{"id":790,"date":"2016-07-16T21:54:41","date_gmt":"2016-07-16T19:54:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/thingstocome-2\/"},"modified":"2025-07-17T11:26:29","modified_gmt":"2025-07-17T09:26:29","slug":"schwulesmuseum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/schwulesmuseum\/","title":{"rendered":"millionaires can be trans* \/\/ you are so brave*, Schwules Museum*"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_332\" style=\"width: 3226px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-332\" data-attachment-id=\"332\" data-permalink=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/weitzel_white_cube_2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=3216%2C2448&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3216,2448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;FinePix S8000fd&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1464962608&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.011764705882353&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"weitzel_white_cube_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=150%2C114&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=1024%2C779&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-332\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=3216%2C2448&#038;ssl=1\" alt=\"World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin\" width=\"3216\" height=\"2448\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3216&amp;ssl=1 3216w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=1024%2C779&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=973%2C741&amp;ssl=1 973w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=508%2C387&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3000&amp;ssl=1 3000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin<\/p><\/div>\n<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards im Willy-Brandt-Haus in Berlin anschauen m\u00f6chte, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein. Das was tagt\u00e4glich \u00fcber die unterschiedlichsten Informationskan\u00e4le f\u00fcr einen kurzen Moment unsere Aufmerksamkeit erh\u00e4lt, ger\u00e4t nicht einfach in Vergessenheit, sondern zeigt sich bei der World Press Ausstellung in kuratiertem Gewand und vor allem in geballter Form.<\/p>\n<p>Die sonst stark verstreuten Bildbotschaften werden hier im zweiten Stock der SPD Parteizentrale im White Cube pr\u00e4sentiert. Auf den kargen wei\u00dfen W\u00e4nden, deren Anordnung und Aufteilung im Raum jeglichem \u00e4sthetischen und gestalterischen Empfinden entbehrt, h\u00e4ngen, in acht verschiedene Kategorien aufgeteilt, die gro\u00dfformatigen Fotografien. In beinahe allen Rubriken sind Fotos von gefl\u00fcchteten, verwundeten oder toten Menschen vertreten. Polizeigewalt in den USA, Bandenkriminalit\u00e4t in Honduras, B\u00fcrgerkrieg im Sudan, \u00fcberf\u00fcllte Fl\u00fcchtlingsboote. Und das Thema Nummer eins: Der Syrienkrieg.<\/p>\n<p>Brennende Autos, zerst\u00f6rte H\u00e4user, komplett zerbombte Stra\u00dfenz\u00fcge. Alles ist Schutt und Asche, nichts scheint mehr an seinem Ort zu sein. Zwischen den Ruinen erkennt man schemenhaft eine einsame Person am Ende der H\u00e4userflucht. Nebel &#8211; verzweifelte Gesichter versuchen mit letzter Kraft verwundete Menschen aus der Gefahrenzone zu tragen \u2013 vielleicht sind sie schon l\u00e4ngst tot. Der Blick auf eine Stadt am Abend. Qualm steigt auf. Ist es die untergehende Sonne, oder eine eingeschlagene Bombe, die den Horizont erhellt, w\u00e4hrend der sternenklare Himmel unscheinbar und teilnahmslos dar\u00fcber h\u00e4ngt? Die Bilder des Fotografen Sameer al Doumy zeigen alle einen kurzen Moment w\u00e4hrend des mittlerweile f\u00fcnfj\u00e4hrigen Krieges in Syrien, hier in Douma im S\u00fcdosten des Landes. Die Momente, die hier festgehalten wurden, stellen den Krieg und seine zerst\u00f6rerische Macht in n\u00fcchterner Klarheit aus. Manchmal wirken die Szenen fast wie arrangierte Settings des Kunstfotografen Jeff Wall, der bewusst mit der Unsicherheit des Authentizit\u00e4tsgehalts von Pressefotografien und insbesondere Kriegsfotografien spielt. Hier verschwimmen die Gattungsgrenzen von Presse-und Kunstfotografie auf eindrucksvolle Weise. So liegt den Aufnahmen des aus Douma stammenden al Doumy, eine bestimmte Botschaft zu Grunde, die auf perverse Weise den Wahnsinn und gleichzeitig die \u00c4sthetik des Krieges herausstellt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Weil ein Mensch mit westeurop\u00e4ischem Hintergrund sich jedoch meist keine Vorstellung dar\u00fcber machen kann, was er da vor sich sieht, stehen wir wie unbeteiligte Beobachter am anderen Ende der Welt und k\u00f6nnen lediglich eine \u201eVerschiebung vom dokumentarischen Sehen zum dokumentarischen F\u00fchlen\u201c wahrnehmen. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ein Gef\u00fchl der Empathie aber auch der Hilflosigkeit wird evoziert.<\/p>\n<p>Auch die Fotografien von Abd Doumany reihen sich in dieses Gef\u00fchl der Machtlosigkeit ein. Wie in der Pressefotografie \u00fcblich, stehen neben allen ausgestellten Abbildern kurze begleitende Texte mit Informationen zur Entstehung, zum Ort und Datum, die das Bild in einen konkreten Kontext einbinden und eine Art Zeugnis- oder Beweisfunktion innehaben. Doch genau genommen ben\u00f6tigen diese Motive keine Beschriftung oder Erkl\u00e4rung. Der Mann, der den leblosen, toten, blut\u00fcberstr\u00f6mten K\u00f6rper seiner Tochter auf dem Scho\u00df liegen hat und sie mit einem fragenden Blick anschaut, als ob er nicht begreift, was da vor sich geht &#8211; dieses Bild spricht f\u00fcr sich, es bedarf keines Nachweises. In ihm spricht der Wahnsinn des Krieges auf so eindringliche und ersch\u00fctternde Weise, dass das betretende Schweigen im Ausstellungsraum fast schon zu einer Beklemmung wird. Und vielleicht ist genau deshalb der Beweis, dass es sich um authentische Abbilder des Syrienkrieges handelt, nicht notwendig. Diese Fotos scheinen uns eher wie ein Mahnmal zu sein, welches daran erinnern m\u00f6chte, dass der Krieg eine Kraft besitzt, die der Mensch nicht begreifen kann.<\/p>\n<p>Ist es also eine reale oder konstruierte Wirklichkeit, die von den dokumentarischen Bildern erzeugt wird? Glauben wir der Filmemacherin Hito Steyerl, dann ist jede scheinbare Realit\u00e4t in solchen Fotos ein Konstrukt. \u201eDie dokumentarische Form bildet demnach nicht die Realit\u00e4t ab, sondern ihren eignen Willen zur Macht.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Doch welche Macht geht von diesen Fotografien aus? Die Fotografien haben alle den Anspruch, ein m\u00f6glichst authentisches Abbild der Wirklichkeit ins Licht zu setzen. Dabei wird dem Fotografen die Rolle eines Zeugen zugeschrieben. Doch bei genauerer Betrachtung sind auch Pressefotografien nichts anderes als Moment-Inszenierungen. Es werden Wirklichkeitsbilder konstruiert, die auf komprimierte Weise einen komplexen Sachverhalt, in diesem Fall den Krieg in Syrien, in einer Fotografie f\u00fcr die Welt zug\u00e4nglich machen. Sie sollen ein Gef\u00fchl transportieren, welches uns die Grausamkeit des Krieges erahnen l\u00e4sst. Durch das subjektive Auge der Kamera wird ein Bild hervorgebracht, welches die scheinbare Realit\u00e4t von Millionen von Menschen auf die Bildschirme der Nachrichtensender, in die Foren der globalen Social-Media-Communities und auf die wei\u00dfen, kargen W\u00e4nde des Willy-Brandt-Hauses bringt.<\/p>\n<p>Brian O\u2019Doherty h\u00e4tte die H\u00e4ngung in White Cube Manier der 20er Jahre wahrscheinlich mit einem sterilen Krankenhausflur verglichen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Und angesichts der ungl\u00fccklichen Anordnung der hochwertigen Pressefotos w\u00e4re dieser Vergleich auch angemessen. Ohne jegliche Konzeptualisierung wird auf der einen Seite \u2013 wie eben beschrieben \u2013 der Krieg in allen seinen Facetten gezeigt und an der gegen\u00fcberliegenden Fensterfront h\u00e4ngen wie zum Trotz Sport- und Naturfotografien. Die schwarz-wei\u00dfen Unterwasserbilder von Anuar Patjane Floriuk zeigen eine Tauchercrew um einen riesigen Wal schwimmend. Ein imposantes Bild. Auf den Aufnahmen von Christian Ziegler zeigt sich die Natur von ihrer kuriosesten Seite. Farbenfrohe Cham\u00e4leons in Nahaufnahme. Der Anblick der traumatisierenden Kriegsabbildungen scheint diese Themen jedoch zwangsl\u00e4ufig in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen \u2013 so, als w\u00e4ren es belanglose Angelegenheiten, die in der World Press auch noch irgendwo untergebracht werden mussten.<\/p>\n<p>Hier liegt die T\u00fccke der Ausstellungskonzeption. Anstatt die Kategorien f\u00fcr sich sprechen zu lassen, scheinen sie miteinander zu konkurrieren. Zumindest in der konkreten Ausstellungssituation im Willy-Brandt-Haus. Denn die Wanderausstellung wird in insgesamt 45 L\u00e4ndern gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass an den anderen Ausstellungsorten eine gelungenere Pr\u00e4sentation der Fotografien zu sehen sein wird. Eine Pr\u00e4sentationform, die allen Rubriken ihren Platz und auch Themen, wie die Rettung von Orang-Utans in den Regenw\u00e4ldern von Sumatra oder die Synchronschwimmer aus Schweden f\u00fcr sich sprechen l\u00e4sst. Denn diese Informationen treten nicht nur in der World Press Photo Ausstellung in den Hintergrund, sondern gehen auch meistens in der Nachrichtenflut des Alltags unter. Sollten wir diesen Momenten, die auch unser Leben bestimmen, dann nicht gerade bei solch einer Ausstellung ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken? Vor allem sollten wir sie nicht mit dem Krieg konkurrieren lassen, der unsere Sinne \u00fcberfordert und keinen Platz mehr f\u00fcr andere Themen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Auf diesen Grenzgang machte schon Walter Benjamin in seiner medienkritischen Schrift \u201eDas Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit\u201c aufmerksam. F\u00fcr weitere Informationen siehe Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, in: Ders.: Illuminationen, S. 136-169, hier: 168f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Brian O\u2019Doherty \u00fcber den White Cube: Brian O\u2019Doherty (1996): In der wei\u00dfen Zelle. Inside the White Cube\u201c Berlin: Merve.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>World Press Photo 2016<br \/>\n03. Juni \u2013 26. Juni 2016<\/p>\n<p>Willy-Brandt-Haus Berlin<br \/>\nWilhelmstra\u00dfe 140<br \/>\n10963 Berlin<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.worldpressphoto.org\/collection\/photo\/2016\">www.worldpressphoto.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. 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I see you staring at me on the subway, LAUGHING. I am not a laughing matter.\u201c<\/em><em><a href=\\\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/445\/#_ftn1\\\">[1]<\/a><\/em><\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Im Sommer 2015 outete sich der ehemalige Zehnk\u00e4mpfer Bruce Jenner in der Reality Show \u201eKeeping up with the Kardashians\u201c als transsexuell. Geschlechtsangleichende Operationen folgten kurze Zeit sp\u00e4ter und erregten gro\u00dfe mediale Aufmerksamkeit. Das erste Mal als\u00a0<em>Caitlyn<\/em>\u00a0zu sehen, ist Jenner dann auf dem Juni-Cover der\u00a0<em>Vanity Fair<\/em>. Auf Instagram titelt sie: \u201eWelcome to the world Caitlyn. It feels so good. Can\u2019t wait for you to get to know her\/me.\u201c Es folgen zahlreiche emotional aufgeladene Interviews und eine eigene TV-Show. Die Reaktionen in den sozialen Medien sind gemischt. Einige w\u00fcnschen Caitlyn das direkte Ticket in die H\u00f6lle w\u00e4hrend andere die Entscheidung unterst\u00fctzen und als mutigen und heroischen Akt ausstellen. \u201eYou are so brave!\u201c hei\u00dft es immer wieder.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Der Titel der Ausstellung,\u00a0<em>millionaires can be trans* \/\/ you are so brave*<\/em>, rekurriert auf zwei in der Medien\u00f6ffentlichkeit dominante Aspekte, die auch anhand Caitlyn Jenners medialer Inszenierung deutlich werden: Als Exoten wahrgenommen, wird exponierten trans*-Menschen und deren Geschichten aktuell gro\u00dfe mediale Aufmerksamkeit zu Teil. Allerdings hat die Realit\u00e4t meist wenig mit den Fiktionen des Medienspektakels gemein und bedeutet nach wie vor einen Kampf gegen strukturelle Unterdr\u00fcckung. Der zweite Teil des Titels,\u00a0<em>you are so brave*,\u00a0<\/em>ist ein ironischer Verweis auf cis-Perspektiven, die trans*-Leben als heroischen Akt deklarieren und gleichzeitig darauf reduzieren.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Vor diesem Hintergrund m\u00f6chte die Ausstellung, laut eigener Aussage, traditionelle trans*-Narrative \u00fcberschreiten, wobei traditionell in diesem Fall einen Zustand der Pathologisierung, Desexualisierung, Exotisierung und Fetischisierung von trans*-Menschen meint. Transgression bedeutet dabei nicht nur die Kritik an dominanten Strukturen, sondern auch deren Umarbeitung im Sinne alternativer Varianten von Sexualit\u00e4t, Begehren, Liebe und Familie.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Der Prozess der \u00dcberschreitung geschieht in der Ausstellung selbstbestimmt von innen heraus. Die 16 gezeigten Positionen stammen ausschlie\u00dflich von trans*-K\u00fcnstlerInnen und auch das Kurator*innen Team ist transgender oder non-conforming. Durch diese Selbstreferenzialit\u00e4t wird der Akt des Ausstellens hier zu einer Geste des Sich-Selbst-Zeigens. Diese Strategie vermeidet so weit wie m\u00f6glich die Gefahr der Objektivierung, die immer dann droht, wenn menschliche Subjekte, deren Lebensweise und Kultur zum Gegenstand wissenschaftlicher und musealer Forschung und Ausstellungspraxis werden. Gleichzeitig werden so Lebensentw\u00fcrfe jenseits der herrschenden Norm von den R\u00e4ndern in die Mitte verlagert und Perspektiven und Erkenntnisse er\u00f6ffnet, die Au\u00dfenstehenden sonst nicht zug\u00e4nglich w\u00e4ren.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Obwohl es sich bei den ausgestellten Arbeiten prim\u00e4r um k\u00fcnstlerische handelt, w\u00e4re es zu kurz gegriffen,\u00a0<em>millionaires can be trans* \/\/ you are so brave*<\/em>\u00a0als Kunstausstellung zu begreifen. Schon allein die r\u00e4umliche Anordnung, die den einzelnen Positionen relativ wenig physischen Platz l\u00e4sst, macht deutlich: Kunst ist hier keinesfalls allein des \u201einteresselosen Wohlgefallens\u201c wegen pr\u00e4sentiert. Vielmehr dient sie in gesteigertem Ma\u00dfe als Tr\u00e4ger und Repr\u00e4sentant von Inhalten und Geschichten. Und diese d\u00fcrfen, ja sollen sogar, dicht sein.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">In dem eng bespielten Raum werden multimediale Arbeiten, die Film, Installation, Malerei, Fotografie und Text umfassen, gleichberechtigt nebeneinander pr\u00e4sentiert. Die meisten von ihnen sind an den schlichten wei\u00dfen W\u00e4nden angebracht, an denen sich die Besucher*innen nach und nach entlangbewegen. Nur wenige Arbeiten ragen in den Raum hinein, die Mitte bleibt weitestgehend leer \u2013 fast niemand wagt sie zu kreuzen. Nur dann und wann geht jemand zu dem Telefon, das im hinteren Teil des Raums steht. Dieses Telefon klingelt unabl\u00e4ssig. Doch kommt man ihm zu nah, h\u00f6rt es auf. Wer es dennoch rechtzeitig schafft abzunehmen, der h\u00f6rt, wie jemand an der anderen Seite auflegt. Noah Riesers \u201e phone I\u201c wird zur Manifestation einer konstanten Misskommunikation.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Einen Bruch mit der \u00fcbergeordneten \u00c4sthetik sowie den dominanten Inhalten stellt allein die \u201etrans*- and gender non-conforming chronology\u201c dar. Dabei handelt es sich um eine Timeline, die im Sinne einer Historisierung aufzeigt, dass trans*- und nicht-geschlechts-konforme Menschen nicht nur schon immer existiert haben, sondern auch, wie deren Wahrnehmung sich \u2013 parallel zur Entwicklung einer patriarchalen Klassengesellschaft \u2013 verschoben hat. Hier wird bereits deutlich, dass die Ausstellung Sexismus nicht isoliert betrachtet, sondern Diskriminierung intersektional denkt, sodass die Frage um eventuelle Haupt- und Nebenwiederspr\u00fcche gar nicht erst aufkommt. Arbeiten wie \u201ewhere we were not; feeling reserved, alexus\u2019 story\u201c von Jess Maccormack und Alexus Young thematisieren Rassismus an erster Stelle. Die sechsmin\u00fctige Videoarbeit handelt von sogenannten \u201estarlight tours\u201c, eine Praxis der Polizeigewalt, die sich gegen die kanadische Urbev\u00f6lkerung richtet. Erz\u00e4hlt wird diese Geschichte von Alexus, die in Saskatoon selbst Opfer dieser systematischen Gewalt wurde und durch Gl\u00fcck \u00fcberlebte. Mit den Beh\u00f6rden \u00fcber die Ereignisse zu sprechen und die Verantwortlichen anzuklagen scheint ihr jedoch unm\u00f6glich.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Diese wie auch ein Gro\u00dfteil der anderen Arbeiten zeichnen sich durch hohe Emotionalit\u00e4t aus. Das liegt neben der inhaltlichen Anbindung an Themen wie Liebe, Sexualit\u00e4t und Familie auch an der pers\u00f6nlichen Ebene, die vielen der k\u00fcnstlerischen Positionen eigen ist. Einige von ihnen lassen lediglich R\u00fcckschl\u00fcsse \u00fcber die Biografie der K\u00fcnstler*innen zu, w\u00e4hrend andere sich explizit selbst thematisieren oder zumindest von einer Ich-Perspektive ausgehen. \u201eI have always wanted to be both. The strongest and richest parts of my mother and my father\u201c, hei\u00dft es beispielsweise in Neelu Bhumans Videoarbeit \u201elove letter \/ prema lekha\u201c. Gerade bei den Videoarbeiten ergibt sich eine sehr intime Rezeptionssituation, weil zu jeder Arbeit nur ein, h\u00f6chstens zwei Kopfh\u00f6rer vorhanden sind. So finden sich die Rezipient*innen \u2013 auch wenn die Personen in den Videos oftmals abstrahiert oder anonymisiert dargestellt werden \u2013 allein und vis-\u00e0-vis mit dem Gezeigten und Gesprochenen wieder.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Emotionalit\u00e4t verstellt den Blick jedoch nicht. Immer wieder brechen eher theoretische und analytische Arbeiten mit der affizierenden Ebene des Narrativs: In \u201ethe miss a broadcast (no.1)\u201c von Olivia Sparrow, referiert Sparrows Persona, das Cam Girl \u201eMiss A\u201c, lakonisch \u00fcber die Performativit\u00e4t von Gender und Sexualit\u00e4t. Josch Hoenes und Tomka Wei\u00df besch\u00e4ftigen sich in \u201ethe layers of gendered clothing\u201c mit kulturell gepr\u00e4gten Wahrnehmungs\u2013, Darstellungs- und Ausdrucksmustern.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Es wird also viel erz\u00e4hlt in dieser Ausstellung und dennoch stellt sich f\u00fcr\u00a0<em>millionaires can be trans*<\/em>\u00a0\/\/<em>\u00a0you are so brave*\u00a0<\/em>die grundlegende Frage: Wer soll und m\u00f6chte hier eigentlich mit wem kommunizieren?<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Es kann wohl kaum darum gehen, cis-Menschen die eigene Voreingenommenheit vor Augen zu f\u00fchren, schlie\u00dflich w\u00fcrde dadurch vor allem eine Form des Essentialismus vorangetrieben. N\u00e4her liegt, dass gerade jetzt, wo trans*-Menschen \u00fcber eine nie dagewesene Sichtbarkeit verf\u00fcgen, der eigenen Community eine Plattform geboten werden soll, auf der sie sich nicht nur pr\u00e4sentieren, sondern auch selbst verhandeln kann. Das Medium Ausstellung, sowie die erg\u00e4nzenden Vortr\u00e4ge, Performances und Filmvorstellung machen diesen Prozess theoretisch f\u00fcr jeden zug\u00e4nglich. Durch die Ausstellung als inklusiven queeren Ort k\u00f6nnen \u201eFreir\u00e4ume zum Ausloten neuer Denk- und Handlungsr\u00e4ume geschaffen werden, die [\u2026] emanzipatorische und gesellschaftspolitische Fragen aufs Tapet [bringen].\u201c<a href=\\\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/445\/#_ftn2\\\">[2]<\/a>\u00a0So zeigt sich: Nicht den Mut von Million\u00e4ren sondern R\u00e4ume braucht der Kampf gegen strukturelle Unterdr\u00fcckung.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\">\u00a0<\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><a href=\\\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/445\/#_ftnref1\\\">[1]<\/a>\u00a0Alex Alvina Chamberland: a hot temper is its own romance.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><a href=\\\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/445\/#_ftnref2\\\">[2]<\/a>\u00a0Muttenthaler, Roswitha &amp; Wonisch, Regina<em>: Gesten des Zeigens. Zur Repr\u00e4sentation von Gender und Race in Ausstellungen<\/em>. Bielefeld: transcript, 2006, S.15.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 8,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">millionaires can be trans* \/\/ you are so brave*<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">20.Mai \u2013 18.September 2016<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Schwules Museum*<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">L\u00fctzowstra\u00dfe 73<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">10785 Berlin<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\"><a href=\\\"http:\/\/www.schwulesmuseum.de\/\\\">www.schwulesmuseum.de<\/a><\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 5,\r\n      \"colspan\": 10,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 5,\r\n      \"relid\": 621,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7ChHw-cK","jetpack-related-posts":[{"id":331,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/","url_meta":{"origin":790,"position":0},"title":"World Press Photo 2016, Willy-Brandt-Haus Berlin","author":"Die Redaktion","date":"3. 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