{"id":1087,"date":"2022-02-16T22:56:24","date_gmt":"2017-02-05T07:15:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/die-liste-der-gottbegnadeten-deutsches-historisches-museum-2\/"},"modified":"2025-07-17T11:26:49","modified_gmt":"2025-07-17T09:26:49","slug":"monets-garten-alte-muenze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/monets-garten-alte-muenze\/","title":{"rendered":"Monets Garten, Alte M\u00fcnze"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_332\" style=\"width: 3226px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-332\" data-attachment-id=\"332\" data-permalink=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/weitzel_white_cube_2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=3216%2C2448&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3216,2448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;FinePix S8000fd&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1464962608&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.011764705882353&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"weitzel_white_cube_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=150%2C114&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=1024%2C779&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-332\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=3216%2C2448&#038;ssl=1\" alt=\"World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin\" width=\"3216\" height=\"2448\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3216&amp;ssl=1 3216w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=1024%2C779&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=973%2C741&amp;ssl=1 973w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=508%2C387&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3000&amp;ssl=1 3000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin<\/p><\/div>\n<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards im Willy-Brandt-Haus in Berlin anschauen m\u00f6chte, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein. Das was tagt\u00e4glich \u00fcber die unterschiedlichsten Informationskan\u00e4le f\u00fcr einen kurzen Moment unsere Aufmerksamkeit erh\u00e4lt, ger\u00e4t nicht einfach in Vergessenheit, sondern zeigt sich bei der World Press Ausstellung in kuratiertem Gewand und vor allem in geballter Form.<\/p>\n<p>Die sonst stark verstreuten Bildbotschaften werden hier im zweiten Stock der SPD Parteizentrale im White Cube pr\u00e4sentiert. Auf den kargen wei\u00dfen W\u00e4nden, deren Anordnung und Aufteilung im Raum jeglichem \u00e4sthetischen und gestalterischen Empfinden entbehrt, h\u00e4ngen, in acht verschiedene Kategorien aufgeteilt, die gro\u00dfformatigen Fotografien. In beinahe allen Rubriken sind Fotos von gefl\u00fcchteten, verwundeten oder toten Menschen vertreten. Polizeigewalt in den USA, Bandenkriminalit\u00e4t in Honduras, B\u00fcrgerkrieg im Sudan, \u00fcberf\u00fcllte Fl\u00fcchtlingsboote. Und das Thema Nummer eins: Der Syrienkrieg.<\/p>\n<p>Brennende Autos, zerst\u00f6rte H\u00e4user, komplett zerbombte Stra\u00dfenz\u00fcge. Alles ist Schutt und Asche, nichts scheint mehr an seinem Ort zu sein. Zwischen den Ruinen erkennt man schemenhaft eine einsame Person am Ende der H\u00e4userflucht. Nebel &#8211; verzweifelte Gesichter versuchen mit letzter Kraft verwundete Menschen aus der Gefahrenzone zu tragen \u2013 vielleicht sind sie schon l\u00e4ngst tot. Der Blick auf eine Stadt am Abend. Qualm steigt auf. Ist es die untergehende Sonne, oder eine eingeschlagene Bombe, die den Horizont erhellt, w\u00e4hrend der sternenklare Himmel unscheinbar und teilnahmslos dar\u00fcber h\u00e4ngt? Die Bilder des Fotografen Sameer al Doumy zeigen alle einen kurzen Moment w\u00e4hrend des mittlerweile f\u00fcnfj\u00e4hrigen Krieges in Syrien, hier in Douma im S\u00fcdosten des Landes. Die Momente, die hier festgehalten wurden, stellen den Krieg und seine zerst\u00f6rerische Macht in n\u00fcchterner Klarheit aus. Manchmal wirken die Szenen fast wie arrangierte Settings des Kunstfotografen Jeff Wall, der bewusst mit der Unsicherheit des Authentizit\u00e4tsgehalts von Pressefotografien und insbesondere Kriegsfotografien spielt. Hier verschwimmen die Gattungsgrenzen von Presse-und Kunstfotografie auf eindrucksvolle Weise. So liegt den Aufnahmen des aus Douma stammenden al Doumy, eine bestimmte Botschaft zu Grunde, die auf perverse Weise den Wahnsinn und gleichzeitig die \u00c4sthetik des Krieges herausstellt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Weil ein Mensch mit westeurop\u00e4ischem Hintergrund sich jedoch meist keine Vorstellung dar\u00fcber machen kann, was er da vor sich sieht, stehen wir wie unbeteiligte Beobachter am anderen Ende der Welt und k\u00f6nnen lediglich eine \u201eVerschiebung vom dokumentarischen Sehen zum dokumentarischen F\u00fchlen\u201c wahrnehmen. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ein Gef\u00fchl der Empathie aber auch der Hilflosigkeit wird evoziert.<\/p>\n<p>Auch die Fotografien von Abd Doumany reihen sich in dieses Gef\u00fchl der Machtlosigkeit ein. Wie in der Pressefotografie \u00fcblich, stehen neben allen ausgestellten Abbildern kurze begleitende Texte mit Informationen zur Entstehung, zum Ort und Datum, die das Bild in einen konkreten Kontext einbinden und eine Art Zeugnis- oder Beweisfunktion innehaben. Doch genau genommen ben\u00f6tigen diese Motive keine Beschriftung oder Erkl\u00e4rung. Der Mann, der den leblosen, toten, blut\u00fcberstr\u00f6mten K\u00f6rper seiner Tochter auf dem Scho\u00df liegen hat und sie mit einem fragenden Blick anschaut, als ob er nicht begreift, was da vor sich geht &#8211; dieses Bild spricht f\u00fcr sich, es bedarf keines Nachweises. In ihm spricht der Wahnsinn des Krieges auf so eindringliche und ersch\u00fctternde Weise, dass das betretende Schweigen im Ausstellungsraum fast schon zu einer Beklemmung wird. Und vielleicht ist genau deshalb der Beweis, dass es sich um authentische Abbilder des Syrienkrieges handelt, nicht notwendig. Diese Fotos scheinen uns eher wie ein Mahnmal zu sein, welches daran erinnern m\u00f6chte, dass der Krieg eine Kraft besitzt, die der Mensch nicht begreifen kann.<\/p>\n<p>Ist es also eine reale oder konstruierte Wirklichkeit, die von den dokumentarischen Bildern erzeugt wird? Glauben wir der Filmemacherin Hito Steyerl, dann ist jede scheinbare Realit\u00e4t in solchen Fotos ein Konstrukt. \u201eDie dokumentarische Form bildet demnach nicht die Realit\u00e4t ab, sondern ihren eignen Willen zur Macht.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Doch welche Macht geht von diesen Fotografien aus? Die Fotografien haben alle den Anspruch, ein m\u00f6glichst authentisches Abbild der Wirklichkeit ins Licht zu setzen. Dabei wird dem Fotografen die Rolle eines Zeugen zugeschrieben. Doch bei genauerer Betrachtung sind auch Pressefotografien nichts anderes als Moment-Inszenierungen. Es werden Wirklichkeitsbilder konstruiert, die auf komprimierte Weise einen komplexen Sachverhalt, in diesem Fall den Krieg in Syrien, in einer Fotografie f\u00fcr die Welt zug\u00e4nglich machen. Sie sollen ein Gef\u00fchl transportieren, welches uns die Grausamkeit des Krieges erahnen l\u00e4sst. Durch das subjektive Auge der Kamera wird ein Bild hervorgebracht, welches die scheinbare Realit\u00e4t von Millionen von Menschen auf die Bildschirme der Nachrichtensender, in die Foren der globalen Social-Media-Communities und auf die wei\u00dfen, kargen W\u00e4nde des Willy-Brandt-Hauses bringt.<\/p>\n<p>Brian O\u2019Doherty h\u00e4tte die H\u00e4ngung in White Cube Manier der 20er Jahre wahrscheinlich mit einem sterilen Krankenhausflur verglichen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Und angesichts der ungl\u00fccklichen Anordnung der hochwertigen Pressefotos w\u00e4re dieser Vergleich auch angemessen. Ohne jegliche Konzeptualisierung wird auf der einen Seite \u2013 wie eben beschrieben \u2013 der Krieg in allen seinen Facetten gezeigt und an der gegen\u00fcberliegenden Fensterfront h\u00e4ngen wie zum Trotz Sport- und Naturfotografien. Die schwarz-wei\u00dfen Unterwasserbilder von Anuar Patjane Floriuk zeigen eine Tauchercrew um einen riesigen Wal schwimmend. Ein imposantes Bild. Auf den Aufnahmen von Christian Ziegler zeigt sich die Natur von ihrer kuriosesten Seite. Farbenfrohe Cham\u00e4leons in Nahaufnahme. Der Anblick der traumatisierenden Kriegsabbildungen scheint diese Themen jedoch zwangsl\u00e4ufig in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen \u2013 so, als w\u00e4ren es belanglose Angelegenheiten, die in der World Press auch noch irgendwo untergebracht werden mussten.<\/p>\n<p>Hier liegt die T\u00fccke der Ausstellungskonzeption. Anstatt die Kategorien f\u00fcr sich sprechen zu lassen, scheinen sie miteinander zu konkurrieren. Zumindest in der konkreten Ausstellungssituation im Willy-Brandt-Haus. Denn die Wanderausstellung wird in insgesamt 45 L\u00e4ndern gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass an den anderen Ausstellungsorten eine gelungenere Pr\u00e4sentation der Fotografien zu sehen sein wird. Eine Pr\u00e4sentationform, die allen Rubriken ihren Platz und auch Themen, wie die Rettung von Orang-Utans in den Regenw\u00e4ldern von Sumatra oder die Synchronschwimmer aus Schweden f\u00fcr sich sprechen l\u00e4sst. Denn diese Informationen treten nicht nur in der World Press Photo Ausstellung in den Hintergrund, sondern gehen auch meistens in der Nachrichtenflut des Alltags unter. Sollten wir diesen Momenten, die auch unser Leben bestimmen, dann nicht gerade bei solch einer Ausstellung ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken? Vor allem sollten wir sie nicht mit dem Krieg konkurrieren lassen, der unsere Sinne \u00fcberfordert und keinen Platz mehr f\u00fcr andere Themen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Auf diesen Grenzgang machte schon Walter Benjamin in seiner medienkritischen Schrift \u201eDas Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit\u201c aufmerksam. F\u00fcr weitere Informationen siehe Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, in: Ders.: Illuminationen, S. 136-169, hier: 168f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Brian O\u2019Doherty \u00fcber den White Cube: Brian O\u2019Doherty (1996): In der wei\u00dfen Zelle. Inside the White Cube\u201c Berlin: Merve.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>World Press Photo 2016<br \/>\n03. Juni \u2013 26. Juni 2016<\/p>\n<p>Willy-Brandt-Haus Berlin<br \/>\nWilhelmstra\u00dfe 140<br \/>\n10963 Berlin<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.worldpressphoto.org\/collection\/photo\/2016\">www.worldpressphoto.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. 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Im ersten Raum steht Monets Leben im Vordergrund. Begr\u00fc\u00dft wird der Besucher von einer \u00fcberlebensgro\u00dfen Fotografie Monets mit seinem Ausspruch <em>Welcome to my studio. <\/em>Neben einem Zeitstrahl, auf dem\u00a0 alle wichtigen Etappen seines k\u00fcnstlerischen Werdegangs beschrieben sind,\u00a0 gibt es mehrere Projektionen seiner Kunst zu bestaunen. Diese sind keineswegs nur stille Abbilder seiner Werke, sondern l\u00f6sen sich immer wieder in tanzende Farbpartikel auf, welches eindrucksvoll Monets favorisierte Motive repr\u00e4sentiert. <\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 14,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 770,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Monets-Garten.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 16,\r\n      \"colspan\": 4,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 769,\r\n      \"attid\": 1089,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Monets-Garten.jpg\",\r\n        \"_1920\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Monets-Garten-1920x3413.jpg\",\r\n        \"_1280\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Monets-Garten-1280x2276.jpg\",\r\n        \"_1024\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Monets-Garten-1024x1820.jpg\",\r\n        \"_768\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Monets-Garten-768x1365.jpg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Monets-Garten-512x910.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Monets-Garten-265x471.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 2160,\r\n      \"h\": 3840,\r\n      \"ar\": 1.7777777777777777,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Claude Monet (14. November 1840 \u2013 5. Dezember 1926) gilt als Mitbegr\u00fcnder des Impressionismus und schuf mehr als 2000 Gem\u00e4lde und zahlreiche Skizzen und Pastelle. Monets au\u00dfergew\u00f6hnlicher Stil besch\u00e4ftigt sich vor allem mit den Elementen Licht, Schatten, Wind und Wasser. Besonders interessieren ihn dabei Reflexionen und Farbspiele. So schuf er ganze Serien mit dem gleichen Motiv mit wechselnden Lichtverh\u00e4ltnissen durch ver\u00e4nderte Tages- und Jahreszeit sowie Wetterverh\u00e4ltnisse.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Doch Monets Vision wird dem Besucher nicht nur visuell n\u00e4hergebracht, die gesamte Ausstellung ist untermalt mit sanfter Klaviermusik. Dieser Klangteppich findet sich auch in der gr\u00f6\u00dften Projektion dieses Raumes wieder: Mit jedem neuen Ton \u00e4ndert sich die Farbe einzelner Elemente. Monets Vision vom Tanz der Farben wird hier meisterhaft illustriert.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 8,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-garden.-Japanische-Bru\u0308cke.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 5,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 6,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 593,\r\n      \"attid\": 1088,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-garden.-Japanische-Bru\u0308cke.jpg\",\r\n        \"_3200\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-garden.-Japanische-Bru\u0308cke-3200x4267.jpg\",\r\n        \"_2560\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-garden.-Japanische-Bru\u0308cke-2560x3413.jpg\",\r\n        \"_1920\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-garden.-Japanische-Bru\u0308cke-1920x2560.jpg\",\r\n        \"_1280\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-garden.-Japanische-Bru\u0308cke-1280x1707.jpg\",\r\n        \"_1024\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-garden.-Japanische-Bru\u0308cke-1024x1365.jpg\",\r\n        \"_768\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-garden.-Japanische-Bru\u0308cke-768x1024.jpg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-garden.-Japanische-Bru\u0308cke-512x683.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-garden.-Japanische-Bru\u0308cke-265x353.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 3456,\r\n      \"h\": 4608,\r\n      \"ar\": 1.3333333333333333,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Im zweiten Teil der Ausstellung manifestiert sich Monets Kunst in einem eher physischen Rahmen. Die ber\u00fchmte Br\u00fccke im japanischen Stil in Monets Gartenlandschaft im franz\u00f6sischen Ort Giverny wurde hier in die Realit\u00e4t versetzt und l\u00e4dt den Besucher sozusagen ein, Fu\u00df in Monets Kunst zu setzen. <em>Welcome to my garden<\/em> blitzt an der Wand auf, bevor man \u00fcber die Br\u00fccke schreitet, vorbei an den Farbspielen der Wasserprojektionen und der fulminanten Dichte des artifiziellen Gartens. Ein weiteres Element, die Kunst physisch zu erleben, ist eine interaktive Installation, bei der der Besucher die Farbpartikel durch Bewegungen beeinflusst. Durch diese spielerische Art wird einem besonders bewusst, wie Monets Tanz mit Farbe und Licht seine Kunstwerke so lebendig macht und man wird zugleich selbst Teil des Kunstwerkes.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Im Rahmen des physischen Erlebens l\u00e4dt des Weiteren hier auch ein Caf\u00e9 zum Verweilen ein.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 5,\r\n      \"col\": 7,\r\n      \"colspan\": 12,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 9,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Letzte Station und finales Highlight ist der Showroom mit seiner 270\u00b0 Leinwand, auf der eindrucksvoll Monets bedeutendste Werke zum Leben erweckt werden, <em>Das Kap von la H\u00e9ve bei Ebbe<\/em>, <em>Die Dame im gr\u00fcnen Kleid<\/em> oder auch <em>Das Atelierboot<\/em><strong>. <\/strong>Eingerahmt von der Projektionsleinwand sitzen die Besucher auf St\u00fchlen oder Beanbags und lassen sich von der 44-min\u00fctigen Show verzaubern und tauchen endg\u00fcltig tief in die Kunst ein. Selbst der Boden des Raumes dient als Palette f\u00fcr die Poesie und so versinkt man in die bewegten Kunstwerke und wird von wilden K\u00fcsten zu ruhigen Wiesen und Blumenfeldern mitgerissen. Das Motto<em> Welcome to my life <\/em>wird eindrucksvoll in dieser Show mit Licht und Ton inszeniert und die Projektion endet mit Monets gr\u00f6\u00dftem Werk \u2013 den Seerosen.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 6,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 5,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Seerosen.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 7,\r\n      \"col\": 6,\r\n      \"colspan\": 7,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 6,\r\n      \"relid\": 1264,\r\n      \"attid\": 1090,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Seerosen.jpg\",\r\n        \"_3200\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Seerosen-3200x4267.jpg\",\r\n        \"_2560\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Seerosen-2560x3413.jpg\",\r\n        \"_1920\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Seerosen-1920x2560.jpg\",\r\n        \"_1280\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Seerosen-1280x1707.jpg\",\r\n        \"_1024\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Seerosen-1024x1365.jpg\",\r\n        \"_768\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Seerosen-768x1024.jpg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Seerosen-512x683.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Welcome-to-my-life.-Seerosen-265x353.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 3456,\r\n      \"h\": 4608,\r\n      \"ar\": 1.3333333333333333,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Der Ausstellungsort <em>Alte M\u00fcnze<\/em> in Berlin-Mitte ist ein ehemaliges M\u00fcnzpr\u00e4gewerk, das in den letzten 70 Jahren sowohl Reichsmark, DDR-Mark, D-Mark und Euro gepr\u00e4gt hat. Seit 2006 ist der Standort zu einem Raum f\u00fcr Kunst und Kultur umfunktioniert worden. Der industrielle Charme bietet einen interessanten Gegensatz zu Monets farbenpr\u00e4chtiger und unbefangener Malerei.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Dem Produktionsteam der Schweizer Kreativlab <em>Immersive Art AG<\/em> in Kollaboration mit der <em>Allegria Konzert GmbH<\/em>, gelingt es, in dieser Ausstellung den Fokus auf das Erleben der Kunst Monets zu setzen. Ohne auch nur ein tats\u00e4chliches Werk Monets auszustellen, werden dem Besucher die Kunstwerke derart n\u00e4her gebracht, dass er sich als Teil des Gem\u00e4ldes f\u00fchlt, nicht nur als passiver Beobachter.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Eine Ausstellung ohne echte Kunstwerke, aber umso inspirierender ist die Auseinandersetzung mit denen, insbesondere im letzten Moment der Ausstellung, bei dem man in einem endlosen Seerosenteppich sitzend Monets Vision am eigenen K\u00f6rper sp\u00fcrt.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\">\u00a0<\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">\u201eVielleicht verdanke ich es von Anfang an den Blumen, dass ich Maler geworden bin.\u201c - Claude Monet<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 8,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 11,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 0.8;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">\\\"Monets Garten \u2013 Ein immersives Ausstellungserlebnis\\\"<br \/>Die Ausstellung ist tempor\u00e4r und findet ab dem 12. Januar bis zum 20. M\u00e4rz 2022 statt.<br \/><\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.8;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Alte M\u00fcnze<br \/><\/span><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Molkenmarkt 2<br \/><\/span><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">10179 Berlin<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.8;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">\u00d6ffnungszeiten: T\u00e4glich von 11 \u2013 21Uhr<br \/><\/span><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Tickets: Erwachsene 20 Euro, <\/span><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Erm\u00e4\u00dfigt 18 Euro,<\/span><span style=\\\"font-size: 15px;\\\"> Kinder (6-17) 16 Euro<br \/><\/span><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Samstags und Sonntags jeweils 2 Euro Aufschlag<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.8;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">https:\/\/www.monets-garten.de\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.8;\\\">\u00a0<\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 9,\r\n      \"col\": 5,\r\n      \"colspan\": 8,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 5,\r\n      \"relid\": 621,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7ChHw-hx","jetpack-related-posts":[{"id":331,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/","url_meta":{"origin":1087,"position":0},"title":"World Press Photo 2016, Willy-Brandt-Haus Berlin","author":"Die Redaktion","date":"3. 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