{"id":1340,"date":"2025-12-01T13:30:53","date_gmt":"2025-12-01T12:30:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/sung-tieu-1992-2025-kw-institute-for-contemporary-art-copy\/"},"modified":"2025-12-01T13:56:31","modified_gmt":"2025-12-01T12:56:31","slug":"99-x-neukoelln-museum-neukoelln-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/99-x-neukoelln-museum-neukoelln-3\/","title":{"rendered":"99 x Neuk\u00f6lln, Museum Neuk\u00f6lln"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_332\" style=\"width: 3226px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-332\" data-attachment-id=\"332\" data-permalink=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/weitzel_white_cube_2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=3216%2C2448&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3216,2448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;FinePix S8000fd&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1464962608&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.011764705882353&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"weitzel_white_cube_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=150%2C114&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=1024%2C779&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-332\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=3216%2C2448&#038;ssl=1\" alt=\"World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin\" width=\"3216\" height=\"2448\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3216&amp;ssl=1 3216w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=1024%2C779&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=973%2C741&amp;ssl=1 973w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=508%2C387&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3000&amp;ssl=1 3000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin<\/p><\/div>\n<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards im Willy-Brandt-Haus in Berlin anschauen m\u00f6chte, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein. Das was tagt\u00e4glich \u00fcber die unterschiedlichsten Informationskan\u00e4le f\u00fcr einen kurzen Moment unsere Aufmerksamkeit erh\u00e4lt, ger\u00e4t nicht einfach in Vergessenheit, sondern zeigt sich bei der World Press Ausstellung in kuratiertem Gewand und vor allem in geballter Form.<\/p>\n<p>Die sonst stark verstreuten Bildbotschaften werden hier im zweiten Stock der SPD Parteizentrale im White Cube pr\u00e4sentiert. Auf den kargen wei\u00dfen W\u00e4nden, deren Anordnung und Aufteilung im Raum jeglichem \u00e4sthetischen und gestalterischen Empfinden entbehrt, h\u00e4ngen, in acht verschiedene Kategorien aufgeteilt, die gro\u00dfformatigen Fotografien. In beinahe allen Rubriken sind Fotos von gefl\u00fcchteten, verwundeten oder toten Menschen vertreten. Polizeigewalt in den USA, Bandenkriminalit\u00e4t in Honduras, B\u00fcrgerkrieg im Sudan, \u00fcberf\u00fcllte Fl\u00fcchtlingsboote. Und das Thema Nummer eins: Der Syrienkrieg.<\/p>\n<p>Brennende Autos, zerst\u00f6rte H\u00e4user, komplett zerbombte Stra\u00dfenz\u00fcge. Alles ist Schutt und Asche, nichts scheint mehr an seinem Ort zu sein. Zwischen den Ruinen erkennt man schemenhaft eine einsame Person am Ende der H\u00e4userflucht. Nebel &#8211; verzweifelte Gesichter versuchen mit letzter Kraft verwundete Menschen aus der Gefahrenzone zu tragen \u2013 vielleicht sind sie schon l\u00e4ngst tot. Der Blick auf eine Stadt am Abend. Qualm steigt auf. Ist es die untergehende Sonne, oder eine eingeschlagene Bombe, die den Horizont erhellt, w\u00e4hrend der sternenklare Himmel unscheinbar und teilnahmslos dar\u00fcber h\u00e4ngt? Die Bilder des Fotografen Sameer al Doumy zeigen alle einen kurzen Moment w\u00e4hrend des mittlerweile f\u00fcnfj\u00e4hrigen Krieges in Syrien, hier in Douma im S\u00fcdosten des Landes. Die Momente, die hier festgehalten wurden, stellen den Krieg und seine zerst\u00f6rerische Macht in n\u00fcchterner Klarheit aus. Manchmal wirken die Szenen fast wie arrangierte Settings des Kunstfotografen Jeff Wall, der bewusst mit der Unsicherheit des Authentizit\u00e4tsgehalts von Pressefotografien und insbesondere Kriegsfotografien spielt. Hier verschwimmen die Gattungsgrenzen von Presse-und Kunstfotografie auf eindrucksvolle Weise. So liegt den Aufnahmen des aus Douma stammenden al Doumy, eine bestimmte Botschaft zu Grunde, die auf perverse Weise den Wahnsinn und gleichzeitig die \u00c4sthetik des Krieges herausstellt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Weil ein Mensch mit westeurop\u00e4ischem Hintergrund sich jedoch meist keine Vorstellung dar\u00fcber machen kann, was er da vor sich sieht, stehen wir wie unbeteiligte Beobachter am anderen Ende der Welt und k\u00f6nnen lediglich eine \u201eVerschiebung vom dokumentarischen Sehen zum dokumentarischen F\u00fchlen\u201c wahrnehmen. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ein Gef\u00fchl der Empathie aber auch der Hilflosigkeit wird evoziert.<\/p>\n<p>Auch die Fotografien von Abd Doumany reihen sich in dieses Gef\u00fchl der Machtlosigkeit ein. Wie in der Pressefotografie \u00fcblich, stehen neben allen ausgestellten Abbildern kurze begleitende Texte mit Informationen zur Entstehung, zum Ort und Datum, die das Bild in einen konkreten Kontext einbinden und eine Art Zeugnis- oder Beweisfunktion innehaben. Doch genau genommen ben\u00f6tigen diese Motive keine Beschriftung oder Erkl\u00e4rung. Der Mann, der den leblosen, toten, blut\u00fcberstr\u00f6mten K\u00f6rper seiner Tochter auf dem Scho\u00df liegen hat und sie mit einem fragenden Blick anschaut, als ob er nicht begreift, was da vor sich geht &#8211; dieses Bild spricht f\u00fcr sich, es bedarf keines Nachweises. In ihm spricht der Wahnsinn des Krieges auf so eindringliche und ersch\u00fctternde Weise, dass das betretende Schweigen im Ausstellungsraum fast schon zu einer Beklemmung wird. Und vielleicht ist genau deshalb der Beweis, dass es sich um authentische Abbilder des Syrienkrieges handelt, nicht notwendig. Diese Fotos scheinen uns eher wie ein Mahnmal zu sein, welches daran erinnern m\u00f6chte, dass der Krieg eine Kraft besitzt, die der Mensch nicht begreifen kann.<\/p>\n<p>Ist es also eine reale oder konstruierte Wirklichkeit, die von den dokumentarischen Bildern erzeugt wird? Glauben wir der Filmemacherin Hito Steyerl, dann ist jede scheinbare Realit\u00e4t in solchen Fotos ein Konstrukt. \u201eDie dokumentarische Form bildet demnach nicht die Realit\u00e4t ab, sondern ihren eignen Willen zur Macht.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Doch welche Macht geht von diesen Fotografien aus? Die Fotografien haben alle den Anspruch, ein m\u00f6glichst authentisches Abbild der Wirklichkeit ins Licht zu setzen. Dabei wird dem Fotografen die Rolle eines Zeugen zugeschrieben. Doch bei genauerer Betrachtung sind auch Pressefotografien nichts anderes als Moment-Inszenierungen. Es werden Wirklichkeitsbilder konstruiert, die auf komprimierte Weise einen komplexen Sachverhalt, in diesem Fall den Krieg in Syrien, in einer Fotografie f\u00fcr die Welt zug\u00e4nglich machen. Sie sollen ein Gef\u00fchl transportieren, welches uns die Grausamkeit des Krieges erahnen l\u00e4sst. Durch das subjektive Auge der Kamera wird ein Bild hervorgebracht, welches die scheinbare Realit\u00e4t von Millionen von Menschen auf die Bildschirme der Nachrichtensender, in die Foren der globalen Social-Media-Communities und auf die wei\u00dfen, kargen W\u00e4nde des Willy-Brandt-Hauses bringt.<\/p>\n<p>Brian O\u2019Doherty h\u00e4tte die H\u00e4ngung in White Cube Manier der 20er Jahre wahrscheinlich mit einem sterilen Krankenhausflur verglichen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Und angesichts der ungl\u00fccklichen Anordnung der hochwertigen Pressefotos w\u00e4re dieser Vergleich auch angemessen. Ohne jegliche Konzeptualisierung wird auf der einen Seite \u2013 wie eben beschrieben \u2013 der Krieg in allen seinen Facetten gezeigt und an der gegen\u00fcberliegenden Fensterfront h\u00e4ngen wie zum Trotz Sport- und Naturfotografien. Die schwarz-wei\u00dfen Unterwasserbilder von Anuar Patjane Floriuk zeigen eine Tauchercrew um einen riesigen Wal schwimmend. Ein imposantes Bild. Auf den Aufnahmen von Christian Ziegler zeigt sich die Natur von ihrer kuriosesten Seite. Farbenfrohe Cham\u00e4leons in Nahaufnahme. Der Anblick der traumatisierenden Kriegsabbildungen scheint diese Themen jedoch zwangsl\u00e4ufig in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen \u2013 so, als w\u00e4ren es belanglose Angelegenheiten, die in der World Press auch noch irgendwo untergebracht werden mussten.<\/p>\n<p>Hier liegt die T\u00fccke der Ausstellungskonzeption. Anstatt die Kategorien f\u00fcr sich sprechen zu lassen, scheinen sie miteinander zu konkurrieren. Zumindest in der konkreten Ausstellungssituation im Willy-Brandt-Haus. Denn die Wanderausstellung wird in insgesamt 45 L\u00e4ndern gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass an den anderen Ausstellungsorten eine gelungenere Pr\u00e4sentation der Fotografien zu sehen sein wird. Eine Pr\u00e4sentationform, die allen Rubriken ihren Platz und auch Themen, wie die Rettung von Orang-Utans in den Regenw\u00e4ldern von Sumatra oder die Synchronschwimmer aus Schweden f\u00fcr sich sprechen l\u00e4sst. Denn diese Informationen treten nicht nur in der World Press Photo Ausstellung in den Hintergrund, sondern gehen auch meistens in der Nachrichtenflut des Alltags unter. Sollten wir diesen Momenten, die auch unser Leben bestimmen, dann nicht gerade bei solch einer Ausstellung ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken? Vor allem sollten wir sie nicht mit dem Krieg konkurrieren lassen, der unsere Sinne \u00fcberfordert und keinen Platz mehr f\u00fcr andere Themen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Auf diesen Grenzgang machte schon Walter Benjamin in seiner medienkritischen Schrift \u201eDas Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit\u201c aufmerksam. F\u00fcr weitere Informationen siehe Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, in: Ders.: Illuminationen, S. 136-169, hier: 168f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Brian O\u2019Doherty \u00fcber den White Cube: Brian O\u2019Doherty (1996): In der wei\u00dfen Zelle. Inside the White Cube\u201c Berlin: Merve.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>World Press Photo 2016<br \/>\n03. Juni \u2013 26. Juni 2016<\/p>\n<p>Willy-Brandt-Haus Berlin<br \/>\nWilhelmstra\u00dfe 140<br \/>\n10963 Berlin<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.worldpressphoto.org\/collection\/photo\/2016\">www.worldpressphoto.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. 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Seit Januar 2011 zeigt das Museum Neuk\u00f6lln eine Auswahl von 99 Objekten, die unterschiedliche Aspekte des Alltags, der Geschichte und der sozialen Realit\u00e4t Neuk\u00f6llns veranschaulichen. Die Bandbreite reicht von medizinischen Instrumenten und historischen Kidduschbechern \u00fcber Bierflaschen und Feuerzeuge bis hin zu zeitgen\u00f6ssischer Mode.<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Jedes Objekt wird in einem eigenen Pr\u00e4sentationsmodul \u2013 einer sogenannten \u201eKapsel\u201c \u2013 ausgestellt. Mittels eines interaktiven Terminals von 2011, das trotz seines Alters technisch und visuell nach wie vor \u00fcberzeugt, erhalten Besucher:innen vertiefende Informationen. Die Objekte werden so zu vielschichtigen Zeitzeug:innen, die individuelle Geschichten erz\u00e4hlen und zugleich in gr\u00f6\u00dfere historische und gesellschaftliche Kontexte eingebettet sind. So verweist etwa eine Bierflasche auf die Geschichte der Kindl-Brauerei und die Kneipenkultur Neuk\u00f6llns; ein R\u00f6ntgenbild er\u00f6ffnet Einblicke in die Fluchtgeschichte von Amal Maarouf; eine M\u00fctze mit dem arabischen Schriftzug \u201eR\u00fctli\u201c verweist auf schulische Integrationskonflikte und Reformen an der gleichnamigen Schule.<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Im Zentrum dieser Ausstellungsbesprechung steht die Frage, wie <em>99 x Neuk<\/em><em>\u00f6lln<\/em> das Thema Migration vermittelt \u2013 obwohl dies nicht explizit im Fokus der Ausstellung steht. Anhand von drei exemplarischen Objekten wird untersucht, auf welche Weise Migration musealisiert wird, welche Narrative dadurch entstehen und wie diese in den Ausstellungskontext eingebettet sind. Die Auswahl der drei Objekte erfolgte mit dem Ziel, unterschiedliche Dimensionen von Migration \u2013 Krieg und Flucht, soziale Integration und politische Verfolgung \u2013 exemplarisch abzubilden. Dabei wurde Wert auf eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Bandbreite an biografischen und thematischen Hintergr\u00fcnden gelegt.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 17,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 8,\r\n      \"frameOverflow\": \"\",\r\n      \"absolute_position\": false\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h2><span style=\\\"font-size: 20px; letter-spacing: 0.1em;\\\">(Amal Maarouf\u2019s) R\u00f6ntgenbild<\/span><\/h2>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 17,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 9,\r\n      \"absolute_position\": false\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Ein medizinisches R\u00f6ntgenbild aus beschichtetem Kunststoff, 35 cm x 35 cm gro\u00df, liegt \u2013 wie alle Objekte \u2013 in einer der typischen \u201eKapseln\u201c. Auf den ersten Blick vermittelt es nur wenige Informationen: Ein kleines Schild am unteren Bildrand nennt den Namen Amal Maarouf, das Aufnahmedatum 15.01.2001 sowie ihr (vermutliches) Geburtsdatum: 15.06.1962. Letzteres scheint jedoch nicht zu passen \u2013 denn in der weiteren Kontextualisierung hei\u00dft es, Amal sei zehn Jahre alt gewesen, als sie im pal\u00e4stinensischen Fl\u00fcchtlingslager Tal al-Zaatar verletzt wurde.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 5,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 17,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 19,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\",\r\n      \"textAnimation\": {\r\n        \"enableTextAnimation\": false\r\n      }\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Das R\u00f6ntgenbild zeigt Amals Oberk\u00f6rper ab dem Rippenbogen. Oberhalb des rechten Rippenbogens ist ein heller Fremdk\u00f6rper zu erkennen. Durch die Informationen am drehbaren Terminal erf\u00e4hrt man, dass es sich dabei um einen Bombensplitter handelt. Die mehrstufige Kontextualisierung des Objekts gibt folgende Geschichte preis: Amal Maarouf wuchs in dem pal\u00e4stinensischen Fl\u00fcchtlingslager Tal al-Zaatar auf, das 1976 w\u00e4hrend des libanesischen B\u00fcrgerkriegs 52 Tage lang von christlich-libanesischen Milizen bombardiert wurde. Bei einem Bombeneinschlag starb ihre Mutter; Amal und ihre beiden Br\u00fcder wurden schwer verletzt. Der Splitter, der auf dem R\u00f6ntgenbild zu sehen ist, stammt von jener Bombe und konnte bis heute nicht entfernt werden. Nach dem Ende der Belagerung gelang Amal gemeinsam mit ihren Br\u00fcdern und ihrer Gro\u00dfmutter die Flucht. Mithilfe des Roten Kreuzes erreichten sie Beirut, sp\u00e4ter wurde Amal von ihrem Vater, der bereits seit Anfang der 1970er Jahre in Deutschland lebte, nach Berlin geholt. 1980 heiratete Amal in Berlin, sie bekam vier Kinder. Mit ihrem Mann engagiert sie sich bis heute im Deutsch-Arabischen Zentrum in der Uthmannstra\u00dfe, das Hilfestellung bei Bildungs- und Migrationsfragen bietet.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 6,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 17,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 16,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Was zun\u00e4chst klinisch und n\u00fcchtern wirkt, entwickelt durch die biografische Kontextualisierung eine starke emotionale Wirkung: Das vermeintlich stumme Bild wird zu einem Zeugnis von Krieg, Flucht und \u00dcberleben. Dabei wird ein individuelles Schicksal erz\u00e4hlt, das zugleich exemplarisch f\u00fcr viele \u00e4hnliche Erfahrungen steht. Bemerkenswert ist dabei auch der Umstand, dass Amal Maarouf selbst das Objekt 2010 gespendet hat \u2013 ihre Geschichte wurde also nicht \u201e\u00fcber\u201c sie erz\u00e4hlt, sondern mit ihrer Einwilligung und Beteiligung. Dies verleiht dem Objekt Authentizit\u00e4t und erm\u00f6glicht einen Perspektivwechsel: Aus dem \u201e\u00dcber-Betroffene-Sprechen\u201c wird ein \u201eMit-Betroffenen-Sprechen\u201c.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 7,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 10,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 18,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.2.jpeg\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 7,\r\n      \"col\": 13,\r\n      \"colspan\": 7,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 41,\r\n      \"attid\": 1343,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.2.jpeg\",\r\n        \"_1920\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.2-1920x2715.jpeg\",\r\n        \"_1280\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.2-1280x1810.jpeg\",\r\n        \"_1024\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.2-1024x1448.jpeg\",\r\n        \"_768\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.2-768x1086.jpeg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.2-512x724.jpeg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.2-265x375.jpeg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 2481,\r\n      \"h\": 3508,\r\n      \"ar\": 1.4139459895203548,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"caption\": \"<p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 10px;\\\"> <strong class=\\\"Yjhzub\\\">\u00a9<\/strong> Friedhelm Hoffmann \/ Museum Neuk\u00f6lln<\/span><\/p>\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h2><span style=\\\"font-size: 20px; letter-spacing: 0.1em;\\\">Karnevalsmaske<\/span><\/h2>\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 8,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 15,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 22,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Das zweite Objekt wirkt auf den ersten Blick spektakul\u00e4rer, erz\u00e4hlt jedoch eine weniger dramatische, daf\u00fcr umso allt\u00e4glichere Migrationsgeschichte. Es handelt sich um eine gro\u00dfe Karnevalsmaske aus Gips, Pappmach\u00e9 und Draht. Sie misst 64 cm x 41 cm x 46 cm und wurde im Jahr 2009 vom Museum angekauft.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 9,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 17,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 5,\r\n      \"frameOverflow\": \"\",\r\n      \"absolute_position\": false\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.3.jpeg\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 10,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 8,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 24,\r\n      \"attid\": 1344,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.3.jpeg\",\r\n        \"_1920\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.3-1920x2715.jpeg\",\r\n        \"_1280\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.3-1280x1810.jpeg\",\r\n        \"_1024\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.3-1024x1448.jpeg\",\r\n        \"_768\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.3-768x1086.jpeg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.3-512x724.jpeg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb.3-265x375.jpeg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 2481,\r\n      \"h\": 3508,\r\n      \"ar\": 1.4139459895203548,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"caption\": \"<p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 10px;\\\"><strong class=\\\"Yjhzub\\\">\u00a9<\/strong> Friedhelm Hoffmann \/ Museum Neuk\u00f6lln<\/span><\/p>\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Geschichte der Maske begann 1999, als die kolumbianische K\u00fcnstlerin <em>Nubia Ramirez<\/em> der Liebe wegen nach Berlin kam. Sie sprach zun\u00e4chst kein Deutsch und f\u00fchlte sich fremd, was vor allem an der Sprachbarriere lag. Eine Einladung von Freund:innen zum Karneval der Kulturen markierte einen Wendepunkt: Die lebendige Atmosph\u00e4re, die tanzenden Menschen, die Vielfalt der Kulturen und die farbenfrohen Kost\u00fcme vermittelten ihr zum ersten Mal ein Gef\u00fchl von Vertrautheit in der neuen Umgebung. Seitdem nimmt Nubia Ramirez regelm\u00e4\u00dfig am Karneval teil: alle zwei Jahre mit ihrer Tanzgruppe Step by Step, f\u00fcr die sie eigene Choreografien entwickelt. Die ausgestellte Maske hat sie selbst gefertigt, getragen wurde sie von einer T\u00e4nzerin der befreundeten Gruppe Comparsa Chamanes. Der Karneval der Kulturen steht symbolisch f\u00fcr ein Miteinander in der Differenz: Er bringt unterschiedlichste kulturelle Ausdrucksformen zusammen und schafft einen offenen, spielerischen Raum f\u00fcr Begegnung. Die Geschichte von Nubia Ramirez zeigt exemplarisch, wie wichtig solche R\u00e4ume f\u00fcr migrantische Selbstverortung und Zugeh\u00f6rigkeit sein k\u00f6nnen. Die Veranstaltung bietet nicht nur kulturelle Sichtbarkeit, sondern auch emotionale Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr Menschen, die sich in einer neuen Umgebung zun\u00e4chst fremd f\u00fchlen.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 10,\r\n      \"col\": 10,\r\n      \"colspan\": 9,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 25,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Im Unterschied zum ersten Objekt geht es hier nicht um Krieg oder Flucht, sondern um Fragen der sozialen und kulturellen Integration. Auch hier ist die Perspektive der Betroffenen pr\u00e4sent: Zwar wurde die Maske nicht direkt von Nubia Ramirez gespendet, aber ihre Geschichte wurde gemeinsam mit ihr dokumentiert. Dadurch entsteht erneut ein individueller Zugang zur Migrationsgeschichte \u2013 einer, der nicht durch Not, sondern durch Gestaltung, Teilhabe und k\u00fcnstlerischen Ausdruck gepr\u00e4gt ist.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 11,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 17,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 27,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h2><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Amulett<\/span><\/h2>\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 12,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 11,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 29,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Das dritte und letzte Objekt wirkt zun\u00e4chst unscheinbar: ein Amulett, geschnitzt aus einem Pfirsichkern, gerade einmal 3 cm \u00a0x 2 cm x 1 cm gro\u00df. Auf der einen Seite sind zwei Friedenstauben zu sehen, auf der anderen das islamische Motiv des \u201eWeinenden Steins\u201c. Es wurde um 1989 gefertigt und 1992 dem Museum gespendet. Doch hinter dem kleinen Objekt verbirgt sich eine komplexe Geschichte politischer Verfolgung, Flucht und famili\u00e4rer Verbundenheit. Das Amulett schnitzte Fazil al Saokal in den ersten beiden Jahren seiner Haft in Syrien. Als Mitglied der Syrischen Kommunistischen Arbeiterpartei wurde er ohne Gerichtsverfahren zu elf Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt \u2013 von 1988 bis 1999. Als er nach zwei Jahren erstmals Besuch empfangen durfte, \u00fcbergab er das Amulett seiner Mutter. Sie brachte es nach Beirut zu seinem Bruder Zakaria al Saokal, ebenfalls politischer Aktivist, der aus Angst vor Verhaftung ins Exil geflohen war.<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Zakaria und seine Frau Nadia lebten zun\u00e4chst in Beirut, ihr Haus wurde zur Anlaufstelle f\u00fcr andere syrische Fl\u00fcchtlinge. Doch als ein Freund vor der T\u00fcr erschossen wurde, sahen sie sich gezwungen, auch von dort zu fliehen. Zakaria reiste \u00fcber Zypern nach Deutschland, seine Frau folgte Monate sp\u00e4ter mit den vier Kindern. In Berlin-Neuk\u00f6lln landete die Familie in einer Unterkunft f\u00fcr Gefl\u00fcchtete in der Gutschmidtstra\u00dfe, wo sie zun\u00e4chst zu sechst in zwei kleinen R\u00e4umen lebte. Das Gef\u00fchl, \u201eBittsteller zu sein\u201c, empfanden die beiden \u00e4lteren Kinder, Fadia und Nabil, als besonders belastend \u2013 sie begannen noch 1990 einen Deutschkurs. Seit 1998 besitzt die Familie die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit. Im Jahr 2010 befanden sich alle vier Kinder in Ausbildung, die Familie lebte in einer eigenen Wohnung in Kreuzberg. Dennoch berichten Zakaria und Nadia, wie schwer es trotz Integrationsarbeit war, eine unbefristete Arbeitsstelle zu finden. 1999 wurde auch Fazil aus der Haft entlassen. Er lebt mit seiner Familie in Damaskus, leidet jedoch weiterhin unter den Folgen der Folter, wie er 2010 berichtete.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 13,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 17,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 31,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Kontextualisierung des Objekts verweist auf die politischen Rahmenbedingungen der 1990er Jahre: Nur drei Jahre nach Zakarias Ankunft in Berlin wurde das deutsche Asylrecht durch den sogenannten Asylkompromiss drastisch versch\u00e4rft. Seitdem gilt das Prinzip des sicheren Drittstaats (\u00a716a GG): Wer auf der Flucht ein EU-Land oder sicheres Drittland durchquert, kann in Deutschland kein Asyl mehr beantragen. Die Anerkennungsquote sank von 3 bis 5 Prozent auf 0,8 Prozent. Hinzu kam ein f\u00fcnfj\u00e4hriges Arbeitsverbot f\u00fcr Asylsuchende, das ihre Abh\u00e4ngigkeit vom Staat verfestigte. Das Amulett steht somit nicht nur f\u00fcr pers\u00f6nliche Erinnerung und famili\u00e4re Solidarit\u00e4t, sondern auch f\u00fcr politische Unterdr\u00fcckung, systematische Gewalt und die restriktiven Asylpolitiken im wiedervereinten Deutschland. Besonders bedeutsam ist, dass Zakaria das Amulett 1992 dem Museum schenkte \u2013 und damit bewusst seine Geschichte zur \u00f6ffentlichen Reflexion freigab. Wie bei den anderen Objekten wird nicht \u00fcber Betroffene gesprochen, sondern <em>mit <\/em>ihnen. Das Objekt ist Ausdruck gelebter Erinnerung und Teilhabe am kulturellen Ged\u00e4chtnis.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 14,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 11,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 33,\r\n      \"absolute_position\": false\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb_page1.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 14,\r\n      \"col\": 14,\r\n      \"colspan\": 6,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 34,\r\n      \"attid\": 1342,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb_page1.jpg\",\r\n        \"_1920\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb_page1-1920x2715.jpg\",\r\n        \"_1280\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb_page1-1280x1810.jpg\",\r\n        \"_1024\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb_page1-1024x1448.jpg\",\r\n        \"_768\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb_page1-768x1086.jpg\",\r\n        \"_512\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb_page1-512x724.jpg\",\r\n        \"_265\": \"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gocht_Abb_page1-265x375.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 2481,\r\n      \"h\": 3508,\r\n      \"ar\": 1.4139459895203548,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h2><span style=\\\"font-size: 20px; letter-spacing: 0.1em;\\\">Fazit<\/span><\/h2>\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 15,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 8,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 36,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Ausstellung <em>99 x Neuk<\/em><em>\u00f6lln<\/em> behandelt das Thema Migration \u2013 trotz ihres Alters von 15 Jahren \u2013 auf eine bemerkenswert moderne und unkonventionelle Weise. W\u00e4hrend viele gr\u00f6\u00dfere Museen auf bekannte narrative Muster zur\u00fcckgreifen, etwa das Zeigen von symbolischen Koffern, entwickelte das Museum Neuk\u00f6lln eine ganz eigene Form der Vermittlung. Anhand von 99 Objekten, die jeweils eine individuelle Geschichte erz\u00e4hlen, wird deutlich: Migration ist kein aufgesetztes Thema, sondern Teil der Geschichte und Gegenwart des Bezirks \u2013 und damit auch der Ausstellung selbst. Der Umstand, dass Migration nicht explizit im Zentrum steht, wirkt dabei keineswegs als Defizit. Im Gegenteil: Gerade durch den offenen, diversit\u00e4tsbasierten Zugang wirken die Geschichten, die mit Migration in Verbindung stehen, besonders authentisch und nahbar.<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Besonders \u00fcberzeugend ist die konsequente Kontextualisierung, die jedes Objekt zu einem materiellen Zeugnis macht. So entstehen vielf\u00e4ltige Perspektiven auf Migration \u2013 fernab von Vereinfachungen oder Wiederholungen. Es wird deutlich, dass \u201eFlucht\u201c oder \u201eAnkommen\u201c nie generalisiert werden k\u00f6nnen, sondern immer individuell erz\u00e4hlt werden m\u00fcssen. Ein zentrales Qualit\u00e4tsmerkmal der Ausstellung ist dabei der partizipative Zugang: Viele Objekte stammen aus Spenden oder wurden im direkten Austausch mit den Besitzer:innen ins Museum gebracht. Dadurch wird nicht <em>\u00fcber<\/em> Betroffene gesprochen, sondern <em>mit<\/em> ihnen \u2013 was stereotype Narrative vermeidet und stattdessen authentische, selbstbestimmte Geschichten in den Mittelpunkt stellt.<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Insgesamt zeigt <em>99 x Neuk<\/em><em>\u00f6<\/em><em>lln<\/em>, wie museale Praxis aussehen kann, wenn sie gesellschaftliche Realit\u00e4t ernst nimmt und dabei nicht auf spektakul\u00e4re Inszenierung, sondern auf pers\u00f6nliche Tiefe und Vielstimmigkeit setzt. Die Ausstellung verdeutlicht, dass Migration nicht als Sonderthema behandelt werden muss, um wirksam vermittelt zu werden \u2013 sie ist Teil des Alltags, Teil des Ortes, Teil der Objekte. Auch die Gestaltung der Ausstellung \u00fcberzeugt und l\u00e4dt zum Verweilen ein. Der Raum ist hell und gibt nicht vor, von wo nach wo man sich durch die Ausstellung zu bewegen hat. Dies l\u00e4dt zum selbst\u00e4ndigen Forschen und Entdecken ein. Die hellen Farben und der gro\u00dfz\u00fcgige Raum machen den Aufenthalt dabei noch angenehmer. Auch eigentlich veraltete Pr\u00e4sentationsformen \u2013 gro\u00dfe Vitrinen, gef\u00fcllt mit einer Vielzahl an Objekten \u2013 werden durch die Terminals aktualisiert, und eine tiefere Besch\u00e4ftigung mit den Objekten wird erm\u00f6glicht. Dass auf den ersten Blick nicht viel \u00fcber die Gegenst\u00e4nde zu erfahren ist, verst\u00e4rkt die Motivation, selbstst\u00e4ndig Initiative zu ergreifen und sich mit den Objekten, die besonders interessieren, auseinanderzusetzen. Und genau das macht ihre Wirkung so nachhaltig.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 16,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 17,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 38,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<h2><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><strong>Quellenverzeichnis:<\/strong><\/span><\/h2><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Museum Neuk\u00f6lln (Hrsg.): <em>99 x Neuk<\/em><em>\u00f6<\/em><em>lln. Geschichten aus einem Berliner Bezirk.<\/em> Berlin: Nicolai Verlag, 2010.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><h2><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><strong>Abbildungsverzeichnis<\/strong>:<\/span><\/h2><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Abb. 1: https:\/\/berliner-abendblatt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/MG_1721_Logo.jpg<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Abb. 2: https:\/\/schloss-gutshof-britz.de\/application\/files\/thumbnails\/small\/9215\/2468\/7413\/roentgenbild.jpg<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Abb. 3: https:\/\/schloss-gutshof-britz.de\/application\/files\/thumbnails\/small\/8315\/2468\/4684\/karnevalsmaske.jpg<\/span><\/p><p><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Abb. 4: https:\/\/schloss-gutshof-britz.de\/application\/files\/thumbnails\/small\/3415\/1989\/8099\/Amulett.jpg<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"middle\",\r\n      \"row\": 17,\r\n      \"col\": 2,\r\n      \"colspan\": 17,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 2,\r\n      \"relid\": 40,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">99 x Neuk\u00f6lln<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">1. Januar 2011 bis (Dauerausstellung)<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Museum Neuk\u00f6lln<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Alt-Britz 81<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">12359 Berlin<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\">\u00a0<\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">T\u00e4glich von 10-18 Uhr<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Eintritt frei<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 0.6;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">https:\/\/schloss-gutshof-britz.de\/museum-neukoelln<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 18,\r\n      \"col\": 4,\r\n      \"colspan\": 13,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 4,\r\n      \"relid\": 621,\r\n      \"absolute_position\": false,\r\n      \"textAnimation\": {\r\n        \"enableTextAnimation\": false\r\n      },\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7ChHw-lC","jetpack-related-posts":[{"id":1216,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/99-x-neukoelln-museum-neukoelln\/","url_meta":{"origin":1340,"position":0},"title":"99 x Neuk\u00f6lln, Museum Neuk\u00f6lln","author":"Die Redaktion","date":"16. 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