{"id":805,"date":"2016-07-16T22:22:10","date_gmt":"2016-07-16T20:22:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/indeutschland-2\/"},"modified":"2025-07-17T11:26:31","modified_gmt":"2025-07-17T09:26:31","slug":"das-kapital","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/das-kapital\/","title":{"rendered":"Das Kapital, Hamburger Bahnhof"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_332\" style=\"width: 3226px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-332\" data-attachment-id=\"332\" data-permalink=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/weitzel_white_cube_2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=3216%2C2448&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3216,2448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;FinePix S8000fd&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1464962608&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.011764705882353&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"weitzel_white_cube_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=150%2C114&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=1024%2C779&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-332\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=3216%2C2448&#038;ssl=1\" alt=\"World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin\" width=\"3216\" height=\"2448\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3216&amp;ssl=1 3216w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=1024%2C779&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=973%2C741&amp;ssl=1 973w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=508%2C387&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3000&amp;ssl=1 3000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin<\/p><\/div>\n<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards im Willy-Brandt-Haus in Berlin anschauen m\u00f6chte, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein. Das was tagt\u00e4glich \u00fcber die unterschiedlichsten Informationskan\u00e4le f\u00fcr einen kurzen Moment unsere Aufmerksamkeit erh\u00e4lt, ger\u00e4t nicht einfach in Vergessenheit, sondern zeigt sich bei der World Press Ausstellung in kuratiertem Gewand und vor allem in geballter Form.<\/p>\n<p>Die sonst stark verstreuten Bildbotschaften werden hier im zweiten Stock der SPD Parteizentrale im White Cube pr\u00e4sentiert. Auf den kargen wei\u00dfen W\u00e4nden, deren Anordnung und Aufteilung im Raum jeglichem \u00e4sthetischen und gestalterischen Empfinden entbehrt, h\u00e4ngen, in acht verschiedene Kategorien aufgeteilt, die gro\u00dfformatigen Fotografien. In beinahe allen Rubriken sind Fotos von gefl\u00fcchteten, verwundeten oder toten Menschen vertreten. Polizeigewalt in den USA, Bandenkriminalit\u00e4t in Honduras, B\u00fcrgerkrieg im Sudan, \u00fcberf\u00fcllte Fl\u00fcchtlingsboote. Und das Thema Nummer eins: Der Syrienkrieg.<\/p>\n<p>Brennende Autos, zerst\u00f6rte H\u00e4user, komplett zerbombte Stra\u00dfenz\u00fcge. Alles ist Schutt und Asche, nichts scheint mehr an seinem Ort zu sein. Zwischen den Ruinen erkennt man schemenhaft eine einsame Person am Ende der H\u00e4userflucht. Nebel &#8211; verzweifelte Gesichter versuchen mit letzter Kraft verwundete Menschen aus der Gefahrenzone zu tragen \u2013 vielleicht sind sie schon l\u00e4ngst tot. Der Blick auf eine Stadt am Abend. Qualm steigt auf. Ist es die untergehende Sonne, oder eine eingeschlagene Bombe, die den Horizont erhellt, w\u00e4hrend der sternenklare Himmel unscheinbar und teilnahmslos dar\u00fcber h\u00e4ngt? Die Bilder des Fotografen Sameer al Doumy zeigen alle einen kurzen Moment w\u00e4hrend des mittlerweile f\u00fcnfj\u00e4hrigen Krieges in Syrien, hier in Douma im S\u00fcdosten des Landes. Die Momente, die hier festgehalten wurden, stellen den Krieg und seine zerst\u00f6rerische Macht in n\u00fcchterner Klarheit aus. Manchmal wirken die Szenen fast wie arrangierte Settings des Kunstfotografen Jeff Wall, der bewusst mit der Unsicherheit des Authentizit\u00e4tsgehalts von Pressefotografien und insbesondere Kriegsfotografien spielt. Hier verschwimmen die Gattungsgrenzen von Presse-und Kunstfotografie auf eindrucksvolle Weise. So liegt den Aufnahmen des aus Douma stammenden al Doumy, eine bestimmte Botschaft zu Grunde, die auf perverse Weise den Wahnsinn und gleichzeitig die \u00c4sthetik des Krieges herausstellt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Weil ein Mensch mit westeurop\u00e4ischem Hintergrund sich jedoch meist keine Vorstellung dar\u00fcber machen kann, was er da vor sich sieht, stehen wir wie unbeteiligte Beobachter am anderen Ende der Welt und k\u00f6nnen lediglich eine \u201eVerschiebung vom dokumentarischen Sehen zum dokumentarischen F\u00fchlen\u201c wahrnehmen. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ein Gef\u00fchl der Empathie aber auch der Hilflosigkeit wird evoziert.<\/p>\n<p>Auch die Fotografien von Abd Doumany reihen sich in dieses Gef\u00fchl der Machtlosigkeit ein. Wie in der Pressefotografie \u00fcblich, stehen neben allen ausgestellten Abbildern kurze begleitende Texte mit Informationen zur Entstehung, zum Ort und Datum, die das Bild in einen konkreten Kontext einbinden und eine Art Zeugnis- oder Beweisfunktion innehaben. Doch genau genommen ben\u00f6tigen diese Motive keine Beschriftung oder Erkl\u00e4rung. Der Mann, der den leblosen, toten, blut\u00fcberstr\u00f6mten K\u00f6rper seiner Tochter auf dem Scho\u00df liegen hat und sie mit einem fragenden Blick anschaut, als ob er nicht begreift, was da vor sich geht &#8211; dieses Bild spricht f\u00fcr sich, es bedarf keines Nachweises. In ihm spricht der Wahnsinn des Krieges auf so eindringliche und ersch\u00fctternde Weise, dass das betretende Schweigen im Ausstellungsraum fast schon zu einer Beklemmung wird. Und vielleicht ist genau deshalb der Beweis, dass es sich um authentische Abbilder des Syrienkrieges handelt, nicht notwendig. Diese Fotos scheinen uns eher wie ein Mahnmal zu sein, welches daran erinnern m\u00f6chte, dass der Krieg eine Kraft besitzt, die der Mensch nicht begreifen kann.<\/p>\n<p>Ist es also eine reale oder konstruierte Wirklichkeit, die von den dokumentarischen Bildern erzeugt wird? Glauben wir der Filmemacherin Hito Steyerl, dann ist jede scheinbare Realit\u00e4t in solchen Fotos ein Konstrukt. \u201eDie dokumentarische Form bildet demnach nicht die Realit\u00e4t ab, sondern ihren eignen Willen zur Macht.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Doch welche Macht geht von diesen Fotografien aus? Die Fotografien haben alle den Anspruch, ein m\u00f6glichst authentisches Abbild der Wirklichkeit ins Licht zu setzen. Dabei wird dem Fotografen die Rolle eines Zeugen zugeschrieben. Doch bei genauerer Betrachtung sind auch Pressefotografien nichts anderes als Moment-Inszenierungen. Es werden Wirklichkeitsbilder konstruiert, die auf komprimierte Weise einen komplexen Sachverhalt, in diesem Fall den Krieg in Syrien, in einer Fotografie f\u00fcr die Welt zug\u00e4nglich machen. Sie sollen ein Gef\u00fchl transportieren, welches uns die Grausamkeit des Krieges erahnen l\u00e4sst. Durch das subjektive Auge der Kamera wird ein Bild hervorgebracht, welches die scheinbare Realit\u00e4t von Millionen von Menschen auf die Bildschirme der Nachrichtensender, in die Foren der globalen Social-Media-Communities und auf die wei\u00dfen, kargen W\u00e4nde des Willy-Brandt-Hauses bringt.<\/p>\n<p>Brian O\u2019Doherty h\u00e4tte die H\u00e4ngung in White Cube Manier der 20er Jahre wahrscheinlich mit einem sterilen Krankenhausflur verglichen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Und angesichts der ungl\u00fccklichen Anordnung der hochwertigen Pressefotos w\u00e4re dieser Vergleich auch angemessen. Ohne jegliche Konzeptualisierung wird auf der einen Seite \u2013 wie eben beschrieben \u2013 der Krieg in allen seinen Facetten gezeigt und an der gegen\u00fcberliegenden Fensterfront h\u00e4ngen wie zum Trotz Sport- und Naturfotografien. Die schwarz-wei\u00dfen Unterwasserbilder von Anuar Patjane Floriuk zeigen eine Tauchercrew um einen riesigen Wal schwimmend. Ein imposantes Bild. Auf den Aufnahmen von Christian Ziegler zeigt sich die Natur von ihrer kuriosesten Seite. Farbenfrohe Cham\u00e4leons in Nahaufnahme. Der Anblick der traumatisierenden Kriegsabbildungen scheint diese Themen jedoch zwangsl\u00e4ufig in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen \u2013 so, als w\u00e4ren es belanglose Angelegenheiten, die in der World Press auch noch irgendwo untergebracht werden mussten.<\/p>\n<p>Hier liegt die T\u00fccke der Ausstellungskonzeption. Anstatt die Kategorien f\u00fcr sich sprechen zu lassen, scheinen sie miteinander zu konkurrieren. Zumindest in der konkreten Ausstellungssituation im Willy-Brandt-Haus. Denn die Wanderausstellung wird in insgesamt 45 L\u00e4ndern gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass an den anderen Ausstellungsorten eine gelungenere Pr\u00e4sentation der Fotografien zu sehen sein wird. Eine Pr\u00e4sentationform, die allen Rubriken ihren Platz und auch Themen, wie die Rettung von Orang-Utans in den Regenw\u00e4ldern von Sumatra oder die Synchronschwimmer aus Schweden f\u00fcr sich sprechen l\u00e4sst. Denn diese Informationen treten nicht nur in der World Press Photo Ausstellung in den Hintergrund, sondern gehen auch meistens in der Nachrichtenflut des Alltags unter. Sollten wir diesen Momenten, die auch unser Leben bestimmen, dann nicht gerade bei solch einer Ausstellung ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken? Vor allem sollten wir sie nicht mit dem Krieg konkurrieren lassen, der unsere Sinne \u00fcberfordert und keinen Platz mehr f\u00fcr andere Themen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Auf diesen Grenzgang machte schon Walter Benjamin in seiner medienkritischen Schrift \u201eDas Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit\u201c aufmerksam. F\u00fcr weitere Informationen siehe Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, in: Ders.: Illuminationen, S. 136-169, hier: 168f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Brian O\u2019Doherty \u00fcber den White Cube: Brian O\u2019Doherty (1996): In der wei\u00dfen Zelle. Inside the White Cube\u201c Berlin: Merve.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>World Press Photo 2016<br \/>\n03. Juni \u2013 26. Juni 2016<\/p>\n<p>Willy-Brandt-Haus Berlin<br \/>\nWilhelmstra\u00dfe 140<br \/>\n10963 Berlin<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.worldpressphoto.org\/collection\/photo\/2016\">www.worldpressphoto.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. 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Schuld, Territorium, Utopie<\/em> im Hamburger Bahnhof<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 1,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 7,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"text-align: left;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Benedikt Merkle<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 2,\r\n      \"col\": 3,\r\n      \"colspan\": 13,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 3,\r\n      \"relid\": 6,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die N\u00e4gel zerren an Jesus Leib, spannen ihn aufs Kreuz, strecken seine Gliedma\u00dfen unnachgiebig. Sein K\u00f6rper, gemartert von der Schuld der Welt, gerade noch im Gleichgewichtszustand des Lebens verweilend, wird von den Metallst\u00e4ben der kollektiven S\u00fcnde unaufhaltsam auf seine Ausl\u00f6schung hin bearbeitet. Dieser grausame Augenblick besitzt eine perverse K\u00f6stlichkeit, die Aufschiebung des Unabwendbaren bis an den \u00e4u\u00dfersten Rand. Wer hat nicht schon einmal vergn\u00fcgt mit dem Gleichgewicht eines kippenden Stuhles gespielt, nur um Mal aufs Mal von diesem kurzen und doch immer wieder \u00fcberraschenden Moment der \u00e4u\u00dfersten Unentscheidbarkeit eingenommen zu werden. Fallen oder nicht \u2013 Tod oder Leben \u2013 verbleiben in der gewohnten Situation, die die Bewegung zum Ungleichgewicht reversiert oder \u00fcberschreiten des \u201etipping points\u201c, herbeif\u00fchren eines irreversiblen Moments, der alles \u00e4ndern wird und eine neue Ordnung erschaffen kann. Im Aufschub dieses Moments liegt eine befremdliche Befriedigung.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Zu Beginn der Ausstellung \u201eDas Kapital\u201c, die vom 2. Juli bis 6. November im Hamburger Bahnhof gezeigt wird, dr\u00e4ngt sich die Religion des Christentums unter der neonfarbenen \u00dcberschrift \u201eSchuld\u201c auf. Ein einsamer Jesus streckt sich am Kreuz. Kreuzigung, fl\u00e4misch, um 1640, \u00d6l auf Leinwand. Jesus stirbt und das Christentum beginnt. Eine Lehre der Dissemination von Liebe im Angesicht des quid pro quo, des klassischen Ausgleichs von Schuldner und Gl\u00e4ubiger. Eine Utopie, die die Welt der Waren und des Geldes, die Welt des Privatbesitzes und der Sklaverei aus dem Gleichgewicht bringen m\u00f6chte. Mit Jesu Tod wird Kapital ins Jenseits verlegt, Taten des Diesseits, in dem\u00fctiger Selbstlosigkeit, Leibesversagung und N\u00e4chstenliebe vollzogen, werden hier verbucht und in ein ewiges, seliges Leben umgem\u00fcnzt. Eine Utopie des Letzten, wo der Aufschub seine Vollendung findet.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 8,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/schuld.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 6,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 404,\r\n      \"attid\": 488,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/schuld.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 392,\r\n      \"h\": 588,\r\n      \"ar\": 1.5,\r\n      \"alt\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Am Anfang des sich nach vorne schl\u00e4ngelnden Weges der Ausstellung steht somit der zaghafte Verweis auf eine alte, uns nur allzu bekannte Utopie. Ganz am Ende des Weges werden BesucherInnen auf Joseph Beuys Rauminstallation \u201eDas Kapital Raum 1970-1977\u201c treffen, das eine neue Utopie entwerfen will und in dieser Anordnung dem religi\u00f6sen Ursprung konfrontativ entgegenblickt, auch wenn der direkte Weg von allerlei Objekten, Trennw\u00e4nden und Schauk\u00e4sten versperrt wird. Die Reise hierhin durchl\u00e4uft drei \u00dcberschriften, deren \u00dcberg\u00e4nge sich flie\u00dfend gestalten. Schuld, Territorium und Utopie bilden in dieser Reihenfolge den Rahmen einer un\u00fcberschaubaren F\u00fclle von Objekten. Der in seiner groben Struktur linear gerichtete Ausstellungsgang kann eine vage, \u00fcbergreifende Chronologie, welcher die Gegenst\u00e4nde unterliegen, suggerieren. Eine Anordnung, die Ideen und Konzepten ausgehend vom religi\u00f6sen Ursprung von Schuld und Sklaverei, \u00fcber territoriale, Raum und Grenzen schaffende Eigenschaften der Geld- und Warenzirkulation hin zu Versuchen, ein Gegennarrativ zu bilden folgt.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 7,\r\n      \"colspan\": 12,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 405,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Dass es ein Anliegen der KuratorInnen war, beim Gang durch die Ausstellung BesucherInnen eine analoge Bewegung der Gedanken nahe zu legen, daf\u00fcr stehen vor allem die sporadisch als Exponate eingereihten B\u00fccher. Ezra Pounds intensive Auseinandersetzung mit der widernat\u00fcrlichen Geldbesessenheit l\u00e4sst \u00fcber den Zusammenhang von Schuld, Wucher und der dadurch angelegten Asymmetrie und Klassengesellschaft sinnieren. Samuel Beckett steht im Bereich der Gedanken \u00fcber Territorium und der unaufhaltsamen Ausbreitung des Kapitalismus mit seinem Prosatext \u201eWorstward Ho\u201c f\u00fcr die einzig m\u00f6gliche, sinistere und zynische Haltung angesichts eines absurden Fortgangs des Scheiterns. \u201eWieder Scheitern. Besser Scheitern.\u201c, so der bedr\u00fcckende Imperativ. Das Buch liegt eingelassen in einem als Sitzgelegenheit zu nutzenden, grauen Kasten, von welchem aus ein Dokumentarfilm \u00fcber die globale Versorgungskette und deren absurde Ausw\u00fcchse in Form einer von Globalisierung und Neoliberalismus erschaffenen maritimen Welt der Frachtschiffe betrachtet werden kann. Sollte beim Betrachten sich Best\u00fcrzung \u00fcber diese Geschw\u00fcre des Kapitalismus breitmachen und der Blick zur Seite gleiten, trifft er zwangsl\u00e4ufig auf Becketts Prosa und findet sich dadurch nur noch amplifiziert.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">F\u00fcr die R\u00e4umlichkeit, die der Utopie gewidmet ist liegt Kants Abhandlung \u201eZum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf\u201c bereit, den der deutsche Philosoph der Aufkl\u00e4rung in Zeiten unvorstellbarer Unruhen der franz\u00f6sischen Revolution verfasste. Im Angesicht des Aufruhrs und Unfriedens h\u00e4lt der Denker an dem Ideal eines praktisch zu verwirklichenden Friedens zwischen den Staaten fest und enth\u00e4lt sich dabei jeglicher Transzendenz f\u00fcr sein Argument. Frieden ist ein Zustand gesellschaftlicher Ordnung, der st\u00e4ndigen, bewussten Energieaufwand ben\u00f6tigt, um vor dem Sturz ins Chaos bewahrt zu werden. Die Verwirklichung dieser Utopie liegt bei den B\u00fcrgernInnen \u2013 Jede einzelne ist mit verantwortlich f\u00fcr dieses Projekt. Mit dem Kapitel der Utopie vermag die Ausstellung am meisten Bewegung zu schaffen.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 5,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 406,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Utopie ist eine individuelle Sch\u00f6pfung, ein Gegennarrativ zum bestehenden System, der Versuch, Geschichte anders zu schreiben. An der richtigen Stelle positioniert verm\u00f6gen aufmerksame BesucherInnen eine zarte Soundinstallation von On Kawara vernehmen. Erst ganz leise, bei Optimierung der eigenen Position, einer Suche nach der Quelle des Tons deutlicher l\u00e4sst sich ein monotones Spiel zweier Sprecher vernehmen, die unentwegt Jahreszahlen entgegen dem Gang der Zeit z\u00e4hlen. \u201eOne Million Years\u201c will gesucht, ja gesp\u00fcrt werden. Wer sich auf die Sitzgelegenheit setzt, die der Ursprung des Tons ist, kann die Jahreszahlen vibrieren f\u00fchlen. Dieser R\u00fcckblick auf eine unendlich scheinende Reihe von Jahreszahlen sensibilisiert den Blick f\u00fcr eine Welt, die sich durch den anhaltenden Aufschub des Letzten, des Endg\u00fcltigen, in einer unentwegten, kreativen Anpassungsleistung, in einem andauernden Zustand des Werdens befindet. \u201eSomething which is near in place and time, but not yet known to me\u201c wird in Sichtweite der Soundinstallation von einem rotierenden Diaprojektor in Intervallen an die Wand geworfen. Das Dasein ist ein Aufschub der letzen Dinge, eine Existenz im Warteraum, in einem \u201eVorraum\u201c, wie Siegfried Kracauer ihn nennt.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 6,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 12,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 858,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/utopie.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 6,\r\n      \"col\": 13,\r\n      \"colspan\": 7,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 634,\r\n      \"attid\": 487,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/utopie.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 588,\r\n      \"h\": 392,\r\n      \"ar\": 0.6666666666666666,\r\n      \"alt\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Es verwundert nicht, dass die R\u00fcckseite des Utopie-Bereichs der Ausstellung eine Nische darstellt, die den Nicht-Orten des Kapitalismus gewidmet ist. Diese von Marc Aug\u00e9 gepr\u00e4gt Kategorie real existierender Orte verweist auf ein Gef\u00fchl von \u00dcberschusslosigkeit, von Entleerung durch eine sterilisierend wirkende Struktur globaler Marktwirtschaft und Warenzirkulation. In Opposition zu anthropologischen Orten findet der Mensch sich hier selbst nicht wieder, er findet stattdessen Routine, Gewohnheit, Langeweile und Einsamkeit. Solche Orte s\u00e4umen den Rand des etablierten Systems, entstehen dort, wo die Strukturen ein Extrem von Stabilit\u00e4t erreicht haben. Auch die Utopie leitet sich ihrer Etymologie nach vom Nicht-Ort \u2013 \u201eou-topos\u201c ab. Sie ist eine Randerscheinung der Gesellschaft und zehrt von einem Rest, einem \u00dcberschuss der nicht integriert werden kann. Dar\u00fcber hinaus verweist der Begriff auf den \u201eeu-topos\u201c, den \u201esch\u00f6nen Ort\u201c. Sch\u00f6nheit als die Qualit\u00e4t des freien Spiels in Schillers Analyse birgt die M\u00f6glichkeit von Freiheit als Befreiung von den Zw\u00e4ngen durch Gesetze oder Bed\u00fcrfnisse. Utopie als Sch\u00f6nheit verweist dann auf eine Harmonie, ein Gleichgewicht von Form und Materie, Verstand und Sinn, Ideologie und K\u00f6rper\u2026<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 7,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 859,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Ihren Abschluss findet die Ausstellung zumindest der r\u00e4umlichen Anordnung zufolge in Joseph Beuys Rauminstallation \u201eDas Kapital Raum 1970-1977\u201c. Bis unter die Decke, so hoch wie kein anderes Objekt zuvor, h\u00e4ngen an drei W\u00e4nden des nach vorne ge\u00f6ffneten und von einem Drahtseil vor dem Betreten gesch\u00fctzten Raumes schwarze Tafeln, allesamt voll mit Kreidebeschriftungen. Modelle werden hier ausgebreitet, Theorien veranschaulicht, Erkenntnisse dokumentiert. Im Raum selbst stehen verschiedene Gegenst\u00e4nde, scheinbar ohne ersichtliche Beziehung zueinander. Die H\u00f6he der Installation hat etwas von einer Kathedrale. Wahllos positioniert steht an einen schwarz lackierten Fl\u00fcgel gelehnt eine Axt, dahinter ein Speer, mit einem Messer in die Wand gestochen. Eine blecherne Badewanne gef\u00fcllt mit unkenntlicher Substanz, ges\u00e4umt von einer Gieskanne. Zwei alte Videoprojektoren, ein Mikrophon, Verst\u00e4rker und Boxen. Erzeugnisse menschlicher Innovation, die diesen Raum gestalten, produzieren. Es geht Beuys um Kreativit\u00e4t und um ein anderes Konzept von Kapital. Der Begleittext zitiert ihn hier: \u201eMan wird verstehen, dass der Kreativit\u00e4tsbegriff ein Freiheitsbegriff ist und gleichzeitig die F\u00e4higkeit des Menschen meint. Dann wird man auch die Konsequenzen ziehen und feststellen, dass das, was der Kapitalismus meint, gar kein Kapital ist, denn sie sprechen dauernd von Kapital im \u00f6konomischen Bereich. Aber der wichtigste \u00f6konomische Faktor ist die menschliche F\u00e4higkeit.\u201c<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 8,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 14,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 1311,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/ideologie-und-k\u00f6rper.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 8,\r\n      \"col\": 15,\r\n      \"colspan\": 5,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 1087,\r\n      \"attid\": 489,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/ideologie-und-k\u00f6rper.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 392,\r\n      \"h\": 588,\r\n      \"ar\": 1.5,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/beuys-rauminstallation.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 9,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 5,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 1540,\r\n      \"attid\": 490,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/beuys-rauminstallation.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 392,\r\n      \"h\": 588,\r\n      \"ar\": 1.5,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Diese F\u00e4higkeit lassen die KuratorInnen ihre BesucherInnen direkt erfahren. Die gesamte Ausstellung, das Sammelsurium an Objekten, Video- und Soundinstallationen und Gem\u00e4lden er\u00f6ffnen einen nicht enden wollenden Strom an Analogien, Parallelen, m\u00f6glichen Interpretationen und Anregungen zum selbst kreativen Sinnieren. Hinzu kommt eine ebenso gro\u00dfe Anzahl von Zitaten bekannter Autoren, die sich in unterschiedlicher H\u00f6he \u00fcber den Exponaten, teilweise auch unter ihnen befinden und eine weitere Deutungsebene suggerieren k\u00f6nnen. Ein letzter, endg\u00fcltiger Sinn entsteht nicht \u2013 immer wenn ein Zusammenhang besonders einleuchtend erscheint, wirft das in unmittelbarer N\u00e4he gezeigt den Sinn wieder zur\u00fcck ins Undurchsichtige. Gehen, Sehen und Denken sollen hier aufs Innigste verschr\u00e4nkt werden und es ist Aufgabe der BesucherInnen, ihren Weg durch den Raum zu kreieren.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Der Aufschub des Letzten, der nicht endende Weg durch den Raum l\u00e4sst die Utopie der Kreativit\u00e4t erfahren. Es ist nicht mehr der kollektive Mythos einer Utopie im Jenseits, fernab von den Zw\u00e4ngen dieser Welt, sondern die M\u00f6glichkeit, im Werden selbst ein Gleichgewicht der Zwanglosigkeit erreichen zu k\u00f6nnen und damit zur Freiheit zu finden. Diese erschlie\u00dft sich in einer anhaltenden, kreativen Anpassung und Erschaffung von Raum, der st\u00e4ndigen Transformation, die die statische \u201eHeimat\u201c des Kapitalismus aushebelt und aufschiebt. Hier ist Sch\u00f6nheit, denn am sch\u00f6nsten ist das Gleichgewicht, kurz bevors zusammenbricht.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 9,\r\n      \"col\": 5,\r\n      \"colspan\": 14,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 1541,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Das Kapital. Schuld, Territorium, Utopie<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">02.07. \u2014 06.11.2016<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Hamburger Bahnhof<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Invalidenstra\u00dfe 50-51<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">10557 Berlin<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\"><a href=\\\"http:\/\/www.smb.museum\/museen-und-einrichtungen\/hamburger-bahnhof\/home.html\\\">http:\/\/www.smb.museum.de<\/a><\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 10,\r\n      \"col\": 5,\r\n      \"colspan\": 10,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 5,\r\n      \"relid\": 621,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7ChHw-cZ","jetpack-related-posts":[{"id":331,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/","url_meta":{"origin":805,"position":0},"title":"World Press Photo 2016, Willy-Brandt-Haus Berlin","author":"Die Redaktion","date":"3. 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