{"id":872,"date":"2016-06-06T14:33:03","date_gmt":"2016-06-06T12:33:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/couleurs-desert-2\/"},"modified":"2025-07-17T11:26:43","modified_gmt":"2025-07-17T09:26:43","slug":"kunst-aus-dem-holocaust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/kunst-aus-dem-holocaust\/","title":{"rendered":"Kunst aus dem Holocaust, Deutsches Historisches Museum"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_332\" style=\"width: 3226px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-332\" data-attachment-id=\"332\" data-permalink=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/weitzel_white_cube_2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=3216%2C2448&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3216,2448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;FinePix S8000fd&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1464962608&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.011764705882353&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"weitzel_white_cube_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=150%2C114&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=1024%2C779&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-332\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=3216%2C2448&#038;ssl=1\" alt=\"World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin\" width=\"3216\" height=\"2448\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3216&amp;ssl=1 3216w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=1024%2C779&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=973%2C741&amp;ssl=1 973w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=508%2C387&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3000&amp;ssl=1 3000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin<\/p><\/div>\n<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards im Willy-Brandt-Haus in Berlin anschauen m\u00f6chte, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein. Das was tagt\u00e4glich \u00fcber die unterschiedlichsten Informationskan\u00e4le f\u00fcr einen kurzen Moment unsere Aufmerksamkeit erh\u00e4lt, ger\u00e4t nicht einfach in Vergessenheit, sondern zeigt sich bei der World Press Ausstellung in kuratiertem Gewand und vor allem in geballter Form.<\/p>\n<p>Die sonst stark verstreuten Bildbotschaften werden hier im zweiten Stock der SPD Parteizentrale im White Cube pr\u00e4sentiert. Auf den kargen wei\u00dfen W\u00e4nden, deren Anordnung und Aufteilung im Raum jeglichem \u00e4sthetischen und gestalterischen Empfinden entbehrt, h\u00e4ngen, in acht verschiedene Kategorien aufgeteilt, die gro\u00dfformatigen Fotografien. In beinahe allen Rubriken sind Fotos von gefl\u00fcchteten, verwundeten oder toten Menschen vertreten. Polizeigewalt in den USA, Bandenkriminalit\u00e4t in Honduras, B\u00fcrgerkrieg im Sudan, \u00fcberf\u00fcllte Fl\u00fcchtlingsboote. Und das Thema Nummer eins: Der Syrienkrieg.<\/p>\n<p>Brennende Autos, zerst\u00f6rte H\u00e4user, komplett zerbombte Stra\u00dfenz\u00fcge. Alles ist Schutt und Asche, nichts scheint mehr an seinem Ort zu sein. Zwischen den Ruinen erkennt man schemenhaft eine einsame Person am Ende der H\u00e4userflucht. Nebel &#8211; verzweifelte Gesichter versuchen mit letzter Kraft verwundete Menschen aus der Gefahrenzone zu tragen \u2013 vielleicht sind sie schon l\u00e4ngst tot. Der Blick auf eine Stadt am Abend. Qualm steigt auf. Ist es die untergehende Sonne, oder eine eingeschlagene Bombe, die den Horizont erhellt, w\u00e4hrend der sternenklare Himmel unscheinbar und teilnahmslos dar\u00fcber h\u00e4ngt? Die Bilder des Fotografen Sameer al Doumy zeigen alle einen kurzen Moment w\u00e4hrend des mittlerweile f\u00fcnfj\u00e4hrigen Krieges in Syrien, hier in Douma im S\u00fcdosten des Landes. Die Momente, die hier festgehalten wurden, stellen den Krieg und seine zerst\u00f6rerische Macht in n\u00fcchterner Klarheit aus. Manchmal wirken die Szenen fast wie arrangierte Settings des Kunstfotografen Jeff Wall, der bewusst mit der Unsicherheit des Authentizit\u00e4tsgehalts von Pressefotografien und insbesondere Kriegsfotografien spielt. Hier verschwimmen die Gattungsgrenzen von Presse-und Kunstfotografie auf eindrucksvolle Weise. So liegt den Aufnahmen des aus Douma stammenden al Doumy, eine bestimmte Botschaft zu Grunde, die auf perverse Weise den Wahnsinn und gleichzeitig die \u00c4sthetik des Krieges herausstellt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Weil ein Mensch mit westeurop\u00e4ischem Hintergrund sich jedoch meist keine Vorstellung dar\u00fcber machen kann, was er da vor sich sieht, stehen wir wie unbeteiligte Beobachter am anderen Ende der Welt und k\u00f6nnen lediglich eine \u201eVerschiebung vom dokumentarischen Sehen zum dokumentarischen F\u00fchlen\u201c wahrnehmen. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ein Gef\u00fchl der Empathie aber auch der Hilflosigkeit wird evoziert.<\/p>\n<p>Auch die Fotografien von Abd Doumany reihen sich in dieses Gef\u00fchl der Machtlosigkeit ein. Wie in der Pressefotografie \u00fcblich, stehen neben allen ausgestellten Abbildern kurze begleitende Texte mit Informationen zur Entstehung, zum Ort und Datum, die das Bild in einen konkreten Kontext einbinden und eine Art Zeugnis- oder Beweisfunktion innehaben. Doch genau genommen ben\u00f6tigen diese Motive keine Beschriftung oder Erkl\u00e4rung. Der Mann, der den leblosen, toten, blut\u00fcberstr\u00f6mten K\u00f6rper seiner Tochter auf dem Scho\u00df liegen hat und sie mit einem fragenden Blick anschaut, als ob er nicht begreift, was da vor sich geht &#8211; dieses Bild spricht f\u00fcr sich, es bedarf keines Nachweises. In ihm spricht der Wahnsinn des Krieges auf so eindringliche und ersch\u00fctternde Weise, dass das betretende Schweigen im Ausstellungsraum fast schon zu einer Beklemmung wird. Und vielleicht ist genau deshalb der Beweis, dass es sich um authentische Abbilder des Syrienkrieges handelt, nicht notwendig. Diese Fotos scheinen uns eher wie ein Mahnmal zu sein, welches daran erinnern m\u00f6chte, dass der Krieg eine Kraft besitzt, die der Mensch nicht begreifen kann.<\/p>\n<p>Ist es also eine reale oder konstruierte Wirklichkeit, die von den dokumentarischen Bildern erzeugt wird? Glauben wir der Filmemacherin Hito Steyerl, dann ist jede scheinbare Realit\u00e4t in solchen Fotos ein Konstrukt. \u201eDie dokumentarische Form bildet demnach nicht die Realit\u00e4t ab, sondern ihren eignen Willen zur Macht.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Doch welche Macht geht von diesen Fotografien aus? Die Fotografien haben alle den Anspruch, ein m\u00f6glichst authentisches Abbild der Wirklichkeit ins Licht zu setzen. Dabei wird dem Fotografen die Rolle eines Zeugen zugeschrieben. Doch bei genauerer Betrachtung sind auch Pressefotografien nichts anderes als Moment-Inszenierungen. Es werden Wirklichkeitsbilder konstruiert, die auf komprimierte Weise einen komplexen Sachverhalt, in diesem Fall den Krieg in Syrien, in einer Fotografie f\u00fcr die Welt zug\u00e4nglich machen. Sie sollen ein Gef\u00fchl transportieren, welches uns die Grausamkeit des Krieges erahnen l\u00e4sst. Durch das subjektive Auge der Kamera wird ein Bild hervorgebracht, welches die scheinbare Realit\u00e4t von Millionen von Menschen auf die Bildschirme der Nachrichtensender, in die Foren der globalen Social-Media-Communities und auf die wei\u00dfen, kargen W\u00e4nde des Willy-Brandt-Hauses bringt.<\/p>\n<p>Brian O\u2019Doherty h\u00e4tte die H\u00e4ngung in White Cube Manier der 20er Jahre wahrscheinlich mit einem sterilen Krankenhausflur verglichen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Und angesichts der ungl\u00fccklichen Anordnung der hochwertigen Pressefotos w\u00e4re dieser Vergleich auch angemessen. Ohne jegliche Konzeptualisierung wird auf der einen Seite \u2013 wie eben beschrieben \u2013 der Krieg in allen seinen Facetten gezeigt und an der gegen\u00fcberliegenden Fensterfront h\u00e4ngen wie zum Trotz Sport- und Naturfotografien. Die schwarz-wei\u00dfen Unterwasserbilder von Anuar Patjane Floriuk zeigen eine Tauchercrew um einen riesigen Wal schwimmend. Ein imposantes Bild. Auf den Aufnahmen von Christian Ziegler zeigt sich die Natur von ihrer kuriosesten Seite. Farbenfrohe Cham\u00e4leons in Nahaufnahme. Der Anblick der traumatisierenden Kriegsabbildungen scheint diese Themen jedoch zwangsl\u00e4ufig in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen \u2013 so, als w\u00e4ren es belanglose Angelegenheiten, die in der World Press auch noch irgendwo untergebracht werden mussten.<\/p>\n<p>Hier liegt die T\u00fccke der Ausstellungskonzeption. Anstatt die Kategorien f\u00fcr sich sprechen zu lassen, scheinen sie miteinander zu konkurrieren. Zumindest in der konkreten Ausstellungssituation im Willy-Brandt-Haus. Denn die Wanderausstellung wird in insgesamt 45 L\u00e4ndern gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass an den anderen Ausstellungsorten eine gelungenere Pr\u00e4sentation der Fotografien zu sehen sein wird. Eine Pr\u00e4sentationform, die allen Rubriken ihren Platz und auch Themen, wie die Rettung von Orang-Utans in den Regenw\u00e4ldern von Sumatra oder die Synchronschwimmer aus Schweden f\u00fcr sich sprechen l\u00e4sst. Denn diese Informationen treten nicht nur in der World Press Photo Ausstellung in den Hintergrund, sondern gehen auch meistens in der Nachrichtenflut des Alltags unter. Sollten wir diesen Momenten, die auch unser Leben bestimmen, dann nicht gerade bei solch einer Ausstellung ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken? Vor allem sollten wir sie nicht mit dem Krieg konkurrieren lassen, der unsere Sinne \u00fcberfordert und keinen Platz mehr f\u00fcr andere Themen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Auf diesen Grenzgang machte schon Walter Benjamin in seiner medienkritischen Schrift \u201eDas Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit\u201c aufmerksam. F\u00fcr weitere Informationen siehe Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, in: Ders.: Illuminationen, S. 136-169, hier: 168f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Brian O\u2019Doherty \u00fcber den White Cube: Brian O\u2019Doherty (1996): In der wei\u00dfen Zelle. Inside the White Cube\u201c Berlin: Merve.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>World Press Photo 2016<br \/>\n03. Juni \u2013 26. Juni 2016<\/p>\n<p>Willy-Brandt-Haus Berlin<br \/>\nWilhelmstra\u00dfe 140<br \/>\n10963 Berlin<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.worldpressphoto.org\/collection\/photo\/2016\">www.worldpressphoto.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. 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Hannah Arendt statuierte in ihrem Bericht\u00a0<em>Eichmann in Jerusalem<\/em>, dass der Versuch \u201eMenschen in stummer Anonymit\u00e4t verschwinden zu lassen\u201c, vergebens sei. Denn einer werde immer bleiben, \u201eum die Geschichte zu erz\u00e4hlen\u201c. Die ausgestellten Werke in der Sonderausstellung\u00a0<em>Kunst aus dem Holocaust\u00a0<\/em>sind mehr als Spuren einer menschlichen Materialit\u00e4t, sie sind Bildspuren einer vergangenen Zeit, die heute ihre eigene Geschichte artikulieren k\u00f6nnen. Vom 26. Januar bis 3. April wurden im Deutschen Historischen Museum Kunstwerke gezeigt, die unter der NS-Diktatur in Ghettos, Arbeits- oder Vernichtungslagern entstanden sind. Nicht nur\u00a0<em>eine<\/em>\u00a0Geschichte h\u00e4tte hier erz\u00e4hlt werden k\u00f6nnen, sondern eine Vielzahl von Geschichten.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 5,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Buchhorn_Kritik1FotoA.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 6,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 904,\r\n      \"attid\": 112,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Buchhorn_Kritik1FotoA.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 621,\r\n      \"h\": 516,\r\n      \"ar\": 0.8309178743961353,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Wie an einer Perlenschnur drapiert und doch angekettet, schauen die Bilder die Besucherschaft an. Portr\u00e4ts, Stillleben, Landschaften, Innenr\u00e4ume. In einem schwach und fahl ausgeleuchteten Raum h\u00e4ngen Gem\u00e4lde, Zeichnungen und Skizzen. Die Ausstellung ist in drei Themen unterteilt, die sich auf einer Ordnung der Bildmotivik gr\u00fcndet. Texttafeln und Pressemappe erl\u00e4utern diese Einordnung wie folgt: Unter\u00a0<em>Wirklichkeit<\/em>\u00a0soll das Motiv des allt\u00e4glichen Lebens gefasst werden, welches unter den unmenschlichen Bedingungen der Inhaftierung auf den Bildern gespiegelt wird.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 7,\r\n      \"colspan\": 12,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 405,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Zu\u00a0<em>Transzendenz und geistiger Halt<\/em>\u00a0wurden Gem\u00e4lde sortiert, die sich mit dem Glauben und der Landschaft auseinandersetzen. Das Themenfeld\u00a0<em>Portrait<\/em>\u00a0zeigt die Menschen selbst und so auch die Ver\u00e4nderungen des \u00c4u\u00dferen. Das Museum schreibt zu diesem dritten Themenschwerpunkt als Erkl\u00e4rung: \u201ePersonen mit gelbem Stern, Darstellung des Alters\u201c. Motive werden als Kategorien zugeordnet und in die R\u00e4ume aufgeteilt. Dabei intensivieren die Werke die Betrachtung gerade nicht durch ihre Gemeinsamkeit, sondern durch die Differenz der Kunst. Sie unterscheiden sich in Perspektivwahl, Farbgebung und Textur. Es vermischen sich anspruchsvolle zeitgen\u00f6ssische Kunststile mit dem, was in den Lagern \u00fcberhaupt zug\u00e4nglich war. So bestaunt man neben perfektionierten Arbeiten auf Leinw\u00e4nden, vor allem unbekannte Wirkungen von Farben auf Leinen oder Jute. Die Texttafeln geben dar\u00fcber Aufschluss, dass sowohl professionelle K\u00fcnstlerInnen ausgestellt sind, als auch K\u00fcnstlerInnen, die erst durch die \u00fcberlieferten Werke als solche benannt wurden. Auch die H\u00e4ngung spiegelt dies wider.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">So treten bekannte, etablierte K\u00fcnstler wie beispielsweise Felix Nussbaum, durch die H\u00e4ngung im Raum st\u00e4rker in den Vordergrund als andere, die seriell gefasst werden.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Ein grober Eingriff in die Freiheit des Betrachtens sind die Texttafeln. Sie liefern unter jedem Bild detaillierte Bildbeschreibungen sowie abschlie\u00dfende Interpretationen und Ausdeutungen. Die serielle H\u00e4ngung der Werke in gleicher H\u00f6he, gleichem Abstand und gleichen Rahmen, irritiert und schreckt ab. Die hohe Anzahl der Werke und somit eine Material\u00fcberforderung, verst\u00e4rkt diesen Eindruck. Man ist geneigt, das Gesehene als eine Schau zu verstehen. Eine Schau von Werken derer, die heute nicht mehr entscheiden k\u00f6nnen, ob sie gerne ausgestellt worden w\u00e4ren. Und nicht nur ob, sondern vielmehr auf welche Weise.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 5,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 406,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><strong>Wer trifft die Entscheidungen?<\/strong><\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Ich kritisiere die Ausstellungsform in hohem Ma\u00dfe, weil die Werke der K\u00fcnstlerInnen ohne Kontextualisierung ihres Gesamtwerkes ausgestellt werden und nur auf die Lebensstation und Zeit in Ghettos oder Konzentrationslagern reduziert werden. So haben die AusstellungsmacherInnen die Kunst nicht in ihrer au\u00dfergew\u00f6hnlichen k\u00fcnstlerischen Reife erkannt. Die ausgestellten Werke, und zwar nicht nur die der professionellen K\u00fcnstlerInnen, geben lohnende Einblicke in malerische Technikentwicklung und zeigen progressive Bildmotive. Auch ein Vergleich mit ihren ZeitgenossInnen w\u00fcrde einen kunsthistorisch blinden Fleck f\u00fcllen. Hier werden jedoch die K\u00fcnstlerInnen erneut von anderer, etablierter Kunst ausgegrenzt. Dabei wird die Opferrolle verteilt, ohne andere Zuschreibungen \u00fcberhaupt in Erw\u00e4gung zu ziehen. Diese Rolle scheint hier als sichere Haltung gewahrt werden zu m\u00fcssen, da das eigentliche Ereignis die blo\u00dfe Existenz der Ausstellung ist. Dass durch dieses unproduktive Vorgehen Ungleichberechtigung in der Wahrnehmung sowie Stagnation in der Forschung bef\u00f6rdert wird, bleibt unerkannt. Zitate w\u00e4ren der Beginn von etwas, das ich als freie Meinungs\u00e4u\u00dferung der K\u00fcnstlerInnen einfordere, die hier aber nur abgekapselt am Rande des Ausstellungsweges Platz finden. Die Idee einer dreifachen \u00dcbersetzung der Videozitate von Hebr\u00e4isch, Deutsch und Englisch scheint folgerichtig und respektvoll, jedoch hinkt auch hier die Umsetzung. Der Wechsel zwischen den Sprachen dauert so lange, dass das Interesse am Verweilen gebremst wird. \u00dcbersetzungen in Museen m\u00fcssen unauff\u00e4llig sein und d\u00fcrfen nicht nur als gut gemeintes Vorzeige-Tool ihre Kraft verwirken.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 6,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 14,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 858,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Buchhorn_Kritik1_FotoB.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 6,\r\n      \"col\": 15,\r\n      \"colspan\": 5,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 1388,\r\n      \"attid\": 110,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Buchhorn_Kritik1_FotoB.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 960,\r\n      \"h\": 636,\r\n      \"ar\": 0.6625,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Unklar bleibt, welche Werke Originaltitel tragen und welche Werke nachtr\u00e4glich von AusstellungsmacherInnen betitelt wurden. Hierbei wird erneut in die k\u00fcnstlerische Freiheit eingegriffen. Oftmals werden Gem\u00e4lde wahllos nach Motiv betitelt und somit einer Ordnung unterworfen. Die KuratorInnen nutzen ihre Machtposition gegens\u00e4tzlich zur eigentlichen Motivation der Ausstellung. Sie wollen den ZuschauerInnen und \u2013 was viel fataler ist \u2013 somit auch den K\u00fcnstlerInnen ihr Kunstverst\u00e4ndnis aufzw\u00e4ngen. Dazu passt auch, dass, wie am Beispiel Nussbaum aufgezeigt, nur k\u00fcnstlerische Nobilitierung durch Etablierung eine bessere Positionierung erlangt. Der Kunststatus wird hier als Tauschwert f\u00fcr Individualit\u00e4t im Ausstellungsgef\u00fcge eingesetzt. Vollkommen unverst\u00e4ndlich bleibt, wie man auf eng bedruckte Tafeln neben den Bildangaben vorgefertigte Bildanalysen zw\u00e4ngen kann, die keinerlei Raum f\u00fcr eigene Interpretationen oder Empfindungen zulassen. Alles wird gesagt, angeblich aufgeschl\u00fcsselt und Wissen somit fertig verpackt und bereit zum Konsum.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 7,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 1311,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Buchhorn_Kritik1_FotoC.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 8,\r\n      \"col\": 0,\r\n      \"colspan\": 3,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 935,\r\n      \"attid\": 111,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Buchhorn_Kritik1_FotoC.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 2448,\r\n      \"h\": 3264,\r\n      \"ar\": 1.3333333333333333,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Erstaunt es, dass die gr\u00f6\u00dfte populistische Tageszeitung Deutschlands als Initiator dieser Ausstellung auftritt? Zeitung und insbesondere Verlag erproben sich in ge\u00fcbter politischer Seriosit\u00e4t durch den Erfolg dieser Ausstellung, ohne zu bemerken, wie banal das zugrunde liegende Ausstellungskonzept auf methodischer Ebene ist.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Denn die Ausstellung versagt methodisch genau dort, wo sie der\u00a0<em>Kunst aus dem Holocaust<\/em>\u00a0Raum geben m\u00f6chte. Sie schafft durch die Gleichsetzung der so vielf\u00e4ltig ausgestellten Kunstwerke als\u00a0<em>eine<\/em>\u00a0Kunst erneut Diskriminierung. Kuratorisch gelingt es nicht, die Chance zu nutzen, eine kanonische Geschichtsschreibung zu bereichern und die entstandene Kunst auch kunsthistorisch gleichberechtigt erfahrbar zu machen. Der Ordnungsdrang, der sich nach der Motivauswahl richtet, setzt Stigmata. Es scheint als w\u00fcrde diese auf den ersten Blick einfache Verst\u00e4ndlichkeit der Ausstellungsf\u00fchrung eine Hilfestellung an die Besucherschaft sein.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 8,\r\n      \"col\": 4,\r\n      \"colspan\": 15,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 1389,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Genau darin liegt die Gefahr, denn ein historisch-wissenschaftlich gepr\u00e4gtes Museums sollte nicht der Verf\u00fchrung erliegen, einfach und schematisch zu agieren, sondern den Anspruch haben, die Besucherschaft mit einem kritischen Blick zu bef\u00e4higen. Der Ausstellungsraum entwickelt sich im Deutschen Historischen Museum zu einem Ort, der Machtverh\u00e4ltnisse reproduziert und somit vergr\u00f6\u00dfert und auswendig lernen l\u00e4sst. Mit Arendt l\u00e4sst sich dieses Ausblenden der eigenen Gestaltungsm\u00f6glichkeiten als einen Moment lesen, in dem \u201edas Wort versagt und [\u2026] das Denken scheitert\u201c. Es ist das Symptom eines reaktion\u00e4ren Museumsbetriebs, der die Ausstellungsidee als politischen Akt feiert und dabei eine kritische Entwicklung der Ausstellungsmethode vernachl\u00e4ssigt.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 9,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 936,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Kunst aus dem Holocaust. 100 Werke aus der Gedenkst\u00e4tte Yad Vashem<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">26. Januar bis 3. April 2016<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Deutsches Historisches Museum<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Unter den Linden 2<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">10117 Berlin<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\"><a href=\\\"http:\/\/www.dhm.de\/\\\">www.dhm.de<\/a><\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 10,\r\n      \"col\": 5,\r\n      \"colspan\": 10,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 5,\r\n      \"relid\": 621,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7ChHw-e4","jetpack-related-posts":[{"id":331,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/","url_meta":{"origin":872,"position":0},"title":"World Press Photo 2016, Willy-Brandt-Haus Berlin","author":"Die Redaktion","date":"3. 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