcberstr\u00f6mten K\u00f6rper seiner Tochter auf dem Scho\u00df liegen hat und sie mit einem fragenden Blick anschaut, als ob er nicht begreift, was da vor sich geht &#8211; dieses Bild spricht f\u00fcr sich, es bedarf keines Nachweises. In ihm spricht der Wahnsinn des Krieges auf so eindringliche und ersch\u00fctternde Weise, dass das betretende Schweigen im Ausstellungsraum fast schon zu einer Beklemmung wird. Und vielleicht ist genau deshalb der Beweis, dass es sich um authentische Abbilder des Syrienkrieges handelt, nicht notwendig. Diese Fotos scheinen uns eher wie ein Mahnmal zu sein, welches daran erinnern m\u00f6chte, dass der Krieg eine Kraft besitzt, die der Mensch nicht begreifen kann.<\/p>\n<p>Ist es also eine reale oder konstruierte Wirklichkeit, die von den dokumentarischen Bildern erzeugt wird? Glauben wir der Filmemacherin Hito Steyerl, dann ist jede scheinbare Realit\u00e4t in solchen Fotos ein Konstrukt. \u201eDie dokumentarische Form bildet demnach nicht die Realit\u00e4t ab, sondern ihren eignen Willen zur Macht.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Doch welche Macht geht von diesen Fotografien aus? Die Fotografien haben alle den Anspruch, ein m\u00f6glichst authentisches Abbild der Wirklichkeit ins Licht zu setzen. Dabei wird dem Fotografen die Rolle eines Zeugen zugeschrieben. Doch bei genauerer Betrachtung sind auch Pressefotografien nichts anderes als Moment-Inszenierungen. Es werden Wirklichkeitsbilder konstruiert, die auf komprimierte Weise einen komplexen Sachverhalt, in diesem Fall den Krieg in Syrien, in einer Fotografie f\u00fcr die Welt zug\u00e4nglich machen. Sie sollen ein Gef\u00fchl transportieren, welches uns die Grausamkeit des Krieges erahnen l\u00e4sst. Durch das subjektive Auge der Kamera wird ein Bild hervorgebracht, welches die scheinbare Realit\u00e4t von Millionen von Menschen auf die Bildschirme der Nachrichtensender, in die Foren der globalen Social-Media-Communities und auf die wei\u00dfen, kargen W\u00e4nde des Willy-Brandt-Hauses bringt.<\/p>\n<p>Brian O\u2019Doherty h\u00e4tte die H\u00e4ngung in White Cube Manier der 20er Jahre wahrscheinlich mit einem sterilen Krankenhausflur verglichen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Und angesichts der ungl\u00fccklichen Anordnung der hochwertigen Pressefotos w\u00e4re dieser Vergleich auch angemessen. Ohne jegliche Konzeptualisierung wird auf der einen Seite \u2013 wie eben beschrieben \u2013 der Krieg in allen seinen Facetten gezeigt und an der gegen\u00fcberliegenden Fensterfront h\u00e4ngen wie zum Trotz Sport- und Naturfotografien. Die schwarz-wei\u00dfen Unterwasserbilder von Anuar Patjane Floriuk zeigen eine Tauchercrew um einen riesigen Wal schwimmend. Ein imposantes Bild. Auf den Aufnahmen von Christian Ziegler zeigt sich die Natur von ihrer kuriosesten Seite. Farbenfrohe Cham\u00e4leons in Nahaufnahme. Der Anblick der traumatisierenden Kriegsabbildungen scheint diese Themen jedoch zwangsl\u00e4ufig in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen \u2013 so, als w\u00e4ren es belanglose Angelegenheiten, die in der World Press auch noch irgendwo untergebracht werden mussten.<\/p>\n<p>Hier liegt die T\u00fccke der Ausstellungskonzeption. Anstatt die Kategorien f\u00fcr sich sprechen zu lassen, scheinen sie miteinander zu konkurrieren. Zumindest in der konkreten Ausstellungssituation im Willy-Brandt-Haus. Denn die Wanderausstellung wird in insgesamt 45 L\u00e4ndern gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass an den anderen Ausstellungsorten eine gelungenere Pr\u00e4sentation der Fotografien zu sehen sein wird. Eine Pr\u00e4sentationform, die allen Rubriken ihren Platz und auch Themen, wie die Rettung von Orang-Utans in den Regenw\u00e4ldern von Sumatra oder die Synchronschwimmer aus Schweden f\u00fcr sich sprechen l\u00e4sst. Denn diese Informationen treten nicht nur in der World Press Photo Ausstellung in den Hintergrund, sondern gehen auch meistens in der Nachrichtenflut des Alltags unter. Sollten wir diesen Momenten, die auch unser Leben bestimmen, dann nicht gerade bei solch einer Ausstellung ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken? Vor allem sollten wir sie nicht mit dem Krieg konkurrieren lassen, der unsere Sinne \u00fcberfordert und keinen Platz mehr f\u00fcr andere Themen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Auf diesen Grenzgang machte schon Walter Benjamin in seiner medienkritischen Schrift \u201eDas Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit\u201c aufmerksam. F\u00fcr weitere Informationen siehe Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, in: Ders.: Illuminationen, S. 136-169, hier: 168f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Brian O\u2019Doherty \u00fcber den White Cube: Brian O\u2019Doherty (1996): In der wei\u00dfen Zelle. Inside the White Cube\u201c Berlin: Merve.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>World Press Photo 2016<br \/>\n03. Juni \u2013 26. Juni 2016<\/p>\n<p>Willy-Brandt-Haus Berlin<br \/>\nWilhelmstra\u00dfe 140<br \/>\n10963 Berlin<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.worldpressphoto.org\/collection\/photo\/2016\">www.worldpressphoto.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. 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Das Banner zeigt ein Selbstportr\u00e4t von Anna Dorothea Therbusch. <\/span><span style=\\\"font-size: 10px;\\\">Das Original ist an der gegen\u00fcberliegenden Wand angebracht. (Foto: Laura Koepp)<\/span><\/p>\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Jean-Baptiste Sim\u00e9non Chardin, Antoine Pesne, Gerard ter Borch \u2013 viele M\u00e4nner machten sich im 18. Jahrhundert in Europa mit ihrer Malerei einen Namen und sind bis heute bekannt. In der Berliner Gem\u00e4ldegalerie, deren Direktorin seit 2021 die Kunsthistorikerin Dagmar Hirschfelder ist \u2013 die zweite Frau in diesem Amt seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahr 1830 \u2013 wird zurzeit eine weibliche K\u00fcnstlerin des 18. Jahrhundert pr\u00e4sentiert, die sich trotz vieler Hindernisse gegen\u00fcber ihren m\u00e4nnlichen Zeitgenossen durchsetzen konnte und noch zu Lebzeiten erstaunlich erfolgreich war.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Rund drei\u00dfig Gem\u00e4lde wurden zu einer kleinen, von der jungen Kunsthistorikerin Nuria Jetter kuratierten Sonderausstellung mit dem Titel <em>Anna Dorothea Therbusch. Eine Berliner K\u00fcnstlerin der Aufkl\u00e4rungszeit<\/em> versammelt, um das 300-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der Berliner Malerin Anna Dorothea Therbusch (1721-1782) zu feiern. Die K\u00fcnstlerin ist hier mit zw\u00f6lf Gem\u00e4lden vertreten, die sich in der Sammlung der Staatlichen Museen zu Berlin befinden. Sie wurden vergleichend neben Gem\u00e4lde anderer K\u00fcnstler*innen ihrer Zeit geh\u00e4ngt und k\u00f6nnen somit in ihren historischen, motivischen und k\u00fcnstlerischen Kontext eingeordnet werden.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 9,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp2.png\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 5,\r\n      \"col\": 6,\r\n      \"colspan\": 7,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 6,\r\n      \"relid\": 1919,\r\n      \"attid\": 1057,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp2.png\",\r\n        \"_768\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp2-768x506.png\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp2-512x337.png\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp2-265x175.png\"\r\n      },\r\n      \"w\": 1020,\r\n      \"h\": 672,\r\n      \"ar\": 0.6588235294117647,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"caption\": \"<p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 10px;\\\">Lageplan der Gem\u00e4ldegalerie. Die R\u00e4ume der Sonderausstellung wurden hier rot eingekreist.<\/span><\/p>\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Im Zentrum des Foyers der Gem\u00e4ldegalerie wird auf einer gro\u00dfen digitalen Leinwand mit dem ber\u00fchmten Selbstportrait Therbuschs auf die Sonderausstellung aufmerksam gemacht. Es zeigt die schon \u00e4ltere K\u00fcnstlerin mit einem auff\u00e4lligen Augenglas \u00fcber ihrem rechten Auge, das ihr als Hilfsmittel bei der k\u00fcnstlerischen Arbeit dient. Schwierig zu finden sind im Gegensatz zu dieser Ank\u00fcndigung die Hinweise auf die Ausstellung in den Museumsr\u00e4umen selbst. Nicht einmal auf dem Lageplan, der einem am Eingang in die Hand gedr\u00fcckt wird, ist sie markiert. So irrt man eine Weile durch die gro\u00dfen Ausstellungsr\u00e4ume des Rundganges, bis man irgendwo zwischen holl\u00e4ndischer Malerei des 17. und englischer Malerei des 18. Jahrhunderts auf den unscheinbaren Eingang zur Ausstellung trifft, die in zwei kleineren R\u00e4umen untergebracht ist.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 6,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 8,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp3.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 7,\r\n      \"col\": 5,\r\n      \"colspan\": 10,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 5,\r\n      \"relid\": 1649,\r\n      \"attid\": 1058,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp3.jpg\",\r\n        \"_768\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp3-768x374.jpg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp3-512x249.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp3-265x129.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 941,\r\n      \"h\": 458,\r\n      \"ar\": 0.4867162592986185,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"caption\": \"<p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 10px;\\\">Links: Antoine Pesne, Marie de R\u00e8ge, geb. Pesne mit einem Mopshund (vor 1737). Rechts: Anna <\/span><span style=\\\"font-size: 10px;\\\">Dorothea Therbusch, Marie de R\u00e8ge (Kopie nach Antoine Pesne, um 1745). (Foto: Laura Koepp)<\/span><\/p>\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die k\u00fcnstlerische Entwicklung Therbuschs. Im ersten Raum informiert ein nicht zu langer Text auf einem schlichten Plakat \u00fcber ihre Anf\u00e4nge als K\u00fcnstlerin. Sie stammte aus bescheidenen Verh\u00e4ltnissen, war Gastwirtsfrau und Mutter von f\u00fcnf Kindern. Erst im Alter von 40 Jahren konnte sie ihre k\u00fcnstlerische Laufbahn ernsthaft beginnen. Therbusch kam aus einer Malerfamilie und lernte von ihrem Vater Georg Lisiewsky, aber auch durch Nachahmung \u2013 etwa des preu\u00dfischen Hofmalers Antoine Pesne. Ihre selbstbewusste Kopie von Pesnes Portr\u00e4t seiner Tochter aus dem Jahr 1745 im Vergleich mit ihrem eigenen Originalportr\u00e4t von Henriette Herz aus dem Jahr 1778 macht deutlich, wie drastisch sich ihre Gem\u00e4lde im Laufe ihres Lebens verbesserten. Die Falten der schimmernden Stoffe sind hier lebendig und flie\u00dfend geworden.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 8,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 1881,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp4.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 9,\r\n      \"col\": 7,\r\n      \"colspan\": 5,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 7,\r\n      \"relid\": 2113,\r\n      \"attid\": 1059,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp4.jpg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp4-512x641.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp4-265x332.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 519,\r\n      \"h\": 650,\r\n      \"ar\": 1.252408477842004,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"caption\": \"<p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 10px;\\\">Anna Dorothea Therbusch, Portrait der Henriette Herz als Hebe (1778). (Foto: Laura Koepp)<\/span><\/p>\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Ein Vergleich von Therbuschs Gem\u00e4lden mit anderen Werken des 18. Jahrhunderts zeigt, wie sie sich an der franz\u00f6sischen und niederl\u00e4ndischen Malerei ihrer Zeit orientierte. Sie malte Seide wie Gerard ter Borch und Stillleben im Stil von Jean-Baptiste Sim\u00e9on Chardin oder den niederl\u00e4ndischen Genremalern. Die Ausstellung weist zu Recht darauf hin, dass Therbusch deren Werke vermutlich kannte und studierte und verdeutlicht damit ihren Lernprozess, versucht aber nicht, eine direkte Linie von bestimmten Werken oder K\u00fcnstlern zu Therbuschs eigenen Werken zu ziehen, sondern stellt sie als einzigartig heraus. Im Zentrum des ersten Raumes steht das schon genannte Selbstbildnis Therbuschs, das sie wenige Tage vor ihrem Tod vollendete. Sie zeigt sich darin in einem metallisch schimmernden Kleid, mit einem aufgeschlagenen Buch in der Hand und durch ein Augenglas blickend als selbstbewusste, scharfsinnige, aufgekl\u00e4rte Gelehrte.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Einen Schwerpunkt im zweiten Raum der Ausstellung bilden Therbuschs Reisen und ihre Aufnahme in die Pariser Acad\u00e9mie Royale de Peinture et de Sculpture, die damals eine Obergrenze von vier weiblichen Mitgliedern festsetzte. In Deutschland dauerte es noch fast zwei Jahrhunderte, bis Frauen in der Weimarer Republik an staatlichen Kunstakademien studieren durften. Mit ihrer Aufnahme in die ber\u00fchmte Pariser Akademie im Jahr 1767 erlangte Therbusch schnell gro\u00dfen Erfolg und sie malte an zahlreichen H\u00f6fen in ganz Westeuropa. Sie begeisterte ihre Auftraggeber mit Portraits und den preu\u00dfischen K\u00f6nig Friedrich II. mit mythologischen Historiendarstellungen. Als \u201eK\u00fcnstlerin der Aufkl\u00e4rungszeit\u201c, wie es im Titel der Ausstellung hei\u00dft, setzte sich Therbusch gegen alle Hindernisse ihrer Zeit als Frau durch und schlug eine \u201etypisch m\u00e4nnliche\u201c Karriere ein.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 10,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 2345,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp5.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 11,\r\n      \"col\": 7,\r\n      \"colspan\": 6,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 7,\r\n      \"relid\": 2768,\r\n      \"attid\": 1060,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp5.jpg\",\r\n        \"_768\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp5-768x695.jpg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp5-512x463.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/koepp5-265x240.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 840,\r\n      \"h\": 760,\r\n      \"ar\": 0.9047619047619048,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"caption\": \"<p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 10px;\\\">Anne Vallayer-Coster, Stillleben mit bauchiger Flasche (um 1770). (Foto: Laura Koepp)<\/span><\/p>\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Ausstellung zeigt auch Werke anderer Malerinnen des 18. Jahrhunderts, die deutlich machen, dass es zwar wenige, aber begabte und durchaus erfolgreiche K\u00fcnstlerinnen gegeben hat. Angelika Kauff-mann etwa war Mitbegr\u00fcnderin der Londoner Akademie, etwa zur gleichen Zeit, als Therbusch in die Pariser Akademie eintrat und Elisabeth Vig\u00e9e-Lebrun malte ebenso Familienportr\u00e4ts f\u00fcr europ\u00e4ische H\u00f6fe. Besonders stechen die sch\u00f6nen Stillleben von Anne Vallayer-Coster heraus, die wie Therbusch in Paris malte. \u00a0<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Ausstellung hinterl\u00e4sst den Wunsch, mehr \u00fcber solche K\u00fcnstlerinnen und Anna Dorothea Therbusch zu erfahren. So ist es schade, dass sie nicht von einer Publikation, ja nicht einmal von einem Flyer begleitet wird. Das Einzige, was im Museumshop \u00fcber die K\u00fcnstlerin zu finden ist, ist ein historischer Roman \u00fcber Therbuschs Leben: <em>Die Portraitmalerin<\/em> von Cornelia Naumann.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Am 23. Juli 2021 feierten K\u00fcnstlerinnen des Aktionsb\u00fcndnisses <em>faire share! Sichtbarkeit von K\u00fcnstlerinnen<\/em> auf der Museumsinsel Therbuschs 300. Geburtstag. Sie wollten damit ihr Leben und ihr Werk in Erinnerung rufen und darauf aufmerksam machen, dass eine zu Lebzeiten ber\u00fchmte K\u00fcnstlerin im Gegensatz zu ihren m\u00e4nnlichen Kollegen von der Kunstgeschichte und dem Museumsbetrieb bis heute weitgehend unbeachtet geblieben ist. Den Aktivistinnen schwebte zwar ein gr\u00f6\u00dferer, repr\u00e4sentativerer Auftritt von Therbuschs \u0152uvre vor, aber die aktuelle Ausstellung in der Gem\u00e4ldegalerie ist doch ein wichtiger Schritt, um die Malerin wieder ins kollektive Ged\u00e4chtnis zu r\u00fccken.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 12,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 2769,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 0.8;\\\"><span style=\\\"font-size: 12px;\\\">Anna Dorothea Therbusch. Eine Berliner K\u00fcnstlerin der Aufkl\u00e4rungszeit<br \/>03.12.2021 \u2013 10.04.2022<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.8;\\\"><span style=\\\"font-size: 12px;\\\">Gem\u00e4ldegalerie<br \/>Matth\u00e4ikirchplatz<br \/>10785 Berlin<br \/><br \/>https:\/\/www.smb.museum\/ausstellungen\/detail\/anna-dorothea-therbusch\/<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 13,\r\n      \"col\": 5,\r\n      \"colspan\": 7,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 5,\r\n      \"relid\": 621,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7ChHw-h0","jetpack-related-posts":[{"id":331,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/","url_meta":{"origin":1054,"position":0},"title":"World Press Photo 2016, Willy-Brandt-Haus Berlin","author":"Die Redaktion","date":"3. 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