{"id":1303,"date":"2025-09-23T10:42:14","date_gmt":"2025-09-23T08:42:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/musafiri-von-reisenden-und-gaesten-haus-der-kulturen-der-welt-copy\/"},"modified":"2025-09-23T11:47:03","modified_gmt":"2025-09-23T09:47:03","slug":"no-the-exhibition-kunstraum-kreuzberg-bethanien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/no-the-exhibition-kunstraum-kreuzberg-bethanien\/","title":{"rendered":"NO.THE EXHIBITION, Kunstraum Kreuzberg\/Bethanien"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_332\" style=\"width: 3226px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-332\" data-attachment-id=\"332\" data-permalink=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/weitzel_white_cube_2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=3216%2C2448&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3216,2448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;FinePix S8000fd&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1464962608&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.011764705882353&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"weitzel_white_cube_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=150%2C114&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=1024%2C779&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-332\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=3216%2C2448&#038;ssl=1\" alt=\"World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin\" width=\"3216\" height=\"2448\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3216&amp;ssl=1 3216w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=1024%2C779&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=973%2C741&amp;ssl=1 973w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=508%2C387&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3000&amp;ssl=1 3000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin<\/p><\/div>\n<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards im Willy-Brandt-Haus in Berlin anschauen m\u00f6chte, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein. Das was tagt\u00e4glich \u00fcber die unterschiedlichsten Informationskan\u00e4le f\u00fcr einen kurzen Moment unsere Aufmerksamkeit erh\u00e4lt, ger\u00e4t nicht einfach in Vergessenheit, sondern zeigt sich bei der World Press Ausstellung in kuratiertem Gewand und vor allem in geballter Form.<\/p>\n<p>Die sonst stark verstreuten Bildbotschaften werden hier im zweiten Stock der SPD Parteizentrale im White Cube pr\u00e4sentiert. Auf den kargen wei\u00dfen W\u00e4nden, deren Anordnung und Aufteilung im Raum jeglichem \u00e4sthetischen und gestalterischen Empfinden entbehrt, h\u00e4ngen, in acht verschiedene Kategorien aufgeteilt, die gro\u00dfformatigen Fotografien. In beinahe allen Rubriken sind Fotos von gefl\u00fcchteten, verwundeten oder toten Menschen vertreten. Polizeigewalt in den USA, Bandenkriminalit\u00e4t in Honduras, B\u00fcrgerkrieg im Sudan, \u00fcberf\u00fcllte Fl\u00fcchtlingsboote. Und das Thema Nummer eins: Der Syrienkrieg.<\/p>\n<p>Brennende Autos, zerst\u00f6rte H\u00e4user, komplett zerbombte Stra\u00dfenz\u00fcge. Alles ist Schutt und Asche, nichts scheint mehr an seinem Ort zu sein. Zwischen den Ruinen erkennt man schemenhaft eine einsame Person am Ende der H\u00e4userflucht. Nebel &#8211; verzweifelte Gesichter versuchen mit letzter Kraft verwundete Menschen aus der Gefahrenzone zu tragen \u2013 vielleicht sind sie schon l\u00e4ngst tot. Der Blick auf eine Stadt am Abend. Qualm steigt auf. Ist es die untergehende Sonne, oder eine eingeschlagene Bombe, die den Horizont erhellt, w\u00e4hrend der sternenklare Himmel unscheinbar und teilnahmslos dar\u00fcber h\u00e4ngt? Die Bilder des Fotografen Sameer al Doumy zeigen alle einen kurzen Moment w\u00e4hrend des mittlerweile f\u00fcnfj\u00e4hrigen Krieges in Syrien, hier in Douma im S\u00fcdosten des Landes. Die Momente, die hier festgehalten wurden, stellen den Krieg und seine zerst\u00f6rerische Macht in n\u00fcchterner Klarheit aus. Manchmal wirken die Szenen fast wie arrangierte Settings des Kunstfotografen Jeff Wall, der bewusst mit der Unsicherheit des Authentizit\u00e4tsgehalts von Pressefotografien und insbesondere Kriegsfotografien spielt. Hier verschwimmen die Gattungsgrenzen von Presse-und Kunstfotografie auf eindrucksvolle Weise. So liegt den Aufnahmen des aus Douma stammenden al Doumy, eine bestimmte Botschaft zu Grunde, die auf perverse Weise den Wahnsinn und gleichzeitig die \u00c4sthetik des Krieges herausstellt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Weil ein Mensch mit westeurop\u00e4ischem Hintergrund sich jedoch meist keine Vorstellung dar\u00fcber machen kann, was er da vor sich sieht, stehen wir wie unbeteiligte Beobachter am anderen Ende der Welt und k\u00f6nnen lediglich eine \u201eVerschiebung vom dokumentarischen Sehen zum dokumentarischen F\u00fchlen\u201c wahrnehmen. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ein Gef\u00fchl der Empathie aber auch der Hilflosigkeit wird evoziert.<\/p>\n<p>Auch die Fotografien von Abd Doumany reihen sich in dieses Gef\u00fchl der Machtlosigkeit ein. Wie in der Pressefotografie \u00fcblich, stehen neben allen ausgestellten Abbildern kurze begleitende Texte mit Informationen zur Entstehung, zum Ort und Datum, die das Bild in einen konkreten Kontext einbinden und eine Art Zeugnis- oder Beweisfunktion innehaben. Doch genau genommen ben\u00f6tigen diese Motive keine Beschriftung oder Erkl\u00e4rung. Der Mann, der den leblosen, toten, blut\u00fcberstr\u00f6mten K\u00f6rper seiner Tochter auf dem Scho\u00df liegen hat und sie mit einem fragenden Blick anschaut, als ob er nicht begreift, was da vor sich geht &#8211; dieses Bild spricht f\u00fcr sich, es bedarf keines Nachweises. In ihm spricht der Wahnsinn des Krieges auf so eindringliche und ersch\u00fctternde Weise, dass das betretende Schweigen im Ausstellungsraum fast schon zu einer Beklemmung wird. Und vielleicht ist genau deshalb der Beweis, dass es sich um authentische Abbilder des Syrienkrieges handelt, nicht notwendig. Diese Fotos scheinen uns eher wie ein Mahnmal zu sein, welches daran erinnern m\u00f6chte, dass der Krieg eine Kraft besitzt, die der Mensch nicht begreifen kann.<\/p>\n<p>Ist es also eine reale oder konstruierte Wirklichkeit, die von den dokumentarischen Bildern erzeugt wird? Glauben wir der Filmemacherin Hito Steyerl, dann ist jede scheinbare Realit\u00e4t in solchen Fotos ein Konstrukt. \u201eDie dokumentarische Form bildet demnach nicht die Realit\u00e4t ab, sondern ihren eignen Willen zur Macht.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Doch welche Macht geht von diesen Fotografien aus? Die Fotografien haben alle den Anspruch, ein m\u00f6glichst authentisches Abbild der Wirklichkeit ins Licht zu setzen. Dabei wird dem Fotografen die Rolle eines Zeugen zugeschrieben. Doch bei genauerer Betrachtung sind auch Pressefotografien nichts anderes als Moment-Inszenierungen. Es werden Wirklichkeitsbilder konstruiert, die auf komprimierte Weise einen komplexen Sachverhalt, in diesem Fall den Krieg in Syrien, in einer Fotografie f\u00fcr die Welt zug\u00e4nglich machen. Sie sollen ein Gef\u00fchl transportieren, welches uns die Grausamkeit des Krieges erahnen l\u00e4sst. Durch das subjektive Auge der Kamera wird ein Bild hervorgebracht, welches die scheinbare Realit\u00e4t von Millionen von Menschen auf die Bildschirme der Nachrichtensender, in die Foren der globalen Social-Media-Communities und auf die wei\u00dfen, kargen W\u00e4nde des Willy-Brandt-Hauses bringt.<\/p>\n<p>Brian O\u2019Doherty h\u00e4tte die H\u00e4ngung in White Cube Manier der 20er Jahre wahrscheinlich mit einem sterilen Krankenhausflur verglichen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Und angesichts der ungl\u00fccklichen Anordnung der hochwertigen Pressefotos w\u00e4re dieser Vergleich auch angemessen. Ohne jegliche Konzeptualisierung wird auf der einen Seite \u2013 wie eben beschrieben \u2013 der Krieg in allen seinen Facetten gezeigt und an der gegen\u00fcberliegenden Fensterfront h\u00e4ngen wie zum Trotz Sport- und Naturfotografien. Die schwarz-wei\u00dfen Unterwasserbilder von Anuar Patjane Floriuk zeigen eine Tauchercrew um einen riesigen Wal schwimmend. Ein imposantes Bild. Auf den Aufnahmen von Christian Ziegler zeigt sich die Natur von ihrer kuriosesten Seite. Farbenfrohe Cham\u00e4leons in Nahaufnahme. Der Anblick der traumatisierenden Kriegsabbildungen scheint diese Themen jedoch zwangsl\u00e4ufig in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen \u2013 so, als w\u00e4ren es belanglose Angelegenheiten, die in der World Press auch noch irgendwo untergebracht werden mussten.<\/p>\n<p>Hier liegt die T\u00fccke der Ausstellungskonzeption. Anstatt die Kategorien f\u00fcr sich sprechen zu lassen, scheinen sie miteinander zu konkurrieren. Zumindest in der konkreten Ausstellungssituation im Willy-Brandt-Haus. Denn die Wanderausstellung wird in insgesamt 45 L\u00e4ndern gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass an den anderen Ausstellungsorten eine gelungenere Pr\u00e4sentation der Fotografien zu sehen sein wird. Eine Pr\u00e4sentationform, die allen Rubriken ihren Platz und auch Themen, wie die Rettung von Orang-Utans in den Regenw\u00e4ldern von Sumatra oder die Synchronschwimmer aus Schweden f\u00fcr sich sprechen l\u00e4sst. Denn diese Informationen treten nicht nur in der World Press Photo Ausstellung in den Hintergrund, sondern gehen auch meistens in der Nachrichtenflut des Alltags unter. Sollten wir diesen Momenten, die auch unser Leben bestimmen, dann nicht gerade bei solch einer Ausstellung ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken? Vor allem sollten wir sie nicht mit dem Krieg konkurrieren lassen, der unsere Sinne \u00fcberfordert und keinen Platz mehr f\u00fcr andere Themen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Auf diesen Grenzgang machte schon Walter Benjamin in seiner medienkritischen Schrift \u201eDas Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit\u201c aufmerksam. F\u00fcr weitere Informationen siehe Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, in: Ders.: Illuminationen, S. 136-169, hier: 168f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Brian O\u2019Doherty \u00fcber den White Cube: Brian O\u2019Doherty (1996): In der wei\u00dfen Zelle. Inside the White Cube\u201c Berlin: Merve.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>World Press Photo 2016<br \/>\n03. Juni \u2013 26. Juni 2016<\/p>\n<p>Willy-Brandt-Haus Berlin<br \/>\nWilhelmstra\u00dfe 140<br \/>\n10963 Berlin<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.worldpressphoto.org\/collection\/photo\/2016\">www.worldpressphoto.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. 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THE EXHIBITION<\/em> zeigt der Kunstraum Kreuzberg\/Bethanien eine zutiefst politische und zugleich autobiografische Ausstellung. Konzipiert und kuratiert wurde sie von dem exilierten russischen Medienkollektiv Meduza, das 2014 infolge wachsender Repressionen aus Russland ins Ausland fliehen musste.<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Werke zeigen die Realit\u00e4t der Journalist:innen im Kampf gegen Zensur und die durch russische Angriffe verursachten Sch\u00e4den in Gesellschaft und Infrastruktur der Ukraine. Der Ausstellungstitel <em>NO<\/em> \u2013 auf Russisch \u041d\u0435\u0442 \u2013 ist bewusst einfach und kompromisslos gew\u00e4hlt. Er steht f\u00fcr den Ungehorsam, f\u00fcr ein Nein zu Unterdr\u00fcckung, Krieg und Diktatur. \u201eEs ist [\u2026] unser Nein \u2013 zu Angst und Schweigen, Zensur und Selbstzensur.\u201c, so die Kurator:innen der Ausstellung. In einer Zeit, in der ein \u201eNein\u201c in vielen L\u00e4ndern gef\u00e4hrlich ist, fungiert <em>NO<\/em> als Gegenstimme zu politischer Resignation. Nein wird hier nicht als Verweigerung, sondern als Ausdruck des Widerstands begriffen. Es steht f\u00fcr Resilienz, Standhaftigkeit und die Freiheit zu widersprechen \u2013 eine Freiheit, die in vielen Teilen der Welt, so auch in Russland, massiv bedroht ist.<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Der Kunstraum Kreuzberg\/Bethanien ist bekannt f\u00fcr aktivistische und gesellschaftspolitische Ausstellungsprojekte. Seit den 1970er Jahren steht das Bethanien f\u00fcr alternative Kulturarbeit und bietet mit historischen und politischen Bez\u00fcgen einen institutionellen Rahmen f\u00fcr Ausstellungen wie <em>NO<\/em>. Finanziert wird der Kunstraum durch die Berliner Kulturverwaltung \u2013 die Ausstellung selbst wurde in Kooperation mit Meduza und weiteren internationalen Partner:innen realisiert. Basierend auf den Arbeiten von 13 internationalen K\u00fcnstler:innen und einem von Mikhail Durnenkov konzipierten dokumentarischen Projekt, in dem Interviews der Mitwirkenden von Meduza gezeigt werden, verbindet <em>NO<\/em> dokumentarische Perspektiven mit k\u00fcnstlerischer Auseinandersetzung.<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Ausstellungsr\u00e4ume gliedern sich in die \u00dcberschriften unserer Zeit:<strong> Diktatur, Zensur, Exil, Krieg, Resilienz, Angst, Einsamkeit, Polarisierung, Hoffnung<\/strong><strong>. <\/strong>Diese r\u00e4umliche Segmentierung zeigt keine lineare Entwicklung, sondern spannt ein narratives Netz aus Erfahrung, Best\u00fcrzung und Konfrontation. Ein zur\u00fcckhaltendes Ausstellungsdesign unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Inhalte und lenkt die Aufmerksamkeit auf die unterschiedlichen Medien \u2013 Interviews, Skulptur, Installation, Malerei \u2013, die ein breites Panorama des Widerstands im Journalismus entfalten.<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Ausstellung arbeitet bewusst mit \u00e4sthetischen Br\u00fcchen und erzeugt dadurch Spannung und Tiefe: Dokumentarisches trifft auf symbolische Objekte, n\u00fcchterne Interviews auf emotionale Installationen. Durch die zahlreichen Interviews entsteht ein pers\u00f6nlicher Zugang, der die Besucher:innen emotional involviert. Es geht um Nationalit\u00e4t, Sprache, Identit\u00e4t \u2013 und um den Status als Journalist:in in Zeiten von Krieg. Die st\u00e4ndige Bedrohung geh\u00f6rt f\u00fcr Meduza zum Alltag \u2013 und pr\u00e4gt auch die Erz\u00e4hlweise der Ausstellung. Das Miteinander der Erz\u00e4hlenden und der Kunstobjekte richtet sich an ein klares politisches \u201eWir\u201c der Widerst\u00e4ndigen.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 17,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 8,\r\n      \"frameOverflow\": \"\",\r\n      \"absolute_position\": false\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Im Raum <em>WAR<\/em> zeigt das Projekt <em>Time of War <\/em>einer unbekannten K\u00fcnstler:in auf einer ganzen Wand 150 Variationen des Satzes \u201eIch will, dass der Krieg endet\u201c in verschiedenen Sprachen. Das Werk versteht sich zugleich \u201eals Akt der Selbstheilung und als Friedensmanifest\u201c. Daneben sind eine bestickte Karte der russischen Luftangriffe der K\u00fcnstlerin Christina Lucas und die mit einem 3D-Stift rekonstruierten \u00dcberreste des Donezker Flughafen platziert. Sergei Prokofjew zeigt mit seiner pr\u00e4zisen Rekonstruktion zerst\u00f6rter Architektur die Gewalt der Gegenwart.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 17,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 21,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_1_page-0001-2.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 5,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 7,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 9,\r\n      \"attid\": 1305,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_1_page-0001-2.jpg\",\r\n        \"_4096\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_1_page-0001-2-4096x5462.jpg\",\r\n        \"_3840\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_1_page-0001-2-3840x5121.jpg\",\r\n        \"_3200\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_1_page-0001-2-3200x4267.jpg\",\r\n        \"_2560\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_1_page-0001-2-2560x3414.jpg\",\r\n        \"_1920\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_1_page-0001-2-1920x2560.jpg\",\r\n        \"_1280\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_1_page-0001-2-1280x1707.jpg\",\r\n        \"_1024\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_1_page-0001-2-1024x1366.jpg\",\r\n        \"_768\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_1_page-0001-2-768x1024.jpg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_1_page-0001-2-512x683.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_1_page-0001-2-265x353.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 6134,\r\n      \"h\": 8180,\r\n      \"ar\": 1.3335507010107597,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"caption\": \"<p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 10px;\\\">Anonymous Artist, Time of War (2022-2024), Foto: Ida Berger<\/span><\/p>\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_2.jpg\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 5,\r\n      \"col\": 11,\r\n      \"colspan\": 8,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 23,\r\n      \"attid\": 1306,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_2.jpg\",\r\n        \"_768\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_2-768x592.jpg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_2-512x395.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_2-265x204.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 988,\r\n      \"h\": 762,\r\n      \"ar\": 0.771255060728745,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"caption\": \"<p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 10px;\\\">Sergei Prokofiev, Project Hell \u2013 Donetsk Airport Control Tower (2015), Foto: Ida Berger<\/span><\/p>\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Betritt man den Raum <em>RESILIENCE<\/em>, erblickt man eine Statue Alexej Nawalnys, ein Denkmal des K\u00fcnstlers Fernando S\u00e1nchez Castillo f\u00fcr den 2024 ermordeten russischen Oppositionellen.<em> FEAR<\/em> zeigt Milit\u00e4rkleidung in Kindergr\u00f6\u00dfe aus einem Istanbuler Gesch\u00e4ft \u2013 ein Aufschrei gegen die sinnlosen Opfer des Krieges und eine Forderung, den Gr\u00e4ueln ein Ende zu setzen. Im letzten Raum \u2013 <em>HOPE<\/em> \u2013 zeigt Aleksey Dubinsky die Menschenschlangen, die sich auf dem Borisovskoye-Friedhof bei Alexei Nawalnys Beerdigung bildeten \u2013 ein Ereignis, das als \u201eBegr\u00e4bnis der Hoffnung\u201c bezeichnet wird. Seine Leinw\u00e4nde reflektieren sowohl den Verlust als auch die St\u00e4rke, die mit gemeinschaftlicher Trauer einhergehen kann.<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><strong>Das Interview am Ende der Ausstellung<\/strong> wirft eine schlichte, aber existenzielle Frage auf: <em>Warum machen jene weiter, die berichten und widersprechen \u2013 trotz aller Risiken?<\/em> Die Antworten bleiben offen und vielschichtig, doch eines wird deutlich: K\u00fcnstler:innen und Journalist:innen sind nicht stumm. Sie schlagen Alarm.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 6,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 17,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 5,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_3.jpg\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 7,\r\n      \"col\": 6,\r\n      \"colspan\": 7,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 6,\r\n      \"relid\": 24,\r\n      \"attid\": 1307,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_3.jpg\",\r\n        \"_4096\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_3-4096x5461.jpg\",\r\n        \"_3840\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_3-3840x5120.jpg\",\r\n        \"_3200\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_3-3200x4267.jpg\",\r\n        \"_2560\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_3-2560x3413.jpg\",\r\n        \"_1920\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_3-1920x2560.jpg\",\r\n        \"_1280\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_3-1280x1707.jpg\",\r\n        \"_1024\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_3-1024x1365.jpg\",\r\n        \"_768\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_3-768x1024.jpg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_3-512x683.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Berger_3-265x353.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 6048,\r\n      \"h\": 8064,\r\n      \"ar\": 1.3333333333333333,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"caption\": \"<p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 10px;\\\">Anonymous Artist, Time of War (2022-2024), Foto: Ida Berger<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\">\u00a0<\/p>\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Ausstellung richtet sich an eine breite Zielgruppe \u2013 von politisch Interessierten \u00fcber Kunst- und Kulturschaffende sowie Menschen mit eigenen Exilerfahrungen. <em>NO. THE EXHIBITION <\/em>ist keine Ausstellung im klassischen Sinne, sondern eine politische Intervention im Ausstellungsformat. Sie fragt, wie Widerstand aussieht, wenn Worte gef\u00e4hrlich werden. Die Kurator:innen vermitteln mit diesem Projekt eine Warnung und einen Aufruf. Die Angriffe auf Pressefreiheit, Demokratie und Menschenrechte in Russland sind keine Einzelph\u00e4nomene, sondern spiegeln aktuelle globale Tendenzen wider. <em>NO<\/em> ruft dazu auf, das Recht auf Widerspruch zu verteidigen und solidarisch zu handeln. Das Nein, das hier laut wird, ist kein Abbruch, sondern ein Anfang. Es ist der Versuch, in Zeiten der Unterdr\u00fcckung mit einer anderen Stimme laut zu werden \u2013 einer Stimme der Menschlichkeit, der Kritik und der Hoffnung.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 8,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 17,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 33,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">NO.THE EXHIBITION.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">26. April 2025 \u2013 6. Juli 2025<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\">\u00a0<\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Kunstraum Kreuzberg\/Bethanien<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Mariannenplatz 2<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">10997 Berlin<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\">\u00a0<\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">\u00d6ffnungszeiten: t\u00e4glich 10-20 Uhr<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Eintritt frei<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Geb\u00e4ude als auch Ausstellungsr\u00e4ume sind baulich barrierefrei f\u00fcr Menschen mit Rollstuhl oder anderen Gehhilfen.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\"><a href=\\\"https:\/\/kunstraumkreuzberg.de\/programm\/no-the-exhibition-nein-die-ausstellung\/\\\">https:\/\/kunstraumkreuzberg.de\/programm\/no-the-exhibition-nein-die-ausstellung\/<\/a><\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 9,\r\n      \"col\": 5,\r\n      \"colspan\": 10,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 5,\r\n      \"relid\": 621,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"textAnimation\": {\r\n        \"enableTextAnimation\": false\r\n      },\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7ChHw-l1","jetpack-related-posts":[{"id":331,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/","url_meta":{"origin":1303,"position":0},"title":"World Press Photo 2016, Willy-Brandt-Haus Berlin","author":"Die Redaktion","date":"3. 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